Heilkunst von und mit der Natur

Die Magie der Pflanzen und Steine

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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon gabor » 4. Apr 2014 19:22

Mir fehlte der Bezug auf etwas....
Ist so ähnlich,wie "Raucher sterben früher."..früher als der Papst,früher,als der ,der das liest,früher,oder später----- :lol:
Immer bereit!
P.S.:Was sollen die "Intimitäten"???
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon Toether » 5. Apr 2014 00:14

In der schwangerschaft sollte man das auch lassen, das mit dem johanniskraut.
steht zumindest in meiner heilpflanzenliteratur, und das mit den brandwunden auch.
Glaub das kann bei übermäßigem konsum die geburt verfrüht einleiten oder so ähnlich.
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon whitestorm » 5. Apr 2014 11:10

Mit Johanniskraut immer vorsichtig sein. Da es immer ne Weile braucht, bis die Wirkung einsetzt wirds gern und schnell mal überdosiert. Und der Hinweis unseres Lieblingstrolls ist durchaus berechtigt, also kein Grund so bissig zu sein :satisfy:
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon Vamp » 5. Apr 2014 11:23

Johanniskraut erhöht übrigens auch die Fruchtbarkeit und reduziert die Wirkung der Pille. Also wer nicht schwanger werden will sollte die Finger davon lassen.
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon Weibsvolk anwesend » 5. Apr 2014 11:31

Hallo whitestorm.

Die erhöhte UV-Empfindlichkeit wurde hier und auch im Johanniskrautordner ja bereits mehrfach erwähnt, darum drängte sich mir der Verdacht auf, der Lieblingstroll will mich grad nur ganz generell gerne foppen.

whitestorm hat geschrieben:also kein Grund so bissig zu sein :satisfy:


Offen gestanden habe ich nicht den Eindruck, er ist so zart besaitet, dass er das nicht abkann... >:->
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon whitestorm » 5. Apr 2014 12:03

Weibsvolk anwesend hat geschrieben:
Offen gestanden habe ich nicht den Eindruck, er ist so zart besaitet, dass er das nicht abkann... >:->


Der Eindruck ist durchaus richtig - der Troll kann ne Menge ab :-) und er foppt auch gerne alles und jeden mal ;-)

aber "bissige" Kommentare sieht er fast immer als Herausforderung (dafür muss man unseren Troll aber eingfach mögen) So sehr ich ihn mag - das kann dann auch mal anstrengend werden *hust*
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 17. Nov 2014 08:59

Poste mal einfach hier da auf die schnelle nichts passenderes gefunden.

Herstellung einer Salbe gegen leichte Verletzungen (Abschürfungen, kleine Schnitte)

Benötigt wird:

1 Teil Fichtenharz
1 Teil Bienenwachs
1 Teil Schweineschmalz (bitte nicht das aus dem Supermarkt :lala: )

Herstellung:

Gebe das Harz in einen Topf und lasse es bei geringer Wäremzufuhr flüssig werden.
Füge nun in der gleichen Menge das Bienenwachs hinzu. Wenn auch dies geschmolzen ist füge nochmals zu gleichem Teil das Schmalz hinzu.
Erwärme dies nun solange bis sich eine Homogene Flüssigkeit gebildet hat (umrühren nicht vergessen). Nun kannst du das Gebräu in eine Dose schütten wobei du Rückstände der Bestandteile (durch ein Sieb o.ä.) abfiltern solltest.
Lasse das ganze nun aushärten und die Salbe ist fertig.
Die Dosierung und die recht einfache Herstellung machen diese Salbe zu einer ziemlich schnell und einfach herzustellenden.

Du kannst die Salbe nun auf kleine Wunden auftragen. Die Bestandteile wirken dezinfizierend und heilungsfördernd. Soll auch bei Brandverletzungen helfen Von einer Wirkung bei Ekzemen oder Abzessen ist mir jedoch nichts bekannt und von daher sollte man hier von einer anwendung absehen (obwohl die Bestandteile wohl eher weniger schädlich sind). Alles in allem eine gute Alternative wenn man keine Salbe im Hause hat, die Geschäfte geschlossen haben oder man gerne "natürlich" heilt.
P.S. Einige Anwender meinen sogar einen Schmerzstillenden und (Wund) beruhigenden Effekt verspürt zu haben.

Quelle: Überliefertes Wissen.
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon gabor » 18. Nov 2014 19:58

Weibsvolk anwesend hat geschrieben:Hallo whitestorm.

Die erhöhte UV-Empfindlichkeit wurde hier und auch im Johanniskrautordner ja bereits mehrfach erwähnt, darum drängte sich mir der Verdacht auf, der Lieblingstroll will mich grad nur ganz generell gerne foppen.

whitestorm hat geschrieben:also kein Grund so bissig zu sein :satisfy:


Offen gestanden habe ich nicht den Eindruck, er ist so zart besaitet, dass er das nicht abkann... >:->


....richtig!Trolle mögen Licht nicht! :lol:
Solltest Du doch eigentlich wissen.
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 27. Nov 2018 05:32

Wirkt eine mittelalterliche Augensalbe wie ein Antibiotikum? Eine Historikerin und Mikrobiologen haben sich zu einer ungewöhnlichen Allianz zusammengeschlossen, um die Wirkung an gefährlichen Supererregern zu testen.


Man nehme Zwiebeln, Knoblauch, Ochsengalle und Wein. Vermische dies und lasse es 9 Tage in einem Kupferkessel ruhen.
Was sich auf den ersten Blick wie das Gepansche eines mittelalterlichen Medicus ließt entpuppt sich bei näherem hinsehen als möglicherweise spektakuläre Rezeptur.

So konnte man in Tests nachweisen, dass
die mittelalterliche Salbe multiresistente Staphylococcus aureus (MRSA) abtötet - jene Bakterienstämme, gegen die beinah sämtliche verfügbaren Antibiotika wirkungslos sind.


Die ganze Rezeptur findet sich leider ohne Mengenangaben (leider oft üblich in mittelalterlichen Manuskripten) in "Bald's Leechbook".

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 26726.html
Sollte man jedoch an die konkrete Mengenangabe kommen so könnte sich hier ein potentes "Hausmittel" verbergen das gegen allerlei Bakterielle Erkrankungen hilft.

Alles in allem ein durchaus nützliches Rezept.
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon Tyger » 27. Nov 2018 12:19

Die Idee, dass Antibiotika eine neuzeitliche Erfindung wären, ist ein modernes Märchen. Natürliche Antibiotika wie Knoblauch oder Honig werden schon seit Ewigkeiten medizinisch verwendet.
Ochsengalle zu bekommen stelle ich mir heutzutage allerdings schwierig vor.
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon gabor » 27. Nov 2018 20:47

Naja, Hornochsen rennen ja genug rum....aber wie komm ich an die Galle, ohne juristische Konsequenzen???
Ein richtiger Ochse...das wird schwer, da das Kastrieren von Bullen kaum noch üblich ist.
Komisch eigentlich, da das Fleisch von Ochsen viel besser schmeckt.
Aber wenn`s Bullengalle auch tut...oh neee...das schreib ich jetzt lieber nicht.... :lol:
Ernsthaft: Galle ist eh Schlachtabfall..also einfach mal bei`m Metzger,respektive Schlachthof anfragen.
Aber nicht mit schwarzer Kaputze, und Pentagram um den Hals da aufschlagen.... :lol:
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 28. Nov 2018 05:34

Intressant ist auch der Aspekt das man erstmal davon ausging, dass die 9 Tage im Kupferkessel eher religiösen Charakter haben dann wurde jedoch sehr schenll offensichtlich das die Mixtur diese 9 Tage braucht um zu reifen und auch das Kupfer spielt wohl eine nicht unerhebliche Rolle.

Ich schließe mich da Gabor an. Die meißten tierischen Zutaten die man früher noch recht einfach bekam gelten heute als Schlachtabfall.


Bullengalle ... :lol:

P.S. Erstaunlich ist ja auch weniger der antibiotische Effekt sondern die Tatsache das dieser Effekt so stark ist das er sogar gegen MRSA hilft. Also einem Erreger der gegen so ziemlich alle Antibiotika resistent ist.
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon Demian » 9. Dez 2018 18:25

Das Naturheilbuch von Maria Treben. Da findest du ein kraut für jede Krankheit.
mein selbsterfundenes Heilmittel bei erkältung ist in honig eingelegter Knoblauch.
eine Woche ziehen lassen oder länger.
jeden tag drei Teelöffel davon zu sich nehmen.
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Re: Heilkunst von und mit der Natur

Beitragvon Minacht » 19. Mär 2019 11:32

Demian hat geschrieben:Das Naturheilbuch von Maria Treben. Da findest du ein kraut für jede Krankheit.
mein selbsterfundenes Heilmittel bei erkältung ist in honig eingelegter Knoblauch.
eine Woche ziehen lassen oder länger.
jeden tag drei Teelöffel davon zu sich nehmen.


Ich habe mich mit diesen Thema eine Weile beschäftigt. Dazu kenne ich ein Buch:
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Wie findet ihr das?
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