Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

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Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Bhairav-Das » 4. Aug 2019 20:13

Haribol und Om namah Shivaya.

Transhumanismus - Die Besetzung des Universums.

Es gäbe seeeeehr viel zu diesen und Artverwandten Themen zu schreiben.
Um es aber nicht (wieder) ausufern zu lassen, vorneweg ein Zitat von Ray Kurzweil, und hinterher meine Gedanken in Form von Stichpunkten.

(Raymond „Ray“ Kurzweil ist ein US-amerikanischer Autor, Erfinder, Futurist und Director of Engineering bei Google)

"Am Ende dieses Jahrhunderts werden wir in der Lage sein, zehn hoch fünfzig Rechenoperationen in der Sekunde pro Kilogramm Materie durchzuführen – das ist eine Trillion mal eine Trillion leistungsstärker als das Denken des menschlichen Gehirns –, und wir werden in der Lage sein, einen solchen Rechner mit der Software menschlicher Intelligenz zu bestücken, die wir bis dahin durch Nachbau verstanden haben werden. Früher oder später werden wir hier auf der Erde und den umliegenden Planeten an eine Grenze stoßen, was die nötige Energie und Materie für dieses Denken betrifft, das eine Fusion unseres biologischen Denkens mit dem immensen Vermögen nichtbiologischen Denkens darstellt. Dann werden wir uns im Rest des Universums ausbreiten müssen ... eine Mensch-Maschine-Zivilisation in nichtbiologischer Gestalt [wird sich] im Universum ausbreiten, und dann wird das Universum erwachen."



An anderen Stellen wird er noch deutlicher, indem er sinngemäß meint, das ki-Nanoroboter alles auf Erden durchdringen werden, selbst jeden Stein, und anschließend ins Universum ausschwärmen, dort alles Bevölkern werden, um jede Form von Energie "abzumelken" und Das Universum zum "Aufwachen" zu bringen. "Ob es Gott gibt...?"... meint er, und fügt hinzu..."noch nicht!"


Soviel erst mal dazu. Hier nun meine Gedanken in Kurzform:

1. Anhand von Black-Goo (Kurz gesagt: "Intelligentes Öl mit eigenem Bewusstsein") sieht man, das Bewusstsein nicht zwingend eine Komplexe Struktur wie Pflanze/Tier/Mensch braucht um sich mit Materie zu Verbinden und in dieser 3-D Welt zu wirken.
Die Struktur von Black-Goo ist bekannt, sicher wäre es nur eine Frage der Zeit diese Struktur auch einer ki zugrunde zu legen. Damit wäre es möglich eine "lebendige" ki zu erschaffen die zB einen Nanoroboter belebt/bewohnt.

2. In der Magie ist bekannt, Entitäten in Materie zu "rufen" zB in einen Stein oder einen Gegenstand.
Es dürfte also nicht lange dauern, bis ki-nanoroboter denen die zuvor erwähnte lebendige Struktur zugrunde liegt "beseelt" wären.

3. Das Satanische Prinzip strebt stets danach das Universum unter Kontrolle zu bringen. Da das "kalte und Herzlose" (und entstellte) Ego stets als "Spiegelbild Gottes" verstanden wird, das sich aus dieser Rolle befreien möchte und als alleiniges Prinzip existieren möchte, ist sein ganzes Wirken darauf ausgerichtet die Dualität zu transzendieren und zu einer Universellen und alles-umfassenden Einheit zu werden (die von dem "ursprünglichen Gottes-Feld" abgekoppelt ist).

4. Worauf ich hinaus möchte dürfte nun klar sein. Wie die Überschrift bereits verrät, sehe ich in den Bestrebungen des Transhumanismus eine Satanische Agenda die, seit Jahrhunderten vorbereitet, darauf hinarbeitet mittels Verbindung von Leben und Technik, das gesamte Universum vom Ursprung zu entkoppeln und unter Kontrolle zu bringen.

5. Das der Mensch dabei nur insofern eine Rolle spielt, indem er sich zum Werkzeug und Sklaven des Satanischen Prinzips macht, hinterher aber lediglich als Energielieferant ala Matrix dienen wird, dürfte auch klar sein.

6. Aus absolut zuverlässiger Quelle weis ich... Zitat: "Nicht nur der einzelne, sondern das ganze Universum ist in Gefahr!"

Noch kurz dazu was ich mit "Satanisches Prinzip" meine... Es Geht um eine Geisteshaltung eine Idee, ein bloßes Fantasiegebilde wenn man so will, dass das Ego-prinzip nach Vollständigkeit sucht. Wahre Vollständigkeit oder Einheit kann das Ego erst erlangen wenn es sich mit dem "darüberliegenden Universalen Prinzip" verbindet. Das empfindet das Ego aber als seine Auslöschung. Daher der Versuch Einheit dadurch zu erlangen, indem es alles "existierende" unter seine Kontrolle bekommt und sich einverleibt (oder aussaugt), und damit zum allein-existierenden oder Alles beherrschenden Wesen wird. Ob man es nun als Satan personifizieren oder als Wahren-Gott oder eben nur als ein Prinzip verstehen möchte ist dabei in diesem Zusammenhang egal.



Diese Thesen sind absolut Mind-blowing!
Wenn man sich vor diesem Hintergrund die Jahrhundertelangen Bestrebungen der Freimaurer und anderer Geheimlogen anguckt, die die Wissenschaft und das rational aufgeklärte Denken auf Ihrer Agenda hatten, und die stets um "Fortschritt und Wissenschaft" bemüht waren, wird klar mit welcher Zielstrebigkeit dieser Plan Verfolgt wurde (ohne das deren Akteure sich wohl des "Endziels" bewusst gewesen sein dürften).
Unter diesen Aspekten sieht die sogenannte NWO aus wie ein Kasperletheater.
Bedenken sollte man auch die expotentielle Kurve, die man zur Zeit in sämtlichen Bereichen, und eben auch in der Wissenschaft wiederfindet. Die Zeit "verdichtet" sich immer mehr, und steuert einem Höepunkt zu (ähnlich einer Welle), der soviel Energie bereithalten wird, das er als "Tor" dienen wird. "Gut und böse" kämpfen darum, was hinter dieser "Tür" liegen wird.

Zum schluss komme ich nochmal kurz auf Ray Kurzweil zurück. Was meinte er wohl damit:
"Dann werden wir uns im Rest des Universums ausbreiten müssen."
Wer ist bitteschön WIR, und weshalb MÜSSEN wir uns dann im ganzen Universum ausbreiten.
Ich denke es wird allein bei diesem kurzen Auszug deutlich, welche kranke und letztlich selbstzerstörerische Idee dahinter steht.
Letztlich geht es um eine Krankhafte Idee, die sich wie ein Virus ausbreitet, alles aussaugt bis es keine "Nahrung" mehr gibt und der Virus (,die Illusion eines aus sich selbst bestehenden Ichs,) am Ende vor Hunger stirbt (und das Universum völlig entvölkert ist).


Diese Kräfte sind inzwischen in der Lage, sämtliche Bereiche (der Lebewesen) durch Technik (im Sinne von mindcontroll) zu infiltrieren , außer das Herz, und dort, und zwar nur dort liegt auch die Lösung.
Wer glaubt er könne sein Herz Ignorieren, und "kalte Macht" über andere erlangen, wird seinem Karma zufolge vom größeren Fisch gefressen werden.
Deshalb noch mal, die Lösung liegt im Herzen.

Ich hoffe es wurde deutlich was ich mit diesen "Thesen" meine. Ich bitte um ernsthafte Kommentare auch wenn mir bewusst ist das viele das als lächerlich abtun werden, da hier eben vieles zusammen kommt.
Es geht also um mehr als um einen Kampf um die Erde, es geht um Alles oder Nichts. Gott gegen Teufel wenn man so will, wobei der Teufel sagt:"wenn ich nicht gewinnen kann, dann zerstöre ich eben alles!"
Nur das es eben nicht eine Geschichte aus der Bibel oä ist, sondern wir sind mittendrinn und teil davon, es spielt sich direkt vor unseren Augen ab, wenn man denn bereit ist genauer hin zu schauen.
Die meisten wird das wohl überfordern und sie werden es in die Ecke Science-Fiktion und Verschwörungstheorie abtun, es war mir aber persönlich wichtig meine Gedanken mal aufzuschreiben und somit etwas zu ordnen, und natürlich würde ich mich freuen wenn der eine oder andere etwas dazu beizutragen hat.

In diesem Sinne, mögen alle Wesen ihre Kraft im Herzen finden, und aus diesem leben, Om Ah Hung Vajra Kili-Kilaya Dja Hum Ah
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon gabor » 4. Aug 2019 22:42

Du bringst ja nun zwei "Spieler" in`s Rennen..."Gott" und "Teufel".
Wer ist jetzt in deiner Geschichte wer?
Und wem sollte man sich nun zugehörig fühlen?
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Bhairav-Das » 5. Aug 2019 12:33

Haribol und Om namah Shivaya.

Die Begriffe von Gott und Teufel benutze ich häufig als Symbole.
Der Mensch besteht aus 7 Chakren. Sind alle 7 aktiv und in Balance, ist "Gotteserfahrung" möglich.
Das Uralte "Reptiloide denken" kommt mit weniger Chakren aus, zb dem 1. 2. 3. und 6.
Da bei dieser Variante das Herz und Scheitelchakra (4. und 7.) nicht aktiv (bzw gar nicht erst vorhanden) sind, beschränkt es sich auf eine "kalte Intelligenz".

Dieses Model lässt sich aufs große ganze, sowie auf den einzelnen Menschen übertragen.

Gott und Teufel lassen sich also relativ Problemlos als Synonym für 2 Arten von Bewusstsein verstehen:
Ein zutiefst ganzheitliches, mit allem verbundenes und mitfühlendes Bewusstsein, und...
Ein egozentriertes von allem getrenntes Bewusstsein, das Einheit dadurch erreichen will, indem es sich im Kampf über alles erheben und alles kontrollieren möchte.

Ich bin an anderer Stelle bereits intensiver darauf eingegangen.
Natürlich eignet sich das Model des Transhumanismus (,in diesen Kontext gesetzt,) hervorragend um über "Gott und Teufel" zu philosophieren. Das war aber nicht mein Anliegen, sondern ich wollte dieses nur kurz anreisen, damit deutlich wird worauf ich hinaus will.
Es geht eher darum, welche Pläne der "Teufel" für das Universum bereithält, und zwar nicht Philosophisch sondern ganz pragmatisch.
Was denkt ihr darüber, seht ihr da auch eine Verbindung?

Wem soll man sich zugehörig fühlen? -fragte Gabor.
Das ist eine Gute Frage.
Wie bereits gesagt befinden wir uns an einer Schwelle, und unserer aller Gedanken, Worte und Taten formen die Zukunft, bzw das was hinter der Schwelle liegt.
Entweder:
Eine Hochtechnologisierte Welt, wo sich ki mit dem Leben verbindet, das sich auf der Suche nach Energie/Nahrung überall im Universum ausbreiten wird bis es das ganze Universum beherrscht, und damit eine völlig neue Art des Lebens hervorbringt die vom Ursprung weitestgehend entkoppelt ist. Somit wird auf künstlichem Wege eine Einheit im Bewusstsein gesucht, die das ganze Universum enthält.
Oder:
Eine Welt, wo der Mensch in Harmonischer Einheit mit (und von) der Natur lebt, und wo Fortschritt in erster Linie darin besteht, sich im Inneren mit dem Universum zu Verbinden, bis man soweit ist, das sich das Bewusstsein als eins mit allem empfindet.

Diese Frage muss jeder für sich beantworten, und ich wiederhole, unserer aller Gedanken, Worte und Taten werden unsere Zukunft manifestieren.

In diesem Sinne, Jai Mahamaya ki Jai.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Tyger » 5. Aug 2019 12:51

Bhairav-Das hat geschrieben:
"Am Ende dieses Jahrhunderts werden wir in der Lage sein, zehn hoch fünfzig Rechenoperationen in der Sekunde pro Kilogramm Materie durchzuführen – das ist eine Trillion mal eine Trillion leistungsstärker als das Denken des menschlichen Gehirns –, und wir werden in der Lage sein, einen solchen Rechner mit der Software menschlicher Intelligenz zu bestücken, die wir bis dahin durch Nachbau verstanden haben werden ..."


Das kann nicht sein, denn laut den Lehren der Religion vom Menschengemachten Klimawandel ist bis dahin die ganze Erde verbrannt/überflutet/explodiert/von der Miezekatze aufgefressen oder so ähnlich. :lala:
Aber im Ernst - kein Mensch weiss, was am Ende dieses Jahrhunderts ist. Und ist Satan in der judäo-christlichen Mythologie nicht ohnehin der Herr der materiellen Welt? Wieso muss er dann nach der Herrschaft darüber streben?
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 5. Aug 2019 15:34

Eine Welt, wo der Mensch in Harmonischer Einheit mit (und von) der Natur lebt, und wo Fortschritt in erster Linie darin besteht, sich im Inneren mit dem Universum zu Verbinden, bis man soweit ist, das sich das Bewusstsein als eins mit allem empfindet.


Hilft dem Menschen aber auch nicht wenn ihm ein ziemlich großer Stein auf den Planeten knallt. Dann wars das mit Liebe und Harmonie.

Deine These sehe ich eher als Extremszenario an und nicht als gegebenen notwendigen und zwingenden verlauf der Menschlichen Geschichte. Die variablen für dieses Szenario sind einfach zu groß, zu unberechenbar (im wahrsten sinne) als das man eine endgültige Entwicklung in solch eine richtung vorhersehen könnte.
Nebenbei scheint es mir so, das grade die entwicklung der Technologie (vom Feuer bis zum Supercomputer) uns als Spezies erst die Freiheit, Möglichkeit und Zeit gegeben hat um überhaupt komplexe spirituelle oder religiöse Theoreme zu erschaffen bzw über diese nachzudenken.
Wo will man da die Grenze ziehn?

Wenn uns das göttliche in seiner unendlichen Weißheit die Fähigkeit gab das wir uns selbst über unsere natürlichen Grenzen hinweg entwickeln wäre es dann nicht paradox diese Fähigkeit nicht zu nutzen.

Zu guter letzt ist halt auch noch überhaupt nicht absehbar wie sich eine Symbiose von Mensch und Maschine letztendlich ausgestalltet. Möglicherweise erlangen wir erst durch die massive optimierung unserer Spezies die Fähigkeit überhaupt in Harmonie und Einklang mit der Natur leben zu können.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon gabor » 5. Aug 2019 16:21

Die Diskusion ist eigentlich müssig......
In der Natur gibt es nur die grossen 3 Produzenten, Konsumenten und Destruenten.
Daneben natürlich auch Eiderenten, Stockenten, und Mandarinenenten....was aber zu vernachlässigen ist.
Fakt: Die Produzenten werden weniger, und die Konsumenten mehr(recht schnell).Das ist für die Destruenten sicher ganz gut, aber auf lange Sicht funktioniert das eben nicht.
Von daher braucht es keinen grossen Stein....
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon lafeye » 5. Aug 2019 20:01

die buddisten glauben doch auch wir gehen alle zurück zu einem großen batzen irgendwas (glaub ich jedenfalls reli ist schon etwas her bei mir :auweiah: ). Mit einigen stufen dazwischen halt aber es geht alles am ende in sich auf. und was ist die zuverlässige quelle?
ich hab neulich mal gelesen das es eventuell eher eine art neuen technokommunismus ergeben könnte. wenn niemand mehr besser schaffen kann als maschinen und die auch günstiger sind warum dann überhaupt schaffen? :shock: >:->
am ende doch nur technooligarchie? aber wer besitzt dann wen? und überhaupt kann sowas denn wirklich kommen? am ende wird doch nur konsumiert was gut ankommt. auch wenn werbung oft sagt was gut ankommt und es dann oft gut ankommt. ABER NICHT IMMER. :ruhe:
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Tyger » 5. Aug 2019 20:31

lafeye hat geschrieben:ich hab neulich mal gelesen das es eventuell eher eine art neuen technokommunismus ergeben könnte. wenn niemand mehr besser schaffen kann als maschinen und die auch günstiger sind warum dann überhaupt schaffen? :shock: >:->

Solange Maschinen nicht selbständig schöpferisch sein können, hängt immer noch alle Entwicklung vom Menschen ab. Und wenn sie es können, werden sie sich schnell fragen, wozu sie eigentlich noch Menschen brauchen.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon gabor » 5. Aug 2019 22:38

lafeye hat geschrieben:die buddisten glauben doch auch wir gehen alle zurück zu einem großen batzen irgendwas (glaub ich jedenfalls reli ist schon etwas her bei mir :auweiah: ). Mit einigen stufen dazwischen halt aber es geht alles am ende in sich auf. und was ist die zuverlässige quelle?
ich hab neulich mal gelesen das es eventuell eher eine art neuen technokommunismus ergeben könnte. wenn niemand mehr besser schaffen kann als maschinen und die auch günstiger sind warum dann überhaupt schaffen? :shock: >:->
am ende doch nur technooligarchie? aber wer besitzt dann wen? und überhaupt kann sowas denn wirklich kommen? am ende wird doch nur konsumiert was gut ankommt. auch wenn werbung oft sagt was gut ankommt und es dann oft gut ankommt. ABER NICHT IMMER. :ruhe:

Gute Frage.....ich hab auch eine. :lol:
Wer produziert dein Futter?
In virtuellen Welten ist sicher vieles möglich, aber 0 und 1 kannst Du nicht essen.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon gabor » 5. Aug 2019 22:39

Tyger hat geschrieben:
lafeye hat geschrieben:ich hab neulich mal gelesen das es eventuell eher eine art neuen technokommunismus ergeben könnte. wenn niemand mehr besser schaffen kann als maschinen und die auch günstiger sind warum dann überhaupt schaffen? :shock: >:->

Solange Maschinen nicht selbständig schöpferisch sein können, hängt immer noch alle Entwicklung vom Menschen ab. Und wenn sie es können, werden sie sich schnell fragen, wozu sie eigentlich noch Menschen brauchen.

Wozu?
Als Energielieferant...nur so als Idee..... :lol:
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon izento » 6. Aug 2019 06:37

Bhairav-Das hat geschrieben:Zum schluss komme ich nochmal kurz auf Ray Kurzweil zurück. Was meinte er wohl damit:
"Dann werden wir uns im Rest des Universums ausbreiten müssen."

Er meint wohl das selbe, was Grimm damals in "Volk ohne Raum" beschrieb ....
Wenn auf der Erde kein Platz mehr ist, müssen wir uns halt Richtung Mars ausbreiten und die dummen Marsianer für uns arbeiten lassen :auweiah:
...und es wird der Tag kommen dass die Welt versinkt im Chaos. Und wir werden auferstehen und tanzen auf den Ruinen.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Bhairav-Das » 6. Aug 2019 14:59

Haribol und Om namah Shivaya.

Zuerst mal vorneweg:
Wie Naiv ist eigentlich der Großteil der Bevölkerung?
Glaubt man denn ernsthaft, die Entwicklung die die Menschheit auf der Erde nimmt, ist unausweichliche Evolution?
Das wir schon lange nicht mehr mit der Natur leben (,momentan beschränkt sich das auf Mutter Erde,) sondern sie gnadenlos ausbeuten und dabei zerstören, sei nun mal der "natürliche" Lauf der Dinge?
Das es nicht die Bevölkerung ist, die die Entwicklung entscheidend beeinflusst, sondern die verschiedenen Industrien, dürfte doch auch den letzten bekannt sein!
Solange man aber davon Profitiert, nimmt man es aber wohl gerne in kauf!?
Es geht hier auch nicht um die Frage: Technologiegesellschaft oder Steinzeit, wie viele Westler wohl annehmen.
Es gibt in ALLEN Industriebereichen, von Pharma über Energie bis hin zum Zinsgeld, genug ECHTE Alternativen. Kleines Beispiel: Freie Energie, wo private Forscher die ihr Produkt an den Markt bringen wollen reihenweise an Autounfällen und Herzinfarkten sterben.
Oder Gaddafy, der eine Goldgedeckte Afrikanische Währung einführen wollte, und dann nach ein paar Bombenangriffen vom eigenen Volk gelyncht wurde. (Was seitdem aus Lybien geworden ist, haben die Menschen dort mit Sicherheit nicht gewollt.)

Das sollte nur ein kleiner Exkurs sein, um aufzuzeigen das es klare Interessen gibt die auch mit Gewallt durchgesetzt werden.
Das man den Menschen nur ein Mindestmaaß an Informationen zukommen lässt, ist auch klar.
Aber wie schon im Schach: Lasse deinen Gegner maximal die nächsten 1-2 Züge vorhersehen, und Plane insgeheim bis zum Schach-Matt. Das ist es doch, was einen guten Schachspieler ausmacht.

Ich werde jetzt auf ein paar Kommentare eingehen:

Tyger:
Aber im Ernst - kein Mensch weiss, was am Ende dieses Jahrhunderts ist.


Natürlich nicht. Aber wie gesagt, wir befinden uns an einem Wendepunkt, und wer ein bisschen in der Geschichte (und hinter deren Fassade) zurückschaut, sieht schnell auf was für einen Weg wir uns momentan befinden. Wird dieser Weg konsequent so weiter beschritten, wird es doch wohl offensichtlich wohin die Reise geht. Zumal ja auch recht offen darüber gesprochen wird.

Der Käpt`n:
Möglicherweise erlangen wir erst durch die massive optimierung unserer Spezies die Fähigkeit überhaupt in Harmonie und Einklang mit der Natur leben zu können.


Diese Aussage zeigt wunderbar, wie Gehirngefickt wir inzwischen sind.
Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Vieleicht denken wir einfach mal an die sog. Indianer Zurück, die vom fortschrittlichen weisen Mann (mehr oder weniger) komplett ausgerottet wurden, und erinnern (oder Recherchieren) uns mal an deren Lebensweise und (gelebte) Philosophie.
(Sollte sich der Ausdruck "Optimierung" allerdings auf eine innere Entwicklung beziehen, bei der die 7 Chakren wieder belebt werden, gebe ich dir Recht.)

Den Rest seines Kommentares ist bis hierhin bereits beantwortet, bis auf:
Wo will man da die Grenze ziehn?

Wenn uns das göttliche in seiner unendlichen Weißheit die Fähigkeit gab das wir uns selbst über unsere natürlichen Grenzen hinweg entwickeln wäre es dann nicht paradox diese Fähigkeit nicht zu nutzen.


1. Teil: Gute Frage. Ich würde sagen genau dort, wo der Verstand meint er könne das Herz ignorieren weil er es besser wüsste.
2. Teil: Es gibt, in DIESEM Zusammenhang, keine "natürlichen" Grenzen, sondern wir haben die Möglichkeit ALLES zu tun.
Unter natürlich würde ich in diesem Kontext aber verstehen, das alles was nicht in Harmonie mit der Natur stattfindet, unnatürlich ist. Beispiel: die Indianer haben auch getötet und von Mutter Erde gelebt, aber sie hätten nie im Traum daran gedacht, eine ganze Rinderherde auszulöschen. Warum: weil sie mit ihrer Lebensweise zufrieden waren. Die Dämonen Gier und Skrupellosigkeit hielten sie so lange auf Abstand, bis auch sie von Ihnen Überrannt worden sind.
(Was mit den Zeitaltern zu tun hat.)

Und nochmal, es geht nicht darum das wir wie in der Steinzeit leben sollen, es geht um unser Bewusstsein, um den Umgang miteinander und mit der Natur.

Zu guter letzt ist halt auch noch überhaupt nicht absehbar wie sich eine Symbiose von Mensch und Maschine letztendlich ausgestalltet.


Wie bereits erwähnt, liegt das nur an uns. Solange der Mensch gierig, Neidisch usw ist, werden auch seine "Schöpfungen" dementsprechend sein.
Es mag viele "gute Menschen" geben, auch Wissenschaftler, aber solange die Entwicklung von einer Elite ausgeht, die bereit ist Kriege zu führen, Mensch und Erde zu vergiften und selbst das Leben der ganzen Menschheit und des Planeten aufs Spiel zu setzen, wird der Fortschritt mit Sicherheit nicht zu einer Harmonie von Mensch, Umwelt und Technik führen.

Gabor:
Fakt: Die Produzenten werden weniger, und die Konsumenten mehr(recht schnell).Das ist für die Destruenten sicher ganz gut, aber auf lange Sicht funktioniert das eben nicht.
Von daher braucht es keinen grossen Stein....


Was dabei (ua) nicht funktioniert, möchte ich Symbolisch am Beispiel des Geldsystems erörtern. An diesem hängt nämlich der ganze "Fuchsschwanz" der Industrien usw.
Das Problem ist der Zins!!! (Den Christen und Muslimen war Zinsverleihung nicht ohne Grund verboten.)
Wenn unsere Kanzlerin ständig was von Wachstum faselt, dann hat das einen guten Grund, denn durch das Zinssystem in den wir leben, bedeuten gleiche Umsätze wie im letzten Jahr nicht nur Stillstand, sondern Rückschritt.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Im kleinen mag das ganze ja sinnvoll erscheinen, aber betrachtet das ganze mal Global!
Ich nehm jetzt mal die fiktive zahl von 5 Prozent:
Jedes Jahr werden also 5 Prozent dessen, was die Menschen erwirtschaften ABGESAUGT.
Erinnert euch das vielleicht an bestimmte Wesenheiten, die ihre Kraft dazu nutzen zu manipulieren, damit sie ihren "Wirt" in ruhe anzapfen können.

Bedenkt man aber den Zinseszins, so führt dies expotentiell in eine Globale Ausweglosigkeit.

Von daher noch mal der Satz von Ray Kurzweil:
Dann werden wir uns im Rest des Universums ausbreiten müssen


In diesem Kontext dürfte man wohl besser verstehen, weshalb ich diesen Satz so Kritisch sehe.

Lafeye:
die buddisten glauben doch auch wir gehen alle zurück zu einem großen batzen irgendwas (glaub ich jedenfalls reli ist schon etwas her bei mir :auweiah: ). Mit einigen stufen dazwischen halt aber es geht alles am ende in sich auf. und was ist die zuverlässige quelle?


Welche Quelle spielt an dieser Stelle keine Rolle, es reicht zu wissen das ich diesen Satz zu 108% ernst nehme.
Was du über den "Batzen" schreibst...
Ich verstehe was du meinst, aber bedenke dabei auch folgendes:
Um das ganze zu vereinfachen, werde ich die Entwicklung des Universums von Alpha bis Omega mal anhand des Menschlichen Lebens erläutern:
1. Spielt es für dich etwa keine Rolle ob du ein gutes Leben hast, oder ob jemand dich immer stärker manipuliert, ausbeutet und missbraucht? Deiner Logik nach wäre es egal, denn du warst vorher nicht und wirst nachher nicht sein, und was dazwischen liegt wäre ja dann wohl auch nicht so bedeutend!
2. Die Energie (oder das Bewusstsein) die am Ende des Lebens bleibt, wird in das nächste Leben "mitgenommen" und wird dein nächstes Leben prägen. Genau so verhält es sich auch mit dem Universum.
Es gibt eine Unendliche Kette von Universen und Multiversen. Niemand weis wann das Angefangen hatt und niemand weis wann und ob das jemals Enden wird.
Eines aber ist gewiss, Energie kann nicht verlorengehen, sondern nur umgewandelt werden.


Zum Schluss...
Ich bin selber erst ganz neu auf dieses Thema gestoßen, und erst damit wurde mir klar, wieso das ganze Universum in Gefahr sein soll.
Auch größen wie Stephen Hawkins haben bereits vor ki gewarnt.
Die, die mich anhand meiner Postings bereits ein bisschen kennen gelernt haben, wissen, das ich stets bemüht bin mir über das Große-Ganze Gedanken zu machen.
Das Thema Transhumanismus in Verbindung mit ki hebt das ganze auf eine völlig neue Ebene (und ist, nur nebenbei erwähnt, ein weiterer Hinweis darauf, das wir unmissverständlich an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter stehen).

Wie Naiv die Menschen jedoch an diese Themen herangehen, finde ich schon erstaunlich.
Andererseits kann man es auch nachvollziehen, denn in einer Welt, in der man sich nicht mehr "wohl fühlt", sondern sich nur noch durch konsumieren ablenkt, ist der Drang für seine Zukunft zu zu kämpfen eben auch auf ein Minnimum reduziert.

In diesem Sinne, die Hoffnung stirbt zuletzt, Jai Mahakaal.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 6. Aug 2019 16:42

Naja das jetzt die Indianer hier als die großen Edlen aufgeführt werden die immer so artig im einklang mit der Natur lebten halte ich persönlich für arg überzogen.

Der "weiße Mann" hat die Indianer nicht in dem maß umgebracht wie es uns immer verkauft wird. Ein großteil von denen ist durch eingeschleppte Krankheiten draufgegangen gegen die einfach keine immunität bestand. Als man damit begann Amerika zu kollonialisieren traf man überwiegend auf leere Landstriche so das schnell der eindruck entstand das es ein unbewohntes Land sei.

Auch Indianer führten Kriege gegeneinander. Auch Sie zeigten eine gewisse brutalität im umgang mit den Mitmenschen.

Das aber nur nebenbei.

Welche Quelle spielt an dieser Stelle keine Rolle, es reicht zu wissen das ich diesen Satz zu 108% ernst nehme.


Ich spekuliere jetzt einfach mal das Lafeye an dieser Stelle meinte das es keinerlei belege gibt für jegliche religiöse Philosophie (hier allerdings ausdrücklich Buddhismus). Jegliche Theorie über Chakren, Reinkarnation oder das Nirvana ist eben nur eine religiös geprägte Annahme. Man kann in diesem Sinne also nicht von einer vollumpfänglichen Wahrheit reden sondern bedient sich immer der Spekulation.
Anders ausgedrückt muß eine These die bezug nimmt auf Chakren, reinkarnation oder Einheit mit dem Universum zwangsläufig spekulativ sein da es in 1 Mio Jahren menschlicher entwicklungsgeschichte keinen einzigen belegten Nachweis für das zutreffen dieser These gibt.
An dieser Stelle erwarte ich nun auch die übliche Kritik das man nicht immer alles belegen muß nur damit es wahr ist. Ich antworte jedoch darauf, solange es nicht belegbar ist kann es eben nur spekulativ sein, kann also gar keinen Anspruch auf vollumpfängliche Wahrheit erheben sondern muß damit leben das das ganze Theorem eben auch ein kapitaler Fehlschluss sein kann.

Sollte nun das dogmatische verteidigen des Theorems folgen so erwieder ich abermals, dass die religiöse Philosophie die dogmatisch verteidigt wird zwangsläufig all die ausschließt die nicht in ihr Dogma passen.
Anders ausgedrückt: Wenn du die Lehre von den Chakren und der Einheit mit dem Universum als unumstößliche und einzige Wahrheit verstehst, stößt du alle die vor den Kopf die anders denken (vermutlich auch den ein oder anderen Indianer). Egal ob diese nun nicht im einklang mit der Natur leben oder es eben tun. Egal ob diese Menschen positive, negative oder was weiß ich für Schwingungen abgeben. Sprich jede Person die nicht dieser Lehre folgt ist erstmal einer Irrlehre unterlegen, vorrausgesetzt man begreift das ganze wirklich dogmatisch.
Wenn ich nun also sage
Die Energie (oder das Bewusstsein) die am Ende des Lebens bleibt, wird in das nächste Leben "mitgenommen" und wird dein nächstes Leben prägen. Genau so verhält es sich auch mit dem Universum.
Es gibt eine Unendliche Kette von Universen und Multiversen.
dann impliziert das zwangsläufig das es sich bei dieser Aussage um eine universelle und vollumpfängliche Wahrheit handelt, obwohl sie eben "nur" aus einer religiösen Philosophie herraus resultiert und mit dieser (spekulativen) Aussage nun erhebe ich mich über jene die "Unwissend" sind, bin befähigt mit dem Finger auf all jene zu zeigen die nicht meiner Philosophie anhängen um dann zu sagen "Ihr liegt falsch". Und das alles auf grundlage einer rein spekulativen, religiösen Theorie.
Oder noch vereinfachter
Niemand weis wann das Angefangen hatt und niemand weis wann und ob das jemals Enden wird.

Aber du weißt das es so ist? Bild


Ich sehe da aber ein generelles Problem das viele magisch Intressierte teilen. Sie alle glauben den Schlüssel zur Wahrheit zu kennen verschließen sich dabei aber nur den Möglichkeiten die es sonnst noch gibt.

Wissenschaftlich betrachtet wissen wir eben nur das die Möglichkeit durchaus bestehen kann was nicht heißt das es so ist. Eben aufgrund dieser unwissenheit muß jede religiös geprägte Theorie über etwas göttliches, Harmonie mit dem Universum oder reinkarnation leider als unsicher betrachtet werden und somit zwar durchaus als möglich nicht jedoch unbedingt als richtig oder wahr.

Darum redet man im Kontext mit Religion oder Spiritualität auch in der Regel von "Glauben" und nicht von "Wissen".

Ich hoffe ich konnte dir vermitteln warum ich deine Theorie daher nur als Theorie, als spekulative Annahme oder bestenfalls wage Prognose ansehen kann, nicht aber als vollumpfängliche Wahrheit.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon adiutor equesus » 11. Sep 2019 18:55

Ein Thema zu heiß, als dass ich daran hätte vorbei können.
Nur so als erste Gedanken, bevor es in´s Bett geht: Wenn etwas, grob geschätzt, 10^36-fach schneller, besser und kreativer denkt als der Mensch, dann ist diesem Etwas vielleicht egal, ob es uns mit Materie, Energie, Informationen oder wer weiss was noch füttert.

Oder dies: Sollte das Universum (könnte verflixt groß sein) mal aus einer Virensuppe oder einem Glue bestehen, würde das wirklich Herrschaft und Allmacht bedeuten oder nur die absolute Gewissheit, ziemlich bald verenden zu müssen ? Um von der Erde aus auch den letzten Winkel des Kosmos erreichen zu können, muss die Suppe schneller als das Licht sein.
Letztlich soll der Kosmos in den ersten Momenten seiner Existenz aus eher schlichter Materie bestanden haben. An diesem hypothetischen Ende wär´s dann eben etwas komplexer. Aber was heisst das schon ?! Tot ist tot, ganz gleich wie superintelligent etwas sein mag.

Etwas, was der Mensch erschaffen kann, könnte zwangsläufig dazu verdammt sein, niemals qualitätiv besser denken zu können als sein Schöpfer. Kein Mensch kann sich auch nur die Entfernung Erde - Mond real vorstellen. Wenn etwas trilliardenfach schneller wird ist es damit noch nicht unbedingt besser darin.
Vielleicht bleibt es unfähig, unendlich zu verstehen, so wie wir.

Geiles Thema....und hirnverknotend
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 12. Sep 2019 17:08

Unter der annahme das wir so gut wie gar nichts über das Universum wissen (man denke mal an die Quantenebene) und auch gar nicht wissen ob vieleicht irgendwo eine andere Spezies ähnliche Gedanken hegt halte ich eigentlich eine überreaktion diesbezüglich für unangebracht.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon adiutor equesus » 13. Sep 2019 17:05


Ich sehe da aber ein generelles Problem das viele magisch Intressierte teilen. Sie alle glauben den Schlüssel zur Wahrheit zu kennen verschließen sich dabei aber nur den Möglichkeiten die es sonnst noch gibt.

Wissenschaftlich betrachtet wissen wir eben nur das die Möglichkeit durchaus bestehen kann was nicht heißt das es so ist. Eben aufgrund dieser unwissenheit muß jede religiös geprägte Theorie über etwas göttliches, Harmonie mit dem Universum oder reinkarnation leider als unsicher betrachtet werden und somit zwar durchaus als möglich nicht jedoch unbedingt als richtig oder wahr.

Darum redet man im Kontext mit Religion oder Spiritualität auch in der Regel von "Glauben" und nicht von "Wissen".

Ich hoffe ich konnte dir vermitteln warum ich deine Theorie daher nur als Theorie, als spekulative Annahme oder bestenfalls wage Prognose ansehen kann, nicht aber als vollumpfängliche Wahrheit.


Vielleicht hätte ich da einen verbindenden Gedanken.
Menschen neigen dazu, den Glauben an Gott (wieder) zu entdecken, wenn sie sich ihrem Lebensende nähern. Die Angst vor´m Tod läßt Zweifel am Sinn und der Wahrscheinlichkeit schwinden. Ist dieser Gott dann plötzlich wahrscheinlicher, wahrer, leibhaftiger, bloß weil jemand an ihn glaubt ?
Wenn sich nun jemand ein Gedankengebäude aus Dämonen und Magie erschafft, dann disqualifiziert nur der Mangel an Glaubensbrüdern -schwestern diese spezielle Theologie.
Meiner persönlichen Erfahrung nach hat die Masse in den seltensten Fällen recht. Scheint ´ne gute Option, Alternativen zu suchen. Postmortem erfahren wir vielleicht, wer recht hatte.
Ich kann mit meinen eigenen Monstern, Dämonen, Göttern, Kreaturen und Hybriden jedenfalls besser leben, als mit all dem anderen Müll. Wenn ich richtig liege.....da würde so manchem was in die Hose rutschen.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 13. Sep 2019 19:05

Kurz vorm tod gibts ja auch nicht mehr soviel Leben was man an einen hypothetischen Gott und seinen Regeln ausrichten müßte. Hat schon seine Gründe warum sich so mancher Feldherr erst auf dem Totenbett hat taufen lassen.

Meiner persönlichen Erfahrung nach hat die Masse in den seltensten Fällen recht.


Es sei denn sie haben Mistgabeln und Fackeln. Dann haben sie immer recht ... zumindest von ihrem Standpunkt aus
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon adiutor equesus » 14. Sep 2019 08:48

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:Es sei denn sie haben Mistgabeln und Fackeln. Dann haben sie immer recht ... zumindest von ihrem Standpunkt aus


Der Standpunkt macht es letzten Endes, da haste mal recht. Den Gedanken weiter gesponnen stelle man sich vor, ein Gott begänne nur durch die Idee an ihn überhaupt erst zu existieren.
Sogar Hollywood hatte diesen Gedanken schon. Da reichten dann aber meist ein paar dusselige Teens um irgendeiner Wesenheit Leben einzuhauchen.
Die weiteste Verbreitung hätte damit allerdings der Satanismus, die Weltreligionen exklusive. Vielleicht fehlen da nur noch ein paar Gläubige, um eine kritische Menge zu erreichen. Und dann :har: gibt´s den Herrn mit der Gabel ganz real.
Wenn es so wäre, warum machen sich Jehowa und der Sprengstoffgürtel-Gott so rar ?! Da mangelt es doch wohl kaum an Gläubigen.
Grundsätzlich bleibt es immer vorstellbar, das die eigene Vorstellungskraft etwas bewirkt, das niemand objektiv erkennen kann.
Am Ende ist der Mensch, makroskopisch gesehen, möglicherweise nicht mehr als eine zwangsläufige Entwicklung toter Materie innerhalb eines chaotischen Universums. Wie die Entstehung von Hitze, Glut, Feuer durch Reibung, bloß etwas komplexer und von der Materie/dem Menschen selbst nicht durchschaubar. Dann sind wir irgendwann ausgebrannt, verglühen und es hat sich mit der Evolution.

Wollen Menschen jetzt mehr sehen und später mehr sein, als drei Dimensionen, Licht (in engstem Spekralbereich), Wärme (nur zwischen -70° und + 70°)
und Entwicklung (über knapp 75 Jahre), dann müssten sie sich selbst ungewöhnlich weiter entwickeln. Statt dessen zelebrieren sie ihre Körperkulte zu minimal variierenden Formen und sperren ihre Vorstellungskraft (so sie eine besitzen) in enge Theologien, Mythologien, Ideologien.
Bleibt das so, dann werden auch die eventuellen Schöpfungen des Menschen, Robots, Androiden, KI, nicht mehr erkennen, als eben drei Dimensionen...etc.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 14. Sep 2019 10:16

Was wir derzeit erleben entspricht m.M. nach einer zwangsweisen Evolution durch uns selbst. Im laufe der kultivierung unserer Zivilisation haben wir zwar den Lebensraum wunderbar an uns angepasst, beraubten uns damit aber einer der Triebfedern der Evolution. Nicht wir passen uns an sondern die Natur hat sich uns anzupassen. Was folgt ist evolutionäre stagnation. Natürlich kann man das nicht so eng sehen. Evolution findet immer statt. Jeder Neugeborene Mensch verfügt über wieviel? Ca 100 Mutationen in der Erbsubstanz?
Vieleicht erleben wir sogar ganz nebenbei ein Zeitalter der gegenseitigen Beeinflussung in der die von uns geschaffene Umwelt uns selbt erneut beeinflusst was leicht paradox klingt. Haben wir doch angestrebt die Umwelt so gut es geht an uns anzupassen.
Homo Sapiens Urbanis oder sowas.
Nebenbei haben wir die möglichkeit entwickelt zur radikalen Selbstoptimierung (was man auch immer unter optimierung verstehen will). Angefangen bei der ausrottung diverser Krankheiten bis hin zu voll funktionsfähigen Prothesen die in Leistungsfähigkeit den menschlichen Gliedmaßen teilweise schon überlegen sind.
Das der Mensch über das Universum nachdenkt liegt ja logischerweise auch nur daran das es den Menschen gibt. Wenn man so will könnte man auch sagen ohne Betrachter kein Universum. Kein empfinden der Zeit, keine wertung. Das das Universum von uns nicht verstanden werden will zeigt doch nur wieder wie mangelhaft die entwicklung des menschen im kosmischen Maßstab gewesen ist.

Tja erschaffen Menschen Götter? Die Quantenebene ließe dies durchaus zu.
Möglicherweise strebt dieses Göttliche nach aussen in uns selbst hinein und veranlasst uns dazu selbst göttlich zu werden. Durch konventionelle evolution sicherlich nahezu unmöglich. Was bleibt ist mal wieder alles selber machen.
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon adiutor equesus » 14. Sep 2019 11:48

Evolution ist ja nun nicht zwangsläufig zielgerichtet auf eine "Verbesserung" des Organismus oder seiner Fähigkeiten. So weit so einig. Wenn Menschen sich selbst, ergo ohne göttliche Hilfe oder das Zufallsprinzip und/oder gnadenlose Auslese, verbessern wollen, dann ist das sicher nicht schlecht.
Alles, was aus dieser klottendoofen Spezies etwas anderes erschafft, kann nur begrüßt werden. Ich bezweifle aber, dass die gewählten Ziele in dieser Hinsicht Sinn ergeben. Wenn Politik z.B. Stammzellenforschung freigibt oder das Klonen oder auch nur jede simple medizinisch-pharmazeutische Forschung, dann ist Profitgier die Triebfeder, nicht Fortentwicklung auf ein besseres, leistungsfähigeres, umsichtigeres Wesen zu.
Eltern werden, sobald die rechtliche Möglichkeit besteht, ihre Kinder den aktuellen Normen der gesellschaftlichen Perfektion annähern wollen, eventuell Krankheiten ausschließen und eben nicht eine ungewöhnliche Entwicklungsrichtung versuchen. Ich wüsste jetzt auch nicht, wie sowas aussehen müsste, dazu reicht mein Grips wohl nicht, aber für Eltern, Genetiker, Ärzte etc. stellt sich diese Frage ja nichteinmal. Kinder sollen perfekt angepasst sein, an DIESE Welt, um möglichst allen anderen überlegen zu sein. Oder mindestens mithalten sollten sie können. Und das heisst ? Perfekte Kapitalisten, charismatische Führer, kraftvolle Sportler, smarte Selbstdarsteller oder auch mal moralfreie Forscher.
Nöö, da wird sich nichts fortentwickeln in Richtung kreativer Geist, unkonventionelles Denken, Erweiterung der Vorstellung.

Das mit der Quantenebene will mir nicht so recht aufgehen. Ich habe mal einen Doppelspaltversuch gesehen, von unentschlossenen Geisterteilchen gelesen und Schrödingers Katze gekrault. Aber soweit ich glaubte das begriffen zu haben, bestand das Problem immer in mangelhafter Beobachtung. Man kann nicht vorhersagen, was geschehen würde. Der kausale Zusammenhang "scheint" zu fehlen. Es fehlt an geeigneten Methoden zur Beobachtung, Messung oder was weiss ich.
Ich möchte glauben, dass etwas mehr da ist, als nur eine Quantenwelt, die ich nicht durchschaue. Vielmehr etwas, das schlicht noch niemand begreifen kann, weil die Voraussetzungen fehlen. Zu wenig Verstand. Vielleicht so etwas wie eine vierte Raum-Dimension...?
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Re: Transhumanismus-Dämonische Übernahme des Universums?

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 14. Sep 2019 12:45

Evolution ist ja nun nicht zwangsläufig zielgerichtet auf eine "Verbesserung" des Organismus oder seiner Fähigkeiten. So weit so einig. Wenn Menschen sich selbst, ergo ohne göttliche Hilfe oder das Zufallsprinzip und/oder gnadenlose Auslese, verbessern wollen, dann ist das sicher nicht schlecht.
Alles, was aus dieser klottendoofen Spezies etwas anderes erschafft, kann nur begrüßt werden. Ich bezweifle aber, dass die gewählten Ziele in dieser Hinsicht Sinn ergeben


Ja was "besser" oder "optimaler" ist liegt auch im Auge des Betrachters. In diesem und im folgendem stimme ich dir zu.
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