Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

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Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 19. Mär 2009 15:10

Da ich der Meinung bin das hier im Westen sehr wenig bekannt über unsere Mythologie ist und auch die, die den einen oder anderen Bekannt sind, sind sie als Mongolische und sibirische Mythen bekannt. Es ist nicht Falsch aber auch nicht ganz richtig.

Doch bevor ich anfange zu berichten möchte ich noch, damit es auch besser verständlich ist, erst mal was zum Türkischen Geschichte und Rasse so einiges erzählen.

Die Türken stammen eigentlich aus zentralem Asien ab, (Turk Völker deswegen sind wir auch mit den Zentral asiatischen Völkern (Aserbaidschaner, Usbeken, Turkmenen, Kasachen, Kirgisen, Tataren, Uiguren und mit den sibirischen Minderheiten wie z.B. Jakuten oder Tschuktschen) verwandt und haben auch die Gleiche Turk Sprache.

Die Turk Völker und ihre verbreitung
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Mit der Türkischen Mythologie sind alle Mythen der Turk Völker gemeint, und diese Mythen tragen sehr viele Elemente aus der Gemeinsamen glauben Tengrismus.

Bevor die Türken Islam angenommen haben, ungefähr bis 900 n. Chr. Praktizierten sie Tengrismus doch nach der Islamisierung geriet sie in Vergessenheit und seit dem Türken vom Stamm der Oghusen, nach Türkei kamen wurde nicht mehr wert auf die Rasse sondern glaube wert gelegt. Durch die Osmanen wurde das sogar noch heftiger und es war sehr wichtig wenn man Moslem war. Deshalb mischten sie sich mit allen Völkern und sie nahmen die arabische sowie Persische Kultur und Sprache an, wodurch es immer mehr das Nationalbewusstsein in Vergessenheit geriet. Auch eine Erklärung warum wir oder die meisten Türken nicht mehr asiatische Gesichtszüge haben.

Doch dank dem großen Befreier Mustafa Kemal Atatürk sprechen wir wieder Türkisch und wissen wo wir ursprünglich herkommen sowie was unsere Kultur ist. (naja es gibt leider noch sehr viele und die Zahl wird auch immer größer denen ihre glauben Islam wichtig ist und sich am liebsten mit den Arabern zusammen tun würden… peinlich)

Was ist Tengrismus?

Tengrismus war einst der Glaube aller türkischen und mongolischen Völker Zentralasiens. Der Glaube baut sich vor allem um den Himmelsgott Tengri auf und setzt sich aus Animismus, Schamanismus, Ahnenverehrung, einer speziellen Form des Totemismus.

Im Tengrismus besteht der Sinn des Lebens für einen Menschen darin, mit allem, was unter dem Himmel ist, also mit seiner Umwelt im Einklang zu leben. Der Mensch steht in der Mitte der Welten und sieht seine Existenz zwischen dem ewigen blauen Vater-Himmel, der Mutter Erde, die ihn stützt und ernährt, und einem Herrscher, der als Sohn des Himmels gilt, geborgen. Mit einer ausgeglichenen Lebensweise hält der Mensch seine Welt im Gleichgewicht und strahlt seine persönliche Kraft Windpferd nach außen. Der Kosmos, die Naturgeister und die Ahnen sorgen dafür, dass es den Menschen an nichts fehlt und beschützen ihn. Wenn das Gleichgewicht durch eine Katastrophe oder durch den Eingriff böser Geister außer Kontrolle gerät, wird es durch den Eingriff eines Schamanen wieder hergestellt.

Bild Schamanentrommel: Die Darstellung der tengristischen Drei-Welten-Kosmologie. Der Senkrechte Pfeil symbolisiert den Weltenbaum der in der Mitte der Welt steht. Er verbindet Unterwelt, irdische Welt und Himmel miteinander.
Diese Darstellung findet man auf Schamanentrommeln der Türken, Mongolen und Tungusen in Zentralasien und Sibirien

Heute ist die Gestalt des Himmelsgottes Tengri vorwiegend bei Mongolen (neben dem Lamaismus), und einigen noch naturverbunden lebenden Turkvölkern wie z. B. Chakassen, Altaier, Jakuten usw. erhalten geblieben. Aber auch bei Völkern, die den Tengrismus längst abgelegt haben, werden heute viele Elemente aus dem alten Glauben immer noch heimlich als Aberglaube weitergeführt.


Es wir noch weiter berichtet.............
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Azazel » 19. Mär 2009 19:01

sehr interessant bisher und ich bin schon gespannt wie das weitergeht!
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Nisay'31 » 19. Mär 2009 19:07

Ich finde es auch auf jedenfall sehr interessant,bin ja selber Türke;)
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 19. Mär 2009 20:49

bevor ich über die Mythen berichte will ich noch kurz und Knapp über den Türkischen Gott so einiges schreiben.

KÖK TENGRI (Himmelsgott)

Der Glaube von unseren (Türken) vorfahren war Kök Tengri. Früher wurde das Begriff Tengri (heute Tanri) auch für Gott oder Allah benutzt. Das Wort Kök (heute gök), der früher benutz wurde hatte damals 3 Bedeutungen:
1. Was heute auch benutzt wird (gök), Himmel, Firmament
2. Die Farbe blau
3. Und was wir heute leider nicht mehr benutzen erhaben, heilig , göttlich, sublim

Tengri, alttürkisch: Himmel, Gott . Heute wird für Gott das türkische Wort Tanri benutzt.

Tenger, mongolisch: Himmel

Tenger Etseg, mongolisch: Vater Himmel, Name des Himmelgottes

Ein nicht personifizierter Himmelsgott oder Himmels göttliche heilige sublime Geist. Nach dem glauben des Tengrismus besitzt jedes Objekt in der Natur ein Geist. Der Tengri ist von denen der aller heiligste, größte und mächtigste. Nach seinem wollen wechselt sich das Wetter und Klima. Der Tengri ist der Erschaffer des Gleichgewichts und auch Beschützer des Kosmos außerdem sorgt er für die Jahreszeiten.

Die anderen Götter im Tengrismus werden durch die Gebete der Schamanen als personifizierte Götter erzählt, doch der Tengri wird niemals personifiziert, er wird nur als zeitloser und endloser blauer Himmel erwähnt.
Tengri ist einzig, einen gleichen oder ähnlichen gibt es nicht. Er ist der Erschaffer von allem was man kennt und was nicht. Die kriege werden durch sein Segen gewonnen, Er befehlt und wer nicht gehorcht dem bestraft er. Gibt uns Menschen Glück, Schicksal und Geschick doch wer es nicht würdig ist von dem nimmt es wieder zurück. Den Lebewesen gibt er die Seele das Leben, der Tod geschieht nach seinem Willen. So wie er uns das Leben gibt nimmt er es auch nach seinem Wunsch zurück.

Tengri in einigen Turk sprachen:

Yakut: Tangara;
Kuman: Tengre;
Karaim: Tangrı;
Tscguvas: Tura;
Hakas: Tigir;
Tuva:Deyri;
Kırgız-Kazak: Tengri;
Tatar: Tengre;
Karaçay-Malkar: Teyri;
Asarbaidchcan Tarı/Tanrı;


die oben genannten Gründe sind warum ich die Farbe Blau benutze, heute sieht man immer noch die unbewußte Verehrung von Kök Tengri. Das sieht man da am besten bei einigen Flaggen die von Turk Völkern benutzt werden.


GAGAUZ (nicht ofizielle Flagge)
Die Gagausen sind ein Turkvolk, welches überwiegend im Gagauz Yeri (Land der Gagausen) in Moldawien lebt. Sie zählen heute zur südwestlichen oder oghusischen Gruppe der Turkvölker. Blau bezieht sich wie bei den anderen auch auf ihre Rasse und der Wolf erinnert an die ASENA Mythos, wozu wir noch kommen werden.

Bild

OST TURKESTAN (Xinjiang, China)
Diese Fahne hat eindeutig die türkische Fahne zum Vorbild: Blau symbolisiert die Gemeinschaft der Turkvölker, zu denen auch die Uiguren gehören..........


Bild

KASACHSTAN
Das himmelblaue Grundtuch steht für das heutige Turkvolk der Kasachen. Es steht aber auch als Zeichen, dass das Volk der Kasachen hauptsächlich aus einer Verschmelzung mittelasiatischer Turkvölker mit den Mongolen entstanden ist. (Bei diesen Völkern hatte die Farbe Blau eine religiöse Bedeutung – sie stand für den hohen „Himmelsgott Gök-Tanry“, dem „Ewigen weiten blauen Himmel“............


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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon flame » 19. Mär 2009 21:45

Sehr interessant! weiter so :D
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Zerberus » 19. Mär 2009 21:58

das prinzip des weltenbaums kenne ich auch irgendwoher :leier: (ich liebe diesen smiley)
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Dark Lord » 20. Mär 2009 00:40

ziemlich Interessant, muss ich sagen! würde gerne mehr von dir lesen.
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 20. Mär 2009 00:44

Werde schon alles mit euch teilen, es werden noch weitere berichte folgen und Falls ihr Fragen habt könnt ihr sie mir ruhig stellen.
Zuletzt geändert von Erlik Khan am 21. Mär 2009 17:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 20. Mär 2009 02:06


TENGRI UND DAS REICH DER GÖKTÜRKEN
Die ältesten schriftlichen Nachweise über die Tengrismus Kultes finden sich in der 3000 Jahre alten chinesischen Literatur in der es über die benachbarten verfeindeten Hiung-nu (Ost Hunnen) und TueKue Völkern, Stämmen erzählt wird.

... Tengri hat alle Kennzeichen eines Nationalgottes. Die Gök-Türken wohnen im Zentrum der Welt, direkt unter dem Himmel, der sie also besonders beschützt. Die Texte aus den Inschriften sagen deutlich, dass er der Gott der Türken ist (Türük Tängrisi), nicht der fremder Völker. Er trägt manchmal den Titel Khan (Kaiser). Er beschützt besonders sein Volk. Im Verein mit anderen Mächten befiehlt er, „dass das gök-türkische Volk nicht zunichte werde, das es wieder ein Volk werde“. “ (Die alttürkische Mythologie / von Jean-Paul Roux, S. 255)

Die Hiung-nu`s glaubten dass das Blut ihrer Khane (Kaiser, Könige)vom Tengri geadelt wurde. In den Sagen und Mythen der damaligen Türken wird gesagt das ein Wolf oder eine Wölfin (Asena) vom Tengri geschickt wäre um das göttliche Blut des Wolfes mit den Turkischen Herrscher Sippen zu vereinigen. In einer anderen Legende vereinigt sich Tengri persönlich in Gestalt eines Wolfes mit der Tochter eines Tue'kue Herrschers. So mit war das Blut ihrer Khane geadelt. Als Bekannteste und verbreiteteste Vereinigung mit einem gilt die heilige Wölfin Asena. Bei den Göktürken und anderen Turk reichen gab es sehr viele Herrscher die ihre Abstammung auf dieses Asena- Adelsgeschlecht zurück führten und wurden daher von ihren Untertanen als lebende Gottheiten verehrt.

Das Reich der Göktürken, Größte Ausdehnund
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Die Göktürken waren die erste türkische Horde, die der Nachwelt zahlreiche schriftliche Nachweise hinterlassen haben, die viele wertvolle Hinweise über ihre Kultur, Glauben und Politik enthalten. Aus den Orchon-Runen geschriebenen Kül-Tegin-Stelen (7. Jahrhundert), geht das folgende tengristische Glaubensbekenntnis hervor:
„üzä kök tänri asra yağız yer kılıntıkda, ekin ara kişi oğlı kılınmış.“

(mit der heutigen Türkei türkisch: Üstte mavi Gök, aşağıda yağız yer meydana geldiğinde, ikisinin arasında insan oğlu kılınmış.)

„Als oben der blaue Himmel und unten die braune Erde ins Dasein trat, wurde durch diese (dazwischen) das Menschengeschlecht gezeugt.“

Die Herrschertitel der Göktürken enthielten stets den Hinweis auf ihre göttliche Verbindung zum Himmel; wie etwa kök tengri yaratmış (von Tengri erschaffen). In den Inschriften des Bilge Khan (reg. 716-734 das Reich der Göktürken) heißt es: „Im Auftrag des Himmels ist der türkische Herrscher eingesetzt, um die Welt zu regieren“. Ein Zusatz in seinem Titel lautete: „tänri täg tänri yaratmış türk bilge kağan“, zu deutsch: „Der Himmelsähnliche, vom Himmel (mit dem Volk) zusammengestellte adlige (türk) Bilge Khan.“

Das Reich der Göktürken war in 4 Khanate aufgeteilt und alle Herrscher der 4 Khanate wurden vom Volk als göttliche behandelt. Nach dem Tod von einem Khan oder Khagan wurde noch an seiner göttlichen Existenz geglaubt und damit der Khan weiterhin seinem Volke diene und unterstütze wurde an seinem Todestag immer Tiere geopfert.

Göktürk schrift
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Alveradis » 20. Mär 2009 23:56

Wow. Da füllen sich doch einige Bildungslücken!

Danke fürs viele Arbeit machen und danke für Wissen-teilen!
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon evoi » 21. Mär 2009 00:00

Ja.. muss da zustimmen, hatte keine Ahnung über die türkische Mythologie.. ausgesprochen interessant...

Danke

evoi
Es gibt Tage da bin ich nicht in der Stimmung angehimmelt zu werden.
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Azazel » 21. Mär 2009 10:23

wobei natürlich auch der dunkle Aspekt der Mythologie hier auf Interesse stoßen würde ;)
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 21. Mär 2009 15:39

Asena (Wölfin) (A-shi-na) oder Bozkurt (Graue Wolf)

So jetzt fange ich mal lieber mit der wichtigsten Legende der Türkischen Mythologie an.

Wenn man Wölfe in der Mythologie hört dann denken die meisten an den Ägyptischen Gott UPUAT, an die Legende von ROMOLUS und REMUS, Odins Wölfe FREKIi & GERI und vielleicht noch den heulenden Wolf der Azteken (war Gott des Tanzens).

Doch fast niemand weiß was über den Turkischen Wolf obwohl das, meiner Meinung nach, eine der wichtigsten überhaupt ist. Ich denke mal viele von euch haben schon jugendliche Türken mit ein Wolf Shirt oder kette gesehen, leider haben die meisten die ein auf coolen Türken machen keine Ahnung…. Peinlich für mich!

Falls welchen irgendeine Legende mit ein Wolf aus Asien bekannt ist dann ist das wohl vermutlich der Blau Wolf der mongolischen, Dschingis Kahns, Legende (falls gewünscht ist kann ich auch berichten).

Es gibt so einige Berichte darüber:

„Der Herr des Regens und des Winds“

Die Vorfahren der Türken stammen aus dem Land So, nördlich der Xiongnu. Der Anführer dieses Stammes hieß A-pang-pu und hatte 19 jüngere Brüder. Er wurde von einem Wolf geboren. Das Land der Türken wurde aufgrund der Unfähigkeit A-pang-pus und seiner Brüder bald zerstört. Ni-shih-tu (ein anderer Sohn des Wolfs) hatte die übernatürliche Kraft, Regen und Wind zu erzeugen. Er heiratete die Töchter des Geists des Sommers und des Geists des Winters. Eine der Frauen brachte vier Söhne zur Welt, von denen der eine in einen weißen Schwan verwandelt wurde und ein anderer den Staat Ch'i-ku zwischen den Flüssen A-fu und Chien errichtete. Der dritte herrschte um den Fluss Ch'u-chih herum, der vierte (der älteste) hauste am Berg Chien-hsi-ch'u-chih-shih. An diesem Berg lebte auch noch ein Teilstamm von A-pang-pus Stamm. Sie litten sehr an der Kälte. Der Älteste machte Feuer und hielt sie am Leben. Nun unterwarfen sie sich dem Ältesten, machten ihn zu ihrem Herrscher und nannten ihn Türk. Er hieß Na-tu-liu-shih.
Na-tu-liu-shih hatte zehn Frauen, die Söhne nahmen den Beinamen der Mutter an. Einer hieß A-shih-na. Na-tu-liu starb. Die Söhne der zehn Mütter wollten nun einen neuen Anführer bestimmen. Derjenige, der am höchsten auf einen Baum springen konnte, sollte der Anführer werden. Am höchsten konnte A-shih-na springen. Er wurde zum neuen Anführer und wurde A-hsien-shih genannt.“
Denis Sinor, The legendary Origin of the Türks

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„Wölfin erzieht verlassenes Kind“

„Ohne Zweifel sind die Türken ein von den Xiongnu losgelöster Zweig. Sie gehören zum A-shih-na-Clan. Sie waren ein unabhängiger Volksstamm und wurden durch ein Nachbarland vollständig vernichtet. Da war ein Junge von 9 Jahren. Die Soldaten haben es aufgrund seines jungen Alters nicht fertiggebracht, ihn zu töten. Sie hackten ihm die Füße ab und warfen ihn in einen Sumpf. Dort lebte eine Wölfin, die ihn mit Fleisch ernährte. Als der Junge herangewachsen war, vereinigte er sich mit der Wölfin und schwängerte sie.
Der König (der früher den Stamm angegriffen hatte) erfuhr, dass der Junge noch lebte und schickte jemanden, um ihn zu töten. Der Bote sah die Wölfin mit dem Jungen und wollte auch sie töten. Aber die Wölfin floh an einen Berg nördlich von Kao-ch'ang.
In diesem Berg gab es eine Höhle und in der Höhle befand sich eine Ebene mit reicher Vegetation, die sich über mehrere hundert li erstreckte und von allen Seiten mit Bergen umschlossen war. Dort suchte die Wölfin Zuflucht und brachte später zehn Jungen zur Welt.
Die zehn Jungen wuchsen heran und nahmen Frauen von draußen. Jeder der Nachkommen nahm einen Familiennamen an und nannte sich A-shih-na.
Die Kinder und die Kinder der Kinder vermehrten sich. Allmählich bildeten sie mehrere hundert Familien. Einige Generationen später kamen sie aus der Höhle heraus und unterwarfen sich den Ju-ju. Sie lebten an der südlichen Seite des Chin-shan. Sie dienten den Ju-ju als Schmiede.“


Denis Sinor The legendary Origin of the Türks
Götter und Mythen in Zentralasien und Nordeurasien. Käthe Uray-Kőhalmi, Jean-Paul Roux,
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 21. Mär 2009 15:58

Ergenekon & Bozkurt

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Im Land der Göktürken war kein Provinz, kein Ort, keine die sich den Türken nicht beugten. Diese Macht der Türken sorgte für Eifersucht bei den anderen Vökern. Diese Völker taten sich zusammen und erklärten den Göktürken den Krieg, worauf hin die Turken ihre Jurten und die Tiere alle zusammen an einem Platz brachten und rum herum einen Graben gruben. Als die verfeindeten Völker kamen fing der Krieg an und es dauerte 10 Tage lang und es endete mit dem großen Sieg der Türken.
Die Herrscher der niedergeschlagenen Feinde versammelten sich und sagten das sie Turken ohne list nicht bezwingen können.

Als die Sonne anfing zu untergehen taten sie so als wären sie vom Feind überrascht und ließen die schweren Sachen liegen und entflohen. Daraufhin dachten die Turken das die Feinde erschöpft sind und entfliehen würden worauf sie hinter dem Feind herjagten. Doch dafür ließen die Turken ihren sicheren platzt und als der Absicht der Feinde geklappt hatte Wendeteten sie sich und arbeiteten sich durch Töten der Turken zum Platzt der Zelte und Tiere. Sie Töteten fast jeden Erwachsenen die kleinen nahmen sie als Geißel und sie beschlagnahmten alles, es blieb nichts übrig.

Die Gokturken hatten Il Khan als Herrscher und er hatte mehrere Söhne. Doch bis auf den einen Sohn blieb keine am Leben. Er hieß Kayi und hatte noch einen Neffen übrig der Tokuz Oghus hieß. Die beiden waren gefangene nach 10 Tagen nahmen sie ihre Frauen und entflohen mit Pferden.
Als sie zurück zu ihrer Heimat kamen fanden sie nichts außer ein paar Tieren die noch vor 20 Tagen tausende waren. Durch die Verzweiflung und angst vor dem Feind entschieden sie sich mit den einigen Tieren hoch in den Bergen zu leben.

Nach der suche fanden sie ein Ort zu der es nur ein einziges weg gab, und es war auch so gefährlich wer ein falsches Tritt machen würde, der wäre nicht mehr Lebendig. Der Ort gab denen alles was sie brauchten und nannte es Ergenekon.
Sie blieben hier 400 Jahre lang und in dieser zeit vermehrten sie sich und ihre Tiere so das sie anfingen in Ergnekon kein Platzt zu finden.

Der Khan hatte ein Traum und in seinen Traum träumte er wie der Tengri zu ihm sprach und sagte er das die Zeit der Göktürken gekommen wäre und der Tengri hätte ihm befohlen alle Stämme unter seinem Banner zu bringen und um das zu erreichen werde der Tengri ein Graues Wolf schicken der ihn führen soll.

Um eine Lösung zu finden fand ein Kongress statt. Man erzählte das es außerhalb der berge Länder gäbe und diese früher ihnen gehörte. Und sie einigten sich darauf ihre gebiete zurückzuerobern und mit jedem sich zu befreunden die mit denen befreundet sein wollen und jeden bekriegen der zu feindlich ist.

Sie waren von bergen überall umschlossen und suchten nach einem Weg nach Draußen doch es war vergeblich. Da sagte ein Schmied dass sich hier in den Bergen Eisen befindet und sie es vielleicht schmelzen können und dadurch der Berg ihnen einen Weg frei gibt. An der Stelle wo sich das Eisen zum größten teils befand legten sie ein Schicht Holz und dann ein Schicht Kohle noch drauf. Der Berg stand tagelang unter Flammen und endlich schmolz das Eisen es gab ein Weg frei.

Nachdem sie ganzen hab und gut gepackt hatten und raus kamen sahen sie einen grauen Wolf, die Turken waren verwundert, der auf sie zu kam und denen den Weg gezeigt. Der Wolf lief und die Turken folgten ihn.

Als Herrscher hatten die Türken den Börteçine (Bozkurt, Graue Wolf) als Khan, er sandte zu jeden boten und benacrichtigte sie damit das die Gokturken wieder zurück sind. Sein reich reichte von Korea bis zum Schwarzen Meer.

Die Fahne der Göktürken Reich
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Diesen heiligen Tag, an die Turken Ergeneon verlassen haben, wir heute immer noch gefeiert und es ist der Nevruz fest. Doch die Kurden feiern Nevruz mehr als Türken und es ist leider als ein Kurdisches fest bekannt
Nevruz fest in Türkei ist immer am 21. Mai


Falls M.K. Atatürk länger gelebt hätte wäre heute vieles anders, einige erzeugnisse aus seiner Zeit.

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Früehere Türkei Wappen und eine Briefmarke
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 21. Mär 2009 16:19

Azazel hat geschrieben:wobei natürlich auch der dunkle Aspekt der Mythologie hier auf Interesse stoßen würde ;)


Dem nächst werde ich über (mich :evil: ) Erlik Han berichten.

Er ist Gott der Unterwelt obwohl er der sohn von Tengri ist symbolisiert er das böse :evil:
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Azazel » 22. Mär 2009 12:26

prima - bis dato wirklich sehr informativ!!!
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 25. Mär 2009 16:14

sorry das es so lange dauert doch zurzeit bin ich Krank und es wird bisschen dauern bis ich weiter berichten kann.

gruss
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Dark Lord » 25. Mär 2009 18:38

Nur keinen Stress....und gute Besserung!
Dark Lord
 

Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Lirael van Clayr » 31. Mär 2009 10:15

Muss mal zwischen Fragen auch wenn ich noch nciht alles gelesen habe, was aber auf jeden fall noch getan wird. Unter dem Himmel ist es das was im Film "Heros" wo Jet Lee mitspielt beschrieben wird? Oder ist es eher das was im Film "Königreich der Himmel" beschrieben wird? Wobei "Heros" ja wirklich eher auf dei Geschichte aufbaut wie das Land vereint wurde.

Grüse Lira
Lachen, hast du mir gesagt,
du musst lachen.
Komm mach die Augen zu und vergis die Welt....
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 1. Apr 2009 17:17

ERLIK KHAN

Der Name Erlik kommt aus dem turkischen und wird heute bei uns immer noch (yer, yerlik) verwendet. Yer, yerlik bedeutet das Erdboden, die Erde, unter der Erde das Erdreich usw.

Erlik Han ist, im Tengrismus, der Herr der Unterwelt. Obwohl er ein Sohn des Tengri ist, ist er ein Gott der das böse symbolisiert,

Erlik Khan hat einen stabilen, muskulösen Körper. Hat schwarze Augen und Augenbraun. Er hat einen sehr langen Bart die ihm bis zu den Knien reicht sowie lange schwarze Haare. Hat ein Schnurbart die so aussehen wie die Zähne eines Wildschweines. Hat ein Kinn wie eine Keule, Hammer. Hat eine blutrot ähnliche Gesichtsfarbe, aus Eisen ein Schwert. Als Reittier besitzt er immer einen schwarzen Pferd oder einen schwarzen Stier.

ERLIK KHAN`S VERBANNUNG

Nach der Legende soll Erlik Han bei der Erschaffung der Erde seinem Vater Tengri einen bösen Streich gespielt haben woraufhin Tengri ihn zur Bestrafung den Heer der Unterwelt gemacht haben.
Erlik Han wohnt in der untersten Ebene der Unterwelt in einem Schloss, der aus grünen Eisen ist und sitzt auf einem puren Silber Thron. Hier, wo Erlik sein Leben führt, erschuf er sich eine dunkel rot strahlende Sonne die sehr wenig Licht abgibt.
Unter seinem Befehl und als Helfer hat er ein Stier/Bulle mit 9 Satteln.

Als Tengri seinen Sohn Erlik fluchte soll er gesagt haben: „Du hast mich betrogen, ungut, böses schlimmes über mich gebracht deshalb solle dein Volk hinterhältig, schlimm und listig sein.“ Und erschuf Tengri sein eigenes Volk an allen Ästen der 9 Ästigen Fichten Baumes den er schon vorher erschaffen hatte.

Erlik Khan verlang von Tengri dieses Volk und wird sofort vom Tengri ausgewiesen und solle sein Volk selber finden.

Dem Volk der in den 9 Ästen des Baumes erschaffen war, wurde in den östlichen 5 Ästen zu bleiben erlaubt. In den übrigen 4 Ästen zu bleiben wurde verboten. Das sieht Erlik Khan als seine Chance und mit der Lüge, das die verbotenen 4 Äste in Wahrheit gar nicht Verboten sind und die Fürchte hier viel besser schmecken als bei den 5 Ästen die im Osten sind und sie davon soviel essen sollen wie sie nur können, versucht er den Mann Törüngey & die Frau Eje zu überreden. Spät in der Nacht als die Schlange eingeschlafen ist, der die Bäume dort bewacht, nimmt er von der Schlange Besitz und erlaubt zu Eje von den Früchten zu essen. Nachdem sie einige gegessen hat gibt sie auch welche an Törüngey.

Tengri bemerkt was sein Sohn Erlik da angestiftet hat und verbannt ihn unter die Erde. Sorgt dafür dass die Schlange von allen als Teufel angesehen und gehasst wird, die Menschen schmeißt er alle aus seinem Reich raus zur Erde wo wir heute alle leben. Dabei schreit er: „hier hätte ich euch alle beschützt, euch ernährt doch jetzt sollt ihr dafür selber sorgen, ihr sollt schmerzen haben, leiden sollt ihr, meine Stimme werdet ihr nie mehr hören.“

ERLIK KHAN`S KINDER

Erlik hat 9 Töchter und Söhne. Nach der Legende sollen die Söhne den Schamanen den Weg zur Unterwelt zeigen. Für Elik seine Söhne werden schwache und kranke Tiere geopfert weil man davon ausgeht das Erlik einen Gefallen an kranken und schwachen hat. Pferde werden niemals für ihn geopfert. Die Söhne sind nicht immer schlecht, böse wie der Vater. Sie beschützen die Menschen vor bösen Geistern. Bei der Opferungszeremonie helfen sie den Schamanen. Außer diesen Aufgaben haben sie die Aufgabe die Seen, Flüsse und die Meere in der Unterwelt zu regieren.

Die Töchter versuchen die Schamanen zu verführen und somit sorgen sie dafür dass der Schamane erfolglos bleibt. Außerdem wenn für Tengri Opferzeremonien statt findet und der Schamane auf dem Weg zum Tengri ist und sich verführen lässt wird er von anderen geistern bestraft.

ERLIK & DIE MAMMUTS


Erlik Khan soll die Mammuts von der irdischen Welt in die Unterwelt geholt haben. Sie seien dazu verdammt, ein Dasein in stinkender, heißer Finsternis zu führen und dem Erlik Khan bis in alle Ewigkeit zu dienen. Wenn ein Mammut versucht, auf die Erdoberfläche zu gelangen, soll es sofort zu Eis gefrieren. Mit dieser Legende erklären sich einige Turk völker in Sibirien die Funde von tiefgefrorenen, halb aus dem Dauerfrostboden der Tundra ragenden Mammuts
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Jesse Thomas, ein verurteilte Mörder bei seiner Hinrichtung am 28.August 1930.
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 1. Apr 2009 17:19

Dark Lord hat geschrieben:Nur keinen Stress....und gute Besserung!


Danke jetzt bin ich wieder einigermaßen Fit.
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 1. Apr 2009 17:47

Lirael van Clayr hat geschrieben:Muss mal zwischen Fragen auch wenn ich noch nciht alles gelesen habe, was aber auf jeden fall noch getan wird. Unter dem Himmel ist es das was im Film "Heros" wo Jet Lee mitspielt beschrieben wird? Oder ist es eher das was im Film "Königreich der Himmel" beschrieben wird? Wobei "Heros" ja wirklich eher auf dei Geschichte aufbaut wie das Land vereint wurde.

Grüse Lira


Hallo, Lirael van Clay

Ich habe weder "Hero" noch "Königreich der Himmel" geguckt. Meinst du mit deiner Frage
die Gök-Türken oder.......?
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon flame » 1. Apr 2009 18:06

War das mit der Schlange der Streich den Erlik seinem Vater Tengri gespielt hat?

Ansonsten sehr interessant, man sieht deutlich Ähnlichkeiten zur jüdischen Geschichte von der Verbannung aus dem Paradies.
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Erlik Khan » 1. Apr 2009 21:33

flame hat geschrieben:War das mit der Schlange der Streich den Erlik seinem Vater Tengri gespielt hat?

Ansonsten sehr interessant, man sieht deutlich Ähnlichkeiten zur jüdischen Geschichte von der Verbannung aus dem Paradies.


Ja, das mit der Schlange brachte seinem Vater Tengri so richtig zum explodieren. Tengri hatte noch andere Kinder doch von allen war Erlik der schlimmste weshalb Tengri auch sehr skeptisch gegenüber Erlik war.
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Re: Die Türkische Mythologie (Götter, Geister usw.)

Beitragvon Azazel » 2. Apr 2009 09:32

vielen Dank Erlik für die Fülle an Informationen - gerade über Eure Mythologie war es schwer gute Informationen zu bekommen, da letztendlich alles vom Islam überlagert wurde!
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