wie habt ihr angefangen?

Magie, Dämonologie etc. für Novizen und angehende Praktizierende

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wie habt ihr angefangen?

Beitragvon Wolfsschwester » 13. Jul 2019 23:05

Wodurch seit ihr zur Magie gelangt, bzw. wieso beschäftigt ihr euch damit?
Oder anders, was war der ausschlaggebende Grund?
Und was interessiert euch(Richtungen, oder eher offen für alles?)

Meinen kann ich nennen:
Ich hatte eine Beziehung, die mir mehr Kraft geraubt hat, als gegeben.
Erst habe ich nicht verstanden um was es gegangen ist, doch dann nach und nach erkannte ich, das mein damaliger Freund ein Energievampir war!

Ich kannte diese Begriffe vorher nicht, wußte nicht, was macht so ein Energievampir?
Ich war also Ahnungslos...

Es gab Tage da fühlte ich mich so benommen, gar betrunken und Kraftlos, und dann gab es Tage die wie ein Zwang waren, ich habe Gedanken gehabt die vorher nie da waren(fremde Gedanken).

Das zu meiner Situation damals in Kurzform, wie ich zu dem Bereich Magie gekommen bin und weshalb ich mich intensiv damit beschäftigt habe.
______________________________________________________________________

Ich habe angefangen Bücher zu lesen und im Internet herum zu stöbern.
Ich habe angefangen zu beobachten und genau zu zu hören.

Und ich habe mein erstes Magisches Ritual durchgeführt, dabei ging es um Gedankenkontrolle bzw. darum nicht mehr zu zulassen das irgendjemand zugriff auf meine Gedanken erhält.
Dies sollte weder im Traum noch im Wachzustand geschehen, und natürlich wollte ich auch die schützen, die hier bei mir leben.

So habe ich den Spruch, welchen ich damals angewendet habe, so modifiziert das dieser auch mein Umfeld schützte.

Nachts habe ich den Zettel dann unter das Kissen gelegt und vor der Nachtruhe den Spruch aufgesagt(wie im Ritual, immer wieder).

Ich habe eine Veränderung bemerkt, nach und nach..
Und mir ging es besser Tag für Tag..
Auch habe ich in dieser Zeit mit Wesenheiten Bekanntschaft gemacht, wovon die eine nichts gutes im Sinn hatte, und die andere eine Art Schutzgeist? war.
Es war Seltsam, und ich dachte ich bin total irre*lach*, doch dann nachdem es wieder passierte, dachte ich das kann keine Einbildung sein.

Naja es gibt eben Dinge zwischen Himmel und Erde die sind rational, oder Wissenschaftlich? nicht zu erklären.


Seitdem beschäftige ich mich intensiv damit.
Heute beschäftige ich mich mit all dem weil es ein Teil von mir geworden ist, dabei schaue ich in viele verschiedene Richtungen, denn für mich gibt es nicht nur weiß oder schwarz

Interessant finde ich auch den Schamanismus, dies ist ein Bereich in den ich mich seit einiger Zeit hineinfühle, diesen ausprobiere(auch wegen der Verbundenheit mit der Natur).


Ich denke sowieso das jeder seinen eigenen Weg findet, egal wo dieser auch hin führen mag, und dabei können oft Dinge miteinander verwoben sein und Grenzen überwunden werden bzw. verschwinden.

"Alles hat einen Grund, und nichts geschieht ohne Grund"



LG Wolfsschwester :wolf:

Ps. Rechtschreibfehler können gern behalten werden ;)
Das Leben ist zu kostbar um es nur zu erträumen, drum lebe es jeden einzelnen Moment..
.. Menschen kommen und gehen, und sie hinterlassen immer ihre Spuren in deinem Leben..
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Re: wie habt ihr angefangen?

Beitragvon gabor » 14. Jul 2019 08:59

"Energievampir"...auch so ein Quatsch.
Vampire gehen ja eigentlich mit Vorsatz an die Sache...den erkenne ich in deiner Geschichte nicht.
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: wie habt ihr angefangen?

Beitragvon Wolfsschwester » 14. Jul 2019 21:38

gabor hat geschrieben:"Energievampir"...auch so ein Quatsch.
Vampire gehen ja eigentlich mit Vorsatz an die Sache...den erkenne ich in deiner Geschichte nicht.
Immer bereit!

Wenn es eine Geschichte wäre die ich hier beabsichtigt hätte, dann wäre dies viel Ausführlicher gewesen und der Titel anders.

Dieser Ausschnitt(ein kleiner Teil aus einem Bereich meines Lebens) oben zeigt den Grund, weshalb ich mit dem ganzen angefangen habe ;)
Und da ich euch gefragt habe, habe ich einen Anfang gemacht was denke ich bei der Eröffnung eines Threads schon Sinnvoll ist.

Übrigens alles zu erzählen würde hier den Rahmen sprengen und zu sehr von der Ausgangsfrage ablenken, und das wäre denke ich eher destruktiv denn konstruktiv ;)

Ps. den Begriff Energievampir finde ich sehr passend für Menschen die alles tun damit es einem schlecht geht, Menschen die dir jede Energie rauben können(wie auch immer sie das machen)


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Re: wie habt ihr angefangen?

Beitragvon izento » 15. Jul 2019 09:24

gabor hat geschrieben:"Energievampir"...auch so ein Quatsch.
Vampire gehen ja eigentlich mit Vorsatz an die Sache...den erkenne ich in deiner Geschichte nicht.

@Gabor: Diesmal liegst du leider voll daneben.

Energievampire "saugen" nicht mit direktem Vorsatz, sondern weil sie anders garnicht "geistig" überleben können.
Fast allen ist nichtmal bewußt, daß sie Energievampire sind.

Allerdings hat Vampirismus eigentlich garnichts mit Magie zu tun. :shock:
...und es wird der Tag kommen dass die Welt versinkt im Chaos. Und wir werden auferstehen und tanzen auf den Ruinen.
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Re: wie habt ihr angefangen?

Beitragvon WerwesenWendi » 15. Jul 2019 11:41

Exakt 1992 in Norwegen auf einer Urlaubstour
Entweder die NATUR hat sich mir "anders" gezeigt,
oder ICH habe den Fjord in dem einen Moment
mit "anderen Augen gesehen".................
Jedenfalls ab DEM einen Tag , nahm alles seinen Lauf, und irgentwann
war mir dann auch durchaus klar, dass das sowieso
längst ÜBERFÄLLIG war , sich mit "sowas" zu beschäftigen.
Nur : Ich hatte nie die Zeit ....................DAFÜR

Also "wurde" der Zeitpunkt dafür von "außen" für
mich gewählt. Und im Rückblick hat dann auch zeitlich alles "gepaßt" :daumen:
Xeper
Wuismus
Gnostischer Satanismus
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Re: wie habt ihr angefangen?

Beitragvon Tyger » 15. Jul 2019 20:54

Ich bin erstmal eine ganze Weile um das Thema herumgeschlichen, bin im materialistischen Glauben aufgewachsen, aber hatte doch irgendwann den Eindruck, dass das nicht die absolute Wahrheit, sondern eben auch nur ein Glaube ist. Es blieb eine Weile beim Herumschleichen, weil das Einzige, worauf ich stieß, immer nur wieder das New-Age-Esobusiness war, das mich sehr abschreckte. Das Wort Magie kam mir noch nicht einmal in den Sinn, und ich hatte keine Ahnung davon, dass es in der realen Welt magische Orden gab. (Das allgemein verfügbare Internet kam ja auch erst in den späten 90ern auf.) Nun, und dann kam der ganz große Okkult-Boom der Jahrtausendwende, da hat es mich dann endlich erwischt; ich hangelte mich von einem Zipfel, den ich zu greifen bekam, zum nächsten, und irgendwann war ich dann endlich drin in der Magie.
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Re: wie habt ihr angefangen?

Beitragvon modulFEE » 22. Apr 2020 19:40

Von meinem Anfang wortwörtlich und präzise weiß ich (noch) nichts. Es scheint mir vielmehr so, als ginge es schlicht einfach weiter. Was befindet sich denn zwischen Ende und Anfang? Meine Mutter hatte ein Weltbild welches ich als schamanisch betiteln wollen würde. Alles durfte beseelt sein, feinstoffliche Entitäten wurden akzeptiert solange die Freundlichkeit gewahrt wurde und nur weil etwas zunächst finster erschien, war es noch lange nicht gleich böse.
"Anfang"... Für mich fühlte es sich wie ein Eintakten an. Zwei einander unbekannte Trommler sitzen zum ersten Mal zusammen und finden in einen gemeinsamen Takt, später Fluss. Zunächst holprig, dann aber sich zu einem dynamischen Ganzen entwickelnd. Der Takt, der Beat, war wie Einbrüche der Realität. Happenings. Stranger things. In meiner Kindheit war ich so lange ver-wundert, bis mir von Lehrern "klar" gemacht wurde, das soetwas nicht dem Normalen entspräche. Also wurde meine Mutter in die Schule gerufen, um ihr mitzuteilen, das ich vermutlich LSD konsumieren würde... als Zwölfjähriger...
Doch wie das Leben so spielte, hatte ich keine Gelegenheit zu verhärten. Mir wurde Flexibilität abverlangt.
Dann wuchs mein künstlerisches Schaffen rapide.
Die sogenannten Einbrüche in der Realität wurden häufiger, intensiver und variantenreicher. Alles war mit meiner Kunst verwachsen. In meiner Jugend traf ich Menschen die sich als Magier betitelten. Zu wenigen wunder-baren Menschen solcherart schloss ich auf, bat um Unterstützung. So gern sie es wollten, war ich ihnen doch zu wild. Ich fand Bücher und durch meine Kunst induzierte Trancezustände lernte ich zu lenken.
Aber das was als rituelle, bewusst angestoßene und auch (fein)handwerkliche Magie verstanden wird, übte ich nie aus. Dazu hatte (habe) ich bei diesem turbulentem Leben auch kaum die Möglichkeit. Ja, kurzzeitig war ich von Runen fasziniert und wirkte auch mit ihnen; danach faszinierte mich so einiges auf diesem weiten Felde, doch eine Disziplin vertiefen und ausleben konnte ich nicht. Im Verlauf der Jahre führte mich mein Pfad in allerlei Richtungen, magisches war ebenso unbeständig und fluktuativ (kurz wohl: chaotisch) wie ich und mein Leben itself. Aber wir fanden immer wieder zueinander. Dann kam eine Zeit in der ich für ein Jahr tatsächlich zur Ruhe kam - wenn auch gezwungenermaßen. Ich wagte eine Reise als, ja..., als Tourist: "Nur (erst)mal umgucken." Ungezwungen führte das Eine zum Anderen. Hier, am Beginn dieses einen Jahres, an einem Montag um zwei Uhr nachts, liefen die Fäden zusammen, ballten sich, und ich zündete. Initialzündung - bitte im umgangssprachlichen Sinne. Ich fand (las) heraus das es wohl üblich sei, sich in ein System einzufühlen, einzuarbeiten - oder aber chaotisch zu werken. Doch das fühlte sich für mich so unglaublich befremdlich an. Es entsprang nicht mir selbst, es war nicht aus mir. Auf und in mich selbst zurückgeworfen peitschte mein Schaffen auf wie nie zuvor, mein Werk (rückblickend will ich es Opus Magnum nennen) wuchs aus dem Myzel. Magie? Ich betitelte es, mein Werk, welches nun mein Leben umspannt und durchwirkt, nie als Magie. Hoho! Ich wirkte, oh ja, doch was tat ich dafür? Von impulsiven Schüben einmal abgesehen (autsch, ups, Seidr), würden es voreingenommene Betrachter wohl Meditation nennen, schließlich war meine Position überwiegend sitzend. Doch da waren mir Betitelungen, Stempel und Rahmen unwichtig. Ich fand oder erschuf nie Paraphernalia (sage ich jetzt, das Bannen war mir fern, Farben und Planetenkonstellationen ebenso. Ich bin offen für das meiste, und was mit mir harmonisiert (the "good match"; was erstmal nicht unbedingt angenehm sein muss) integriert sich auch - und floriert schließlich. Manchmal kommt es mir vor wie Homöopathie. Oft genug hatte ich keinen blassen Schimmer was ich da tat, manchmal wurde ich täglich von unbekannten Empfindungen, Ein - und Ausdrücken überrollt und mitgerissen - geschwemmt. Nach wenigen Jahren schließlich endete es fast genauso plötzlich wie es begann. Das was mich aus der Bahn warf, war das bisher, für mich, simpelste Erlebnis. Und meine Unfähigkeit, mich an diesem immens wichtigen Scheidepunkt zu transformieren, ließ alles abebben. Doch der Punkt, an dem ich mich zwischen diesem und jenem Weg zu entscheiden hatte, es musste, lag da ja bereits hinter mir! Mit Blut im Mund,wortwörtlich zähnezermürbend bei zweiunddreißig Grad, lachend und johlend, gab ich das Ja-Wort und PFLOTSCH: moment passed and welcome. Aus der Nummer komme ich nicht mehr raus und ich bin dankbar dafür. Was mir alles nach meinem "Beginn", "Anfang", mit wenig Aufwand so kraftvoll gelang, was (s)ich so stürmisch entwickelte, ist nun unter Isolation - sich verschlafen windend. Umgangssprachlich das "wieder mit leeren Händen dastehend".
So gesehen stehe ich nun wieder an einem Anfang...
Mit leeren Händen
Ich könnte mir keine bessere Startposition wünschen

Ich danke dir das du diesen Thread eröffnet hast.

Schmunzelnde Grüße

FEE
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Re: wie habt ihr angefangen?

Beitragvon Ischade » 23. Apr 2020 09:11

Grüß Dich Wolfsschwester… was für ein schöner Name, vielleicht erklärst Du mir irgendwann den Hintergrund. Aber zu Deiner Frage…

Wann ich wirklich zur Magie gefunden habe, kann ich so gar nicht sagen. Es ist wohl eher so, dass die Magie mich gefunden hat. Als eine Nachbarin damals dem Jugendamt meldete, dass es in ihrem Haus ein verlassenes Baby geben würde, fand man mich verwahrlost, dehydriert und eigentlich hätte ich tot sein müssen, wie es die Akte vom Jugendamt vermerkt war, die ich irgendwann fand. Ich nehme an, dass mich da bereits irgendwas gefunden hat, ich etwas gerufen habe, das mir half am Leben zu bleiben. Wirklich bewusst ist mir die erste Begegnung mit einem Nachtmar als ich ca. 3 Jahre gewesen sein musste. Eines seltsame Symbiose – es bekam meine Angst und ich war nicht mehr allein. Leider hat es auch mein weiterer Lebensweg nicht wirklich gut mit mir gemeint, aber ich lernte mit der Magie umzugehen und auch mit den Wesen der anderen Seite. Es gibt einige magische Dinge, die ich bis heute bereue und nicht wieder aufheben konnte. Aber ohne das alles wäre ich heute nicht mehr hier, hätte nicht vier wundervolle fast erwachsene Kinder und ein im großen und ganzen schönes Leben.

Angefangen mich für die Theorie des Ganzen zu interessieren, habe ich, weil ich irgendwann feststellte, dass nicht jeder das sah, was ich sah oder Dinge tun konnte, die andere nicht konnten. Und ich wollte es verstehen. (ich bin gänzlich ohne religiösen Bezug aufgewachsen) Da war ich erst einmal für alles offen. Inzwischen sehe ich mich als eine Art Schamanistin, aber ich würde nichts anderes von vorn herein ausschließen.

Dass Du Deinen Seelenvampir so schnell losgeworden bist, ist beneidenswert. Es hängt wohl auch mit der Kraft zusammen, die er hat, um einem die Lebensenergie auszusaugen. Ich leide auch seit sehr langer Zeit unter einer solchen Kreatur. Ich weiß, dass es schon mehrere tote Frauen gab in seinem Umfeld, bevor er mich gefunden hat. Wie gesagt, mich hält meine Magie seit meiner Geburt am Leben, weshalb ich immer genug Selbstheilung habe, um das zu überleben. Vielleicht kannst Du mir Deinen Spruch mal mitteilen. Wer weiß, vielleicht hilft es…
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Lebensweisheit: Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen!


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