Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

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Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von sina » 7. Jan 2018 23:05

Bild

Das würde ich aber auch zu Satanischer Literatur zählen, ich muss aber leider feststellen auch wenn
ich es besitze habe ich es noch nicht durchgelesen, um da eine Rezension drüber zu schreiben, sobald ich
es kann werde ich es nachholen ;) .

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Cpt Bucky Saia » 27. Dez 2017 20:20

Nicht ganz. Es gibt eine deutsche Version diese ist aber laut Beschreibung recht verstümmelt und wurde wohl auch kommentiert.
Guckst du hier

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Demian » 27. Dez 2017 19:44

nola-blair hat geschrieben:Bild

Von ABADDON über LEVIATHAN bis ZERBERUS!

J. Collin de Plancy hat in seinem Dictionnaire Infernal alles zusammengetragen, was im Reich der Finsternis Rang und Namen hat. Die 72 Dämonen aus dem Grimoire Ars Goetia, Der kleinere Schlüssel Salomons mit ihren Siegeln sind ebenso enthalten wie unbekanntere Dämonen verschiedenster Kulturen.

70 Holzschnitte, basierend auf dem Werk von Wierus, De pseudomonarchia daemonum, die der Pariser Kupferstecher Louis Pascal Breton für die 6. Ausgabe des Dictionnaire Infernal im Jahr 1863 schuf, portraitieren anschaulich die höllische Prominenz.

Auch Geister, Zwerge, Kobolde, Phantome, Wiedergänger, Gespenster, Vampire, Ghoule, Lamien, Werwölfe, Gnome, Sylphen, Salamander, Feen, Oger und Genien geben sich hier ein Stelldichein.

Zu größerer Bekanntheit gelangte das Dictionnaire Infernal in neuerer Zeit, weil es als düsteres Werk eine Rolle in Arturo Pérez-Revertes‘ Roman Club Dumas spielt, der Vorlage für den Film „Die neun Pforten“.



das Buch würde mich interessieren, aber das gibt es meines wissens nur auf französisch.

greetz

demian

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Alveradis » 23. Jan 2015 13:19

Das steht auch schon bei mir im Regal. Mein erster Kontakt mit Satanismus war ein Interview mit Josef Dvorak, wirkte wie ein intelligenter Mann, dem man gerne zu hört. Insofern habe ich mir das Buch mitgenommen, als es mir bei einem Bücherflohmarkt über den Weg lief. Das Buch hat recht schlechte Rezensionen bekommen, aber ich konnte mir bis jetzt noch kein Bild machen, kann mir ehrlich gesagt schwer vorstellen, dass es wirklich so schlecht ist. Beim Lesen der Rezensionen drängte sich mir eher der Verdacht auf, dass das Buch den meisten Lesern zu akademisch ist. Bin gespannt, was du dazu sagst!

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von nola-blair » 23. Jan 2015 04:51

Na endlich, gestern kam endlich das Buch an auf das ich schon die ganze zeit gewartet habe.
Dabei wollte ich erstmal kein Buch mehr kaufen, nur als ich beim ahnungslosen surfen drauf
gestoßen bin, als ich mir einen Blog anschaute, überkam mich auf einmal der Drang
mir das zu kaufen. Manchmal sucht man gar nichts, und schwupp di wupp findet man was, schon
faszinierend und interessant zugleich.^^

Bild

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von gabor » 11. Jan 2015 11:37

Aha.....und Trolle werden mal wieder übergangen....ist doch gemein!!!!!! :shock:
Immer bereit!

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von nola-blair » 11. Jan 2015 01:01

Bild

Von ABADDON über LEVIATHAN bis ZERBERUS!

J. Collin de Plancy hat in seinem Dictionnaire Infernal alles zusammengetragen, was im Reich der Finsternis Rang und Namen hat. Die 72 Dämonen aus dem Grimoire Ars Goetia, Der kleinere Schlüssel Salomons mit ihren Siegeln sind ebenso enthalten wie unbekanntere Dämonen verschiedenster Kulturen.

70 Holzschnitte, basierend auf dem Werk von Wierus, De pseudomonarchia daemonum, die der Pariser Kupferstecher Louis Pascal Breton für die 6. Ausgabe des Dictionnaire Infernal im Jahr 1863 schuf, portraitieren anschaulich die höllische Prominenz.

Auch Geister, Zwerge, Kobolde, Phantome, Wiedergänger, Gespenster, Vampire, Ghoule, Lamien, Werwölfe, Gnome, Sylphen, Salamander, Feen, Oger und Genien geben sich hier ein Stelldichein.

Zu größerer Bekanntheit gelangte das Dictionnaire Infernal in neuerer Zeit, weil es als düsteres Werk eine Rolle in Arturo Pérez-Revertes‘ Roman Club Dumas spielt, der Vorlage für den Film „Die neun Pforten“.

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Cor Keks » 9. Jan 2015 22:07

Satanische Literatur, da hab ich auch was. Liber ALgol - Bin selbst gerade erst am Lesen, aber bis Seite 33 kann ich sagen: Satanismus-Basics mit Berufung auf einen bösen Stern (Algol) am Nachthimmel und einer kurzen zynischen Kritik des Liber AL und den psychologischen Hintergründen seiner Entstehung.
Der Autor hat einen netten Schreibstil und eine interessante, skeptische Auffassung von der Realität, zumindest großteils. Seine satanischen Lehren scheint er nämlich gar nicht zu hinterfragen, dafür alles andere. >:->

http://www.amazon.de/Liber-Algol-Kurt-C ... urt+krause

:|| Keksige Grüße

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von nola-blair » 8. Jan 2015 21:06

Bild
Roland Ranke- Rippchen
Der grüne Zweig 145

Klappentext:

Warum ( wie und wo) diskriminiert Er Frauen, Ausländer, Behinderte?

Woher nehmen sich die Kirchen heute das Recht auf Kirchensteuer,
Dogmen, Päpste, das Zölibat, das Fegefeuer etc. ?

Der Einfluß der Bibel auf unsere Gesellschaft ist immens, selbst wenn
kaum ein Bürger das Werk wirklich gelesen hat. Kann es sein, daß wir
einem Fake aufgesessen sind ?

In diesem Buch sind die einschlägigen Zitate gesammelt und mit Kommentaren
und Interpretationshilfen versehen. Außerdem macht sich der Autor Gedanken
über die Auswirkungen des Wortes Gottes auf unser Leben; das der Atheisten
und Andersgläubigen wird ja ebenfalls direkt betroffen. Staat und Kirche, Moral-
theologie, Kirchensteuer, Kruzifixe in öffentlichen Gebäuden, Taufe Unmündiger....

Der Autor ist weder Theologe noch Atheist, sondern ein verwunderter,
respektloser Heide.

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Alveradis » 7. Sep 2013 10:02

Aza, das ist ein exaktes Zitat von Dias altem Beitrag als Reaktion auf meine Rezension zur Satanischen Bibel.
Magst du den User auch mal löschen? Inklusive Beiträge? Danke.

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Azazel » 6. Jul 2012 09:01

Homerecording-Studio? Was für Musik machst Du?

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von MariaKern » 5. Jul 2012 11:49

hi,
Die Satanischen Essays sind wiederum von LaVey.
So viel wie ich bis jetzt mitbekommen hab, soll es ein nachdenkliches Buch sein, das typischerweise wieder diesen amerikanischen, schwarzen Humor mit sich bringt.
Wenn mein Geld doch nur nicht schon für's Homerecording-Studio draufgehen würde...

mfg

Nightside of Eden

Beitrag von Eno » 26. Jul 2011 17:12

Nicht einfach zu lesen, eine sehr eigenwillige Interpretation des „Linken Pfades“. Voraussetzung um das Buch zu verstehen sind mindestens Grundlagen der Kabbalistik.

So wie ich Grant begreife, konstruiert er mit seinen „Qliphoth“ einen „Baum des Todes“ in Analogie zum „Baum des Lebens“, wobei auf dieser „anderen Seite“ die Qliphoth eine analoge Rolle zu den Sephirot spielen.

Die englische Ausgabe ist vergriffen und wird zu horrenden Preisen second hand angeboten.

Allerdings hat freundlicher Mitmensch das Buch bei scribd hochgeladen, wer also mit einem pdf zufrieden ist, sollte es auf Englisch lesen.

Die deutsche Übersetzung ist grottenschlecht aber dafür bei amazon billig zu haben.

Gruß
Eno

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Ishtar66 » 21. Mai 2011 18:54

Hier ein Tipp von mir! Buch: Des Teufels Apokyphen von A.De Vito. Ein Buch zum Nachdenken!! Klasse ! :)

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Ich » 28. Nov 2010 19:12

...

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Zerberus » 22. Nov 2010 20:43

Tja, was soll man sagen:
La Veys Satanische Bibel, wohl von 90% der Anwesenden mindestens einmal gelesen



ja ..... und einmal hat mir schon vollends gereicht . für mich hat der mann schwer einen an der klatsche .



zum buch "teuflisches treiben " ..... ich hab aus der bücherserie damals das buch "entwicklung der okkulten kräfte " gelesen ..... war davon schon enttäuscht ... hielt dann schlussendlich ein originalexemplar der 666 in den händen .... hab mich nach kurzem durchblättern entschieden dafür nicht den (damals schon ) viel zu hohen preis auszugeben .


zum thema limitiert und nurnoch zu horrenden preisen zu bekommen : wenn ein stück dreck auf 600 limitiert wäre , würden sich die leute auch darum kloppen

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Ich » 12. Nov 2010 02:39

...

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Schwarzer Wolf » 6. Mai 2010 18:06

Ich möchte an dieser Stelle auf das "Delomelanicon -Das schwarze Buch der Schatten", verweisen, das ich in den Rezensionen zu magischer Literatur vorstelle.
Das Buch befasst sich nicht konkret mit dem Satanismus, jedoch sind viele der dort beschriebenen Praktiken durchaus satanischer Natur (ein Beispiel hierfür ist die Schwarze Messe nach Esechiel und Vintras, die im Delomelanicon erklärt wird).

Delomelanicon- Rezension vom Schwarzen Wolf ;)

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Alveradis » 11. Nov 2009 20:07

Ganz kurz der Hinweis zum Rezensionsthread zu Shekinah - Schriftenreihe zu Okkultismus, Satanismus, Schamanismus und Parapsychologie
*klick hier*

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Alveradis » 29. Jul 2009 16:22

Eine Frage zu "Rabengeschrei": Wollte mir das gestern kaufen und habe festgestellt, dass es eine alte und eine überarbeitete Version gibt. Da die Differenz (bei gebrauchten Büchern) doch recht hoch ist, wollte ich fragen, ob irgendjemand weiß, inwiefern sich die Versionen voneinander unterscheiden.

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Lord_Diabolus » 27. Jul 2009 13:11

Die Schule des Teufels
(von Oliver Fehn)

Da über den Autor nun schon zum tausendsten Mal etwas geschrieben wurde, überspringe ich diesen Teil und widme mich gleich dem Buch:

Nach "Satans Handbuch" habe ich dieses Buch mit recht wenig Erwartung in die Hände genommen. Ich dachte, es würde sich wieder so abspielen, dass 50% des Buches nichts neues seien und erst der Rest wirklich Schätze zu bieten habe.
Doch glücklicherweise wurde ich maßlos enttäuscht.

Im Gegensatz zu seinem ersten Werk ist dieses mein absoluter Favorit.
Fehn gibt hervorragende Denkanstöße in Hinsicht auf Zeremonial- und Manipulativmagie, analysiert erneut die Gesellschaft auf schärfste Art und Weise und bietet wieder zahlreiche Inspirationen mit seiner psychologischen Trickkiste.

Der Autor versteckt sich nicht hinter wichtig klingendem Fachchinesisch und gewinnt damit - ebenso wie LaVey - meine volle Sympathie.
Fehn gibt hilfreiche Tipps zu gewissen Alltagssituationen, die er grandios und nachvollziehbar schildert, und klärt die Frage, warum gewisse Menschen auf uns so wirken, wie sie es tun.
Wie LaVey beschäftigt er sich dieses Mal mit der Analyse der Gutmenschengesellschaft und enttarnt zahlreiche Menschen mit satanischem Gedankengut - lächelnd, mit einer gewissen Ironie, wie man sie bereits aus seinem ersten Buch kennt.

Auch die Magie kommt nicht zu kurz. Fehn erläutert die Satanischen Feiertage und präsentiert einige persönliche Rituale, die als Inspiration viel zu bieten haben.
Zudem fand sich zu meiner Überraschung ein "Testament Satans" im Buch, quasi als eine Offenbarung des Leibhaftigen; sehr schön und wortgewandt geschrieben - für jeden "poetisch" angehauchten Satanisten ein lesenswertes Stück.
Dieses Buch erfüllt genau die Erwartungen, die ich bei der Bestellung hatte.
Für jeden Satanisten sehr empfehlenswert!

Was die "Satanischen Aufsätze" angeht, gibt Fehn ebenfalls interessante Tipps.
Wie man seinem Umfeld (speziell den eigenen Eltern) beibringt, dass man eine satanische Weltsicht vertritt, "Satanische Aphorismen und Reflexionen" (inspiriert von LaVeys Satanischen Essays - wirklich sehr, sehr interessant!), Satanische Texte von Crowley und anderen, die Legende von Anton Szandor LaVey's christianisiertem Sohn, der sich von seinem Vater abwandte (ich persönlich hab nachts um drei Uhr leicht angetrunken Tränen gelacht :D ) und letztendlich wieder ein FAQ-Bereich - ironischerweise "FAQ me again, Baby!" genannt.


Zur Bewertung:

Mein absoluter Favorit.
Ich war wirklich sehr begeistert und für so ziemlich jeden, ob Neuling oder alter Hase, gibt es hier etwas zu finden.

Inhalt: 8/8 Punkte
Begründung: Umfangreiche Themen, Anregungen für Zeremonial- und Manipulativmagie, psychologische Analysen der Gesellschaft, Satanischer Alltag, schwarzer Humor - perfekt! Genau das, was ich mir nach den Lobhymnen auf Fehn vorgestellt habe.


Preis: 1/2 Punkte
Begründung: Wieder zu teuer für ein einfaches Taschenbuch.
Dennoch, ebenso wie Die Satanischen Essays und Satans Handbuch: Alles andere als rausgeworfenes Geld!

Gesamt:
9/10 Punkte


Eine weitere Bewertung von Alveradis:
Siehe Seite 1!

Heil Satan!
Diabolus

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Lord_Diabolus » 27. Jul 2009 13:07

Satans Handbuch
(von Oliver Fehn)

Oliver Fehn gilt als Orientierung für deutschsprachige Satanisten, da er der erste Autor innerhalb der BRD ist, der sich wirklich mit dem Satanismus ohne erhobenen Zeigefinger auseinandersetzt.
Meiner Meinung nach DIE Ergänzung zu LaVey und Gilmore.

Zum Buch selbst:
Leider war ich etwas enttäuscht von diesem Buch.
Zuerst einmal der Preis. Ziemlich teuer für so ein dünnes Taschenbuch - meiner Meinung nach eine Zumutung.
Zum zweiten ist für jemanden, der sich bereits intensiv mit der Satanischen Lebensphilosophie beschäftigt hat, nach Anton Szandor LaVey's Satanischen Essays und Satanischer Bibel recht wenig Neues zu finden.
Bestimmte Themen werden wieder genauer erläutert und der Autor gibt seine persönliche Meinung dazu ab.
Ich persönlich habe mehr "Neuerungen" erwartet, Punkte, auf die LaVey noch nicht eingegangen ist.

Mein Hoffen wurde letztendlich allerdings doch erfüllt, denn als ich bereits die Hälfte des Buches durchgelesen hatte, offenbarte Fehn ein paar "psychologische Tricks", anwendbar als niedere Magie.
Diese Trickkiste hat mich sehr in ihren Bann gezogen.
Fehn analysierte das Verhalten der Masse, zeigte, wie man sich perfekt verstellen kann und à la "Vesti la giubba" die Masken wechselt.
Wie man von einem angesehenen Menschen zu einem Monster wechselt und die Menschen beeinflusst.
Tipps zum Alltag eines Satanisten: Genial geschrieben, mit einem ebenso schwarzen Humor wie LaVey und durchaus lesenswert!

Meine Meinung:
Als Anfänger im Bereich des Satanismus ist dieses Buch auf jeden Fall ein Meisterwerk und meiner Meinung nach Pflichtlektüre.
Diverse Thematiken werden genauer erläutert und im Anhang findet sich ein FAQ-Bereich, der die meisten Fragen des unsicheren Satanisten klären sollte - auch für alte Hasen interessant zu lesen!
Auch wenn "erfahrenere" Geister anfangs etwas enttäuscht sein sollten, lohnt es sich auf jeden Fall, das gesamte Buch zu lesen - denn irgendetwas Neues und Interessantes findet sich bei Fehn immer.

Zur Bewertung:


Inhalt: 6/8 Punkte
Begründung: Für Anfänger ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch. Auch wenn Satanisten nur recht wenig neue Ansichten vorfinden und sich der Autor sehr an LaVey orientiert, geht Fehn dennoch mehr auf die Psyche des Menschen ein - meiner Meinung nach für einen jeden Satanisten wichtig!

Preis: 1/2 Punkte
Begründung: Für ein Taschenbuch wirklich übertrieben. Aber es ist alles andere als eine Geldverschwendung!

Gesamt: 7/10 Punkte

Weitere Bewertung von Alveradis:
Siehe Seite 1!

Heil Satan!
Diabolus

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Lord_Diabolus » 27. Jul 2009 13:03

Die Satanischen Essays
(von Anton Szandor LaVey)

Der Autor dürfte so ziemlich jedem bekannt sein.
Anton LaVey gilt als Begründer des Satanismus und Gründer der Church Of Satan.
Seine Bücher "Die Satanische Bibel", "Die Satanischen Essays" und "Die Satanische Hexe" gelten als Grundlagenwerke des Satanismus und sollten von jedem Interessierten gelesen werden.
Nachdem ich mich mehrere Jahre mit der Satanischen Bibel auseinandergesetzt habe, wollte ich die anderen Werke LaVey's ebenfalls lesen und stieß auf "Die Satanischen Essays".

Für LaVey-Anhänger ein wahres Muss.
Der Schreibstil des Docs ist wieder geprägt von amerikanischem, schwarzen Humor und lässt das Buch in einem persönlicheren Licht erscheinen, da LaVey sich nicht nur mit der trockenen Theorie beschäftigt, sondern auch seine persönliche Züge in bildhaften Beispielen und Vergleichen einfließen lässt.
Jeder, der sich genauer für die Person LaVeys interessiert, sollte dieses Buch neben seiner Biographie ebenfalls lesen - als Ergänzungslektüre unerlässlich.
Der Autor übt Kritik an der Gesellschaft, entlarvt "the beautiful people" und das System der "Gutmenschenplakette", beschäftigt sich mit der Sexualität in unserer Gesellschaft und auch deren Tricks zur Massenmanipulation via Werbung, "Hintergrundmusik" und ähnlichem.
Er geht auf die Psyche des Menschen ein und beweist darin sein Feingefühl in, wie er es nennen würde, "niederer Magie".

Allerdings sollte man an dieser Stelle erwähnen, dass einem das Buch recht wenig bringt, wenn man sich mit der LaVeyschen Philosophie noch nicht auseinandergesetzt hat.
In meinen Augen kein Satanisches Lehrbuch, sondern, wie der Name schon sagt, eine Sammlung von persönlichen Essays.
LaVey beschreibt seine eigenen Gesellschaftsvorstellungen, geht auf die Schaffung von Humanoiden ein, erläutert "Satanische Lebensprinzipien" und beschäftigt sich sowohl mit Mensch als auch mit Magie - wie sie wirkt und wie sie nach hinten losgehen kann, wie die Metamorphose zum Werwolf funktioniert, warum die Toilette zum Meditieren geeignet ist und so weiter.

Interessant sind ebenfalls LaVey's Aphorismen zu den unterschiedlichsten Themen, die Einblicke in seine persönlichen Ansichten geben und bei denen ich ziemlich oft diesen typischen "Recht hast Du, Doc"-Moment hatte.

Interessierte dürften in diesem Werk interessante Denkanstöße finden, eventuell auch ein paar Tipps für die eigene "intellektuelle Unterdruckkammer".
Tiefere Einblicke in die Persönlichkeit LaVeys werden geboten, da sich der Autor hier nicht nur mit einem einzigen Thema beschäftigt, sondern seine satanische Weltsicht auf die verschiedensten Dinge lenkt.
Wer den Doc kennt und liebt, wird dieses Buch ebenfalls lieben.
Wie bereits erwähnt: Als Satanisches Lehrbuch kann ich es nur sekundär zur Satanischen Bibel empfehlen, da dieses Werk aus einfachen Niederschriften besteht und eigentlich nie dafür gedacht war, einer größeren Masse vor die Füße zu fallen - was LaVey in seinem Vorwort auch erwähnt.
Für jeden Satanisten empfehlenswert, da auch Oliver Fehn sich oft auf dieses Werk bezieht und gewisse Ansichten genauer erläutert.

Zur Bewertung:

Da LaVey neben seinen Essays auch die Satanische Bibel und Die Satanische Hexe veröffentlicht hat, komme ich wohl nicht drum herum, Vergleiche zu ziehen, was den Inhalt angeht.

Inhalt: 7/8 Punkte
Begründung: Eher persönliche Schrift, die Einblicke in LaVeys Weltanschauung gibt und meiner Meinung nach im Vergleich zur Satanischen Bibel nur Ergänzungslektüre ist, aber auch sein sollte.

Preis: 1/2 Punkte
Begründung: 30 Euro ist doch etwas teuer.

Gesamt:
8/10 Punkten


Eine weitere Bewertung von "Ich":
Siehe Seite 1 unten.

Heil Satan!
Diabolus

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Lord_Diabolus » 26. Jul 2009 09:36

Ah, eine Lektüre über mein Lieblingstier.
Danke, Ich!

Mal eine Frage:
Die Schule des Teufels, Satans Handbuch und Die Satanischen Essays habe ich ebenfalls gelesen.
Sollte ich eine Rezension abgeben und wenn ja, würdest du sie vielleicht in dein Feedback einfügen?
Ist wahrscheinlich übersichtlicher.

HS!
Diabolus

Re: Rezensionen zu 'satanischer' Literatur

Beitrag von Alveradis » 19. Jul 2009 18:47

Mit Josef Dvorak habe habe ich vor vielen Jahren mal ein Interview auf Arte über Satanismus gesehen. War wirklich sehr interessant. Und sehr neutral, bzw. sachlich. Über den Wahrheitsgehalt kann ich vom damaligen Standpunkt aus leider nicht allzu viel sagen. War damals noch sehr klein ;)

Danke, Ich, für den Tipp :D

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