IS/KKK/Mafia-Thread

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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon gabor » 5. Nov 2019 16:43

Das mag für gewöhnliche Straftäter gelten....für gewöhnliche Ordnungswidrigkeiten gilt das nicht immer.
Solltest Du deinen Führerschein jemals wegen BTM los geworden sein, kommt das als Vermerk auf den Neuen.
Mit anderen Worten.....in jeder ganz normalen Verkehrskontrolle bist Du dran, und zwar ohne Verdachtsmomente...LEBENSLANG!!!!!
Lustig, ne?
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Default » 7. Nov 2019 11:27

Hallo fehlgeleitet,

Führerschein ist auf jeden Fall eine gute Idee.
Nicht nur, weil man viele Jobs leichter mit Führereschein bekommt,
auch weil es Jobs gibt, die nichts anderes als einen Führerschein erfordern.

Wenn du den Führerschein hast, dann passe gut auf ihn auf und lass ihn dir nicht abnehmen.
Die Gefahr ist nämlich besonders groß bei Leuten, die den Führerschein noch nicht lange haben.
Und ein abgenommener Führerschein ist mindestens so lästig wie Führerschein machen.
Schon ein verlorener Führerschein ist lästig und teuer genug.

Am Besten ist es, man fährt mit dem Auto anderer Leute herum. Es gibt ja genug davon.
Und wer weiß, vielleicht bekommst du schon bald einen Dienstwagen? ;-)

Und später, wenn du einmal einen netten Millionär triffst, dann kannst du ihn fragen, ob er vielleicht einen Chauffeur braucht. :lol:

freundliche Grüße
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 3. Jan 2020 15:57

So.

Hochrangiger iranischer General von Trump persönlich umgelegt, dass wird den Nationalismus des innerlich zerstrittenen Irans zu einer Einheit bringen. Das hat Eskalationspotential.
Vorrausgegangen sind Scharmützel im Irak, unter anderem Angriff auf US-Botschaft.
https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 3cMzFi-ap2

Weiterhin präsentiert google Quantencomputer. Damit dürfte Onlinebanking bald nicht mehr sicher sein. Aber das Ding ist vermutlich erstmal für den normalen Anwender nicht nutzbar. Wäre da nicht die Cloud ;)
https://www.n-tv.de/wissen/Durchbruch-d ... 34574.html

Ich sammele gerade Material bezüglich Antifa und warum ich Antifaschismus für eine bürgerliche Veranstaltung halte, dass nichts Revolutionäres an sich hat. Ich habe lange Zeit gezögert was das Thema angeht, aber nun habe ich mich durchgerungen mal eiin paar "linke" Dogmen abzuräumen.
Falls da Interesse besteht, kann ich mein Material demnächst posten.

freundliche Grüße
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon gabor » 4. Jan 2020 14:00

Na da bin ich ja mal gespannt..... ;)
Meine Erfahrung mit der "Antifa" :Einfach Leute die gern Zoff machen, und dabei auch gar nicht interessiert sind, wenn sie da eigentlich verdreschen, oder wessen Auto sie anzünden.
Von daher vom gemeinen Hooligan, oder den Leuten von der Chemotherapie nur anhand der Klamotten/Haartracht zu unterscheiden. Allen gemein ist der Spass am Zerstören.
"Bürgerliche Veranstaltung" find ich jetzt einen etwas merkwürdigen Begriff.
Aber Du wirst uns schon aufklären...... ;)
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 5. Jan 2020 03:55

fehlgeleitet hat geschrieben:
Ich Reviewe dieses Buch, weil es in der linken Szene für viel Furore gesorgt hat. Dementsprechend lässt es einen Rückschluss auf das politische Bewußtsein der aktuellen Linken zu, da sie es wohl für diskussionswürdig hielten.

Bild

Didier Eribon beschreibt in dem autobiographischen Roman "Rückkehr nach Reims" seine doppelte Diskriminierung als Schwuler im Arbeiterviertel und seine Diskriminierung als Arbeiterkind an den staatlichen Bildungseinrichtungen bis zu seiner schwierigen Karriere als Intellektueller in Paris.

Er scheint auf einer Art Selbstfindungstrip zu sein, als er nach dem Tod seines Vaters sich nach Jahrzehnten wieder in Reims mit seiner Mutter trifft und die beiden in Konflikt geratenden Identitäten Arbeiterkind und Schwuler miteinander aussöhnen will.

Dabei reflektiert er über das seiner Ansicht nach gescheiterten Bündnis zwischen Arbeitern und Studenten. Die Arbeiter sind nicht mehr kommunistisch sondern wählen Rechts, und die Studenten geben sich zwar noch links wollen aber von Klassen nichts mehr wissen.
Eribons Reflektionen sind selbst ein hilfloses Geschwanke zwischen sozialistischen und sozialdemokratischen Positionen. Während er irgendwo richtigerweise schreibt, dass die Arbeiterklasse in der Demokratie nicht repräsentiert werden kann, weil die demokratische Wahl auf einen Konsens hinauslaufe, den es in einer Klassengesellschaft nicht geben kann, so findet er auf der nächsten Seite es "gefährlich", wenn das einfache Volk an den Drücker kommt.

Er lastet dem Marxismus als Theorie jeden Fehler an, den die kommunistischen Bewegungen gemacht haben und beweist damit, dass er sich mit dem Marxismus nicht wirklich so intensiv auseinandergesetzt hat wie er behauptet, weil er nicht zwischen der Theorie und ihrer Instrumentalisierung unterscheidet.

Auf jeden Fall wiederholt er den Fehler der von ihm kritisierten Arbeiterbewegung und sogenannten "Marxisten", sich in einer wenig erträglichen Identität einzurichten, anstatt die Revolution voranzutreiben. Dieses Wort oder auch nur eine Andeutung davon sucht man im ganzen Buch vergeblich, stattdessen nur eine Aufzählung vieler leidvoller Erfahrungen, er hat einige nette Ansätze, zu einer vernünftigen Analyse der Gesellschaft kommt es dennoch nicht.

Das ist es wohl dann, was unter Selbstfindung zu verstehen ist.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » 8. Jan 2020 02:46

Es ist Krieg

Der Iran hat soeben 2 Militärbasen im Irak bombardiert. Das Pentagon erwägt zurüschzuschlagen.
https://www.washingtonpost.com/world/mi ... Fstory-ans

EIne gute Gelegenheit mal über den Hass zu sprechen.
Denn obgleich das Volk diese Konflikte ausbaden kann, aber nicht über sie entscheidet, so sind doch Kriege Hochzeiten der Moral. Das individuelle Rechtsbewusstsein jedes einzelnen Soldaten ist gefragt, damit sein Hass auf den Feind grösser wird als die Sorge um das eigene Leben.
Und nicht nur die beruflichen Killer reagieren so, sondern auch die sogenannte Zivilgesellschaft debattiert eifrig darüber, was sich die Nation bieten lassen darf und was nicht, haben im Falle des Irans anhand eines toten Generals alle ihre Konflikte begraben. Als Staatsbürger sind sie geeint, stellen sich hinter den Anspruch ihres Staates auf unbedingte Souveränität, insbesondere dem frechen Ausland gegenüber.

Zurück ins aufgeklärte Deutschland.

Was eint eigentlich Linke, Rechte und Muslime? Sie alle hassen, natürlich unterschiedliches, aber sie treten mit Idealen an ihre Mitmenschen heran und wenn diese ihrem Mass nicht entsprechen, trifft sie der gerechte Zorn. Dahinter versteckt sich ein beleidigtes Rechtsbewusstsein, die Muslime glauben ähnlich wie die Faschisten, etwas besseres als die ungläubigen Untermenschen zu sein. Wütend über ihre Niederlagen in der kapitalistischen Konkurrenz, sowohl auf staatlicher als auch individueller Ebene, steigern sie sich in ihren religiösen Fanatismus hinein.

Die Linken wittern überall Diskriminierung, wenn der Sinti/Roma Transvestit mit Gipsbein mal wieder den Job nicht bekommen hat, dafür ein weisser Mann. Auch sie deuten ihre Niederlagen und die ihres Klientels als Diskriminierung des Patriachats um, wollen also nicht wahr haben, dass Chancengleichheit in einer Klassengesellschaft eben viele Verlierer produziert, auch ganz ohne Patriachat.

Die Rechten schließlich meinen das ihre Nation sowieso ein natürliches Recht auf Erfolg hätte wenn jeder nur seine Pflicht tut. Dann bedarf es schon einer Verschwörung wenn dieser Erfolg ausbleibt. Das nicht jede Nation gleichzeitig in der internationalen Konkurrenz gewinnen kann - seis drum, sie "wissen" dass sie es sein werden, die am Ende den Sieg davon tragen und verwechseln auch noch ganz nebenbei eigenen Erfolg und Erfolg der Nation.

Die Linke ist in ihrem Anpassungsprozess an den Kapitalismus dermassen verkommen, dass ihnen ein Donald Trump wie eine Regression vorkommt, ein längst besiegt geglaubter archaischer Dinosaurier. Dabei sind sie es, deren Zeit um ist. Ihr bornierter Kampf gegen Sexismus und Rassismus war sowieso nur möglich, solange die Wachstumsraten des Kapitals die demokratische Herrschaftsmethode förderte, die uns als Globalisierung und Kosmopolitismus verkauft wurde. Jetzt, da die Widersprüche zwischen den imperialistischen Nationen (das sind alle, die die Macht dazu haben!) aufklaffen, hat ihr nützliches Idiotentum ausgedient.

Die Linke muss umdenken oder untergehen. Finstere Zeiten bestehen uns bevor, im Jahr 2020 das so futuristisch klingt. Hätte ich vor 20 Jahren 2020 gehört, so hätte ich an Raumschiff Enterprise gedacht. Pustekuchen.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon Tyger » 8. Jan 2020 09:26

fehlgeleitet hat geschrieben:Was eint eigentlich Linke, Rechte und Muslime? Sie alle hassen, natürlich unterschiedliches, aber sie treten mit Idealen an ihre Mitmenschen heran und wenn diese ihrem Mass nicht entsprechen, trifft sie der gerechte Zorn.

Vergiss nicht die Klimaretter! Die hassen mehr oder weniger die gesamte Menschheit, nicht selten einschließlich sich selbst.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon fehlgeleitet » Gestern 22:40

Widerlegung der Theorie des Patriachats

Die Frau im Kapitalismus - au dem aktuelen Gegentandpunkt

Vortrag hier: https://www.youtube.com/watch?v=Qja8iyGgAPo

Ich fasse ihn mal kurz zuammen:

Feminisinnen beschweren sich über 3 Dinge:

- Genderpaygap, also Frauen werden für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt wie Männer
- Frauenberufe, also Frauen sind in der Berufsauswahl auf bestimmte Berufe beschränkt
- Übergriffe, also Frauen werden sexuelle Kontakte aufgeherrscht, die sie nicht wollen.

Peter Decker führt alles auf den Kapitalismus zurück. Allerdings mit einem Zwischenschritt. Der Kapitalismus nötigt die Menschen nicht nur Lohnarbeit auf, sondern sie müssen sich in ihrer "Freizeit" um viele andere Dinge kümmern. Im Grunde dient die Freie Zeit dazu, am nächsten Tag wieder auf der Matte zu stehen, also zur Reproduktion der Arbeitskraft. Man hat sich den Feierabend also so einzurichten, dass er dazu taugt.
Nun stellen die Menschen fest, dass diese Anforderungen alleine kaum zu bewältigen sind, und schliessen sich deswegen in Notgemeinschaften zusammen, die der Staat als Familie oder eheähnliche Gemeinschaften institutionalisiert, um die Partner auch jenseits der Liebe aufeinander zu verpflichten. Dies erspart im viel Sozialstaat.
Bald stellt ein solches Paar fest, dass eine Arbeitsteilung günstiger ist, als wenn beide alles zu machen versuchen. Der eine konzentriert sich auf die Karriere, um das Geld herbeizuschaffen, der andere erledigt das ganze drumherum, also Haushalt, Bürokratiekrams, insbesondere wenn Kinder dazu kommen werden die zeitlichen Reccourcen ziemlich knapp.

Weil aber der Mann in der Regel mehr verdient als die Frau, entscheidet sich ein heterosexuelles Paar in der Regel aus wirtschaftlichen Gründen, dass der Mann zur Arbeit geht, während die Frau maximal Halbzeit arbeitet. So reproduziert der Kapitalismus also Genderrollen, ohne das irgendein Vorurteil im Spiel sein muss.

Die Frau verdient weniger als der Mann, weil sie durch ihre potentielle Schwangerschaft für den Betriebswirt als eine Risikogruppe gilt, die er deswegen auch schlechter besoldet - sie ist durch ihren Status "Risiko" eben besser erpressbar. Und wenn Kinder da sind, bedeutet dass für die Frau auch immer den Karriereknick, sie verpasst also die ganzen Fortbildungen und gehört nicht mehr zu den Hoffnungsträgern des Betriebs. Das Vorurteil, dass Frauenarbeit weniger gut sei, wird also auch durch die betriebswirtschaftliche Rechnungsweise reproduziert, weil man Frauen dann auch immer an den Arbeitsplätzen sieht, die weniger Qualifikation benötigen.

Und weil Frauen in der Berufshirachie unten landen und nebenbei auch noch Hausfrau sind, wird ihnen gar die Rolle als Mutter als Charaktereigenschaft angedichtet.
Als Sekräterin werden meinstens Frauen eingestellt, weil diese als besonders servil gelten. Und genau das wird von ihnen dann auch erwartet, dass sie hinter dem Chef hinterherräumen. Weiterhin können viele nur Halbtags arbeiten, wegen ihrer Doppelrolle, ihr Lohn ist also maximal ein Zuverdienst, sie benötigen den Mann.

Die sexuellen Übergriffigkeiten auf unterschiedlicher Qualität ergeben sich nicht so sehr aus dem Testosteron sondern daraus, dass es beim Sex im Kapitalismus nicht um Lust geht sondern um Macht. Sex im Kapitalismus ist Teil jener Statuszuweisungen, ob ein Typ ein Krepel oder ein Hengst ist. in der Familie beanspruchen viele Ehegatten auch ein Recht auf Zuwendung, weil die Familie sie für das erlittene Ungemach auf der Lohnarbeit entschädigen soll, was natürlich niemals gelingen kann. Und weil die Frau den Mann benötigt, muss sie sich auch so einiges gefallen lassen. Andersherum gibt es natürlich auch die Waffen einer Frau /zb Psychoterror), wenn der Typ seinen Job das Geld herbeizuschaffen nicht hinkriegt. Dies kann zu wunderbaren Ehedramen führen, die auch ab und zu mit Mord und Totschlag enden.

Der Vorwurf der Feministen, es handle sich also um althergebrachte Vorurteile und ein Patriachat das mit geheimen Absprachen die Frauen von der Arbeitswelt ausschließe, muss also ganz klar als eine Verschwörungstheorie zurückgewiesen werden, die Diskriminierung der Frau ist vielmehr eine Folge des Kapitalzusammenhangs. Auch sollte klar sein, dass ein bisschen mehr Gendern und Respekt die Sache keinesfalls ändert, die Vorurteile reproduzieren sich nämlich aus ihrer materiellen Grundlage, die die Betriebswirtschaftliche Rechnungsweise ist.

Von ein bisschen Höflichkeit kann sich die Frau nämlich auch nichts kaufen.
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Re: IS/KKK/Mafia-Thread

Beitragvon gabor » Heute 10:18

Das ist ja nun nix neues.....
In der DDR ging das eben andersrum.... :lol:
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