Without the light

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Without the light

Beitragvon Dimensionsschläfer » 29. Jul 2016 09:49

Ein Lichtstrahl kämpfte sich durch die dichten Baumkronen bis zum Boden durch, er lies den kalten Teppich des Waldes in einem schwachen Grün leuchten. Es schien als sei der Lichtstrahl das einzig lebendige an diesem Ort, gefangen von der Finsternis des restlichen Waldes. Eine Stille ging vom dieser Finsternis aus, es schien als würde die Dunkelheit dieses Ortes sämtliche Geräusche verschlucken. Eine junge Frau, kaum älter als zwanzig schien fasziniert von dem Licht das es durch das Blätterdach geschafft hat. ,,wie lange ist es her" murmelte sie, kaum überzeug davon das sie diese Worte wirklich ausgesprochen hatte und nicht nur gedacht hatte. Sie begutachtete den kleinen Lichtstrahl kurz nochmal innig uns sehnsüchtig bevor sie sich aufrichtet. So surreal ihr ihre Umgebung auch erschien, so real war ihr Wunsch aus dieser Umgebung zu fliehen. "Fliehen" dachte sie sich "wieso immer davor fliehen" sie führte den Gedanken nicht weiter den sie wusste das ihr keine andere Möglichkeit blieb. Ihre Beine fingen an sich zu bewegen, ihrem Kopf war egal wohin, jede Richtung sah gleich aus: Ungewiss, bedrohlich und in Finsternis gehüllt. Sie lief eine Weile in die immer gleiche Richtung den sie wusste wenn sie die Richtung jetzt nicht hält findet sie hier nie raus. Da ihre Umgebung Meter für Meter immer gleich aussah dauerte es nicht lange bis sie wieder in Gedanken versunken war

Bunte lebendige Bilder blitzen durch ihren Kopf, deutlich zu hörende Schreie, rote Fäden die immer wieder zu den Schreien durch ihr Bewusstsein zogen. Sie schauderte kurz. Unfähig diese Gedanken zu verdrängen oder einen postivien zu fassen. Immer wieder die gleichen Bilder: Schreie, rote Fäden, die Hitze der Flammen und am Ende jeder Gedanken Runde dieser Schatten. Diese Gedanken kehrten immer wieder im selben Rhythmus zurück, unmöglich sie fortzujagen.

Sie wusste nicht weit sie gelaufen ist, doch sie merkte wie ihre Beine langsam ermüdeten. "Eine Kurze Pause kann nicht schaden " ein normaler Gedanke den sie nur zu gern Folge leistet. Dieser Gedanke lies sie stoppen, und sie schaute auf dem Boden nach einem Ast um ihre Richtung zu makieren. Als sie einen passenden markanten Ast fand setzte sie sich direkt neben die Stelle an dem sie ihn abgelegt hat und atmete tief durch. Doch ein Geräusch ließ sie nicht lange atmen. Sie blickte auf, eine Hand am Griff ihres Schwertes. "Vielleicht war es nur Einbildung ". innerlich hoffte sie darauf aber ihr Instinkt rebellierte dagegen an. Die horchte nochmal in die Stille hinein. Nichts. Die Hand glitt langsam vom Griff ihres Schwertes doch genau so schnell glitt sie wieder zurück als sie das Geräusch erneut hörte. Vom Instinkt getrieben stand sie plötzlich auf ihren müden Beinen, ganz ohne das sie diesen Ablauf hätte irgendwie beeinflussen können. Und wieder das Geräusch, dieses mal so deutlich das sie es zuordnen konnte: ein rascheln. Leider nicht vielsagend in einem Wald. Aufmerksam blickte sie in die Finsternis, während sie sich dabei langsam um ihre eigene Achse dreht, die Hand fest am Schwertgriff. Hoch konzentriert und sich gleichmäßig bewegend starrte sie weiter Richtung unbekannten, bis ihr Blick auf zwei rot glühenden Punkten ruhte. "AUGEN!" Dieser Gedanke schien im anbetracht der Stille regelrecht durch ihre Gedanken zu brüllen. Als wäre das das Stichwort für diese Punkte gewesen fingen sie an sich aus der Finsternis auf sie zu zubewegen, bis eine neue Farbe die Dunkelheit durchbrach: Blau. Der nächste Gedanke lies sie erschaudern "ein Raskh", ein drei meter langes Raubkatzenähnliches Wesen, mit scharfen blauen Krallen und zwei nach vorne gerichteten Hörnern am Unterkiefer die zum aufspiesen der Beute dienten. Der Raskh blickte ihr direkt in die Augen und sie wusste was jetzt kommt. Mit einem gewaltigen Satz sprang er auf sie zu, und in der selben Bewegung zog sie ihr Schwert und duckte sich unter ihm hinweg. Sie spürte wie die Spitze ihrer Waffe den Raskh striff, wusste aber anhand des Gefühls im Griff das dieser Treffer keinesfalls von tödlicher Natur war. Der Raskh landete hinter und verschwand wieder in der Dunkelheit. Auf ihre Augen konnte sie sich hier nicht verlassen, instinktiv schloss sie diese um ihr Gehör zu schärfen. Sie wartete auf ein Geräusch das ihr die Position des Biestes verriet, und dies dauerte keine Sekunde. Der Raskh sprang sie von der Seite an und sie drehte sich seitlich in einer Drehung von ihm weg, die Klinge dabei vob sich ausgestreckt. Das metallische Surren und das aufheulen des Raskhs verrieten ihr das dieser Treffer ins schwarze ging. Sie hörte das dumpfe Geräusch was ein Körper macht wenn er auf dem Boden aufprallt. Ihrem gehör folgend bewegte sie sich Vorsicht auf die Stelle zu von der das Geräusch zu kommen schien, sie setzte ein Bein vor das andere bis sie bemerkte das sie in etwas feuchtes getreten war. Blut. Das beruhigte sie, den jetzt wusste sie das der Angreifer tot war. Sie blieb stehen, direkt vor ihrem Angreifer und versuchte ein atmen zu hören, aber dieses Geräusch blieb aus. Mit dem Bewusstsein das ihr Angreifer tot war öffnete sie die Augen, doch was sie sah lies ihr einen eiskalten Schauder über den Rücken laufen: um sie herum waren überall Paare von rot glühenden Punkten. ....


So des war mal das Intro zu ner Story die ich gern mal zu "Papier" bringen würde, also Werte Leser, vielleicht ne Meinung? Kritik? Oder doch schon ein Lob? Wenn ja dann wisst ihr was zu tun ist^^
Menschen denken sie könnten alles tun, solange sie sich ihr Verhalten rational erklären können
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Re: Without the light

Beitragvon gabor » 30. Jul 2016 18:55

Komisches Vieh....ist wohl bei der Evolution einfach nicht dabei gewesen....ein Carnivor mit Hörnern ???? :lol:
Ich stell mir gerade eine Ziege mit Fangzähnen vor.....wäre auch lustig!
Es gibt freilich das Moschustier....aber dem fehlen dann wieder Hörner....scheinbar geht wohl bloss eine Primärbewaffnung.
Hey, das Viech braucht noch Schwimmhäute, einen Stachel,......
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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