IS/KKK/Mafia-Thread

Antwort erstellen

Akzeptierst Du die Nutzungsbedingungen? (Wenn ja, tippe bitte immerdoch ein)
Smilies
:basta: :daumen: :ruhe: :auweiah: :handshake: :willkommen: :har: ;) :chaos: :lol: :o :shock: >:-> :lala:
Mehr Smilies anzeigen
BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet
Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: IS/KKK/Mafia-Thread

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von gabor » 4. Jun 2020 17:27

fehlgeleitet hat geschrieben:Der Scheiss hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Kreuz_(Symbol)

Ich habe schon lange vor das überzutätowieren, mache ich auf jeden Fall vor dem Sommer, falls wir wieder baden dürfen.


Sehr interessanter Link von Dir! :lol: :lol: :lol:

Du meinst sicher das hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisernes_Kreuz
....hat also mit der Wehrmacht nun nicht unbedingt was zu tun.....
Mich wundert allerdings, dass Dir die eigentliche Bezeichnung deines Körperschmuckes so fremd ist....wo man Dich doch deswegen diskriminiert hat....
Immer bereit!

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Tyger » 4. Jun 2020 17:15

fehlgeleitet hat geschrieben:Die blühenden Landschaften sind nie gekommen. Die Ossis nehmen das den Wessis übel, die Wessis nehmen den Ossis wiederum übel, dass sie sich drüber beschweren tun, anstatt ihre Armut mit Anstand zu ertragen.

Wieso, im Osten grünt und blüht es doch überall, wo früher Infrastruktur war - genau das, was die Grünen deutschlandweit haben wollen!
Aber, nein, den Ossis ist durchaus klar, dass die Wessis genauso verarscht werden wie sie selber, zumindest den intelligenteren, die damals in der DDR noch Bildung mitgekriegt haben.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von fehlgeleitet » 4. Jun 2020 16:19

Der Scheiss hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Kreuz_(Symbol)

Ich habe schon lange vor das überzutätowieren, mache ich auf jeden Fall vor dem Sommer, falls wir wieder baden dürfen.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von gabor » 4. Jun 2020 13:59

Was ist bitte ein "Wehrmachtskreuz"?
Immer bereit!

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von fehlgeleitet » 4. Jun 2020 07:17

gabor hat geschrieben:Um mal ein Filmzitat zu bringen: "Scheisse passiert nicht einfach so, Scheisse braucht Zeit."
Was hat denn bloss die "Ossis" und die "Wessis" so dermassen entzweit.
Und sollte man da von Rassismus, oder von Lokalpatriotismus reden?
Interessant find ich auch (ein ziemlich deutsches Problem), dass der Rassismus der in der Mehrheit einer Gruppe unterschwellig gärt, und von dem sich die gemässigteren Mitglieder der Gruppe gern öffentlich distanzieren, in den Augen der gesamten Gruppe nur in eine Richtung zu funktionieren scheint.
Das ist nun aber gar nicht der Fall. Rassismus ist nicht das Privileg irgendeiner höher gestellten Klasse.
Begriffe wie "Langnasen", "Krautfresser", "Babypimmel", "Goi", "Weissbrot"........schiessen mir da gerade durch den Kopf.
Ach ja, die Aufregung um diese Benneton-Werbung mit dem schwarzen Bengel und dem Affen-Shört....
Wer sich da aufregt ist selber ein Rassist, oder Deutscher.....
Immer bereit!


Die blühenden Landschaften sind nie gekommen. Die Ossis nehmen das den Wessis übel, die Wessis nehmen den Ossis wiederum übel, dass sie sich drüber beschweren tun, anstatt ihre Armut mit Anstand zu ertragen.

Rassismus ist wie du sagst kein Priveleg einer höheren Klasse, es ist aber eine Ideologie die auf der Klassengesellschaft basiert. Unten wie oben pflegen (leider) das Ideal einer Volkseinheit die eben TROTZ der materiellen Unterschiede ins Leben treten soll. Deutscher zu sein soll das wichtigste von allem sein, entsprechend sollen dann alle verschwinden, die eben nicht dazu gehören, also die ganze Palette von Leuten, die in die KZs gewandert ist.

Kaiser Wilhelm bei eintritt in den ersten Weltkrieg: "Ich kenne keine Klassen mehr, ich kenne nur noch Deutsche."
Hitler hat den Spruch später dann wiederholt.

Die Kommunisten wollen im Gegensatz zu diesen Nationalisten bzw. Rassisten, dass die Widersprüche ausgetragen werden. Also Klassenkampf statt Deutschland.

Die Saubermänner wie die Grünen distanzieren sich gerne vom Rassismus, wollen aber nichts davon wissen, wo er eigentlich herkommt.

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:
Das heißt er erklärt sich die innergesellschaftlichen Spannungen nicht durch Klassengegensätze, sondern dadurch, dass lauter Halunken ihren Job nicht machen, oder das eine fremde Macht die Gesellschaft unterwandert habe.



Die Rassisten die ich so kenne erklären ihren Rassismus in der Regel damit das sie einfach aus einem X-beliebigen Grund was besseres sind.
Faktoren sind hierbei Herkunft, sexuelle orientierung, Ethnie, Glaube, äussere Merkmale, vermögen, Geschlecht und dergleichen.
Natürlich sind das dann nicht alles Rassisten sondern generell irgendwelche ...isten.
Komisch an deiner These ist allerdings das ich grade in der arbeitenden Klasse eher eine solidarisierung feststellen kann sofern die betroffene Person Teil der Arbeitsgemeinschaft ist.
Die Klasse wirkt hier also sogar entgegen deiner These integrierend und solidarisierend.


Ok, Belegschaften solidarisieren sich, weil sie ein Klassenbewußtsein haben. Das ist aber was ganz anderes, als Rassisten, die ohne Klassenbewußtsein immer noch in einer Klassengesellschaft leben und sich die Gesellschaft als Volkseinheit zurechtspinnen.
Das Klassenbewußtsein ist ein erster Schritt dazu, die Klassen abzuschaffen. Das ist aber nicht damit getan, dass man das Vorhandensein der Klassen wie Kaiser WIllhelm oder Hitler leugnet, sondern indem man die herrschende Klasse ihrer Reichtümer beraubt, so dass sie allen Menschen zugänglich sind. Klassensystem bedeutet ja, dass nur ein kleiner Teil der Leute über den Reichtum verfügen, die anderen kriegen nur die Knochen, die ihnen von oben hingeworfen werden.

Denn warum solidarisieren sich denn Arbeiter? Weil sie wissen, dass sie am kürzeren Hebel sitzen, wenn sie nicht solidarisch sind. Das deutet doch darauf hin, dass sie in einer Lage sind, die sie besser überwinden täten!

Rassisten halten sich für was besseres, weil sie weiß sind. Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass alle nicht-weißen minderwertig sind.

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:
Trotzdem ist es ja nicht so, dass die Rassismen völlig beliebig sind.

Oder hast du schon mal von einer Gruppe gehört, die Pulloverträger angreifen oder Menschen mit Sommersprossen?


Was natürlich völliger Bullshit ist. Ich bin auch schon aufgrund von Tattoos oder Piercings diskriminiert worden. Auch aufgrund meiner Kleidung und selbst aufgrund meiner Frisur.
Deine Beispiele sind einfach nur sehr pauschal. Es ist noch gar nicht solange her das Männer mit langen Haaren von der Gesellschaft systematisch ausgeschlossen wurden. Auch das ist freilich kein Rassismus aber ich denke wir sind über Rassismus an sich schon lange hinweg und dümpeln jetzt irgendwo bei Diskriminierung im allgemeinen.
BTW besonders die Diskriminierung von Vermögenden solltest du dir mal genauer angucken und überlegen ob du jemanden kennst der das macht ;)


Ich bin wegen meinem Tatoo auch schon diskriminiert worden, aber das liegt daran, dass es ein Wehrmachtskreuz ist, was ich mir vor langer Zeit mal habe stechen lassen, als ich auf Schore zugeballert an der Lahn saß. Der Typ der mir das gestochen hat hat die Heroinspritze einfach mit Tinte gefüllt und losgelegt. War voll der Freak, war von Kopf bis Fuß tätowiert und litt unter einer extremen Form des Tourettesyndroms. War hart wie Rambo, schlief bei -30° draussen.

Ich werde auch diskriminiert aufgrund diverser anderer Dinge. Aber es sind immer Sachen, die irgendwie von dem Abweichen, was die Medien so als Bild des ordentlichen Deutschen vorgeben. Also das "deutsch sein" scheint irgendwie schon der Ausgangspunkt zu sein, und dass "Deutsch sein" soll die Klassengesellschaft verdecken.
So in etwa.

Default hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:Du hast eine viel zu positive Vorstellung von der Demokratie. Demokratie ist eine Herrschaftsmethode...


Die Demokratie wäre nicht verkehrt, doch die Herrschaftsmethode ist: Geld regiert die Welt.
Und so verwandelt sie sich in eine Dämonkratie.


Ein Genosse hat neulich folgenden Text geschrieben:

Was hat es mit der Menschenwürde auf sich?

Dass es in der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Notlage oberste Aufgabe des Staates sei, menschliches Leben zu schützen, hat der CDU-Politiker Wolfgang Schäuble kürzlich mit Verweis auf Artikel 1 Absatz 1 des deutschen Grundgesetzes zurückgewiesen. Der Artikel setze vielmehr die Menschenwürde als Höchstwert der Verfassung und stelle sie damit auch über das Leben. Der Artikel im Wortlaut:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Gutmeinende Menschen lesen daraus eine Verpflichtung des Staates, Menschen in Notlagen nicht im Stich zu lassen, sondern ihnen zu helfen, damit sie nicht unter „menschenunwürdigen“ Umständen leben müssen. Der Wert Menschenwürde gebiete z. B., demenzkranke Menschen zu versorgen oder einer alleinerziehenden Kellnerin, die mittlerweile ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, besonderen Schutz zu gewähren (vgl. GT, Leitartikel vom 30.04.2020). So ist die Menschenwürde allerdings nicht gemeint.

Denn von Lebensbedingungen, unter denen die Menschenwürde verwirklicht wäre, ist im GG-Artikel gar nicht die Rede – außer von der einen entscheidenden, dass der Staat sich in ein ganz prinzipielles Verhältnis zu seinen Bürgern setzt. Alle Bürger sind Objekt seiner Aufsicht und genießen als solche eine Subjektrolle, der der Staat in seinem Umgang mit ihnen jederzeit Rechnung zu tragen hat. Alle rechtlichen Bestimmungen, Gesetze, Verordnungen, die er erlässt, müssen dieser Fiktion eines ganz abstrakten, inhaltsleeren, grundsätzlichen Rechts auf einen eigenen Willen seiner Herrschaftsobjekte genügen. Damit ordnet er die materielle Existenz der Individuen dem Grundsatz unter, jeder müsse frei über die eigene Person verfügen können. In dieser Abstraktion liegt die Würde, die der Rechtsstaat seinen Bürgern beilegt, und für diese Abstraktion dürfen sie dann auch bis vors Verfassungsgericht ziehen. Das bescheinigt klagenden Hartz-IV-Empfängern z. B. dann auch rechtlich unanfechtbar, dass der Regelsatz für ein Leben in Menschenwürde ausreicht (Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2006).


und weiter:

Nochmal zur Menschenwürde (Schäuble scheint den deutschen Journalismus etwas aufgestachelt zu haben):

Im GT konnte man am Wochende Folgendes lesen: „Schon dessen [sc. des GG] erster Artikel … fasst die Lehren aus der deutschen Geschichte denkbar knapp zusammen: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar.‘ Wer sich an diesen Artikel sehr genau hält, läuft keine Gefahr, sich in neuen Nationalismen, Ausgrenzungen oder gar Menschheitsverbrechen zu verrennen.“ (Dirk Schmaler, Am Ende, GT 02./03.05.2020)

Dass dieser Artikel immer neue Interpretationen und Assoziationen auslöst, liegt wohl an dessen für den bürgerlichen Verstand schwer zu fassender Abstraktheit. Auch Schmaler versucht hier, den Artikel aus einer bestimmten historischen Lage abzuleiten (der Faschismus, ein Irrweg) und ihm einen konkreten Inhalt, ein konkretes Gebot unterzuschieben. Man könnte meinen, er versteht den Artikel gar als eine Art moralische Handlungsanweisung für die Bürger („Wer sich an diesen Artikel sehr genau hält…“). Kein Wunder, denn er hat den zweiten Satz des Artikels weggelassen (s.u.). Die staatliche Gewalt selbst ist es, die sich das Gebot der Achtung der Menschenwürde setzt. Wenn die für die Sache der Nation eintritt – also Nationalismus praktiziert –; wenn die Ausländer von den Inländern unterscheidet – also Ausländer ausgrenzt – und bei all ihrem Tun immerzu Art. 1.1 beherzigt (z.B. im Ausländerrecht), dann kann von Nationalismus und Ausgrenzung keine Rede mehr sein, denn dann entspricht ja das Recht der Selbstbestimmung des Menschen und seine Würde bleibt gewahrt. So schafft sich der Staat seine Freiheit im Umgang mit dem menschlichen Herrschaftsmaterial.


Default hat geschrieben:Ein Beispiel:

Die Sozialistische Zeitung schreibt zur Kaufprämie:
Wären wir ein Auto, wir wären längst gerettet

Autos und Menschen sind mit Sicherheit nicht von der gleichen Rasse.
Wir hätten also einen von der Herrschaftsmethode hervorgerufenen Rassismus Auto gegen Mensch,
bei dem der Mensch rettungslos verloren ist.
Autos müssen auch keine Masken tragen. Sie haben die Erlaubnis uns krank zu machen.
Und Verkehrstote zählen auch nicht mehr im Vergleich zu Corona.

Doch das wird nicht so empfunden. Für den Fortschritt wäre natürlich jeder gerne bereit zu sterben, oder?
In diesem Falle wohl eher die Fortfahrt. Schreiten tut nur noch der Untermensch.


Es gibt ja Zukunftsvisionen wie zum Beispiel im Spiel Deus Ex, wo die Arbeitnehmer versuchen Teile ihres Körpers durch Technologien zu erhöhen, um ihre Chancen auf dem Artbeitsmarkt zu verbessern. Wenn man die Implantate auf Raten kauft droht wahrscheinlich bei nichtzahlung amputation?
Bild

Default hat geschrieben:Und noch einen Witz wollte ich machen:
________________________________________________________________________
Die Lehre von von Gott ist allmächtig, weil sie wahr ist (Kardinal Marx)


hehe :-D

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Default » 3. Jun 2020 19:04

fehlgeleitet hat geschrieben:Du hast eine viel zu positive Vorstellung von der Demokratie. Demokratie ist eine Herrschaftsmethode...


Die Demokratie wäre nicht verkehrt, doch die Herrschaftsmethode ist: Geld regiert die Welt.
Und so verwandelt sie sich in eine Dämonkratie.

Ein Beispiel:

Die Sozialistische Zeitung schreibt zur Kaufprämie:
Wären wir ein Auto, wir wären längst gerettet

Autos und Menschen sind mit Sicherheit nicht von der gleichen Rasse.
Wir hätten also einen von der Herrschaftsmethode hervorgerufenen Rassismus Auto gegen Mensch,
bei dem der Mensch rettungslos verloren ist.
Autos müssen auch keine Masken tragen. Sie haben die Erlaubnis uns krank zu machen.
Und Verkehrstote zählen auch nicht mehr im Vergleich zu Corona.

Doch das wird nicht so empfunden. Für den Fortschritt wäre natürlich jeder gerne bereit zu sterben, oder?

In diesem Falle wohl eher die Fortfahrt. Schreiten tut nur noch der Untermensch.


Und noch einen Witz wollte ich machen:
________________________________________________________________________
Die Lehre von von Gott ist allmächtig, weil sie wahr ist (Kardinal Marx)

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Cpt Bucky Saia » 3. Jun 2020 16:42

fehlgeleitet hat geschrieben:
Das heißt er erklärt sich die innergesellschaftlichen Spannungen nicht durch Klassengegensätze, sondern dadurch, dass lauter Halunken ihren Job nicht machen, oder das eine fremde Macht die Gesellschaft unterwandert habe.



Die Rassisten die ich so kenne erklären ihren Rassismus in der Regel damit das sie einfach aus einem X-beliebigen Grund was besseres sind.
Faktoren sind hierbei Herkunft, sexuelle orientierung, Ethnie, Glaube, äussere Merkmale, vermögen, Geschlecht und dergleichen.
Natürlich sind das dann nicht alles Rassisten sondern generell irgendwelche ...isten.
Komisch an deiner These ist allerdings das ich grade in der arbeitenden Klasse eher eine solidarisierung feststellen kann sofern die betroffene Person Teil der Arbeitsgemeinschaft ist.
Die Klasse wirkt hier also sogar entgegen deiner These integrierend und solidarisierend.

Trotzdem ist es ja nicht so, dass die Rassismen völlig beliebig sind.

Oder hast du schon mal von einer Gruppe gehört, die Pulloverträger angreifen oder Menschen mit Sommersprossen?


Was natürlich völliger Bullshit ist. Ich bin auch schon aufgrund von Tattoos oder Piercings diskriminiert worden. Auch aufgrund meiner Kleidung und selbst aufgrund meiner Frisur.
Deine Beispiele sind einfach nur sehr pauschal. Es ist noch gar nicht solange her das Männer mit langen Haaren von der Gesellschaft systematisch ausgeschlossen wurden. Auch das ist freilich kein Rassismus aber ich denke wir sind über Rassismus an sich schon lange hinweg und dümpeln jetzt irgendwo bei Diskriminierung im allgemeinen.
BTW besonders die Diskriminierung von Vermögenden solltest du dir mal genauer angucken und überlegen ob du jemanden kennst der das macht ;)

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von gabor » 3. Jun 2020 16:20

Um mal ein Filmzitat zu bringen: "Scheisse passiert nicht einfach so, Scheisse braucht Zeit."
Was hat denn bloss die "Ossis" und die "Wessis" so dermassen entzweit.
Und sollte man da von Rassismus, oder von Lokalpatriotismus reden?
Interessant find ich auch (ein ziemlich deutsches Problem), dass der Rassismus der in der Mehrheit einer Gruppe unterschwellig gärt, und von dem sich die gemässigteren Mitglieder der Gruppe gern öffentlich distanzieren, in den Augen der gesamten Gruppe nur in eine Richtung zu funktionieren scheint.
Das ist nun aber gar nicht der Fall. Rassismus ist nicht das Privileg irgendeiner höher gestellten Klasse.
Begriffe wie "Langnasen", "Krautfresser", "Babypimmel", "Goi", "Weissbrot"........schiessen mir da gerade durch den Kopf.
Ach ja, die Aufregung um diese Benneton-Werbung mit dem schwarzen Bengel und dem Affen-Shört....
Wer sich da aufregt ist selber ein Rassist, oder Deutscher.....
Immer bereit!

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von fehlgeleitet » 3. Jun 2020 14:43

das Mitläufer Ideen übernehmen bezweifelt ja niemand. Trotzdem ist es ja nicht so, dass die Rassismen völlig beliebig sind.

Oder hast du schon mal von einer Gruppe gehört, die Pulloverträger angreifen oder Menschen mit Sommersprossen? Rassismen greifen in der Regel Gruppen an, die von der bürgerlichen Presse als problematisch dargestellt werden, also meistens irgendwelche Menschen am Rand der Gesellschaft, die sich irgendwie nicht richtig integrieren. Rassistische Ideologien suchen nach der Einheit des Volkes und streben danach, die Elemente, die ihnen die Medien als Störfaktoren vorführen auszumerzen.
Den Rassisten treibt eine falsche Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft, er glaubt, dass sie von nicht anpassungswilligen Individuen bedroht sei, die er insbesondere in Ausländern verkörpert sieht.

Das heißt er erklärt sich die innergesellschaftlichen Spannungen nicht durch Klassengegensätze, sondern dadurch, dass lauter Halunken ihren Job nicht machen, oder das eine fremde Macht die Gesellschaft unterwandert habe.

Was gabor erzählt hat den Grund darin, dass jeder Staat der Welt zwischen In- und Ausländern bezeichnet. Der Staat selbst will die EInwanderung reglementieren, weil er sich vor fünften Kollonen fürchtet. Dementsprechend werden EInwanderen viele Hürden in den Weg gelegt, es sei denn die Wirtschaft braucht grad unheimlich viele Arbeitsplätze. So versucht sich auch der Staat ein wenig Loyalität seiner Bevölkerung zu erkaufen, indem er ihnen zeigt, dass sie für ihn etwas besonderes sind, weil er sie nicht ganz so schäbig behandelt wie Fremde.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Cpt Bucky Saia » 3. Jun 2020 04:39

fehlgeleitet hat geschrieben:(ich weiß hast du so nicht gesagt aber ich rate hier einfach mal das du so denkst)./quote]

Dann hast du falsch geraten das ich so denke.
Wie du richtig sagst
so muss man sich doch die Frage stellen, wie solche Menschen entstehen, die irgendwelche sadistischen Bedürfnisse oder rassistische Ideen haben.

Die zugehörigkeit zu einer Klasse die tendenziell enthemmter offen rassistisch ist begünstigt eine gewisse eigene Tendenz. Andersrum ziehen Gruppen die bereits im Vorfeld eine gewisse Tendenz zeigen ähnlich denkende an.
Das nicht alle Polizisten gleich sind sieht man an denen die sich grade solidarisieren.
Ein begünstigendes Umfeld kann auch ohne Klassen recht einfach erschaffen werden. Dazu benötigt man nur eine Gruppe mit ähnlichen Ansichten und ein Feindbild aber keine Klasse.
Das Rassismus aufhört zu existieren wenn wir "bloß" die Klassen abschaffen halte ich für reines Wunschdenken.
Ähnliches gilt für Sexismus.
Rassismus resultiert nicht (nur) aus der zugehörigkeit zu einer Klasse sondern eben auch aus der Fähigkeit sich selbst und andere als höherwertig einer anderen Gruppe gegenüber zu klassifizieren. Wenn du also Klassen abschaffst ohne den Rassismus ebenfalls zu bekämpfen kann man annehmen das sich das Phänomen eben anders manifestiert oder eben wieder direkt zur Bildung von Klassen führt. Dann wäre die vormalige Abschaffung vergebene Liebesmüh.

In einer einzigen Sache gebe ich dir recht. Das Phänomen des durch die Polizei ausgelebten Rassismus würde mit abschaffung der Polizei verschwinden. Aber nur weil die Polizei verschwindet und nicht der Rassismus.
Aber nicht durch abschaffung der Klassen weil man annehmen kann das innerhalb der Gruppe weiterhin eine rassistische Tendenz besteht die sich eben begünstigend auf jene auswirkt die dazu stoßen bzw jene anlockt die bereits vorher Tendenzen in diese richtung haben.
Man wird also nicht Polizist weil man Rassist ist sondern Rassist weil man in einem Umfeld agiert das diese tendenz begünstigt und gleichzeitig enthemmend wirkt. Natürlich gilt in gewissem maß auch das Gegenteil. Man wird Polizist weil man rassistische Tendenzen hat und diese dann ganz offen ausleben kann was dann wieder das Mikroklima innerhalb der Gruppe beeinflusst.
Das kannst du in jeder X beliebigen Gruppe beobachten nicht nur bei der Polizei.
Da spielen zuviele Faktoren mit rein ... wie Gabor ansprach z.B. Nationalstaatlichkeit bzw die zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe oder man sieht halt einfach anders aus. Ähnliches gilt für den Sexismus.

@ Gabor dann können wir ja nur hoffen das Fehlg die Klassen bald abschafft. Das der schweizerische "Rassismus" nichts mit deiner Herkunft sondern nur mit deiner Klasse zu tun hat dürfte ja nun klar sein :auweiah:

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von gabor » 2. Jun 2020 18:22

Also Rassismus....dazu braucht es erstmal "Rassen".
Und das ist heute weder vom Geno-, noch vom Phenotyp abhänig.
Ich erleb das hier täglich, und dass obwohl die lieben Schweizer ja eigentlich froh sein müssten, dass jemand von aussen die Arbeit erledigt, die kein Schweizer machen will.
Man ist als Deutscher hier auch kein Deutscher, sondern ein "Schwaab".
Und das was auf den ersten Blick recht niedlich tönt, ist eine direkte Herabwürdigung.
Das äussert sich natürlich auch in der Bezahlung.
30 Jahre Berufserfahrung zählen hier nicht, denn die Diplome, obgleich aus einem Staat der "1.Welt", sind eben "schwäbisch".
Also wird man als "Ungelernter" eingestellt.

Immer bereit!

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von fehlgeleitet » 2. Jun 2020 17:51

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:
Cpt Bucky Saia hat geschrieben:Die Idee des Rassismus ist unabhängig von der Klasse. Die Klasse unterstütz vieleicht diese Idee aber letztendlich wird die Idee des Rassismus ebenso wie die des Sexismus und ähnlicher Phänomene beständig weiterexistieren und nicht einfach so aufhören nur weil man die Klassen abschafft.
Im Gegenteil gehe ich sogar davon aus das es erst einer überwindung des Ismus bedarf um überhaupt fähig zu werden die Klassen zu überwinden.


Also wenn US-Cops zum Rassismus neigen, weil Täter häufig Schwarze sind, dann wird mit der Abschaffung der Klassen eben auch diese Beobachtung aufhören.


Als ob :auweiah:


Man kann sich ein systematisches Phänomen nicht durch einen moralischen Defekt einzelner Individuen erklären. Wenn du jetzt sagst, jeder Bulle wird ein Bulle weil er Spass hat andere Leute zu schikanieren, vor allen Dingen Schwarze (ich weiß hast du so nicht gesagt aber ich rate hier einfach mal das du so denkst) so muss man sich doch die Frage stellen, wie solche Menschen entstehen, die irgendwelche sadistischen Bedürfnisse oder rassistische Ideen haben. Denn offensichtlich ist es gar nicht selbstverständlich, dass Menschen so sind, du bist ja offensichtlich nicht so.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Cpt Bucky Saia » 2. Jun 2020 16:34

fehlgeleitet hat geschrieben:
Cpt Bucky Saia hat geschrieben:Die Idee des Rassismus ist unabhängig von der Klasse. Die Klasse unterstütz vieleicht diese Idee aber letztendlich wird die Idee des Rassismus ebenso wie die des Sexismus und ähnlicher Phänomene beständig weiterexistieren und nicht einfach so aufhören nur weil man die Klassen abschafft.
Im Gegenteil gehe ich sogar davon aus das es erst einer überwindung des Ismus bedarf um überhaupt fähig zu werden die Klassen zu überwinden.


Also wenn US-Cops zum Rassismus neigen, weil Täter häufig Schwarze sind, dann wird mit der Abschaffung der Klassen eben auch diese Beobachtung aufhören.


Als ob :auweiah:

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von fehlgeleitet » 2. Jun 2020 13:41

Hey Default, schön von dir zu lesen.

Default hat geschrieben:Schon eher könnte man dem Neoliberalismus unterstellen, dass er ohne Rassismus nicht auskommt.
Außerdem erstickt der Neoliberalismus auf die Dauer die die Demokratie.


Du hast eine viel zu positive Vorstellung von der Demokratie. Demokratie ist eine Herrschaftsmethode, mögen die Rechte auch erkämpft worden sein, am Ende haben sie den Schwarzen nicht viel genützt. Oder was nützt es dem durchschnittlichen Schwarzen, dass er eine Eliteuni besuchen darf?
Das Racialprofiling ergibt sich doch daraus, dass viele Getthobewohner Schwarze sind, die eben mit normalen Methoden nicht an das Geld kommen, was sie nunmal auch zum Leben brauchen, hinzu kommt die ganze Beschaffungkriminalität, da man Drogen braucht um diesen Dreck ertragen zu können.
Und warum sind viele Getthobewohner Schwarze? Weil ihre Vorfahren Sklaven waren. 150 Jahre Ende der Sklaverei, und die Urenkel der Tellerwäscher blieben Tellerwäscher. Ein Beispiel, wie undurchlässig die Klassen in Wirklichkeit sind, obwohl jeder mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit theoretisch Milliardär werden kann.

Das gleiche gilt übrigens für die Menschenrechte.

Default hat geschrieben:Die Vorgänge in Amerika könnten die endgültige Eskalation einer weiteren Sache sein.
Vermutlich werden wir nie eine Statistik darüber sehen, wieviele Schwarze und wieviele Weiße an Corona gestorben sind.
Ein Artikel, der sich damit befasste sprach davon, dass man Schwarzen die ärztliche Behandlung verweigert hat.
Der Fefe meint, wir sollten das Geschehen dort "Amerikanischer Frühling" nennen. >:->

Es ist kein Geheimnis mehr, dass der Trump versucht, die Wahlen zu verschieben.
Die Sache mit der Briefwahl, die er nicht anerkennen will, ist nur ein weiteres Indiz dafür.
Man muß wohl damit rechnen, dass er einen Krieg gegen China vom Zaun bricht, um an der Macht zu bleiben.


Ein bisschen mehr braucht es schon für einen Krieg, aber ausgeschlossen ist der Krieg nicht.

Default hat geschrieben:Da hat doch unser Militär 45 amerikanische Kampfbomber bestellt, um damit amerikanische Atombomben zu transportieren.
Habt ihr das auch gehört? "Nukleare Teilhabe" nennt man das.
Das mag ja nett gemeint sein,
doch vor diesem Hintergrund erscheint die Sorge um unsere Gesundheit wie ein Kasperl-Theater.

Ich gehe nun davon aus, dass in Deutschland eine Atombombe fallen wird.
Es gab Zeiten, da sind andauernd Kampfflugzeuge vom Himmel gefallen.
Wie gut unser Militär funktioniert, das ist allgemein bekannt.
Vielleicht wird so eine Atombombe einfach verloren gehen oder versehentlich abgeworfen werden,
egal, ob es sich um technisches oder um menschliches Versagen handelt.
Oder der Trump drückt versehentlich den falschen Fernzünder.


Oder er setzt sich aus versehen drauf und löst ihn so aus.
Oder er verwechselt den Zünder mit seiner Fernbedienung ;)

zum Rest ein ander Mal, ich habe für morgen leider noch was zu tun.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Default » 2. Jun 2020 10:16

Schon eher könnte man dem Neoliberalismus unterstellen, dass er ohne Rassismus nicht auskommt.
Außerdem erstickt der Neoliberalismus auf die Dauer die die Demokratie.

Die Vorgänge in Amerika könnten die endgültige Eskalation einer weiteren Sache sein.
Vermutlich werden wir nie eine Statistik darüber sehen, wieviele Schwarze und wieviele Weiße an Corona gestorben sind.
Ein Artikel, der sich damit befasste sprach davon, dass man Schwarzen die ärztliche Behandlung verweigert hat.
Der Fefe meint, wir sollten das Geschehen dort "Amerikanischer Frühling" nennen. >:->

Es ist kein Geheimnis mehr, dass der Trump versucht, die Wahlen zu verschieben.
Die Sache mit der Briefwahl, die er nicht anerkennen will, ist nur ein weiteres Indiz dafür.
Man muß wohl damit rechnen, dass er einen Krieg gegen China vom Zaun bricht, um an der Macht zu bleiben.

Da hat doch unser Militär 45 amerikanische Kampfbomber bestellt, um damit amerikanische Atombomben zu transportieren.
Habt ihr das auch gehört? "Nukleare Teilhabe" nennt man das.
Das mag ja nett gemeint sein,
doch vor diesem Hintergrund erscheint die Sorge um unsere Gesundheit wie ein Kasperl-Theater.

Ich gehe nun davon aus, dass in Deutschland eine Atombombe fallen wird.
Es gab Zeiten, da sind andauernd Kampfflugzeuge vom Himmel gefallen.
Wie gut unser Militär funktioniert, das ist allgemein bekannt.
Vielleicht wird so eine Atombombe einfach verloren gehen oder versehentlich abgeworfen werden,
egal, ob es sich um technisches oder um menschliches Versagen handelt.
Oder der Trump drückt versehentlich den falschen Fernzünder.

Mathias Broeckers schreibt von der Verschwörungsinflation.

Egon Kreutzer schreibt in dem sehr guten Artikel: Inflation zu niedrig!:
...(DAX Januar 2019: 10.416 – Januar 2020: 13.219 ~ + 27%)...
...An diesen Preissteigerungen lässt sich die tatsächliche, durch Geldmengenaufblähung
verursachte Inflation ablesen. Die Flatulenz der EZB trifft auf den Riechnerv...

Wer weiß, vielleicht kann man diese Vorgänge sogar in Zusammenhang bringen?
Neu ist übrigens, dass das Thema "Kritik an der Pharmaindustrie" seit Corona zur VT geworden ist.

Ein Artikel von RT Deutsch:
Die Wiedergeburt des IS stärkt US-Position im Irak
Teil 3: Vermutlich mit aktiver, aber ganz sicher mit passiver Hilfe der USA hat der "Islamische Staat" (IS)
im letzten halben Jahr die politischen Wirren in Bagdad genutzt, um sich neu zu formieren...
...Die Terrormiliz ist seit Beginn des Jahres, für die Politiker in Bagdad völlig unerwartet,
praktisch aus dem Nichts wieder erstarkt...
https://deutsch.rt.com/meinung/102685-w ... -position/


Verbreiten Die Russen eine VT?
Der IS steht den Wahabiten nahe und sie bekämpfen sogar die Schiiten.
Daher könnte man genausogut die Saudis verdächtigen.
Natürlich gibt es im nahen Östen für die USA und die Saudis gemeinsame Interessen,
egal, wie sehr sie sich vielleicht streiten mögen.

In einem Artikel der Süddeutschen von 2016 zum wahabitischen Fundamentalismus heißt es wörtlich:
"Denn ihre Folgerung ist, dass alle Nicht-Wahhabiten bzw. Nichtmuslime (und dazu gehören nach wahhabitischer Überzeugung auch die Schiiten) in einem Heiligen Krieg bekämpft werden müssen."


Seit über 40 Jahren erzählt man uns, bald geht das Öl aus.
Es geht nicht aus. In Venezuela und im Jemen soll es noch genug geben.
Und ebenfalls am Nordpol, wo jetzt glücklicherweise viel Eis abgeschmolzen ist.
Doch wie sieht es aus auf dem begrenzten saudischen Gebiet?

Im Jahr 2015 begannen die Saudis 200 Moscheen in Deutschland zu bauen,
sie sind in Deutschland auch sehr gut investiert, wie man hört,
und ein großer Teil der deutschen Rüstung wurde und wird nach Saudi-Arabien verkauft.

Prostitution ist nun verboten.
Eine Fernsehsendung klärte darüber auf, der Politik wäre es lieber, wenn das auch nach Corona so bleibt.
Auch sonst ist alles verboten was Spaß macht, von Diskos bis über Konzerte bis Oktoberfest usw.
Ja nun, so ist das eben in Ländern, in denen man Burka trägt. >:->

freundliche Grüße

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von fehlgeleitet » 2. Jun 2020 06:35

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:Die Idee des Rassismus ist unabhängig von der Klasse. Die Klasse unterstütz vieleicht diese Idee aber letztendlich wird die Idee des Rassismus ebenso wie die des Sexismus und ähnlicher Phänomene beständig weiterexistieren und nicht einfach so aufhören nur weil man die Klassen abschafft.
Im Gegenteil gehe ich sogar davon aus das es erst einer überwindung des Ismus bedarf um überhaupt fähig zu werden die Klassen zu überwinden.


Also wenn US-Cops zum Rassismus neigen, weil Täter häufig Schwarze sind, dann wird mit der Abschaffung der Klassen eben auch diese Beobachtung aufhören.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Cpt Bucky Saia » 1. Jun 2020 20:41

Die Idee des Rassismus ist unabhängig von der Klasse. Die Klasse unterstütz vieleicht diese Idee aber letztendlich wird die Idee des Rassismus ebenso wie die des Sexismus und ähnlicher Phänomene beständig weiterexistieren und nicht einfach so aufhören nur weil man die Klassen abschafft.
Im Gegenteil gehe ich sogar davon aus das es erst einer überwindung des Ismus bedarf um überhaupt fähig zu werden die Klassen zu überwinden.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von fehlgeleitet » 1. Jun 2020 20:27

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:
Ich will darauf hinaus, dass Rassismus und Demokratie keine Gegensätze sind, sondern sich heutzutage bedingen.


So wie Rassismus und im grunde jedes andere System wobei der Rassismus dabei einfach nur unter anderen Grundvorraussetzungen angewand wird. Demokratie bringt nur eine spezielle Form des Rassismus hervor ist aber nicht ausschließlich und alleinig für Rassismus verantwortlich noch ist es zwingend das Demokratie Rassismus hervorbringt.
Jede andere Form von System hat ebenso das potenzial eine irgendwie geartete Form von Rassismus hervorzubringen.
Die Demokratie zu bekämpfen ohne dabei den Rassismus mit zu bekämpfen ist daher einfach nur ein wunschdenken. Denn sobald ein anderes System instaliert ist werden sich selbige rassistische Ideen erneut manifestieren wenn auch vieleicht in anderer Form sofern sie nicht vorher aus den Köpfen der Bevölkerung entfernt wurden.


Ich denke das jede Klassengesellschaft Rassismen hervorbringt. Erst die Abschaffung der Klassen schafft die Rassismen ab.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Cpt Bucky Saia » 1. Jun 2020 20:16

fehlgeleitet hat geschrieben:
Ich will darauf hinaus, dass Rassismus und Demokratie keine Gegensätze sind, sondern sich heutzutage bedingen.


So wie Rassismus und im grunde jedes andere System wobei der Rassismus dabei einfach nur unter anderen Grundvorraussetzungen angewand wird. Demokratie bringt nur eine spezielle Form des Rassismus hervor ist aber nicht ausschließlich und alleinig für Rassismus verantwortlich noch ist es zwingend das Demokratie Rassismus hervorbringt.
Jede andere Form von System hat ebenso das potenzial eine irgendwie geartete Form von Rassismus hervorzubringen.
Die Demokratie zu bekämpfen ohne dabei den Rassismus mit zu bekämpfen ist daher einfach nur ein wunschdenken. Denn sobald ein anderes System instaliert ist werden sich selbige rassistische Ideen erneut manifestieren wenn auch vieleicht in anderer Form sofern sie nicht vorher aus den Köpfen der Bevölkerung entfernt wurden.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von fehlgeleitet » 1. Jun 2020 20:03

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:Die Juden waren wiederum keine mittelalterlichen Sklaven :party:

Ne dafür hatte es ja die Leibeigenen.
Sklavenhaltung gabs auch schon vorm Kolonialismus. Ich verstehe nicht auf was du hinaus willst.


Das die heutige rassische Diskriminerung ihre Ursache in den heutigen Verhältnissen hat, nicht in verwurzelten Traditionen. Ich will sagen, der heutige Rassismus hat buchstäblich nichts mit dem Rassismus der Kolonialherren zu tun und man versteht ihn nicht, wenn man meint man könne ihn in ein paar Vorurteilen ewig gestriger festmachen.
Der Rassismus der US-Cops ist quasi eine Berufskrankheit, weil die Täter eben auch vorwiegend Schwarze sind.

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:BTW: Das "die Typen" nicht auf "der" Plantage arbeiten liegt wohl maßgeblich eher an der auslagerung der Produktion in Länder die die Produktion wirtschaftlich rentabel machen.

Ein Sklave kostet mich in Europa Unterkunft, Kleidung, Verpflegung, Medizinische Versorgung. Da kommt schon mal locker 500 Euro zusammen. Der gleiche Sklave in seinem Heimatland kostet nur einen Bruchteil und als Bonus kann man ihm noch erzählen er sei frei.


Ja, das geht in die RIchtung die ich auch sagen will.

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:Es geht darum, dass der Rassismus des Kapitalismus ein anderer ist als der Rassismus der Sklavenhalter.

Der Rassismus im Kapitalismus geht es eher um das fernhalten von "Schädlingen",


Eine Form des Rassismus die eben schon vor dem kapitalismus da war ... siehe systematische ausgrenzung von Juden im feudalen Mittelalter.


Aber die Gründe für diesen Rassismus bzw. Antisemitismus haben wiederum nichts mit heutigem Antisemitismus zu tun. Der heutige Antisemitismus beruft sich jedenfalls selten auf den Papst. Wer hasst heute schon Juden, weil die Jesus gekreuzigt haben? Meistens geht es doch um VTs.

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:dem Sklavenhalter geht es darum, die Kontrolle über die Sklaven zu behalten.

Ebenfalls eine Form die schon lange vor dem Kapitalismus praktiziert wurde.
fehlgeleitet hat geschrieben:Das eine ist Ausschluss, dass andere direkte Unterdrückung.

Und beide Formen gabs schon lange vor dem Kapitalismus.


Ausschluss war nie so das Ding vor dem Kapitalismus. Denn da hatte das Geld noch nicht die Kommandomacht über die Arbeit, es gab sogar Land, dass jeder nutzen konnte (Allemende). Worum es vor dem Kapitalismus ging, war es die Sklaven mit direkter Gewalt zur Arbeit anzutreiben. Heutzutage ist die Peitsche ersetzt durch das ewig knappe Geld, also eben der Ausschluss von der Warenwelt.

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:Also worauf willst du hinaus oder ist das nur wieder so ein "Kapitalismus ist doof, weil ..."?


Ich will darauf hinaus, dass Rassismus und Demokratie keine Gegensätze sind, sondern sich heutzutage bedingen.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Cpt Bucky Saia » 1. Jun 2020 19:14

fehlgeleitet hat geschrieben:Die Juden waren wiederum keine mittelalterlichen Sklaven :party:

Ne dafür hatte es ja die Leibeigenen.
Sklavenhaltung gabs auch schon vorm Kolonialismus. Ich verstehe nicht auf was du hinaus willst.

BTW: Das "die Typen" nicht auf "der" Plantage arbeiten liegt wohl maßgeblich eher an der auslagerung der Produktion in Länder die die Produktion wirtschaftlich rentabel machen.

Ein Sklave kostet mich in Europa Unterkunft, Kleidung, Verpflegung, Medizinische Versorgung. Da kommt schon mal locker 500 Euro zusammen. Der gleiche Sklave in seinem Heimatland kostet nur einen Bruchteil und als Bonus kann man ihm noch erzählen er sei frei.

fehlgeleitet hat geschrieben:Es geht darum, dass der Rassismus des Kapitalismus ein anderer ist als der Rassismus der Sklavenhalter.

Der Rassismus im Kapitalismus geht es eher um das fernhalten von "Schädlingen",


Eine Form des Rassismus die eben schon vor dem kapitalismus da war ... siehe systematische ausgrenzung von Juden im feudalen Mittelalter.

fehlgeleitet hat geschrieben:dem Sklavenhalter geht es darum, die Kontrolle über die Sklaven zu behalten.

Ebenfalls eine Form die schon lange vor dem Kapitalismus praktiziert wurde.
fehlgeleitet hat geschrieben:Das eine ist Ausschluss, dass andere direkte Unterdrückung.

Und beide Formen gabs schon lange vor dem Kapitalismus.

Also worauf willst du hinaus oder ist das nur wieder so ein "Kapitalismus ist doof, weil ..."?

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von fehlgeleitet » 1. Jun 2020 17:28

Die Juden waren wiederum keine mittelalterlichen Sklaven :party:

Zurück zu den Schwarzen: Es ist doch ein Unterschied, wenn ich will, dass die Typen auf meiner Plantage arbeiten oder wenn ich will, dass sie möglichst nicht aus ihrem Gettho kommen sollen?

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Cpt Bucky Saia » 1. Jun 2020 16:46

Ah jetzt verstehe ich.
Du meinst sowas wie die Judenverfolgung (und systematische ausgrenzung) im feudalen Mittelalter (oder beliebige reglementierte ausgrenzung von unerwünschten Elementen in der gesammten Menschheitsgeschichte)?

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von fehlgeleitet » 1. Jun 2020 16:25

Es geht darum, dass der Rassismus des Kapitalismus ein anderer ist als der Rassismus der Sklavenhalter.

Der Rassismus im Kapitalismus geht es eher um das fernhalten von "Schädlingen", dem Sklavenhalter geht es darum, die Kontrolle über die Sklaven zu behalten.
Das eine ist Ausschluss, dass andere direkte Unterdrückung.

Mal schaun ob Trump ernst macht mit seinem Erdogan Trip und die US-Linken verhaften lässt. Vielleicht lässt er auch den Ausnahmezustand ausrufen.

Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitrag von Cpt Bucky Saia » 1. Jun 2020 15:07

fehlgeleitet hat geschrieben:
Es ist insofern kein postkoloniales Relikt, welches das harmonische, menschenrechtlich fundierte Miteinander von Schwarz und Weiß stört. Es ist vielmehr die den Menschenrechten zu Grunde liegende, demokratische Rechtsordnung erwerbsbürgerlicher Freiheit, staatsbürgerlicher Gleichheit und der ausschließenden Verfügungsgewalt über die gesellschaftlichen Produktionsmittel als Eigentum selbst, die - neben den wenigen nutznießenden Eigentümern des gesellschaftlichen Reichtums - die große Masse der Lohnabhängigen und als deren unvermeidlichen Teil auch noch die "Überflüssigen" hervorbringt.


Na ein Glück das Rassismus vor der einführung der
demokratische Rechtsordnung erwerbsbürgerlicher Freiheit, staatsbürgerlicher Gleichheit und der ausschließenden Verfügungsgewalt über die gesellschaftlichen Produktionsmittel als Eigentum selbst
gänzlich unbekannt war ... :lala:
Im Kommunsimus ist Rassismus freilich undenkbar :auweiah:

Nach oben

cron