Holunder

Antwort erstellen

Bist Du mit den Nutzungsbedingungen einverstanden? (Falls ja, tippe bitte einverstanden ein)
Smilies
:basta: :daumen: :ruhe: :auweiah: :handshake: :willkommen: :har: ;) :chaos: :lol: :o :shock: >:-> :lala:
Mehr Smilies anzeigen
BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet
Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Holunder

Re: Holunder

Beitrag von whitestorm » 6. Jun 2012 18:11

Urheber: Dr. Martin Nickol M.A., FLS. Original uploader was Tococa at de.wikipedia

Bild

Holunder

Beitrag von whitestorm » 6. Jun 2012 18:10

Originalpost von RoSa:


Holler, schwarzer ~ Sambucus nigra


Familie: Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)


Elder, Ellhorn, Eller, Flieder, Fliederbeerbusch, Hölder, Holderbaum, Holderbusch, Keiseken


Schwarze Holler ist ein zwei bis sieben Meter hoher, stark verzweigter Strauch; das fein gesägte Laub ist gegenständig und unpaarig gefiedert. Die einzelnen Blattfiedern sind etwa 30 Zentimeter lang und bestehen aus meist fünf oder sieben Einzelblättern, die elliptisch und am Rand gesägt sind. Ab Juni bis in den Juli erscheinen am jungen Holz weiße Blüten an bis zu 30 cm großen flachen Dolden. Aus ihnen bilden sich im August und September die anfangs roten, später schwarzen "Fliederbeeren", mit jeweils drei Samen und burgunderrotem Saft. Die Beeren sind nach dem Abkochen oder Vergären essbar, da das vor allem in den grünen Teilen der Pflanze enthaltene Sambunigrin, das Blausäure abspaltet, auf diese Art der Behandlung abgebaut wird.

Schwarze Holler ist eine der in Mitteleuropa häufigsten Straucharten. Ebenfalls anzutreffen ist er in Westsibirien, dem Kaukasus und Kleinasien. Die Pflanze schätzt insbesondere mittelschwere bis sandige, stickstoffreiche und frische, schwach saure Lehmböden; ist jedoch relativ hart im Nehmen. Nur ein Umpflanmzen schätzt Schwarzer Holler nicht sonderlich.


Holler als Heilpflanze
Hollersaft und Fliederbeeren, aber auch Aufgüsse aus Rinde und Blütenständen gelten als Hausmittel gegen Erkältung und finden bis heute Anwendung. Als Faktoren dieser Wirkung gelten die in den Früchten enthaltenen Vitamine C und B, Fruchtsäuren, ätherische Öle -welche ebenso in den Blüten enthalten sind-, Flavonoide und vor allem das farbgebende Anthocyan. Dieses Antioxidativ schützt die Zellmembranen vor Veränderungen durch freie Radikale und verlangsamt so den Alterungsprozess der Pflanzenzellen wie auch der Zellen des menschlichen Konsumenten.
Die ätherischen Öle mit ihren Aromakomplexen wirken leicht schweißtreibend und schleimlösend. Auch bei Magenbeschwerden wird Holleraufguss in der Hausmedizin erfolgreich angewandt.


Elder be your lady´s tree,
harm it not or cursed ye´ll be!

Nach oben