Meine Erfahrungen mit Geistern/Wesenheiten etc.

Unentdeckte Tierarten oder Fabelwesen?

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Meine Erfahrungen mit Geistern/Wesenheiten etc.

Beitragvon Eskarflone » 13. Jan 2018 18:12

Im Vorstellungsthread erwähnte ich ja bereits das ich durch eine Verkettung von höchst unschönen Erlebnissen in Offenbach am Main gelandet bin...
Ich würde gerne erzählen wie es dazu kam und vielleicht kann mir ja jemand hier etwas dazu sagen, ich bin mir nämlich immer noch nicht zu 100% sicher was genau da eigentlich passiert ist...

Ich bin mir nicht sicher ob ich verflucht bin oder war oder ob meine Mutter es ist, ob sie vielleicht besessen ist oder ich es mit einem Dämon etc. zutun habe oder ob es WIRKLICH nur eine verkettung von unangenehmen ereignissen ist mit denen ich eigentlich gar nichts zutun habe.

Um den Nagel auf den Kopf zu treffen, ich bin ein Überlebenskünstler, im wahrsten Sinne des Wortes.
Es gab etliche Situationen in meinem Leben die andere schon das Leben gekostet hätten.
Ich bin wirklich von Pech verfolgt (oder aber vom Glück, ist ja alles ansichtssache)

Bis zu meinem 12ten Lebensjahr hatte ich eigentlich eine recht angenehme und ruhige Kindheit.
Ich hatte ein anständiges zu hause, hatte eine intakte Familie...
Ich war nicht der beste in der Schule, im Gegenteil, ich habe mich schwer getan freunde zu finden (Allerdings nur in der Schule!) was meist daran lag das ich mit gleichaltrigen irgendwie nie so richtig warm geworden bin, ich hatte immer weitaus ältere Freunde mit denen ich mich geistig mehr auf einem Level befand oder aber welche die weitaus jünger als ich waren, da sie irgendwo meinen Beschützerinstinkt geweckt haben.

Ab meinem 12ten Lebenjahr jedenfall hat sich meine Mutter verändert.
Sehr stark sogar.
Es war ein schleichender Prozess den wir alle (Meine Schwester, mein Vater und ich) nicht wirklich wahr genommen haben, sie wurde nur leicht merkwürdig anfangs.
Sie hat sich immer mehr isoliert, den Kontakt zu Freunden abgebrochen und las den ganzen tag so lange meine Schwester und ich in der Schule oder draussen mit Freunden und mein Vater auf der Arbeit war irgendwelche Bücher und machte den Haushalt.
Ich hatte oft den Eindruck das sie vereinsamt.
So ab meinem 14ten Lebensjahr wurden ihre aussagen und Ansichten immer mehr vom Okkulten geprägt...
Sie las Bücher wie "die weissagungen von Kirael" (woher ich auch das mit der autosuggestion hatte, nur mit dem unterschied das ich mich nicht so in das Werk hinein gesteigert habe wie sie, also in gewisser Weise noch bis zu einem gewissen Grad realität von fiktion unterscheiden konnte).
Irgendwann kamen auch Bücher über Aliensichtungen und immer mehr religiöse schriften hinzu, welche sich teilweise sogar gegenseitig widersprachen, sie nahm aber jedes Wort für bahre Münze.

Es wurde von tag zu tag schlimmer....
Zu meinem 16ten Lebensjahr hat das ganze so seinen Zenit erreicht und ich bin mir nicht sicher ob das in Zusammenhang mit einer Erscheinung steht die ich gesehen/getroffen habe oder sogar an dem Ort wo wir wohnten.

Ich war als ich diese Erscheinung sah geradewegs auf dem Weg von meiner Stammkneipe nach Hause, es war Samstag morgen um ca. 02:00 Uhr das weis ich noch.
Mein damaliger bester Freund und ich haben lange gefeiert, aber da ich am nächsten morgen die Generalprobe für einen Auftritt mit meiner Band hatte, habe ich auch nur ein Bier getrunken, also ich war nicht betrunken.

Bitte glaubt mir das was ich jetzt erzähle, ich weis was ich gesehen und erlebt habe -.-

Die Straße in der ich damals gewohnt habe befand sich mitten im Gewerbegebiet der Stadt Gelnhausen und hieß "am Galgenfeld".
Irgendwann später fand ich heraus das die Straße nicht Grundlos so heißt, denn im Mittelalter wurden dort sämtliche kriminelle, Hexen und anderlinge verbrannt und gehängt.
Gelnhausen war auch eine Vorzeigestadt was die Hexenverfolgung angeht...

Die Straße verläuft von einer großen Kreuzung am Hallenbad ca. 500m nur geradeaus.
Da es wie bereits gesagt ein Gewerbegebiet ist, ist es dort nachts Menschenleer, dort wohnt auch niemand.
Mein Vater arbeitet in Betriebshof der Stadt und wir hatten eine Wohnung direkt darüber, gegenüber vom Tierheim. (Die Hunde nachts waren extrem laut und haben gebellt und gewinselt, jede nacht, aber man hat sich irgendwann daran gewöhnt...)

Ich lief also von der Kreuzung die Straße entlang richtung heimat und ca. 100m nach der vorhin beschriebenen Kreuzung ist mir aufgefallen das eine Straßenlaterne kurz geknallt hat und ausgefallen ist, direkt nachdem ich mich unter ihr befand.
Das war ab dem Zeitpunkt bei JEDER straßenlaterne so...
ca. 20m hinter mir gingen sie wieder an.
Ich bekam es mit der Angst zu tun und lief ein wenig schneller.
Irgendwann fühlte ich mich beobachtet und sah nochmal zurück und da stand jemand/etwas direkt in der Mitte der kreuzung und starrte vor sich auf den Boden.
Es hatte die Silhouette eines starken, groß gewachsenen Mannes, aber ich konnte keine Details erkennen, es war ja dunkel und er stand zu weit weg.
Er lies die Arme einfach hängen, also stand da und tat nichts.
Ich bin eine weile stehen geblieben und habe versucht etwas mehr zu erkennen, ich war auf eine sehr merkwürdige und gefühlt lebensmüde Art sehr neugierig...
Irgendwie wusste ich aber das es kein Mensch war, es ist wirklich extrem schwer zu beschreiben...
Die umrisse waren klar, also rein vom optischen her war es ein Mensch, allerdings war es irgendwie verschwommen...
Ich habe so etwas bis dato noch nie gesehen, es ist wirklich extrem schwer zu beschreiben, ich wüsste nicht wie ich das erklären sollte....

Nach einer halben bis ganzen Minute die ich da stand und ihn an sah, hob er/es den Kopf sehr schnell und sah auch mich an.
Ich habe einen riesen schrecken bekommen und bin weiter gelaufen und habe dabei nach vorne gesehen.
Ich bin schnell gelaufen, also bin schon gejoggt.
Zu dem Zeitpunkt hätte er knapp 300m von mir entfernt stehen müssen.

Dann sah ich nochmal während dem joggen zu ihm zurück und er stand auf einmal mitten auf der Straße nur noch knappe 50m von mir entfernt, so schnell rennt KEINER O.o
Vor allem stand er genau so gelassen da wie vorher, sah mich an und tat nichts, als hätte er schon immer da gestanden...
Die Laternen über mir fielen weiterhin eine nach der anderen aus, die ganze zeit über und gingen hinter mir wieder an.
Ich bin gerannt so schnell ich konnte, habe bei mir zu hause panisch das Hoftor geöffnet, die haustür aufgeschlossen und hinter mir zugeworfen und bin direkt in mein Zimmer und habe mich unter meiner bettdecke verkrochen.
Ich habe eine Woche lang mit brennendem Licht geschlafen...
Ich hatte wirklich noch nie so eine Angst wie damals.....


Jedenfalls (wie gesagt ich weis nicht ob es mit diesem ereignis zusammen hängt) fing auch meine Mutter die folgenden Wochen an sich stärker zu verändern...

Sie stand teilweise teilnahmslos da, wie eine leere Hülle und reagierte teilweise nicht wenn man sie ansprach, erst knapp 5-10 min. später.
An manch aktiven tagen murmelte sie viel von "ich muss die Welt retten", "Das ganze system ist falsch" und diverses okkultes Zeug von dem ich nichts verstand...
Sie schrieb etliche Zahlen und Codes auf Fernsehr, Kamera, DvD rekorder, teilweise die unterseite oder rückseite von Möbeln, zerriss wichtige dokumente wie geburtsurkunden und Autopapiere, verbrannt persönliche dinge von mir und meinem Vater.
Sie vernachlässigte auch extrem stark ihre Körperhygiene, was im ganzen Haus echt unangenehm roch -.-
Meine Schwester ist dann zu ihrer damaligen Freundin gezogen.
Mein Vater richtete sich irgendwann ein Separee im Schlafzimmer ein und kam auch irgendwann von der Arbeit nicht mehr nach Hause, sondern zog mit Freunden durch die Gegend oder suchte sich andere weibliche Gesellschaft.
Zu dem Zeitpunkt war ich 17, aus der Schule draussen und arbeitslos.

Wenn ihr den Film "der Exorzismus der Emelie Rose" kennt, dann könnt ihr euch in etwa vorstellen was ich seitdem komplett alleine mit meiner Mutter durchleben musste....

Sie sperrte sich tagelang im Bad ein und masturbierte extrem laut, so das man sie überall bis auf die Straße hörte.
Das machte sie so lange bis sie blutete, sie hat sich angefangen selbst zu verstümmeln, schmiss einrichtungsgegenstände wie Möbel, Vasen etc. vom Balkon, bedrängte mich sexuell und versuchte 3 mal mich im schlaf zu ermorden.
Sie schlug teilweise ihren kopf gegen die Wand und schrie dinge wie "lass mich in ruhe!"
Ich schloss mein Zimmer rund um die Uhr mit 2 Schlössern ab...
Irgendwann hielt ich es zu hause nicht mehr aus, ich ging daran kaputt, also lief ich von zu Hause weg.
Ich habe 6 Monate lang auf der Straße gelebt.
Meine Schwester fand mich irgendwann in meiner Stammkneipe sitzend und regelte mit meinem Vater das meine Mutter in eine Psychatrie in Schlüchtern zwangseingewiesen wurde, damit ich wieder zurück nach hause kommen konnte.

Es hat vielleicht 1 Jahr gedauert und mein Vater sagte mir: "Junge, eine 6 Zimmer wohnung ist für uns beide zu groß, ich habe die wohnung gekündigt, in einem monat musst du draussen sein"...
Ich hatte selbstredend wieder angst auf der strasse zu landen, ohne Job oder ausbildung oder absicherung...
Ein Freund von mir in Offenbach nahm mich allerdings bei sich auf und so habe ich mir nach und nach ein Leben hier aufgebaut.

Irgendwie fast witzig...
Als Kind dachte ich immer ich werde in gelnhausen mal alt.

Naja....
Das ist jetzt sehr grob zusammengefasst meine Geschichte...
Zu meiner schwester und meinem Vater habe ich nur noch sehr sporadischen Kontakt und zu meiner Mutter habe ich jeglichen kontakt abgebrochen.
Der Kontakt zu ihr tut mir einfach nicht gut, ich merke richtig wie ich innerlich daran kaputt gehe, auch wenn sie mir etwas leid tut.
Wenn man sie heute irgendwo sieht (erzählungen meiner Schwester oder Oma nach) ist sie nurnoch ein Schatten ihrer selbst.
Sie ist ein komplett gebrochener Mensch der alles verlor was ihr wichtig war.
Ihren Mann, ihre kinder, ihr zu hause, einfach alles.
Sie läuft nurnoch mit Lumpen bekleidet durch die Gegend und ist meistens betrunken.
Wie man sich einen Straßenpenner eben vorstellt...

Ich habe so offen noch nie darüber gesprochen, also bitte tut mir den gefallen und haltet euch mit sarkastischen Kommentaren zurück, es war eine wirklich sehr schlimme zeit für mich, erst mitte 2017 hat mein Leben angefangen GANZ langsam besser zu werden...

Ich hoffe aber dennoch das mich hier jemand erleuchten kann ob sie vielleicht besessen war oder es ein Fluch ist oder vielleicht mit der erscheinung zutun hat etc.
Ich wäre dankbar für jede hilfe
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Re: Meine Erfahrungen mit Geistern/Wesenheiten etc.

Beitragvon khezef » 13. Jan 2018 21:00

Das eine muss mit dem anderen nicht zwangsläufig etwas zu tun haben. Da wir weder deine Mutter noch das Umfeld 1:1 kennen ist es schwer wirklich was definitives dazu zu sagen. Eine Psychose, eine Depression oder schlichter geistiger Verfall darf man ebenfalls nicht ausschließen. Wenn Menschen nicht mehr zu helfen ist, ist Distanz oft wirklich die einzige Option, so schwer es einem auch fallen mag.

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Re: Meine Erfahrungen mit Geistern/Wesenheiten etc.

Beitragvon Eskarflone » 13. Jan 2018 21:36

Hmm.... Okay.
Danke trotzdem schon mal für die schnelle Antwort!

Laut dem Psychotherapeuten hat sie auch wie du sagtest eine sehr schwere Psychose, nur war ich mir eben nicht sicher ob das wirklich alles ist.
Gibt ja auch Menschen die WIRKLICH besessen sind und bei denen wird ja auch etliches diagnostiziert und es werden Medikamente verabreicht die eigentlich vielleicht gar nicht nötig gewesen wären :/

Was den Kontaktabbruch angeht Stimme ich dir voll und ganz zu...
Manchmal ist es wirklich das beste und das einzige was man tun kann.

Bezüglich der Erscheinung die ich gesehen habe:
Hat hier irgendwer eine Ahnung (vielleicht aufgrund von Verhalten oder eben der Gestalt eines Menschen) was das gewesen sein könnte?
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Re: Meine Erfahrungen mit Geistern/Wesenheiten etc.

Beitragvon Mirror » 13. Jan 2018 22:41

Eskarflone hat geschrieben:Laut dem Psychotherapeuten hat sie auch wie du sagtest eine sehr schwere Psychose, nur war ich mir eben nicht sicher ob das wirklich alles ist.
Gibt ja auch Menschen die WIRKLICH besessen sind und bei denen wird ja auch etliches diagnostiziert und es werden Medikamente verabreicht die eigentlich vielleicht gar nicht nötig gewesen wären :/


Man darf die Wechselwirkung zwischen magischen Einflüssen und der Psyche des Menschen nicht unterschätzen. Besessenheit kann zur Psychose, Depression etc. führen. Man diagnostiziert dann zwar das Richtige, verschätzt sich aber den Entstehungsprozess, oder befasst sich gar nicht damit.
Auf der anderen Seite... echte Besessenheit wird WEIT öfter vermutet als sie wirklich vorliegt (besonders von Laien). Ist eben eine schöne naheliegende und vor allem einfache Erklärung. Das nur mal als Ergänzung.


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Re: Meine Erfahrungen mit Geistern/Wesenheiten etc.

Beitragvon Eskarflone » 14. Jan 2018 21:09

Also werde ich mich damit abfinden müssen das ich wohl nie herausfinde was wirklich passiert ist und was nicht :/

Naja...
Hatte mit so etwas schon gerechnet ehrlichgesagt eben da ihr ja wie obene bereits erwähnt nicht dabei wart...
Ist auch soweit nicht schlimm, habe schon länger damit abschliessen können, hatte ja genug Zeit dafür, war für mich jetzt halt eben nur eine Möglichkeit um den Fall "neu auf zu rollen" und so an neue erkenntnisse zu kommen.


Was mich aktuell aber WIRKLICH interessiert...
Hat nun einer IRGEND eine Ahnung was das für ein Wesen gewesen sein könnte? xD
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Re: Meine Erfahrungen mit Geistern/Wesenheiten etc.

Beitragvon khezef » 14. Jan 2018 21:16

Eskarflone hat geschrieben:Was mich aktuell aber WIRKLICH interessiert...
Hat nun einer IRGEND eine Ahnung was das für ein Wesen gewesen sein könnte? xD


Schwer zu sagen, da die Beschreibung und Umstände nicht sehr ausgiebig sind. Könnte ne Einbildung gewesen sein (nie auszuschließen), nen lokales Echo der Vergangenheit, ein Spuk, etwas lokal Gebundenes oder vielleicht einfach nur ein des Weges kommender Scherzkeks. >:->

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Re: Meine Erfahrungen mit Geistern/Wesenheiten etc.

Beitragvon WerwesenWendi » 10. Nov 2018 14:42

Mir würde AUCH noch was dazu einfallen , aber
wenn ich mir die Daten so anschaue ?
Ists überhaupt noch aktuell ?
Dann kann ichs mir sparen ..........
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