IS/KKK/Mafia-Thread

Hier kann alles nicht-dämonische gepostet werden

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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Default » 2. Mai 2018 15:02

Der Wonnemonat Mai hat begonnen.
Wer weiß, ob im Juni zu den Open Air-Konzerten wieder Überschwenmmungen und starke Gewitter kommen?

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:...Ich würde jetzt nicht darauf schließen das es deswegen Zombies gibt oder eine Zombieapokalypse droht...


Die Pressemeldung der Russen war damals beeindruckender, ich habe sie aber nicht mehr gefunden.
Das ging jedenfalls um die Welt und in dieser Zeit hat man darüber nachgedacht.
Hier sozusagen eine Zombie-Gegendarstellung: :lol:

21.08.2014
Sind Sie ein Zombie?
...Kurz gesagt: Immer mehr Geld geht zu Zombies.
Was sind „Zombies“? Weder tot noch lebend, aus wirtschaftlicher Perspektive, sind das Menschen, die auf Kosten anderer leben.
Sind Sie ein Zombie? So stellen Sie es fest: Ohne Staat – würden die Menschen Sie freiwillig dafür bezahlen, was Sie tun? Wenn nicht, sind Sie wahrscheinlich ein Zombie...
http://www.rottmeyer.de/sind-sie-ein-zombie/

Insgesamt noch heute ein interessanter, zweiseitiger Artikel.

Tyger hat geschrieben:Adblocker sagt nein - okay, habs ignoriert.


Es wurde bereits diskutiert, Adblocker zu verbieten. Klingt logisch, zumindest aus der Sicht der Zombies.
Hier wird auf die Problematik genauer eingegangen (Beide Links gehen zu netzpolitik). Was kommt dabei heraus?
Regierung empfiehlt besser ein Antivirus-Programm. :lol:

Tyger hat geschrieben: Wieso sollte denn eigentlich Malwarebytes über jeden Verdacht erhaben sein?


Wer sagt das? Stattdessen mache ich Witze über Antivirenprogramme.

Wenn ich einmal im Monat etwas aktualisiere
und vielleicht sogar etwas Neues installiere, was ich aber vorher ausprobiere,
dann nehme ich das letzte Backup, dabei wird die Partition C komlpett gelöscht und der vorherige Stand wird wiederhergestellt.
Danach wird ein neues Backup erstellt.
Und wieder einmal war mein Windows 7 nach einem Monat weitere 5 bis 10 Minuten am Netz. :lol:

Bisher ist noch nie bei einem solchen Installations-Vorgang ein Virus oder Ähnliches aufgetaucht.
Trotzdem scanne ich manchmal vor dem Backup, um nach Viren suchen zu lassen.
Es könnte zumindest theoretisch die Sicherheit erhöhen.
Aber vielleicht ist es besser, das viel seltener zu machen oder sogar ganz zu unterlassen. ;-)

Seit WannaCry hat sich die Bedrohungslage geändert. Ich habe keinen Angriff erlebt.
Es werden große Firmen oft über die firmeneigene Software angegriffen. Auch Banken und Energieversorger.
Daher wurde der Gedanke laut, ob das eines Tages zu einem Systemabbruch führt.
Kein Wunder nach bei solchen Meldungen:


15.05.2017
Hacker-Angriff: Microsoft macht US-Regierung verantwortlich
...Er forderte Regierungen auf, entdeckte Sicherheitslücken an Softwareunternehmen zu melden anstatt sie zu horten, zu verkaufen oder auszunutzen...
http://www.maz-online.de/Nachrichten/Me ... ntwortlich


23.5.2017
NSA-Exploits: EternalRocks nutzt mehr Schwachstellen als WannaCry
Der Wurm kombiniert sieben der von den Shadow Brokers veröffentlichten NSA-Exploits. Anders als WannaCry transportiert er bislang keine Ransomware oder dergleichen. Die Hintermänner könnten möglichst zahlreiche Infektionen anstreben - um erst dann ihre bösartigen Ziele umzusetzen...

...Die Rede ist von einem „Doomsday“-Wurm, der überraschend zuschlagen könnte.

...EternalRocks setzt EternalBlue, DoublePulsar, EternalChampion, EternalRomance, EternalSynergy, ArchiTouch und SMBTouch ein – alles von den Shadow Brokers öffentlich gemachte Exploits des US-Auslandsgeheimdienstes NSA. Auch die Mining-Malware Adylkuzz kombinierte bereits NSA-Exploits, den auf die SMB-Lücke ausgerichteten Exploit EternalBlue mit einer Backdoor namens DoublePulsar...
http://www.zdnet.de/88297887/nsa-exploi ... -wannacry/

Gerade sehe ich eine Überschrift bei chip.de:
Die Navi-Bestseller: Das sind die aktuellen Verkaufshits
Kauft noch jemand Navis in Zeiten von Google Maps,
das immer schon weiß, wie lange der bevorstehende Stau dauert?
Warum? Weil noch nicht jeder eine Halterung für sein Handy im Auto hat?
Und auch bei den anderen Navis muß man sich registrieren, beispielsweise um Updates zu bekommen.

Was mich nicht wundert, das ist:
Warum schickt man nicht jedem Autofahrer,der 10 km/h zu schnell fährt, gleich einen Strafzettel zu?
Denn dann würde jeder begreifen, in welchem Maße wir überwacht werden. :lol:

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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 3. Mai 2018 13:19

hoi leute,
ja von meiner Seite aus nichts neues.

Ok, dass ist keinen Eintrag wert.

Über das linke Sektenwesen:
Zum 1. Mai bauen sie alle ihre Stände auf - gute Gelegenheit mal darüber nachzudenken, warum jede Gruppe ihren eigenen Stand benötigt, sie nicht miteinander reden können ohne wütend zu werden und dennoch alle den Anspruch auf das Label "links" anmelden.

Ist es vielleicht so ähnlich wie bei Sportvereinen, also das es um eine Art Wettbewerb ginge? Der Vergleich legt nahe, dass es sich bei all diesen Gruppierungen um einen rein symbolischen Beitrag für die politische Bühne handelt.
Dennoch, kein 1. Mai ohne das die großen Parteien auch irgendwo anwesend sind, und natürlich auch der DGB mit seinen Gewerkschaften.

Trotzki: „Es ist nicht die Partei, die das Programm [die Idee] schafft; es ist das Programm, das die Partei schafft.“
Theoriediskussionen unter verschiedenen politischen Gruppierungen enden immer in Streit, und eine Theoriediskussion innerhalb einer Gruppe anzuzetteln ist auch das sicherste Mittel um diese Gruppe zu spalten. Meistens wird jedoch die Person ausgeschlossen, die mit der Theoriediskussion begonnen hat. Dabei scheinen Theorien in linken Kreisen eine höhere Achtung zu genießen als in Rechten, dort geht es wohl stattdessen um Werte. Adolf Hitler erfand das Wort "Verkopft" und noch heute beziehen sich die Mächtigen lieber auf Werte als auf Theorien.
Es bleibt also festzuhalten, dass Theorien das Verhalten einer Gruppe stärker beeinflußen als Werte. Denn eine Theorie ist da schon eindeutiger, wie bestimmte Ereignisse zu deuten sind. Werte sind ein recht korruptes Zeug. Was kann man nicht alles unter Gerechtigkeit verkaufen?
Nun könnte man auf die Idee kommen, dass es also die Theorien sind, die die Identität einer Gruppe ausmachen, dass die Theorien also etwas extrem wertvolles und wirkmächtiges sein.

Gehen wir zurück zu den Fußballvereinen, so würden nur echte Fans die Vereinsfarben für etwas Heiliges halten. Ganz ähnlich sehen Menschen, die sich nicht in mit dieser speziellen Gruppe identifizieren, ihre Theorie als "Blödsinn", schlimmstenfalls sogar als "gefährlichen Wahn" an.
Diese Abwehrreaktion wird nun gerne als Beweis für die Wahrheit der Theorie gesehen, vielleicht erklärt dieser Trugschluß ja auch den Erfolg des Christentums.

Wie schon default erkannt hat, scheint der Geheimdienst mit dem Internet ungeahnte Möglichkeiten zu haben. Ich bemerkte irgendwo, dass die Enttarnungen von Wikileaks den Mächtigen kaum geschadet hat. Wissen scheint also nicht in jeder Hand nützlich zu sein. Was bedeutet in diesem Zusammenhang das Gerede von der Informationsgesellschaft? Oder von Europa und seiner angeblichen Wissenstradition, im Vergleich zum plumpen Amerikaner, gehirngewaschenen Chinesen oder mittelalterlichen Moslem und nicht zuletzt dem Stammtisch-Nazi?
Macht ohne Wissen gibt es nicht, jedoch ist die Welt voller Menschen, die über Wissen verfügen, welches aber zu nichts zu gebrauchen ist. Nur Wissen, dass sich zu Geld machen lässt, ist für den Arbeitgeber interessant. Ist damit ihr Wissen effektiv erledigt?

Weiterhin hört man immer wieder von einer Krise der Werbung, gleichzeitig von der Bedrohung durch Fake News. Es gibt also gute und schlechte Fake News.

Welche Bedeutun hat also die Regulierung der Informationsflüsse? Welchen Wert hat WIssen überhaupt?

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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon gabor » 5. Mai 2018 11:35

Hi,hi....hast mich ja doch wieder gekriegt... :lol:
Wissen...naja...Fachidioten braucht niemand wirklich, zumindest nicht, wenn`s an Eingemachte geht.....soviel dazu.
Zu der ganzen Überwachungsmaschinerie...ist ganz einfach die zu umgehen....."Nimm den Bleistift, schreib etwas!" :lol:
Kein Handy, kein Rechner....schon bist Du sicher....müsstest dann nur noch auf öffentlichen Plätzen verkleidet umher gehen...vielleicht als Penner, die gelten als harmlos.
https://www.youtube.com/watch?v=fR4KXILpYUQ
Ach ja...hier hast Du die Schuldigen für deine Situation....was machst Du?
Oder machst Du nix, ausser dauernd links zu verklicken? Meinst Du, das ändert was...oder bist Du zu faul, und lässt lieber irgendwelche Idioten losrennen, die auf dein Geschreibsel abgehen?
Das kann bös in`s Auge gehen......
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon gabor » 6. Mai 2018 18:16

Viel Spass...so ab 06:40.... :auweiah:
https://www.youtube.com/watch?v=zz-RpiUFY-I
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Tyger » 6. Mai 2018 19:21

fehlgeleitet hat geschrieben:Trotzki: „Es ist nicht die Partei, die das Programm [die Idee] schafft; es ist das Programm, das die Partei schafft.“

Höchst vernünftig! Das sehe ich nicht nur bei politischen Organisationen so, sondern auch bei Religionen, überhaupt bei jeder Art von Ideologie.
Wenn bei etwas immer und immer wieder nur Scheiße herauskommt, dann ist es scheiße, ganz egal, wie toll und nett sich die Theorie anhört.
Erschreckend viele Menschen sehen es aber anders: "Ja, das ist jetzt halt hundert Mal dumm gelaufen, aber beim 101. Mal wird alles ganz anders."
Nein, wird es nicht.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 7. Mai 2018 08:14

hoi loitz,

@gabor
ist natürlich klar das die Diesellasten der kleine Mann tragen muß. Und die Medien tragen ihren Teil dazu bei, eigentlich nützt jede Argumentation das es kein System gebe sondern nur Individuen dem System sich besser zu verstecken.
Ein jeder Kehre vor seiner eigenen Tür, der eine hat eben einen Staubsauger, der andere nutzt die bloßen Hände.

Kann auch sein, dass die herrschende Klasse bald mal über ein Systemwechsel nachdenkt. Allerdings Richtung Faschismus, weil ihre Propaganda nicht mehr zieht.

@tyger du mußt dich nicht vom Sozialismus welcher Spielart auch immer überzeugen lassen um Gewinn aus diesem Thread zu ziehen.
Wir haben denke ich zeigen können, dass

a) kapitalistische Wirtschaft
b) Staat

gegen die Interessen des Einzelnen installiert worden sind und nur der herrschenden Klasse dienen. Der Nutzwert für den Einzelnen ist nur ein Nebenprodukt, wenn auch ein Notwendiger. Notwendig ist der Nutzwert, um die "freiwillige Mitarbeit" zu gewährleisten. Damit ist aber keineswegs gesagt, dass der Nutzwert für den EInzelnen im Vordergrund steht, im Gegenteil. Der Nutzwert ist nur soweit vorhanden, wie es grad so sein muß.

Dabei werden sie von

c) Wissenschaft
d) Religion
e) Medien

mehrheitlich unterstützt, auch wenn es ab und zu in diesen Bereichen Dissidenten gibt.

Wenn man diese Überlegungen ernst nimmt, so werden sie helfen die entsprechenden Instutionen so gut es geht zu meiden. Klar, wir müssen uns alle in diesem System bewegen, aber je mehr ich verstehe wozu die einzelnen Teilbereiche des Systems wirklich da sind, desto weniger laufe ich gegen unsichtbare Wände.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Default » 7. Mai 2018 09:28

Nur nebenbei wegen dem sozialistischen Mai-Feiertag:

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der 1. Mai ab 1933 durch die Nationalsozialisten zum gesetzlichen Feiertag.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai

05.05.2018
Rede auf NRA-Kongress
Trump umgarnt die Waffenlobby
... In Dallas sagte er: "Ihr habt eine Regierung, die für den zweiten Zusatzartikel der Verfassung kämpft und diesen schützt." Es seien die Demokraten, die Schusswaffen verbieten wollten, behauptet Trump...
...Millionen von der Waffenlobby...
https://www.tagesschau.de/ausland/trump-nra-117.html

Also. Den amerikanischen VT-lern, die meinten, die die Bevölkerung USA werde entwaffent, kann man nur sagen:
Dumm gelaufen, sucht euch eine andere VT. :lol:

Was gab es noch am 5. Mai?
200 Jahre Karl Marx wurde gefeiert.
Der Karl Marx hat nicht einmal das Ende des Kapitalismus prognostiziert?
Diese Eindruck entstand in den Fernsehsendungen zum Thema.
Wennn das so ist, dann taugt der nicht einmal zum Propheten?

Anscheinend habe wir aber einen neuen Propheten, obwohl er doch so ein Optimist ist, wie in diesem Artikel betont wird:

28.04.2018
Bill Gates sagt, dass eine Krankheit im Anmarsch ist, die in sechs Monaten 30 Millionen Menschen töten wird
...Bill Gates sieht Krankheiten als potenzielle Waffen...
https://www.businessinsider.de/bill-gat ... hen-2018-4
Bill Gates, der Prophet der Zombie-Apokalypse? :lol:

04.05.2018
Viele Betriebsrenten durch Niedrigzinsen gefährdet
Die Finanzaufsicht Bafin warnt davor, dass einige Pensionskassen unter Umständen bald keine vollen Renten mehr zahlen könnten...
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ ... 43048.html

Besser reich und gesund als arm und krank.
(alte esoterische Weisheit)


gabor hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=fR4KXILpYUQ
Ach ja...hier hast Du die Schuldigen für deine Situation....was machst Du?


Was machst du, wenn du merkst, dass hinter fast jeder Revolution der Geheimdienst steckt? Du wirst ein friedlicher Mensch.
Hier also eine etwas andere Theorie: VTs schaffen friedliche Menschen. :lol:

Allerdings könnte ich noch einen kritischen Beitrag zu Bertelsmann aus dem Archiv zusammenstellen.
Das ist aber schwieriger geworden, weil viele Seiten nicht mehr existieren.

26.09.2010
Machtkartell Bertelsmann
...Vor dem Zweiten Weltkrieg war Bertelsmann ein provinzieller Verlag, der vor allem christliche Erbauungsliteratur in seinem Repertoire hatte. Im Dritten Reich wurde Bertelsmann unter dem SS-Ehrenmitglied Heinrich Mohn zu einem der größten deutschen Verlagshäuser. Das Programm bestand nun vor allem in Blut- und Bodenliteratur mit einem rabiaten Antisemitismus für die Landser an der Front. Mit einer - unter fragwürdigen Umständen erlangten - Verlagslizenz der britischen Besatzungszone in der Tasche baute Reinhard Mohn in der Nachkriegszeit das Unternehmen mit seichten Inhalten wieder auf.

Bertelsmanns Lesering und der Musikverlag Ariola, der mit den Schallplatten von Heintje Millionen machte, waren der Grundstein, auf dem der Firmenpatriarch Reinhard Mohn mit einer erfolgreichen Expansionsstrategie einen Weltkonzern aufbaute. Heute ist Bertelsmann der größte europäische Medienkonzern - über die RTL-Group kontrollieren die Gütersloher die deutschen Privatsender RTL, RTL II, Vox, Super-RTL und n-tv, über Gruner + Jahr ist Bertelsmann mit Publikationen wie dem Stern, der Financial Times Deutschland oder Capital im Printbereich aktiv. Auch am Spiegel-Verlag ist Bertelsmann über Gruner + Jahr mit einer Sperrminorität von 25,5% beteiligt. Die klassische Verlagsarbeit ist heute in der Verlagsgruppe Random House zusammengefasst - der größte Publikumsverlag der Welt ist eine 100%-Tochter der Bertelsmann AG und konnte jüngst über seine Sparte DVA mit dem Buch von Thilo Sarrazin einen Millionengewinn erzielen....
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33380/1.html

03.07.2010
Bertelsmann - eine gefährliche neoliberale Denkfabrik - 175 Jahre
http://www.youtube.com/watch?v=PyiFD1ksLtg


Sozialraub - Analysen zur Politik des globalen Kapitals
Mohns Sieg über Duden und Humboldt - Der Einfluß von Bertelsmann auf die Bildungspolitik
Analyse von Klaus Stein - vorgetragen u.a. beim Festival der Jugend, Köln, 23.5.2010

...Scheinbar wissenschaftlich neutral werden die Militarisierung Europas und die Privatisierung des Bildungs- und Gesundheitssystems sowie der Kommunalen Einrichtungen propagiert. Auch das Konzept Bürgerhaushalt stammt von der Bertelsmann Stiftung. In Köln und einigen anderen Städten werden die finanziell klammen Kämmerer angeleitet, die Bürger in die "Sachzwänge" des Sparens als Ratgeber einzubeziehen. Expertenmeinungen erscheinen in den Medien als Sachzwang und alternativlos.

Die SPD-Bundestagsfraktion gibt einen Wegweiser für Kommunen heraus, in dem Public Private Partnership (PPP) propagiert wird, als vielversprechender und erprobter Weg, öffentliche Leistungen schneller, früher und kostengünstiger bereit zu stellen, erarbeitet mit der Bertelsmann Stiftung.

Über die Zusammenarbeit mit der Hans-Böckler-Stiftung wird sogar die gewerkschaftliche Bildungsarbeit beeinflusst.

Diese Privatisierung der Politik wird indes von der Öffentlichkeit bezahlt. Die Familie Mohn hat sich durch die Gründung der Stiftung riesige Summen an einer möglicherweise anfallenden Erbschafts- oder Schenkungssteuern erspart und zweitens sind die Dividenden, die an die "gemeinnützige" Stiftung abgeführt werden, steuerbegünstigt. Selbstverständlich herrscht die Familie weiterhin über die Kapitalanteile am Konzern...

Besonders engagiert ist die Bertelsmann Stiftung auf dem Feld der Hochschulpolitik....
http://www.arbeiterfotografie.com/sozia ... smann.html

20.10.2008
Das Bertelsmann-Imperium
Dass die Marktmachtkonzentration auch auf dem Mediensektor hierzulande weit vorangeschritten ist, dürfte bekannt sein. Dennoch ist es mehr als erschreckend, wenn man sich beispielsweise ansieht, wie viele und welche Sender, Zeitschriften und Rundfunkstationen sich mittlerweile weltweit unter dem Dach der Bertelsmann-Gruppe versammelt haben.......
http://konsumpf.de/?p=463



18.07.2007
Bertelsmann – Die gefährliche Macht eines Bewußtseinskonzerns
.........Insbesondere die Bertelsmann-Stiftung, die – ebenso wie der Konzern – von dem Gründer und Unternehmenspatriarchen Reinhard Mohn und seiner Familie kontrolliert wird, ist auf allen wesentlichen Feldern gesellschaftlichen Lebens tätig: in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Soziales genauso wie in der Außen- und Sicherheitspolitik – und auch auf EU-Ebene. Die Bertelsmann-Stiftung arbeitet dabei nicht selten einflußreich an konkreten Politikvorhaben mit, sei es etwa bei neuen Hochschulgesetzen, bei den geplanten Schulreformen, bei der Hartz-Gesetzgebung, bei der Privatisierung des Gesundheitssystems, bei der Neugliederung der Kommunalverwaltungen oder bei den Versuchen, eine EU-Verfassung zu entwickeln oder bei eine europäischen Armee zu etablieren......
https://www.hintergrund.de/medien/berte ... onzerns-2/

16.01.2009
Weltpolitik
Deutsche Parteistiftungen arbeiten am Sturz linker Regierungen in Lateinamerika
https://www.hintergrund.de/politik/welt ... inamerika/

19.01.2012
Profit aus Zerstörung
Bertelsmann steigt groß ins Geschäft mit akademischer Bildung ein. Teilprivatisierung der Hochschulen hatte im Vorfeld die konzerneigene Stiftung besorgt
... Der »University Ventures Fund« ist mit 100 Millionen US-Dollar Kapital ausgestattet und soll Partnerschaften mit führenden Hochschulen in Europa und den USA eingehen. Das Engagement ist nur folgerichtig: Das Gütersloher Unternehmen betätigt sich hierzulande seit vielen Jahren als mächtigster politischer Strippenzieher im Bemühen, das Bildungssystem nach neoliberalem Muster umzukrempeln...
https://www.jungewelt.de/loginFailed.ph ... 6rung.html

16.10.2008
Drahtzieher hinter den Kulissen – der Einfluss des Bertelsmann-Konzerns auf die Hochschulen
https://www.nachdenkseiten.de/?p=3514

16.01.2008
Die Massen führen
GÜTERSLOH (Eigener Bericht) - Der einflussreichste private Polit-Thinktank der Bundesrepublik verlangt eine umfassende Entmachtung der kleineren EU-Staaten auf dem Gebiet der Außen- und Militärpolitik. Dies geht aus einem soeben veröffentlichten Strategiepapier der Bertelsmann-Stiftung hervor. Das Papier, das die künftige globale Machtentfaltung "Europas" befördern soll, enthält weitreichende Vorschläge für die Formierung der EU, darunter die Forderung, einen "EU-Sicherheitsrat" zu installieren. Dem Gremium, das die gesamte Sicherheitspolitik der EU zu überwachen habe, sollen nur die sieben Länder mit dem größten Militärhaushalt dauerhaft angehören. Die restlichen Staaten hätten sich dagegen mit einer befristeten, rotierenden Mitgliedschaft zufrieden zu geben, heißt es in dem Bertelsmann-Dokument. Es sieht außerdem umfangreiche Aufrüstungsprogramme vor und strebt machtpolitische Konkurrenzfähigkeit gegenüber den USA an. Weil die Bevölkerung der EU-Staaten gegenwärtig noch der Armutsbekämpfung den Vorrang vor globaler Machtentfaltung gibt, empfehlen die Autoren des Papiers gezielte Propagandamaßnahmen und entschiedene "Führung".
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/4027/


BertelsmannKritik
http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm

Zum Schluss ein älterer Artikel, der leider kein Datum trägt:

Bertelsmann: Neuer Herold des Endzeit-Wahns
Der Mega-Konzern setzt immer mehr auf Publikationen der Christlichen Rechten
http://www.trimondi.de/H.Krieg/Bertelsmann.htm

Arbeiten die auch für Armageddon?

freundliche Grüße
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Tyger » 7. Mai 2018 09:53

@fehli:
Wie ich schon geschrieben hatte, war das nicht speziell auf den Sozialismus bezogen. Genau das selbe Ding finden wir z.B. bei den Christen, die eifrig dabei sind, immer neue Sekten zu gründen, weil die bisherigen ja alles falsch gemacht haben, aber die nächste Sekte, das wird dann die gute und richtige.


Default hat geschrieben:28.04.2018
Bill Gates sagt, dass eine Krankheit im Anmarsch ist, die in sechs Monaten 30 Millionen Menschen töten wird
...Bill Gates sieht Krankheiten als potenzielle Waffen...
https://www.businessinsider.de/bill-gat ... hen-2018-4
Bill Gates, der Prophet der Zombie-Apokalypse? :lol:

Bill Gates ist bekanntlich stark in die Pharmaindustrie investiert und hat deshalb ein Interesse daran, solche Bedrohungen aufzubauen.
Nun ja, und um den teuren Impfstoff für die Krankheit zu erzeugen, die es noch gar nicht gibt, muss man natürlich zuerst mal den neuen Erreger züchten. So ganz von allein braucht die große Seuche also gar nicht zu kommen und es braucht auch nicht unbedingt prophetische Fähigkeiten, um sie vorherzusagen. Ein starkes finanzielles Interesse und die entsprechenden Möglichkeiten reichen dafür schon aus.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon gabor » 7. Mai 2018 11:47

Gibt`s alles schon...... :lol:
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 7. Mai 2018 11:57

@default

Zu Marx:
Die Beiträge aus den großen Medien zu Marx dienen nur der Verblödung, ich würde sie nicht konsumieren.
Die Prophezeiung bezog sich auf den Manchesterkapitalismus, der drauf und dran war seine Massenbasis auszurotten, durch Verarmung und zu Tode schinden, die erreichten zeitweise nur ein Durchschnittsalter von 15. Die Arbeiter erkämpften sich jedoch den Sozialstaat, was hätten sie auch anderes machen sollen?
Ein diabolisches System - selbst die erkämpften Rechte innerhalb des Kapitalismus dienen am Ende doch nur dem Systemerhalt.

Daneben gab es noch ein paar andere theoretische Überlegungen von Marx zum Ende des Kapitalismus, die alle denselben Fehler haben, sie sind zu idealistisch. Also sie erwägen nicht, dass der Kapitalismus mal auf ein paar Profite verzichten kann, wenn seine Macht in Frage gestellt ist. Das erlebt man zum Beispiel im Krieg. Der Staat stellt die Produktion um, dass der Nutzen für die Kriegsmaschinerie im Vordergrund steht und nicht der Profit der privaten Konzerne.

Ich denke also inzwischen, dass all diese Prophezeiungen zurückgewiesen werden müsssen. Man macht sich damit nämlich nur lächerlich.
Es reicht doch völlig aus zu sagen, dass das System so wie es stattfindet zum eigenen Schaden stattfindet, eine andere Kritik braucht es nicht.

Bertelsmann:
ja, tolle Linksammlung, hab das riesige Material teilweise angeschaut, der Bertelsmann ist schon ein großer häßlicher Brocken.
Bin grad dabei mich in die Mathematik von Big Data einzuarbeiten, deswegen grad nur beschränkt Zeit.

Was kann man gegen einen Medienriesen wie Bertelsmann schon unternehmen?

Die verschiedenen Zielgruppen werden von ihm in verschiedenen Zeitungen bedient, die entscheidenden Nachrichten werden dann wohl unterschiedlich verpackt. Allerdings: Bertelsmann will primär Geld machen. Kann also sein, dass sein Sendungsbewußtsein mit seinen Profitinteressen kollidiert.

Ein ziemlich spannendes Thema - vielleicht finde ich noch Zeit dafür irgendwann.

@tyger

ja hast Recht, dass "Verrat"-Argument erklärt nichts und ist alter Wein in neuen Schläuchen, sehe ich genauso. Danke für die Erklärung zu Gates

@gabor

naja, also das bertelsmann macht hat wußte ich schon, aber nicht diese quantität.

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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon gabor » 7. Mai 2018 21:32

Das sollte man aber schon wissen...als ernsthafter VT-ler.....
Das Dir da ausgerechnet ein Troll helfen muss...... ;) ;) ;) ;)
Ach ja...es gibt da auch noch recht interessante Verbindungen zum Vatikan.......nur, wenn Du noch nach links suchst.... ;) :lol:
Immer bereit!
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Default » 8. Mai 2018 10:19

Dass das Öl ausgeht?
Das kann nicht sein. Man findet jederzeit und überall wieder genug neues Öl.
Und der momentane Billig-Ölpreis zeigt uns, dass in dieser Hinsicht in der freien Marktwirtschaft keine Gefahr droht.
So jedenfalls ein damaliger Artikel aus der Welt mit dem Titel: Das Märchen von den versiegenden Rohstoffen.
Außerdem gibt es unbegrenzte Mengen von sogeananntem abiotischem Öl.

Habt ihr von dieser VT gehört? Sie stammt angeblich aus Russland.
Du findest sie hier bei pravda-tv.com.
Dazu möchte ich bemerken, dass auf pravda-tv früher immer ganz unten eine Werbung für den Kopp-Verlag zu sehen war.
Seit aber der Kopp-Verlag viele seiner Seiten gelöscht hat, ist dort keine Kopp-Werbung mehr zu sehen.

Wenn man das anspricht, dann hört man von "unwiderlegbaren Beweisen".
In einem solchen Fall wird man verwiesen auf alles-schallundrauch.blogspot.de.
Verlinkt ist einer dieser Artikel.
Es ist also alles in bester Ordnung, und schon bald werden wir das Wirtschaftswachstum mit Vollgas auf Lichtgeschwingigkeit beschleunigen können. :lol:

Ich habe diesen Ausflug unternommen, um zwei VT-Seiten zu erwähnen, bei denen ich zumindest in diesem Fall skeptisch bin.

Fracking. Davon spricht man seit einiger Zeit gar nicht mehr.
Es war sogar geplant, Fracking in Europa einzusetzen.
Natürlich sprach nur der Tankstellenbesitzer damals vom Öl-Crash.
Nachträglich entstand der Eindruck, die Welt hat das Fracking gebraucht,
um von den Saudis einen billigen Ölpreis zu erpressen.

Nun steigt der Ölpreis wieder an. Schon ist er wieder über $70 geklettert.
Anfangs machte man die steigenden Zinsen in den USA dafür verantwortlich.
Nun kommt der Iran-Konflikt hinzu. Man rechnet mit einer Million Barrel weniger aus dem Iran.

Was haltet ihr davon?

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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon gabor » 8. Mai 2018 19:17

Nimm weniger, egal was es ist..... ;)
ABIOTISCHES Öl........natürlich kann man das aus künstlicher Kohle machen..... :ruhe:
Was ist denn das Nächste?
Abiotischer Käse aus elektrischen Kühen......also echt, jetzt wird`s echt schräg!
Hast Du in deinem Leben jemals ein Feuer gemacht, um dich zu wärmen, oder nur an Knöppen gedreht?
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 10. Mai 2018 23:14

huhu default und natürlich auch gabor,

anstatt groß zu recherchieren habe ich einfach mal einen Experimentalphysiker gefragt. Dessen Meinung war die folgende:
Erdöl aus nicht-fossilen Kohlenwasserstfoffverbindungen zu erklären gelingt nur in dem Spezialfall, dass die Kohlenwasserstoffsteine um oder in einem Vulkan sind, da nur in einem Vulkan die notwendigen Druckverhältnisse bestehen, um diese Kohlenwasserstoffverbindungen zu transformieren.

Denn im Erdinneren, wo ebenfalls die entsprechenden Druckverhältnisse herrschen, gibt es diese Verbindungen nicht mehr, sondern nur Metalle.

Das Erdöl aber, was durch vulkanischen Aktivitäten entsteht ist nur ein geringer Teil des tatsächlich vorhandenen. Nach dem Fracking habe ich vergessen zu Fragen, hole ich aber nach.

Ich recherchiere gerade über Theorien die das Internet erklären können. Bei der A23 hatten wir ja XaTuring. Zur Klarstellung: Ich suche nicht nach Informationen, was im Internet geschieht, die brauche ich natürlich auch, aber vielmehr interessiert mich, welche Funktion das Internet im Kapitalismus hat. Dies berührt natürlich das Thema Urheberrechte und das Scheitern der Piratenpartei, aber auch die Visionen, Enttäuschungen die mit diesem Medium verbunden sind und waren, und nicht zuletzt das Thema WIssen überhaupt.

Dabei komme ich natürlich auch auf Dinge wie Wikipedia, das stand ja ebenfalls auf meiner todo Liste.

Könnte ein paar Tage dauern, bis ich was zu dem Thema posten kann.

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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Tyger » 11. Mai 2018 14:47

fehlgeleitet hat geschrieben:huhu default und natürlich auch gabor,

anstatt groß zu recherchieren habe ich einfach mal einen Experimentalphysiker gefragt. Dessen Meinung war die folgende:
Erdöl aus nicht-fossilen Kohlenwasserstfoffverbindungen zu erklären gelingt nur in dem Spezialfall, dass die Kohlenwasserstoffsteine um oder in einem Vulkan sind, da nur in einem Vulkan die notwendigen Druckverhältnisse bestehen, um diese Kohlenwasserstoffverbindungen zu transformieren.

Denn im Erdinneren, wo ebenfalls die entsprechenden Druckverhältnisse herrschen, gibt es diese Verbindungen nicht mehr, sondern nur Metalle.

Niemand weiß, wie es im Inneren der Erde wirklich aussieht; das wissen wir stellenweise bis in die Tiefen, in die man graben oder bohren kann, und das wars - alles andere sind nur Vermutungen.
Tatsächlich gibt es für die Idee der biologischen Erdölentstehung, die so gut wie jeder einfach unhinterfragt als "wissenschaftlich" hin nimmt, nicht einen einzigen Beweis. Es war einfach so, dass Lomonossow sich vor ca. zweieinhalb Jahrhunderten wohl etwa Folgendes überlegte: Das Zeug kommt aus der Erde, ist schwarz, enthält viel Kohlenstoff und brennt - also wird es wohl irgendwie so ähnlich entstanden sein wie die Kohle. Das ist alles. In den 1970ern hat man Fullerene im Erdöl festgestellt und das für einen Beweis für die biologische Entstehung gehalten, aber inzwischen weiß man, dass im Erdöl Mikroorganismen leben können, von denen die Fullerene auch stammen können. Da stehen also zwei Ideen nebeneinander (Theorien wäre schon zu hoch gegriffen), die beide gleichermaßen unbewiesen sind.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Default » 12. Mai 2018 05:30

Guten Morgen.
Alles ist unbewiesen? Das ist ein interessanter Punkt.
Bei den einen enden die Fragen, und bei den anderen beginnen sie.
Denn es wird religionstheoretisch.
Ist der Ölkrieg als Religionskrieg zu betrachten?
Ihr habt die verlinkte Schlagzeile bei pravda-tv gesehen?
"Krieg ums Erdöl: Dabei ist es doch unerschöpflich"
Daraus resultiert dann die Frage:
Ist das Öl mächtig oder ist es allmächtig?

Das würde die These unterstützen, dass es nur Religionskriege gibt.
Wobei andere aber widersprechen: Auch Religionskriege werden für Interessen missbraucht.
Das aber erhebt die Frage: Wie religiös ist der Geldglaube?
Nehmen wir nur das ewige Wachstum bei begrenzten Resourcen.
Ein Glaube, der auf den ersten Blick ziemlich endzeitlich wirkt.
Doch wenn das Öl allmächtig wäre, dann sieht die Sache ganz anders aus. ;-)
________________________________________

Der Trump:

02.05.2018
Ex-Hausarzt: Trump diktierte Gesundheitszeugnis
http://www.sueddeutsche.de/politik/aerz ... -1.3963963
Und dann haben sie dem Ex-Arzt auch noch die Krankenakte weggenommen.
Der neue Arzt wird natürlich den Mund halten.

Wir erinnern uns:
Anfang Januar 2018 kam das Enthüllungsbusch Fire and Fury heraus:

Enthüllungsbuch über Trump
..."Fire and Fury" bietet jedoch mehr als Klatsch, Tratsch und Bannon. Wer über die Schludrigkeiten hinwegsieht, die auch der hastigen Herausgabe geschuldet sind, taucht in das erschreckende Porträt einer US-Regierung ein, deren Inkompetenz kaum zu überbieten ist - voller Narren und Intriganten von derart überforderter Dämlichkeit, dass sich die Frage stellt, wieso sie alle nicht schon hinter Gittern sitzen. Allen voran Donald Trump, der einem fast leidtut, wäre er nicht der mächtigste Mann der Welt...

...Er werde als "dumm" verlacht von den anderen Milliardären, die ihn nie als einen der ihren akzeptiert hätten. "Er wusste nichts", so Wolff. "Was er wusste, schien er eine Stunde zuvor gelernt zu haben." Als Geschäftsmann habe er nicht mal eine Bilanz entziffern können. Er wiederhole sich dauernd, sei mit Schmeicheleien "einfach an- und auszuknipsen" und am meisten beeinflussbar vom letzten Gesprächspartner. Er lese nichts außer "Schlagzeilen und Artikel über sich selbst oder zumindest Schlagzeilen von Artikeln über sich selbst" und sei "eine Figur von stotternder, gefährlicher Unsicherheit"...
http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 86503.html
Weitere Links dazu:
https://dietagespresse.com/neun-enthuel ... rump-buch/
https://querdenkende.com/2018/01/05/wol ... -trump-ab/

Gesundheitsseite von dailymail.co.uk vom 07.01.2018
der Trump trinkt angeblich täglich 12 Dosen Cola light (mit Aspartam). Das sind fast 4 Liter.
Allein davon könnte man dement werden, so liest man dort.

Kurz zuvor kam es zu diesem Zwischenfall:

31.12.2017
Bei Telefonat mit Merkel
Trump soll "alarmierende" Wissenslücken gezeigt haben
http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... trump.html

Ob Merkel sich heute noch daran erinnern kann, das ist allerdings fraglich.
Ist nicht Merkel schon länger dafür bekannt, dass sie sich nicht mehr erinnert, was sie früher selbst gesagt hat? :lol:

Man mag vielleicht bemängeln, die Politiker sollten sich eine seriöse Arbeit suchen,
denn die Politik ist schon länger als schmutziges Geschäft verrufen.
Dennoch ist es Fakt, dass Politiker viel Stress haben, und Stress ist ein demenzfördernder Faktor.
Was heißt das nun?
Trau keinem Politiker über 50? :lol:
________________________________________

10.05.2018
Assad: In Syrien findet Weltkrieg statt
http://www.oe24.at/welt/Assad-In-Syrien ... /333002466

Ah, ein Weltkrieg, und doch kein Bürgerkrieg?
Ich bin schon gespannt, für welchen Zeitpunkt die Geschichtsschreiber im Nachhinein den Beginn des 3. Weltkrieges festsetzen.

freundliche Grüße
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon gabor » 13. Mai 2018 12:49

Gut...ein Denkansatz zum Öl:
Ich habe einen Topf, aus dem ich ständig nehme....zurücktun kann ich nix, da "Recycling" ja auch wieder Energie verbraucht...
Sicher kommt der ganze Kohlenstoff auch wieder zurück.....aber bevor er in verwertbarer Form vorliegt, vergeht ein bissel Zeit.
Ein Baum braucht nunmal einen Moment um zu wachsen, und selbst dann ist die Energiekonzentration nicht ganz vergleichbar.
Warum heissen Ressourcen eigentlich so, und nicht...öhm...."unerschöpfliches Zeug".....wäre kosmisch gesehen ja eigentlich doch sinnvoller,oder? Ist ja alles nur im ständigen Wandel, und nicht einfach weg.
Dumm, das wir eben sterblich sind, sonst könnte man ja ein bissel warten, und schwups....alles ist wieder da.
Bei Wasser funktioniert das sogar .....FAST. :lol:
Immer bereit!
Von daher erübrigt sich die Debatte......in 10.000.000.000.000.000.000. Jahren sind wir alle wieder hier..... :lol:
https://www.youtube.com/watch?v=YAFa2dpseGU
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 13. Mai 2018 13:49

huhu default+tyger+gabor,

Zu der Geologie weiß ich leider zu wenig. Ich werde beizeiten nochmal Fragen.

Trump:

Interessant, wie der pseudolinke Spiegel und insbesondere der Stern immer offener imperialistische Töne anschlagen. Aber genau beide Aussagen der Überschrift sind richtig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 07417.html
Wir sind hochgradig verletzlich

Deutschland ist auf zwei Gewissheiten gebaut: dass die Amerikaner uns beschützen und dass die Weltwirtschaft offen bleibt. Beides ist mit Donald Trump als US-Präsident in Frage gestellt. Was jetzt?


Nicht Kant stiftete den "ewigen Frieden", sondern es war die USA die den Westen im kalten Krieg zusammenschweißte, übrigens nicht gegen den Widerstand Europas, sondern die Gelegenheit zum Juniorpartner wurde gerne angemommen. Und so wurde aus der zweifachen Niederlage in den beiden Weltkriegen das deutsche Wirtschaftswunder. Das änderte nichts daran, dass man auf Dauer sicher war, dass die Rolle als Juniorpartner "Europas reicher Tradition" nicht würdig wäre - man wollte mehr, genau wie auch jede andere untergeordnete Macht der Welt immer versucht ist, vom Vasal zum Souverän aufzusteigen.
Die EU war die Idee, dass man nationalstaatliche Souveränität opfert, um gemeinsam wirtschaftlich erfolgreicher zu sein. Der Wegfall der nationalstaatlichen Souveränität hat aber eben die kapitalistische Konkurrenz der Länder untereinander, der sogenannte Binnenmarkt, voll in Anschlag gebracht und präsentiert uns nun jene Resultate, dass nämlich zum Beispiel die griechische Bevölkerung mehr oder weniger zu Überflüssigen geworden sind, so wie es auch in dritten Welt Ländern schon immer der Fall war. Wen wunderts da, dass sich die Griechen fragen, ob sie bei Russland oder China nicht besser aufgehoben wären?
Denn die Alternativlosigkeit der EU war an den Willen der USA gekoppelt, notfalls aktiv für den entsprechenden Konsens zu sorgen - die Konstruktion "Westen" überdauerte also den kalten Krieg, weil der kalte Krieg längst nicht mit dem Ende der Sowjetunion vorbei war.

Nun stehen "wir" aufeinmal ziemlich alleine da, bzw. "wir" wenn man zu den Profiteuren des anti-amerikanischen Projekts EU gehört.

Ich denke man könnte sich auf folgende Dialektik einlassen: Es ist nicht der Gegensatz, sondern die Gemeinsamkeit, die die Konkurrenz hervorbringt. Nicht die faulen Griechen gegen die gierigen Deutschen, sondern weil sie beide das gleiche wollen und das gleiche tun, stehen sie miteinander in Konkurrenz.
Die Gemeinsamkeit führt also zu Widersprüchen, andersherum wie bei Mao, der meinte man benötige den Kampf, um zu einer Gemeinsamkeit zu gelangen.
Folglich ist es ein Irrsinn, nun aus dieser Gemeinsamkeit auf ein Ende der Widersprüche zu hoffen. Wenigstens im Kapitalismus.

Die Frage "was jetzt?" könnte man beantworten: Man könnte den Versuch aufgeben, die restliche Welt kontrollieren zu wollen, kurz, Imperialismus zu treiben. Imperialismus gibt es auch in anderen Systemen wie dem Kapitalismus (zb das alte Rom), denn jede Form von Herrschaft geht sehr verschwenderisch mit ihren Recourcen um, da eine Menge Recourcen gebraucht werden um die Hirachie stabil zu halten. Deswegen ist jede Herrschaft von dem Ungemach bestimmt, dass das Eroberte nie reicht. Es ist so ähnlich wie das Geld. Das Geld ist ein Herrschaftsmittel. Aber da diese Herrschaft kostet, benötige ich noch größere Reichtümer, ich muß das Geld also gewinnbringend einbringen, dass heißt in der Konkurrenz siegen.
Vorrausgesetzt ich will meinen Herrschaftsanspruch durchsetzen und verkonsumiere es nicht.

Nun ist es so, dass die EU sich über die Recource "Wissen" definiert.

Damit komme ich zum nächsten Punkt. Was "Wissen" im Kapitalismus meint, ist vor allen Dingen der Wissensvorsprung zu der Konkurrenz. Es ist also wichtig, dass dieses Wissen geheim bleibt, oder wenigstens durch Patente geschützt. Patente sind für alle einsehbar, ich darf sie nur nicht nutzen um mit ihnen mein eigenes Produkt auf den Markt zu schmeißen, falls der Patentbesitzer dies nicht erlaubt. Nur gibt es Länder, die es mit den Patenten nicht so genau nehmen, beispielsweise China. Also braucht es Handelsverträge um diese Länder von den wichtigsten Märkten auszuschließen. So erpresse ich sie, die Patente einzusehen.
Aber auch Indien hat vor ein paar Jahren gegen Bayer durchgesetzt, dass dies ein Patent gegen Krebs aufgeben mußte, da Indien dies für die nationale Gesundheit benötigte. Immerhin hat Bayer jetzt Anspruch auf eine festgelegte Zahlung pro Medikament.

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... p?id=55601

Andersherum hat der Staat ein Interesse dadran, Wissenschaftler auszubilden, die dann ihre Arbeitskraft in die Unternehmen einbringen. Das kann der Staat aber nur, wenn der Wissenschaftler auch an Wissen kommt. So erbigt sich ein Widerspruch zwischen Geheimhaltungsinteresse und Ausbildungsinteresse.

An dieser Stelle sieht man, dass die Unterscheidung zwischen Grundlagenforschung und Anwendung gar keine ist, die sich aus der Natur der Sache ergibt, sondern an einer Kalkulation, wieviel Wissen offen sein sollte und welches geheim.

Nun zu der Piratenpartei:
Während die Firmen sagen, dass Forschung Geld kostet, Forschung also nur stattfinden kann wenn sie ausschließlich der eigenen Firma nutzt und also geschützt gehört, sagen die Piraten, dass je mehr die Bevölkerung weiß, desto höher sei ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Beide haben recht, beide unrecht. Es sind zwei Seiten einer Medallie. Wieder Dialektik.

Dann gibt es noch das Urheberrecht, dass etwas anderes ist als das Patentrecht und auch das Markenrecht.

Das Urheberrecht sichert dem Urheber eine Lizenz zur Vervielfältigung, so ähnlich wie das Markenrecht einer Firma eine Lizenz für einen Namen sichert. Doch die strenge Durchsetzung des Urheberrechts würde die offenen Märkte im Internet gefährden. Genau deswegen konnte sich die EU bisher dazu nicht durchringen, Konsumenten von Urheberrechtsverletzungen zu kriminalisieren, wobei ihnen die Entscheidung nicht einfach gefallen ist. Es ist ein permanentes Ringen:
https://netzpolitik.org/tag/eu-urheberrechtsreform/

Unter diesem Aspekt betrachtet kann man erkennen, was "geistiges Eigentum" eben bedeutet - geistiges Eigentum macht nur Sinn, wenn ich Sicherstellen möchte, dass das Wissen zur Ware wird, dass das Wissen also zu nichts anderem genutzt werden kann als zu Profitzwecken. Und weil Informationen eben den natürlichen Drang zur verfielfältigung haben, braucht es eben einen Staat, der das geistige Eigentum als solches durchsetzt und so effektiv Monopole schafft - natürlich nur so lange es ihm selber nützt.

Damit kann man Rückschlüsse darauf ziehen, was für eine absurde Konstruktion EIgentum überhaupt ist. Diesem Rückschluß verweigerten sich die Piraten ihrerzeit jedoch.

Der Hauptartikel über das Internet kommt später, ist ein großer Brocken.

freundliche Grüße
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bonuskontent: Trump unterstützt jetzt Kommunisten:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/i ... 07157.html

bonuskontent2:

pluralismus in der wissenschaft:

Der Pluralismus in der Geisteswissenschaft wird von den Geisteswissenschaftlern selbst als problematisch erkannt. Alles Gerede von "Ausdifferenzierung" und "Vielfalt" ändert nichts daran, dass die Geisteswissenschaft sich ihrer eigenen Minderwertigkeit bewußt ist, die sowohl Kant als auch Hegel monierten, und an der sich bis heute nicht viel geändert hat.
Aus diesem Grund werden auch Begriffe aus der Naturwissenschaft wie "Relativität", "Butterflyeffect", "Quantenverschränkung", "Systemtheorie" entlehnt, um die eigenen als Theorien bezeichneten Meinungen aufzuwerten. Auch Big Data wird da eine Rolle spielen, ich sehe es schon kommen das die eigenen Phrasen durch Bücherweise Balkendiagramme "belegt" werden.

Derrida, der inzwischen von einigen Universitäten als inhaltsleerer Betrüger angesehen wird, hatte mal geäußert, dass die Vielfalt ein Hinweis auf eine grundsätzliche Impotenz ist, mit einem Problem umzugehen. Ich finde wenigstens diesen einen Gedanken von ihm ganz passend, um das ganze geisteswissenschaftlichen Rumgeeier zu beschreiben.

Anstatt also wie Hegel es vorschlug bei dem Begriff anzusetzen, was denn beispielsweise Geld ist, wird die Perspektive auf den Gegenstand zum eigentlichen Untersuchungsobjekt erklärt.

"Ich als Soziologe sehe das notwendigerweise so, dass ..."

"Ich als Hermeneutiker sehe das notwendigerweise so, dass ..."

"Ich als postmoderner Dekonstruktivist sehe das notwendigerweise so, dass ..."

Der Gegenstand selbst wird also aufgegeben, um zu einem friedlichen Konsens zu gelangen, damit auch ja alle Fakultäten gewürdigt werden - der sogenannte "Kanon des Wissens". Dieser friedliche Konsens wird damit erkauft, dass es unmöglich ist falsche Theorien als solche zurückzuweisen. Und so führt der Konsens zu einer riesigen geistigen Müllkippe, bei der jeder noch so dümmste Scheiß als Meinung unter anderen Meinungen toleriert werden muß. Es muß nur "Prof. Dr." dranstehen.
Weiterhin bedeutet dies: Auch richtige geisteswissenschaftliche Theorien sind nur Meinung unter anderen Meinungen. An die Wirklichkeit kommen sie allesamt nicht heran, hier übt der Geisteswissenschaftler Bescheidenheit.

Die eigentliche Unverschämtheit ist es jedoch, Bücher herauszubringen, in deren Vorwort man sich in dieser Demut übt. Es "sei ein Versuch", "ein Ansatz", "ein Beitrag zum Problemkomplex", "der sich seiner Begrenztheit bewußt ist".
Warum schweigt der Geisteswissenschaftler nicht lieber, anstatt den Leser mit unfertigen Büchern zu belästigen?

Wenn man diese Schwafler hört, kann ich verstehen das man aus Protest an Allah glaubt oder auch an die flache Erde, schon allein weil diese Veranstaltung den Namen WIssenschaft genausoviel oder sowenig verdient wie der Kreationismus. Viele Geisteswissenschaftler gehen nach ihrem Studium in die Werbeindustrie. Da kann man offensichtlich ihr "Wissen" gebrauchen.
Und wenn diese Hohlköpfe dann einen "march of science" veranstalten, um gegen Trump zu protestieren, kann ich die Trumpwähler verstehen.

Im Grunde geht die Kritik an der Gender"wissenschaft" ins Leere. Die ist eine notwendige Fortsetzung von dem, was Geisteswissenschaft schon immer war. Da ändert auch ein Methodenstreit nichts daran. Denn ein solcher Streit über die Methoden der Wissenschaft reproduziert natürlich nur das, was bereits als Wissenschaft anerkannt worden ist.

Die ewige Überlegenheit der Naturwissenschaft gegenüber der Geisteswissenschaft ist es, dass falsche Theorien als solche erkannt werden können. Gäbe es ein interesse an einer planbaren Gesellschaft, welches es im Kapitalismus nicht gibt, so würden auch die Geisteswissenschaften zu echten WIssenschaften werden und sich in einem ersten Schritt von all dem angesprochenen Ballast trennen.

Aber auch hier:
In dem von mir verlinkten Buch "Selbstorganisation der Materie" wird behauptet, dass die gesamte theoretische Physik dazu da ist, an dem Urknalltheorie festzuhalten, was aber einfach nicht mit den Messdaten übereinstimmt. Also auch in der Naturwissenschaft gibt es Dogmen, die ganze Zweige unwissenschaftlich werden lassen.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 16. Mai 2018 02:13

Ich werde das Kapitel Internet scheibchenweise abarbeiten, das Thema ist zu groß:

Martin Warnke versucht sich mit Luhmanns Systemtheorie an einer Theorie des Internets und scheitert: https://libreas.wordpress.com/2011/04/2 ... internets/

Dabei muß man wissen, dass Luhmanns Systemtheorie eine ziemliche Phrasologie ist, die den einzigen Gedanken immer wieder reproduziert, nämlich das ein System ein negativer Rückkoplungsprozess sei (also stabil), und als "System" letzlich alles bezeichnet werden kann, in das dann noch irgendwelche Emergenzeigenschaften hineininterpretiert werden - im Widerspruch zur zuvor angenommenen Stabilität! Der Gegensatz zum System ist dann die Umwelt. Das System ist dann - die Umwelt der Umwelt. Die Soziologen kann man mit sonem inkonsistenten Kauderwelsch wohl beeindrucken.

Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Ich halte die Geisteswissenschaftler keineswegs für Versager. Ihre Funktion im Kapitalismus ist aber eben eine andere als tatsächlich Wissenschaft zu betreiben, ihre Rolle ist primär eine affirmative. Und ich denke dies aufzudecken ist dazu da, eventuell anwesenden Geisteswissenschaftlern die Augen zu öffnen, sollten sie es noch nicht selbst erkannt haben.
Natürlich kann auch gegen diese Behauptung argumentiert werden, ich werde mein bestes geben :-)

Brecht forderte in anbetracht des Radios ein Medium, bei dem jeder mitmachen kann.
Konsumenten verwandeln sich dann in Prosumenten, die unentgeltlich Mehrwert produzieren, dadurch das sie freiwillig Inhalte erstellen, oder wenigstens durch ihren Konsum Daten generieren. Dies führt nicht wie Brecht annahm zu einer Überwindung des Kapitalismus, sondern findet eine Einbettung in den Kapitalismus.

igw.tuwien.ac.at/peterf/Transform/Fuchs_PolitischeOekonomieMedien.pdf

Der Konsum ist aber bereits bei Marx dazu da, die Arbeitskraft zu reproduzieren. Der Prosument ist also letztendlich keine neue Erfindung.

Ganz ähnlich sieht das http://muessiggang-magazin.de/wie-der-k ... e-theorie/ und klärt über Strukturen wie youtube auf:

. Durch Werbeeinnahmen für nicht selbst finanzierte Medienproduktion wird vermeintlich unkommerzielles Handeln kapitalisiert, den Nutzern und Produzenten dieser Inhalte aber suggeriert, sie könnten subversiv die Kulturindustrie unterwandern. Zunächst ist es auch durchaus richtig, dass es für die Veröffentlichung völlig egal ist, ob das Video Absatz findet oder nicht, jeder kann seine Inhalte nach Belieben gestalten. Doch eben die Aufmerksamkeit ist noch immer die – wenn auch vorerst nur ideelle Währung –, die ein erfolgreiches Video von einem Anderen unterscheidet. Denn nur durch das Internet lässt sich „die Verfassung des Publikums, die vorgeblich und tatsächlich das System der Kulturindustrie begünstigt“, nicht einfach liquidieren, da sie ja Teil des Systems ist.


Mittlerweile gibt es etliche sogenannte Multi-Channel-Netzwerke. Das sind Unternehmen, die mit mehreren YouTube-Kanälen verbunden sind und die zunächst privaten Videoproduzenten managen: Produktentwicklung, Zusammenstellung des Programms, Finanzierung, Cross-Promotion, Partner-Management, Verwaltung digitaler Rechte, Monetarisierung/Vertrieb und/oder Aufbau eines Publikums. All das übernehmen externe Firmen, mit dem Ziel die Reichweite der Videos zu erhöhen. Die Netzwerke werden selbstverständlich an den Werbeeinnahmen ihrer Künstler beteiligt. Das größte dieser Netzwerke in Deutschland ist „Mediakraft“. Es beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 2600 Videoproduzenten und verzeichnet monatlich 450 Millionen Videoaufrufe. Die Unternehmen, die sich also bilden, übernehmen dieselbe Funktion wie die Medienmonopole der alten Kulturindustrie.


Die erste industrielle Revolution war die Dampfmaschine, die zweite war Elektrizität, die dritte war der Computer, und die vierte? Die Transhumanisten verkünden die Überwindung des Menschen durch seine eigene Technologie, versprechen Unsterblichkeit. Doch welche konkrete Technologie soll nun das Heil bringen?
Das Internet gibt es ja schon, also wird es wohl die unter Web 2.0 verstandene Vernetzung von Betrieben untereinander und mit privaten Haushalten sein, die dann von intelligenten Algorithmen gemanaged werden.

Dabei kommen bereits erste Zweifel an den unter Super-KI laufenden Algorithmen:
https://www.heise.de/tp/features/Die-Ge ... 47487.html

Der Vorwurf: Außer zufälligem rumprobieren haben die KI Programmierer nichts wesentliches zu bieten. Ist Industrie 4.0 dann einfach eine BWL-geschwurbelte Konstruktion, die auf neue Technologien hofft, die aber real noch gar nicht vorhanden sind?

Zum Beispiel die Legende vom Quantencomputer, zu dem es schon haufenweise Theorie gibt, und IBM auch schon einen zum freien ausprobieren online gestellt hat (allerdings nur 5 QuBit): https://quantumexperience.ng.bluemix.net/qx/editor
Ein Quantencomputer mit so wenigen Qubits kann allerdings noch von einem normalen Rechner simuliert werden, dass beweist also gar nichts.
Der Quantencomputer verfügt über die Möglichkeit, Probleme die vorher in NP lagen wesentlich schneller zu lösen, so dass diese in P liegen. NP Probleme sind solche, die für einen normalen Computer ineffizient zu berechnen sind, wie zb die RSA Verschlüsselung zu knacken. Ein Quantencomputer kann durch seine besondere Logik besondere Algorithmen anwenden, die das Problem wesentlich schneller lösen.

Gleichzeitig existiert die Angst vor übermächtigen Fakenews, die die wahren Nachrichten verdrängen könnten: https://derstandard.at/2000074430944/De ... -ausloesen

Wir errinern uns an die angeblich übermächtige Manipulationsmaschinerie von intelligenten Filterblasen:
https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ic ... duced=true

Die Manipulationstheorie hatte ja in den 70ern Hochkonjunktur. Es ist eine dieser Theorien die im Gedächtnis der Masse geblieben ist, obgleich der behauptete Determinismus von Information und Reaktion falsch ist.


Worum geht es also im Internet und speziell im Web2.0?

Big Data dient der Industrie vor allem zur Vorantreibung der Rationalisierung und der Erhebung sicherer Prognosen.

Google stattet potentielle Käufer auf Produktsuche mit Suchmaschine aus, Facebook kann Werbung gleich an Millionen von Nutzer schicken. Die Daten sind gewissermaßen Abfälle der Internetuser, die dann gewinnbringend verarbeitet werden oder verkauft werden können.
Dabei stoßen die konkurrierenden Unternehmen bei Web 2.0 bzw. Industrie 4.0 auch auf Grenzen, weil sie allesamt ihre eigenen Standards durchsetzen wollen.
Das durchsetzen von Standards ist ein wichtiger Etappensieg im Kampf um Marktdominanz.

Dementsprechend wird die Datensicherheit und rechtlicher Beistand ein ganz wesentlicher Teil des Web 2.0 sein. Denn durch die Verzahnung müssen ja konkurrierende Unternehmen zusammenarbeiten, versuchen aber gleichzeitig so wenig Informationen wie überhaupt möglich weiterzugeben, weil diese Informationen ja den Kern ihres Geschäftsmodells ausmachen. Man muß also dauernd mit jemanden zusammenarbeiten, dem man kaum vertrauen kann. Ob das gutgehen kann?

Weiterhin steigt die Sorge der Industrie, immer stärker von den IT-Monopolen und ihrem Preisdiktat abhängig zu sein bzw. zur "verlängerten Werkbank der IT-Platzhirschen", also dessen Zulieferer verkommen.
Konkret: Apple läßt Hardware in China fertigen, Google versucht ins Autogeschäft einzusteigen.

Andersherum versucht die Industrie nun selbst einen Fuß in die IT zu kriegen, um den Spieß umzudrehen.
Zum Beispiel versucht Rewe Digital Amazon Konkurrenz zu machen. Oder die IT der Autofirmen beschränkt sich nicht mehr allein auf das Auto.

Fest steht: Sowohl herkömmliche Industrie als auch "der neue Markt" haben ein Interesse an der der Datenhoheit, beschäftigen dementsprechend vermehrt Cybersecurityexperten. Dabei kommt es zu Zweckbündnissen zwischen einzelnen IT-Riesen und Industrie (Siemens und SAP zB), die dann mit anderen Zweckbündnissen dieser Art um die "Datenhoheit" ringen.

Dabei versucht Deutschland seine weltweit führende Position im Maschinenbau zu verteidigen und benötigt dafür natürlich eine totale Digitalisierung. Dazu müssen zuerst die geltenden rechtlichen Regelungen auf ihre Tauglichkeit für den globalen Wettbewerb überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Zwar profitieren einzelne Konzerne und natürlich die Bürger von den rechtlichen Grauzonen im Internet, aber Deutschland will eben beteiligt sein und versucht deswegen zumindest in der EU rechtliche Standards durchzusetzen.
Stichwort Aufhebung der Störerhaftung. Man hört Widersprüchliches: Gabriel redet davon, der "sicherste Datenstandort der Welt zu werden". Also ein Gegenabgeot für die USA, die bisher gerade durch ihre laxen Datenschutzbestimmungen für google und co besonders interessant waren. Trotzdem müssen die großen Konzerne eben Daten sammeln können, entsprechend werden dann auch die Datenschutzbestimmungen liberalisiert.
An solchen widersprüchlichen Forderungen kann man eben erkennen, dass es gar nicht um die Sache geht, sondern um den Ausbau eines Machtverhältnisses.

Das setzen von Standards und Normen überlässt man dabei nicht nur den großen Firmen, sondern bemüht das heimische Universitätswesen in dieses Anliegen einzubinden. Das die heimischen IT-Riesen den Staat bei der Durchsetzung seines Gewaltmonopols unterstützten werden, ist wohl eine Selbstverständlichkeit.

Kaum existiert der "digitale Raum" so drängen Staaten in ihn vor um sich auch hier ihr Territorium zu sichern.

Arbeitsplätze:
Die kapitalistische Absurdität läßt die Technik, die das Leben erleichtern könnte, als eine Geißel erscheinen. Schon die Maschinenstürmer wußten, dass der Fortschritt der Technik zu ihren Lasten geht, und an diesem Grundgesetz hat sich auch heute nicht viel geändert.
Was sich geändert hat, ist der globale Arbeitsmarkt, der insbesondere in der IT Welt zu dem massiven Druck führt. Mit "people clouds" lassen sich diverse IT-Aufgaben bequem outsourcen, auf Arbeitnehmerrechte muß man nicht achten, wenn man aus Angestellten selbstständige Unternehmer macht.

Selbst die Gewerkschaften sind teilweise für diese als "Flexibilisierung der Arbeit" verharmloste Entwicklung, einfach weil sie so hoffen auch bei den IT-Spezialisten Mitglieder aufzugabeln und sie natürlich auch das nationale Wohl im Auge haben. Denn die IT-Spezialisten wissen, dass normale Arbeitsbedingungen sie zu teuer machen, will man global Konkurrenzfähig sein.

Clickworker und andere Plattformen machen es vor. Maximale Leistung für minimales Gehalt, ohne jede soziale Absicherung. Von wegen Ende der Arbeit. Es ist vielmehr die Globalisierung des "working poor".

Bonuscontent: PGP unsicher: https://efail.de/ ach doch nicht: https://blog.fefe.de/?ts=a4076a8a. Andere Quellen behaupten anderes. keine ahnung.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Default » 16. Mai 2018 23:22

Wegen dem Bundesdatenschutzgesetz, das am 25.05.18 in Kraft tritt:

Rottmeyer hört auf:

Wir sagen zum Abschied leise Servus!
http://www.rottmeyer.de/wir-sagen-zum-a ... se-servus/

altermannblog verschwindet auch:

altermannblog – das war einmal
http://www.altermannblog.de/altermannbl ... ar-einmal/

Dazu ein lesenswerter Kommentar von Egon Kreutzer:

IN MEMORIAM
ALTERMANN-BLOG

http://www.egon-w-kreutzer.de/005/tk180516.html

Bei rume.de wird die Kommentarfunktion abgeschaltet:

http://www.rume.de/2018/05/02/datenschu ... en-voraus/

Das Ende ist nicht nah, sondern das Ende ist da.

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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Tyger » 17. Mai 2018 08:51

Jede Menge Seiten verschwinden gerade vom Netz. Ja, genau das war die Absicht dieses Gesetzes: Die Schaffung einer derart großen Rechtsunsicherheit, dass zunehmend nur noch große Unternehmen es sich überhaupt leisten können, eine Internetseite zu betreiben, und jeder, der keine Schar von Spezialisten und Anwälten bezahlen kann, zum Freiwild wird. In genau diese Richtung geht die Gesetzgebung in diesem Land ganz systematisch seit ca. 20 Jahren.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 17. Mai 2018 11:26

hm,
danke für die Warnung. Ich werde meine Experten im Bekanntenkreis fragen.

vielleicht sollten wir wieder WebRinge gründen, je höher die Organisationsform, desto geringer der Datenschutzaufwand für den einzelnen.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 17. Mai 2018 22:45

hey leute,
morgen fahr ich Richtung Festival.

ja die Luft wird dünner. Der Spiegel und der Stern geben inzwischen richtig nationalistische Töne von sich, haben die FAZ rechts überholt.
Andrerseits werden sie den Sack schon nicht so schnell zumachen. Ich denke vieles dient auch einfach der EInschüchterung.

Also nicht von Bord springen, bevor das Schiff wirklich sinkt :-)

und: eine langfristige Perspektive kann nicht schaden - aber möglicherweise ergibt sich diese, wenn man einfach am Ball bleibt. Ich denke die Internetthematik lohnt sich noch weiter zu verfolgen, da ist noch längst nicht alles relevante gesagt.

Ein schönes WE

freundliche Grüße
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edit:

bonuscontent:
Ein DIng was auch noch zu klären wäre, ist die Rolle der Erziehung im Kapitalismus.
Also die Frage, ob Schule, Ausbildung und Studium verblöden.

Eineserseits ist die Behauptung der Manipulationstheorie wie in Orwells 1984 nicht zu halten, andrerseits findet doch ganz offensichtlich Propaganda statt. Und wenn Werbung und Propaganda sinnlos wären, würde man keine Mühe in sie investieren.

Um eine falsche Antwort auszuschließen: Es ist nicht so, dass auf der einen Seite die logische Argumentation steht, und auf der anderen Seite die populistische Rethorik. Eine Auseinandersetzung im Wirtshaus kann um ein vielfaches ehrlicher und gehaltvoller sein wie das hin und herschieben leerer Worthülsen an der Uni.
Andrerseits ist es tatsächlich so, dass wer die Frage beantworten kann, warum etwas so und nicht anders geschieht, die geistigen Vorraussetzung hat sich von dem ganzen Laden zu distanzieren. Und die Lieblingsfrage kleiner Kinde ist ja "warum?"

Nicht so jedoch die Lieblingsfrage des Schulabgängers.

Es muß also an der Schule etwas geschehen, was einen Teil des selbstständigen Denkens okkupiert. Man könnte auch sagen, dass manche Schüler mit Absicht verunstaltet werden. Wenn jemand 10 Jahre zur Schule geht und hinterher weder lesen noch schreiben kann, so kann man sicher sagen, dass die Schule der individuellen Entwicklung dieses Schülers sicherlich ziemlich gleichgültig gegenüber stand.
Wahrscheinlicher ist aber, dass eine systematische Diskriminierung stattfand.
Nimm die Hand aus der Hose wenn ich mit dir rede!
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon gabor » 20. Mai 2018 21:18

Schöne Idee....so funktioniert übrigens auch Wahlkampf, Fernsehen...und der ganze andere Mist.
Ich pflück mir die paar schwarzen Schafe raus, und daraus mach ich eine allgemeingültige Wahrheit.
VT...funktioniert auch so....mit "Hilfe" des Restes....
Man muss schon etwas weiter gucken....heut hatte ich ein Gespräch mit einer Nigerianerin, die sich um Flüchtlinge kümmert....und.....tja...die zeichnet ein ganz anderes Bild, als die "Medien".
Kann sie aber auch, denn sie ist vor Ort.
"Links" woher auch immer...schön, aber nur halbe Wahrheit, wenn überhaupt.
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Remus Horizon » 21. Mai 2018 09:31

Die Wahrheit ist verhandelbar, was rechts und links ist, ist relativ, entscheidend ist, wo das Zentrum liegt. In gewissen Themenbereichen Gabe es eine Verschiebung des Medians nach rechts, in anderen Bereichen nach links. Nach links oder in die liberale Richtung die Emanzipation, Rechte Homosexuellen usw. …

Unter Medien stehen Journalisten, die eine eigene Meinung haben, hinter ihnen stehen Redaktionen. Besitzer … Entscheidend ist, Informationen aus ihnen aufzunehmen, sie abzugleichen und sich dann eine eigene Meinung zu bilden.

Der Schlüssel zu Eigenständigkeit und Freiheit ist eigenständiges Denken. Ansonsten ist mir immer von dem einen oder anderen Ideologen abhängig, der einem die Fische fängt und serviert.
Eine Theorie zu den Multiversen besagt, dass jeder Gedanke ein neues Universum erschafft. Kein wunder verirren wir uns so häufig.
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