was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Wer stänkern oder sich mal richtig auskotzen will - ist hier genau richtig. Dasselbe gilt für Beiträge, die nichts mit Dämonen bzw. den anderen Themen der Unterforen zu tun haben.

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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon nola-blair » 24. Jan 2013 00:16

@ Fürchtegott Bleibtreu: ironie an: das hast du aber fein gemacht....Ironie aus.
:lol: :lol:
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon fabrizio » 24. Jan 2013 16:46

ich wollte etwas im zusammenhang zum christentum, und die abrahamitischen religione wie islam und judentum schreiben. ich hoffe, das hier ist die richtige stelle.

was ich sagen will, ist halt, dass ich glaube, dass es zwar einen gott gibt, aber dieser in seiner natur nicht so sein kann, wie man es sich im christentum, islam oder judentum vorstellt. ich glaube, gott könnte eher wie odin oder jupiter, aber auch wie es sich indianer, hinduisten oder buddhisten vorstellen sein. aber nicht wie jahwe, heiliger vater oder allah. was ich glaube, ist, dass die abraham-religionen einen mensch feige und blöd machen. es kann ja nicht sein, dass gott all die sünden vergibt, wie es sich christen vorstellen. gott vergibt ganz selten mal ne sünde. und das tut er nicht, wenn man sich bei der bitte um vergebung, währenddessen man schon an die neuen sünden denkt, die man nach der vergebung machen will. gott ist ja kein idiot. und die christen, auch moslems und juden, wollen gott verarschen (sorry). das geht halt nicht.


so hat es auch lavey gesagt, und auch nietzsche, und auch in eines der "kriminalgeschichte des christentum" steht es auch drin. also was meint ihr? :chaos:

wie findet ihr den christen-gott oder den moslem-gott. das muss eine illusion sein. :) soviele menschen glauben an so einen gott, etwas 2,5 milliarden menschen, und all diese menschen irren sich und sind idioten. was kann man da machen. wer liest schon friedrich nietzsche, um das einsehen zu können. was soll man tun, soll man all die menschen überzeugen, oder nicht? :|
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Thefalus » 24. Jan 2013 18:00

Fürchtegott Bleibtreu hat geschrieben:Ohne die unchristliche Philosophie Blavatskys gut zu heissen, ist der Vorwurf des Rassismus Unfug.

Aha. Die Wurzelrassentheorie von Blavatsky ist also nicht rassistisch? Und daß die "fünfte Wurzelrasse der Arier" die höchstentwickelte aller Rassen sei, ist nicht rassistisch? Und daß die Juden in ihren Augen "ein abnormes und unnatürliches Bindeglied zwischen der vierten und fünften Wurzelrasse" bilden, ist nicht rassistisch? Und daß Blavatsky für die meisten Naturvölker unserer Erde deren Ausrottung als eine "karmische Notwendigkeit" ansah, ist nicht rassistisch?

Dann weißt du wohl nicht was Rassismus bedeutet: Bitte umgehend kundig machen!

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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Thefalus » 24. Jan 2013 18:09

Fabrizio, da kriegt man ja Augenkrebs. :shock:

Nietzsche stellte sich bewußt unwissend gegenüber Gott (übernatürlichen Phänomenen). Auf mich hat das schon immer irgendwie verkrampft und trotzig-infantil gewirkt.

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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Amimatani » 24. Jan 2013 20:36

fabrizio hat geschrieben:es kann ja nicht sein, dass gott all die sünden vergibt, wie es sich christen vorstellen. gott vergibt ganz selten mal ne sünde. und das tut er nicht, wenn man sich bei der bitte um vergebung, währenddessen man schon an die neuen sünden denkt, die man nach der vergebung machen will. gott ist ja kein idiot. und die christen, auch moslems und juden, wollen gott verarschen (sorry). das geht halt nicht.


Der Fehler bei den Religionen fängt schon da an, wo die Menschen von "Sünde" sprechen. Die Vorstellung von "Sünde" ist die Illusion, aus der sich dann die anderen Illusionen ableiten. Wie z.B. die Illusion vom strafenden Gott oder diejenige vom vergebenden Gott oder diejenigen vom rächenden Gott oder vom zornigen oder oder. (Jupiter und Odin sind da auch nicht viel besser als der Gott aus Koran, Bibel und Torah).

Anstatt Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und zu gucken, ob das eigene Menschliche Handeln dem Leben und dem angenehmen Zusammenleben nützt, sind die Menschen bequem und haben sich das anstrengende Nachdenken über Verantwortung vom Hals geschafft: Sie haben die Sünde und "das" Böse als erste Illusion erfunden, und dann erfanden sie einen oder mehrere Verwalter der Sünde (Gott und Teufel z.B. oder auch einen ganzen Hofstaat von Göttern).

Tatsächlich gibt es "das" (eine, geheimnisvolle) Böse nicht. Es gibt nur Handlungen und Ereignisse, die als böse bewertet werden. Und anstatt den Menschen die Freiheit zu lassen, selbst untereinander darüber zu diskutieren und sich zu einigen, welche Handlungen schlecht und welche gut sind, schreiben die Religionen den Leuten vor, was sie für richtig und falsch zu halten haben.

Und weil die Religionen sich dabei untereinander nicht einig sind, entstehen neue Handlungen der Gewalt, für die wieder niemand die Verantwortung als Mensch übernehmen und nachdenken will und alles den Sündenverwaltern in die Schuhe schiebt.

Kurz gesagt: Solche Götter sind einfach Ausdruck der menschlichen Bequemlichkeit. Sowas ähnliches wie die Fernbedienungen technischer Geräte, mit denen man nicht mehr aus dem Sessel aufzustehen braucht. :D

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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon gabor » 25. Jan 2013 00:06

Mag sein.....jedenfalls zum Teil.
ABER möchtest Du wirklich ohne eine Grundlage,nennen wir sie"ethik",versuchen mit jemandem zu diskutieren,der Dir an`s Leder will?
Versteht mich nicht falsch,ich weiss schon,dass "ethik" und Religion eigentlich unterschiedliche Dinge sind,allerdings beeinflusst das Eine das Andere doch stark.
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Amimatani » 25. Jan 2013 03:14

gabor hat geschrieben:Mag sein.....jedenfalls zum Teil.
ABER möchtest Du wirklich ohne eine Grundlage,nennen wir sie"ethik",versuchen mit jemandem zu diskutieren,der Dir an`s Leder will?


natürlich nicht. Klar ist eine Grundlage nötig, Regeln, Moral, Übereinkünfte, wie man sich in Gemeinschaften verhält. Und natürlich fange ich auch nicht an zu diskutieren, wenn ich unmittelbar bedroht werde. Die Frage ist halt: woher möchte man diese Moralische Grundlage beziehen?

Der religiöse Ansatz geht so: "Es gibt das Gute und das Böse. Und es gibt etwas anderes, als die menschliche Urteilskraft (z.B. Gott), das in der Lage ist, die konkreten Erscheinungen der Welt und das konkrete Tun in diese beiden großen Kästen "das Gute" und "das Böse (die Sünde)" einzusortieren."

Der rein menschliche Ansatz geht umgekehrt: "Es gibt konkrete Erscheinungen und konkretes Tun. Menschen sind in der Lage zu beurteilen, ob eine konkrete Sache für sie gut oder böse ist. Diese Urteile sind bei verschiedenen Menschen verschieden. Deshalb müssen sich menschliche Gemeinschaften immer wieder darüber verständigen, was sie für gemeinsame Urteile haben, damit sie zusammenleben können. (Und an der Stelle wird dann halt auch diskutiert.) "

Der Vorteil ist, dass man auf das Absolute verzichten kann und im Auge behält, dass all die moralischen und auch ethischen Einteilungen immer auf der menschlichen Urteilskraft beruhen. und die verändert sich ständig, durch Erfahrungen, Wissen, Erkenntnisse. Und ich persönlich gehe davon aus, dass die Urteilskraft als erstes immer am (angenehmen) Leben und Zusammenleben interessiert ist. Jedenfalls ist es deutlich stressfreier und entspannter, den Göttern keine Macht über die eigene Urteilsfähigkeit einzuräumen. Oder höchstens soweit, dass man die Naturkräfte, von denen man abhängig ist, sich als Götter vorstellt.

Versteht mich nicht falsch,ich weiss schon,dass "ethik" und Religion eigentlich unterschiedliche Dinge sind,allerdings
beeinflusst das Eine das Andere doch stark.


Ja, im Moment ist das so. Ich halte es aber nicht für notwendig, dass Religion die Ethik beeinflusst. Es ist sogar hinderlich. Religionen sind so gesehen ja nichts anderes, als Regelsysteme, die vor langer Zeit entstanden, in Gemeinschaften, die mit unserem heutigen Leben kaum etwas zu tun haben. Und nur, weil man das Gute und das Böse verabsolutiert hat ("Gott und Teufel") sieht das so unveränderlich aus. Alles, was wir in unserer Kultur an humanistischen Erfolgen in der Ethik (und auch der Rechtsprechung) haben, liegt einzig und allein daran, dass es immer wieder gelungen ist, dem unveränderlichen Koloss der religiösen Gesetzgebung mal mehr, mal weniger Veränderlichkeit abzutrotzen.

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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Ich » 25. Jan 2013 08:23

Amimatani hat geschrieben:Religionen sind so gesehen ja nichts anderes, als Regelsysteme, die vor langer Zeit entstanden ...

Nennen wir es doch beim Namen: "Schwarz-Weiß-Denken".
Früher hieß es z.B. "Gott will es" (bei manchen auch immer noch), heutzutage motiviert man den Pöbel allgemein eher mit "Für Frieden und Demokratie", "gegen den Terror" etc., blablabla, in die jeweils gewünschte Richtung. Die Parolen (stellvertretend für die jeweiligen Denkmuster) verändern sich, aber das grundsätzliche (Macht-) Prinzip ist bis heute immer noch dasselbe geblieben.

Davon unberührt kann (!) allerdings der individuelle Glaube (den man auch als Werkzeug bezeichnen könnte - ob es den Gläubigen bewußt oder unbewußt ist, spielt dabei zunächst eine eher untergeordnete Rolle) betrachtet werden, welcher sich mit zunehmender Summierung der jeweils Gläubigen auf anderen Ebenen (auch als Wesenheit) verstärkt manifestieren kann.
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon fabrizio » 27. Jan 2013 14:15

Also, ich war frueher mal moslem und alevit, ich bin dann satanist geworden, weil ich merkte, dass moslems idioten sind. Ich kann ja mal berichten, an was aleviten glauben. Da gibt es denimam ali, das ist der hoechsfte heilige der aleviten. Sie glauben an ein buch, das imam cafer buyrugu heisst, auf deutsch die nachfolge des sechsten schiitischen imam dschafer. Also neunzig prozent der alevitensind kommunisten.. 75 % sind kurden oder zaza. Sie halten sich zwar fuer fortschrittlich, aber sind fast genauso wie sunniten.

Sie haben gebote, an die sie sich nie halten. Es gibt viel endogamie. Sie sind illoyal und verraeter. Ihre geistlichkeit wird vererbt. Aberglauben. Verfolgung von sunniten. Genial ist derperser schach ismael. Meine ahnen sind seit ueber 1000 jahren aleviten. Sie trinken alkohol. Haben 'keine logische lehre, sondern irrational. Gehen nicht in moschen, sondern in cem-evi. Glauben an mystik. Geistliche sind konservativ. Schwacher glauben.
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Deyja » 27. Jan 2013 14:21

Sie haben gebote, an die sie sich nie halten.


Das gibts auch in anderen Religionen-denk nur an die Gebote.
Zumal Gebote für viele auch einfach nur Grenzen sind, die es gilt auszureizen .

Ihre geistlichkeit wird vererbt.


Ist mir Neu das überzeugter Glaube vererbt wird.

Sie trinken alkohol.


Joaaa...hab gehört das machen einige Menschen ; )


Also, ich war frueher mal moslem und alevit, ich bin dann satanist geworden, weil ich merkte, dass moslems idioten sind.


Ist ne sehr geist- und respektlose Aussage.
Einfach mal die Kresse halten ;)
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Thefalus » 27. Jan 2013 15:22

fabrizio hat geschrieben:Sie glauben an ein buch, das imam cafer buyrugu heisst, auf deutsch die nachfolge des sechsten schiitischen imam dschafer.

Buyruk heißt eigentlich Regeln. Darin steckt die alttürkische Silbe "uy-", was befolgen und annehmen bedeutet. Gemeint sind Gesetze, das Buch ist eine Art Talmud/Koran/Katechismus, ein uraltes religiöses Gesetzbuch. Der Typ, der es geschrieben hat hieß ابو عبد الله جعفر بن محمد الصادق‎, was sich ungefähr "Abu ʿAbd Allah Dschaʿfar ibn Muhammad as-Sadiq" ausspricht. Er war der sechste Imam der Imamiten (Zwölfer-Schiiten) und der Ismailiten (Siebener-Schiiten) und der Gründer der ersten islamischen Rechtsschule. Die imamitischen Schiiten folgen seiner Rechtssprechung (Dschafaritische Rechtsschule). Sein Schüler Abu Hanifa war der Begründer der späteren Hannafitischen Rechtsschule (Ausser diesen beiden gibt es noch die Hanbalitische und die Malikitische Fiqh/Rechtsschule). Das Buch, das du erwähnst, wird auch der "Kleine Buyruk" genannt. Der "Große Buyruk" stammt von Seyh Safi.

Vor diesen Büchern gab es nur die Hakam, das waren Schiedsrichter, die in ihren Entscheidungen relativ frei waren und ihre Urteile nach ra'y (Gutdünken und persönliche Meinung) formulierten. Die Buyruk haben damals eine neue und weitaus weniger willkürliche Rechtssprechung ermöglicht. Was damals modern war, ist heute mitunter völlig idiotisch, das stimmt. Das Problem haben allerdings die meisten uralten Religionen mit ihren "heiligen" Rechtslehren.

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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon fabrizio » 29. Jan 2013 19:10

Gemeint sind Gesetze, das Buch ist eine Art Talmud/Koran/Katechismus, ein uraltes religiöses Gesetzbuch.

ja, das stimmt, aber es ist irgendwie mysteriös bei den aleviten, dass auch der koran prinzipiell heilig für sie ist, aber sie glauben an den allgeimen koran nicht, weil das ist für sie ein "osman-koran". es wird erzählt, dass manche leute den "echten" koran besitzen würden, da würde auch drin stehen dass imamali und seine nachfahren heilig sind. mir hat noch nie jemand so einen koran gezeigt, und es ist fraglich, ob es so einen koran überhaupt gibt. da denkt man sich halt, die aleviten machen es sich einfach und wollen sich an die gesetze des islam nicht halten. also warum wird dann so ein koran nicht veröffentlicht?

Er war der sechste Imam der Imamiten (Zwölfer-Schiiten) und der Ismailiten (Siebener-Schiiten) und der Gründer der ersten islamischen Rechtsschule.

genau. aber was halt so ein problem ist, ist die frage, ob dieser dschafer diesen buyruk auch wirklich geschrieben hat. es sieht eher so aus, als hätten alevitische geistliche (pir und dede) dieses buch geschrieben und behauptet, der wäre von cafer. es kann zwar sein, dass dieser dschafer den geistlichen als geist oder im traum erschienen ist, und diesen buyruk diktiert hätte, aber da gibt es keine klaren erkenntnisse. ???

Die imamitischen Schiiten folgen seiner Rechtssprechung (Dschafaritische Rechtsschule).

das ist vielleicht auch ein unterschied zu den aleviten. einerseits sagen aleviten, sie würden zu dieser rechtsschule gehören, andereseits halten sie sich nicht an deren gebote. aleviten sehen sich selbst als mystiker, die es nicht nötig hätten, sich an den wortlaut dieser gesetze zu halten. stattdessen sehen sie sich als auserwählte, die zum grund des islam vorgestoßen sind. es gibt da vier stufen. es ist so, dass aleviten durch ihre geburt schon die zweite stufe erreicht hätten. die unterste stufe ist die scharia, als das islamische gesetz, und aleviten hätten diese stufe schon überschritten. ist halt in der praxis leider so, dass so gut wie niemand bei den aleviten größere kenntnisse über die mystik besitzen würde.

Das Buch, das du erwähnst, wird auch der "Kleine Buyruk" genannt. Der "Große Buyruk" stammt von Seyh Safi.

ja stimmt, du kennst dich damit aus. was man dazu sagen kann, ist, dass der große buyruk zur zeit von schah ismael teilweise von shiiten geschrieben oder herausgegeben wurde, und daher würde auch ab und zu mal drin stehen, dass jeder alevit auch fünfmal am tag beten müsste, was die aleviten ja nich tun, außer ab und zu mal bektaschi-aleviten. >:->
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon seval » 22. Mai 2013 11:57

Thefalus hat geschrieben:
fabrizio hat geschrieben:schaut euch meine homepage an:


Der bemühte Sektengründer hat geschrieben:"außerdem bin ich die reinkarnation von aleister crowley"

Verdammt. Der schlimmste Alptraum Crowleys ist wahr geworden: Er wurde als Türke wiedergeboren!

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Ihr wißt schon, dass Crowley ein Monster war, der vor Vergewältigungen und bestialischen Menschenopfern nicht zurückschreckte?
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Eno » 22. Mai 2013 14:17

seval hat geschrieben:

Ihr wißt schon, dass Crowley ein Monster war, der vor Vergewältigungen und bestialischen Menschenopfern nicht zurückschreckte?

Es empfiehlt sich eine Crowley-Biographie zu lesen bevor man so einen unzutreffenden Schwachsinn behauptet...
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Thefalus » 23. Mai 2013 16:32

seval hat geschrieben:Ihr wißt schon, dass Crowley ein Monster war, der vor Vergewältigungen und bestialischen Menschenopfern nicht zurückschreckte?

Ach? Und du hast sicherlich auch Belege für deine absurde Behauptung?

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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Daimao_Koopa » 27. Mai 2013 22:52

Sieht so aus, als ob der Troll hier gewonnen hätte. Schade!
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Toether » 28. Mai 2013 02:30

Welcher denn? Der Rotstift?
Sorry hab den Überblick verloren... :rolleyes:
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon seval » 28. Mai 2013 07:02

Eno hat geschrieben:
seval hat geschrieben:

Ihr wißt schon, dass Crowley ein Monster war, der vor Vergewältigungen und bestialischen Menschenopfern nicht zurückschreckte?

Es empfiehlt sich eine Crowley-Biographie zu lesen bevor man so einen unzutreffenden Schwachsinn behauptet...



was du offensichtlich nicht getan hast!!
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon seval » 28. Mai 2013 07:03

Thefalus hat geschrieben:
seval hat geschrieben:Ihr wißt schon, dass Crowley ein Monster war, der vor Vergewältigungen und bestialischen Menschenopfern nicht zurückschreckte?

Ach? Und du hast sicherlich auch Belege für deine absurde Behauptung?

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Du denn fürs Gegenteil???
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Lord Keks » 28. Mai 2013 07:21

..Menschenopfer...bestialisch..
Moralapostel :|

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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Thefalus » 28. Mai 2013 17:43

seval hat geschrieben:
Thefalus hat geschrieben:
seval hat geschrieben:Ihr wißt schon, dass Crowley ein Monster war, der vor Vergewältigungen und bestialischen Menschenopfern nicht zurückschreckte?

Ach? Und du hast sicherlich auch Belege für deine absurde Behauptung?

Thefalus



Du denn fürs Gegenteil???


Mythen über Crowley, die wahr sind.

Mythen über Crowley, die unwahr sind.

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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon seval » 28. Mai 2013 17:51

Wahre Mythen??
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Thefalus » 28. Mai 2013 17:58

seval hat geschrieben:Wahre Mythen??

Sicher. Gibt es auch bei Erkältungen: Wahre und falsche Erkältungsmythen.

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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon Jack Harkness » 30. Jun 2020 21:51

Was man tun muss, wenn man eine Sekte gründet ?

1. Doof und bescheuert sein.
2. Andere Doofe und Bescheuerte finden.
3. Bescheuerte und doofe Gebote erfinden und dort festlegen
4. Einen einsamen Oft haben für die ganzen Doofen und Bescheuerten
5. Möglichst doof und bescheuert aussehen und das zum Dresscode machen.

6. Den Jüngern möglichst doofe und sinnfreie Pflichten und Tätigkeiten zuweisen
7. Und last bud not least: Die ganzen Doofen kräftig abzocken. :chaos:
Wenn du fällst kannst du die Tiefe in die du fällst nicht bestimmen,lediglich die Richtung in der du fällst,kannst du entscheiden.
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Re: was muss man alles tun, wenn man eine sekte gründet?

Beitragvon gabor » 30. Jun 2020 21:56

Pukt 7. gehört auf die 1. :lol:
Immer bereit!
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