UniversCity of Sockovia

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Beitragvon Cpt Bucky Saia » 12. Dez 2017 20:05

Ich arbeite nun seid rund zwei Jahren an einer art discordischer Magie. Aus der Arbeit daran ging die UoS als Quasioraganisation und Pseudoschule hervor unter deren Namen letztendlich das gesammelte Material nun auch veröffentlicht werden soll.
Ich möchte diesne Thread zum einen dafür nutzen Material bereitzustellen das dem Intressierten die möglichkeit gibt einblick zu erhalten in die discordische Magie und andererseits möchte ich auch ganz direkt auf iesem Wege mitstreiter suchen die Lust haben die discordische Magie zu einer etablierten Form der Magie zu machen.

Somit soll hier ein Raum entstehen, in dem man gemeinsam an den Texten zur discordischen Magie arbeiten kann und, was vieleicht viel wichtiger wäre, neue Inhalte zu erforschen.
Die discordische Magie ist wohl eine recht neue Form der Magie und vieleicht ist ja der ein oder andere der sich in seinem Wege irgendwie festgefahren fühlt interresiert daran ein Magiesystem mitzugestallten das durchaus Potenzial hat als eigenständiges System zu bestehen.

Ausserdem erkläre ich mich ausdrücklich bereit Fragen bezüglich der Texte zu beantworten, sowie freudig mitzudiskutieren um damit der Sache mehr substanz zu verleihen.

Ich möchte ausserdem betonen das es sich hierbei keinefalls um Werbung für die UoS handelt sondern vielmehr um das Angebot meinerseits an etwas teilzuhaben was vieleicht irgendwann einmal ein eigenständiges und funktionierendes System darstellen kann. Betrachtet euch einfach als Pioniere.

Ausserdem wird in absehbarer Zeit das Handbuch der UoS in der Endfassung vorliegen sodas ich auch ein recht umfasendes Schriftwerk zum studieren zur verfügung stellen kann.

Ein gewisses Grundwissen in Discordianismus ist zwar nicht zwingend vorraussetzung dürfte aber durchaus beim verständniss von Vorteil sein.

Bei interesse einfach in den Thread posten. Ich werde wohl in absehbarer Zeit hier beginnen das Wissen der UoS mit euch zu teilen.
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Re: UniversCity of Sockovia

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 13. Dez 2017 18:23

Ich fange hier mal mit den Prinzipien der discordischen Magie an. Zwar basiert das ganze System auf einen Text den Lord Falgan wohl irgendwann in den 90ern verfasst hat und der mich letztendlich inspirierte über ein discordisches Magiesystem nachzudenken (hier in deutsch einsehbar) doch im großen und ganzen kann dieser Text heute eher als historisches Dokument gewertet werden.
Für intressierte dürfte der Falgan Text totzdem aufschlussreich sein.

Die Prinzipien der discordischen Magie

Was machen Phools

Einer der größten Irrtümer der modernen Magier sei anzunehmen discordische Magie funktioniere ähnlich einer der klassichen Schulen einschließlich Chaosmagie. Discordische Magie schöpft seine Kraft aus der Eristischen und Aneristischen Energie und letztere ist überall wärend die erste leicht zu erzeugen ist wenn man denn weiß wie. Der Phool weiß sowas. Deswegen ist es auch ein Irrtum anzunehmen discordische Magie benötige Meditation oder Gnosis. Der Phool begibt sich allein durch seine Ver-rücktheit in einen Zustand in dem er diese Energien erkennen und kanalisieren kann. Da illuminierte Discordier alle zu einem gewissen grad der Ver-rücktheit unterliegen und Phools sogar noch mehr ist es für diese ein leichtes die Energien zu kanalisieren.

Discordier und Phools

Discordier unterscheiden sich dahingehend von Phools das sie sich zwar zu einem gewissen grad bewusst sind das sie eristische Energie abgeben, diese aber nicht sehr gezielt einsetzen. Wenn ein Discordier seine eristische Energie einsetzt dann meißtens um andere durch verwirrung zu illuminieren. Selbst Discordier verstehen manchmal nicht wovon Phools reden da die meißten von ihnen davon ausgehn das nur genügend Menschen illuminert werden müßten um das Problem mit der aneristischen Energie zu lösen. Man könnte auch sagen der klassische discordische Papst ist ein Anwender der spirituellen Magie. Phools hingegen nutzen diese Energien aktiv. Sie erkennen welche Objekte entsprechende Energien erzeugen und wissen diese geschickt zu manipulieren. Ebenso versteht sich ein Phool darauf Situationen herbei zu führen die ein gewisses Maß an eristischer Energie erzeugen die er dann nutzen kann. Je mehr eristische Energie ein Phool erzeugen kann desto mächtiger wird er werden.


Flüchtigkeit von eristischer Energie

Wir leben in einer nahezu aneristisch gesättigten Welt. Eristische Energie ist in diesem Medium sehr flüchtig sofern sie nicht durch Objekte oder Orte gebunden wird. Ein empfangsloser Fernseher in einer unordentlichen, dunklen Wohnung z.B. ist ein wundervoller Fokus für eristische Energie, warum auch immer. Im Normalzustand (Norm) existiert soviel aneristische Energie das eristische Energie innerhalb von Minuten wieder verschwindet. Phools sind in der lage die Energien noch ein wenig länger zu halten und diese gezielt einzusetzen. Ausserdem sind Phools sowieso in der Lage durch einfach Akte des Chaos und der Verwirrung genügend eristische Energie zu produzieren die sie dann für sich nutzen können. Man könnte daher sagen Phools produzieren ihre eigene Energie.


Der Irrtum

Und genau hier ist auch der Irrtum der klassischen Systeme. Wir Phools schöpfen nicht aus einer Quelle ausserhalb. Wir sind die Quelle. Wir können unsere eigene Energie erzeugen und das wann und wo immer wir wollen und alles was es dazu bedarf ist ein wenig Ver-rücktheit. Und diese Macht sollen wir zugunsten einer discordisch illuminierten Menschheit aufgeben?


Erläuterungen

Eine kurze Liste mit Erklärungen zu einigen Dingen die dich diesen Text besser verstehn lassen werden.

    Ver-rücktheit - Der Zustand in dem sich ein Phool befindet und in dem er permanent eristische Energie absondert. Er ist wortwörtlich ver-rückt. Dieser Zustand entspricht in der Norm einem gewissen Wahnsinn. Ein Phool sollte jedoch durchaus in der Lage sein diesen Wahnsinn zu kontrollieren. Ein aufgestautes Übermaß an Ver-rücktheit führt allerdings beim Phool gelegentlich zu unvorhersehbaren Entladungen. Es empfiehlt sich daher als Phool des öfteren mal kontrolliert auszuflippen um solche Entladungen zu vermeiden. Der Phool verrückt sein Weltbild um diesen zustand zu erreichen. Ver-rücktheit ist aber auch das maß an eristischer Energie die ein Phool erzeugen kann. Ein hoher Grad Ver-rücktheit geht auch immer einher mit einem hohen Grad an eristischer Energie die dem Phool zur verfügung steht. Ver-rücktheit wird auch benutzt um Magie zu wirken welche noch mehr eristische Energie erzeugt. In der Regel geshieht dies wie bereits erwähnt durch kleine Akte es Chaos und der Verwirrung. Die Anarchistisch/Archaische Schule ist wohl hiermit assoziiert.

    Eristischer Fokus - Ein Objekt das permanent eine gewisse Menge eristischer Energie abstrahlt. Dabei gilt in der Regel je ver-rückter oder konfuser ein Gegenstand für einen Norm ist desto mehr eristische Energie wird abgestrahlt. Norm´s die sich zu lange im wirkungsfeld des Fokus befinden stumpfen entweder dagegen ab indem sie einen aneristischen Block erzeugen oder sie beginnen selbst ein wenig eristische Energie abzustrahlen. Irgendwas komisches im Einmachglas scheint oftmals einen guten Fokus abzugeben. Phools erschaffen mit solchen Objekten meißt einne Umgebung der eristischen Energie in der sie gut arbeiten können. In jedem Phool Pool wird sich mit sicherheit irgendwo auch ein Fokus finden lassen. Phools werden in der Regel von solchen Objekten angezogen und neigen dazu diese zu horten was zu noch mehr erzeugter eristischer Energie führt.

    Aneristischer Block - Ein Norm der zuviel eristische Energie abbekommt erzeugt manchmal einen aneristischen Block. Hierbei ballt sich die aneristische Energie um ihn herrum als abwehrreaktion und er wird dadurch nahezu immun gegenüber eristischen Aktionen. Viele Norm´s können allerdings nichts dafür. So ein Block ist die natürliche Reaktion eines Menschen der in einer aneristischen Umgebung aufwuchs.

    Aneristische Artefakte - Seltsamerweise haben sich in unserer Zeit eigenartige Ballungen von aneristischer Energie ergeben. Diese Ballungen haften immer wiederkehrenden Artefakten an. Diese Artefakte sind meißt ganz gewöhnliche Gegenstände und jeder Norm und viele Discordier würden gar nicht die Energien wahrnehmen die davon ausgehen. Die Büroklammer ist das klassische Beispiel eines aneristischen Artefakts und jeder Phool weiß, wo viel aneristische Energie ist kann auch viel in eristische Umgewandelt werden. Im falle der Büroklammer geschieht dies durch das simple aufbiegen.

    Eristischer Shock - Ein eristischer Shock bezeichnet das plötzliche Eintreten eines Zustands völliger verwirrung nachdem man mit einer überdosis eristischer Energie oder auch Chaos konfrontiert wurde. Er kann bis zur Handlungsunfähigkeit führen. Ein guter Phool kann einen erisitischen Shock bei einer Person verursachen. Ein eristischer Shock lässt sich auf zweierlei Weise herbeiführen. Zum einem durch einen sehr großen Akt völligen Blödsinns der sich allerdings im Bereich einer laufenden Freiheitsstatue befinden dürfte. Die zweite Möglichkeit ist die schnelle verkettung kleinerer Akte um die Energie zu potenzieren. Hierbei sollte man beachten das eristische Energie sehr flüchtig ist daher müssen die Akte sehr schnell hintereinander erfolgen damit sich die Energien überhaupt stapeln.

    Aftershock - Das Nachbeben oder auch der Zeitpunkt an dem das Ju-Ju sehr stark ist. Nachdem der Shockzustand erreicht wurde, wird direkt eine klassisch aneristische Situation hervorgerufen. Dies dient dem Zweck, dass das Gehirn der Person die einzig greifbare „normale“ Situation wahrnimmt. Es kommt zu einem Aftershock in dem die Person bereits durch kleine Mengen ungelenkter Aneristischer Energie verloren gehen kann. Hier greift man nun ein und lenkt die Aneristischen Energien in die gewünschte richtung. Auch und grade indem man die vorhandenen Konditionen und Rollenmuster des Gehirns bedient. Als vergleich mag das klassische Rollenbild des verhältnisses (verängstigter) Schüler zu (autoritärem) Lehrer dienen.

    Phool Pool - Ein Phool Pool bezeichnet, wie der Name schon andeutet, eine Ansammlung oder zusammenkunft von Phools die meißt eher spontaner Natur ist. Der Phool Pool ist damit gleichzusetzen mit all diesen magischen Zirkeln und Organisationen. Der größte Unterschied ist aber vieleicht das ein Phool Pool auch mal in einem Swimmingpool statt finden kann. Phool´s sehen das nicht so eng. Für sie ist jeder Ort geeignet um ein Phool Pool abzuhalten. Phool Pools bilden auch eine gute gelegenheit zum ausflippen und arten oftmals in eine unkontrollierte starke Entladung eristischer Energieen aus. Möglicherweise ist dies auch beabsichtigt und Phools senden so der Welt ihre Energie und am Ende ist eigentlich auch jeder der kein Phool ist herzlich willkommen bei jedem Phool Pool.

    Ausflippen - Ausflippen ist eine höchst komplexe, nur Phool´s bekannte technik zum entladen von eristischer Energie. Phool Pools sind gut geeignet zum ausflippen da man dort unter sich ist. Beim ausflippen gibt der Phool einfach seinen intuitionen freien Lauf. Ausflippen wird gelegentlich auch als ein Teilgebiet der Vakuummagie interpretiert und ist assoziiert mit der Schule der Leerenmagie, da ein Phool beim ausflippen all dem nachgeben sollte was er an Ver-rücktheit im Kopf hat und er somit seinen Schädel entleert. Ausgeflippt wird am liebsten an Orangeuntergang dem sinnbild des Verschwinden von etwas. Larry ist an solchen Tagen ein gern gesehener Dämon. Es ist notwendig das ein Phool der zu lange keine Magie wirken konnte ab und zu ausflippt um den Überschuss an Ver-rücktheit abzubauen. Ansonnsten entlädt sich sowas auch schon mal gerne in einem eristischen Blitz. Je mächtiger ein Phool ist desto öfter muß er ausflippen wenn er keine Magie wirken kann. Viele ältere Phool flippen beispielsweise mit einer Meditation aus.

    Eristischer Blitz - Hat sich ein Phool überladen erzeugt er unkontrollierte eristische Blitze. Dies sind spontane eristische Handlungen des Phool. Da er diese nicht kontrollieren kann bringt ihn dies manchmal in unangenehme Situationen.

    Phools Garden - Der Rückzugsort eines Phools. Dort wo man runterkommt und sich entspannt. Ein sicherer, magischer Ort. Der Phools Garden ist so eingerichtet das der Phool sich dort wohl fühlt. Dies beinhaltet meißt das vorhanden sein von einigen bis vielen eristischen Fokusen. Mit diesen wird innerhalb des Phools Garden ein Klima der relativen Ausgeglichenheit zwischen den Energien geschaffen. Der phools Garden ist somit das Sacred Chao an einem Ort.

Quelle: https://aktion23.lima-city.de/wniki/dok ... chen_magie
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Re: UniversCity of Sockovia

Beitragvon WerwesenWendi » 14. Dez 2017 18:02

Wichtig einzig und allein scheint mir hier der Satz zu sein :

Wir SIND die Quelle !!!

Und damit dürfte sich alles Andere erledigt haben .
Viele Namen für Vieles .................................

Und wer die Quelle IST oder auch nur schon "freisetzt" ....hat die ABSOLUTE MACHT
und wird dann zur Wesenheit .
(immer vorausgesetzt natürlich : er kann mit dieser Energie umgehen und sich somit weiterentwickeln)

Neue Namen für einen uralten Weg ...............
WIE ...immer man damit UMGEHT .......entscheidet jeder für sich

MEINE Meinung dazu ;)
Ein "Pakt"...BLEIBT und Götter bleiben
an Deiner Seite , wenn Du es würdig bist !!!
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Re: UniversCity of Sockovia

Beitragvon khezef » 14. Dez 2017 20:06

KLassifiziertes Chaos mit System, um wiederum Systeme auszuhebeln.... was für ein Unsinn.
Und dennoch sind gerade Dinge wie ein Phool Garden oder das Ausflippen etwas, was sich irgendwo in vielen anderen Richtungen wiederfindet. Ob man das nun als Heiligtum benennt und mit Fetischen vollhängt, oder als Phool Garden mit Animefiguren und einer Erisgummipuppe als Foki ausstaffiert..... an der Praxis kommen doch die Parallelen wieder hoch, auch wenn man sich in andre Paradigmen begibt.

Insofern finde ich den Aspekt des Ausflippens nett, eine Einladung zur Ekstase gerade in einem Phool Pool bietet sich sehr an wie Bucky schon sagte, eine in sich gesicherte eristische Sphäre sozusagen. Kommt das hin?

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Re: UniversCity of Sockovia

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 14. Dez 2017 21:02

Im grunde ja. Mir gefällt eher der Aspekt des kultivierten Wahnsinns und der daraus resultierenden "ablehnung" von Meditation im klassischen sinn.
So zu sagen "free your mind" oder auch "tu was du willst" in vieleicht seiner reinsten Form. Das dabei gewisse parallelen Auftreten die solche Dinge wie ein inneres Heiligtum hervorbringen ist glaub ich unabwendbar. Letztendlich brauch man irgendwas um sich selbst und andere zu inspirieren.
Ich denke der springende Punkt und damit das eigentlich neue daran ist es mit Akten bewussten Wahn und Unsinns effekte bei sich selbst und anderen hervorzurufen ... ok das kann man auch über andere Systeme sagen wenn man das mal objektiv betrachtet.

Das das ganze nicht ohne kontroverse abgeht war mir ja im vorfeld schon klar und daher auch der Thread. Immerhin gibt es jetzt soetwas wie eine Basis über die man diskutieren kann.

Was bleibt? Der versuch ein System zu kreieren das auf Spaß aufbaut statt auf Diziplin. Das einen dazu anhält sich treiben zu lassen anstatt sich zu fokusieren und das zumindest versucht sich selbst zu verleugnen denn wenn es keine Regel gibt dann kann es für discordische Magie auch keine geben und wer sich an diese Regeln hält hat das Prinzip nicht verstanden.

Natürlich kommt noch eine psychologische Komponenten hinzu die auf dem Gedanken aufbaut das grade jener Wahn bei aussenstehenden zu Verhalten führt das ein Phool im anschluss nutzen kann sofern er denn weiß wie.
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Re: UniversCity of Sockovia

Beitragvon Remus Horizon » 15. Dez 2017 07:07

Der Discordier:
Der discordische Magier bringt Unordnung in Ordnung,
Chaos in Harmonie,
den Gesang in die Stille,
das Licht in die Dunkelheit,
die Debatte in die Einigkeit,
das Hähnchen zu den Vegetarier,
die Arbeitshandschuhe zu den Verwaltern,


Wo auch immer der Discordier auftaucht, entsteht aktiviert er eine Kraft, die Relativität ins Absolute bringt. Dadurch erschafft der Friktionen, aus denen Kraft steht.

Betritt ein Discordier eine stille Halle, beginnt er zu singen, stimmen alle darauf ein und wird in wundervoller Gesang, so wird er die Kapuze über den Kopf ziehen, um die Stille zurückzubringen. Für einen Discordier endet der Weg der Wandlung nie – Transmogrifikation der Umwelt ist Programm.

Der Raum der Verrückten – der Phool:
Alles hat seine Ordnung, so funktioniert unsere Welt. Auf der rechten Spur fahren wir, bei Rot stoppen wir, bei Grün drücken wir aufs Gaspedal, geht der Wecker ab, stehen wir auf, knurrt der Magen, essen wir, schiesst unser Lieblingsteam ein Tor, jubeln wir, alles hat seine Ordnung.

Welcher Sturm wird entfacht, fällt der Fan in Depression, fällt in der einundneunzigsten Spielminute das entscheidende Tor, welche Irritationen steht, was befindet sich im Raum zwischen dem Jubel der Masse und dem Fall vom Discordier?
So schliesse die Augen – oder noch besser, versuche es in der Realität – und versuche es dir vorzustellen, der tosende Jubel, die Euphorie, die Erleichterung, all die Gesänge, all die Hoffnungen, all die Energien dahinter, alles auf dieses Ziel ausgerichtet, all das strömt, es fliesst, fliesst und fliesst, aber da ist ein Loch, ein Loch inmitten von diesem Fluss, klar, rein, im Spannungsfeld von Getöse, dazwischen liegt unendlich viel in diesem gewaltigen Raum liegt die Kraft vom Discordier.
Verrückt werden ihn die anderen Fans nennen, aber es braucht den Discordier nicht zu kümmern, denn er relativierte, erschuf ein Raum der Kraft, aus dem er zehren konnte.

Das Rudel – der Pool der Phools:
Finden sich Discordier zusammen, vermögen sie ihre Phools zu verschmelzen. Jeder bringt den Akt der Verrücktheit mit, Verrücktheit geht die Verrücktheit, bis er im Wahnsinn enden kann. Aus rationaler und objektiver sich unkontrollierbar entstehen Räume, die ineinander gehen, grosse Räume schaffen, die allesamt Kraft entfalten, aus der gezehrt wird.
Das Rudel oder der Pool dient dem Discordier, um sich inspirieren zu lassen, was seiner eigenen Realität geholt zu werden, denn egal wie verrückt sie ist, sie wird zu seiner Normalität, am Ende zu Harmonie und zu einem stillen Ozean fern dem Phool. Und es ist der Ort, an dem der Discordier seine Batterien auflädt, in dem er sich von Kraft erfüllen lässt, indem er unter seinesgleichen ist, um sein zu können, was er ist, damit ist es auf eine inverse Weise ein Ort der Ruhe.

Der Wahnsinn – wenn Discordier ausflippen:
Finden sich Discordier in einem Pool zusammen, können sie auf dem Höhepunkt ausblieben. Jegliche Ordnung geht verloren. Ordnungssystem auf Ordnungssystem entsteht, jedes wird geboren, um von einem neuen abgelöst zu werden, er verstand, offen, bereit, seiner Natur entsprechend nach Ordnung suchend, fällt von einem Koordinatensystem in das nächste, unfähig, mit seinen Klauen aus Gedanken, Gefühlen und Emotionen Halt zu finden, bis es nur noch das eine gibt, loszulassen, zu lachen, zu weinen, zu frohlocken, zu jauchzen, zu trauern, zu verzweifeln, einfach zuzulassen, was geschieht.
Kraft liegt in diesem Wahnsinn, Befreiung und festen Mustern, das Lösen von Verspannungen, in uns geschmiedet durch den Stress des Alltags. Oder der wahre Wahnsinn, der Discordier verliert sich und fällt in die Untiefen der eigenen Kraft.

Das Paradies des Discordiers – der Garten (Eden):
Das Gegengewicht zu Verrücktheit, das Gegengewicht zu Relativität, das Gegengewicht zur Transmogrifikation, es handelt sich um den Garten vom Discordier. Ob es eine wunderschöne Parklandschaft ist, eine Oase in der Wüste, ein Jahrmarkt, ein Salon, eine Diskothek oder ein Swingerclub, es ist der Ort, der für Ausgeglichenheit steht, für Harmonie, der von Discordier betreten wird, um sich der Kraft der Wandlung, die er sich bedient, um Magie zu praktizieren, zu entziehen.
Die Erschaffung vom Garten (Eden) gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Discordiers, um sich dem wahren Wahnsinn zu entziehen. Ohne diese Zuflucht wird der in den Welten, die er erschafft vergehen. Ordnung ist es, was der menschlichen Psyche Stabilität gibt. Zu dieser Stabilität gehört das Heimatgefühl, Wärme, Sicherheit, einen Ort, an dem es keine Furch gibt, ein Ort der Geborgenheit …

Eristische und Aneristische Energie:
Im Spannungsfeld der eristischen und aneristischen Energie bewegt sich der Discordier. Die eristische Energie entsteht, wo er Relativität ins Absolute bringt, wo er eine Wandlung auslöst. Aber es ist auch die eristische Energie, die den Vorgang an sich auslöst. Eristische Energie ist der Wille zur Wandlung, wie die Wandlung selbst.
Aneristische Energie ist allgegenwärtig, sie bestimmt das Leben der Menschen. Es handelt sich um die Energie, die Ordnung erschafft, wie die Energie, die die Ordnung selbst abgibt. Es ist eine begehrte Form der Energie, weil sie das Gefühl von Sicherheit Geborgenheit verleiht.

Die discordische Entladung – der eristische Blitz:
Der eristische Blitz, eine gewaltige Kraft – entstehend, baut sich eine Ladung eristischer Energie auf, die der Discordier oder ein Rudel nicht fassen können. Verrücktheit geht in Verrücktheit, Raum in Raum, Ordnung in Ordnung, der Discordier oder das Rudel verlieren sich, bis die Kraft der Wandlung zu stark ist, sich ballt und entladen wird.
Ein Priester der Discordier vermag diese Kraft herbeizuführen, sie zu sammeln und zu entladen, um sie zu nutzen. Der Neolyth der Discordier wird dem Wahnsinn verfallen, baut sich so viel Kraft auf, denn der eristische Blitz ist Schutzmechanismus wie Kraft zugleich. Der Phool, der sich nicht mehr kontrollieren lässt, benötigt eine Manifestation – in Form von Kraft. Ansonsten fällt die Wandlung – Spiel zwischen eristischer und aneristischer Energie – in den Discordier, erfasst seinen Geist, seine Energie und er verliert sich.

Der Phool:
Der Phool ist nicht Kia, dass Nagual und was es sonst noch gibt. Es ist ein Ort zwischen Harmonie und Chaos, zwischen Debatte und Einigkeit … Weder braucht es Meditation noch Tranche, um diesen Ort zu finden, der Discordier findet ihn, betritt der das Büro oder die Baustelle am Morgen, die Wohnung oder die Bar am Abend, denn überall gibt es das Absolute, in das Relativität gebracht werden kann.
Der Phool lebt auf, wenn der Discordier die Relativität erschafft. Er entsteht aus der Situation, aus den Geschehnissen, nicht aus dem, was künstlich erschafft wird. Er entsteht aus dem Wechselspiel von Discordier mit den Menschen der Umgebung, mit der räumlichen Umgebung, mit der Stimmung des Tages …
Eine Theorie zu den Multiversen besagt, dass jeder Gedanke ein neues Universum erschafft. Kein wunder verirren wir uns so häufig.
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Re: UniversCity of Sockovia

Beitragvon Cpt Bucky Saia » 3. Jan 2018 16:59

Phoolische Energiegewinnung

Erkenntnisse, niedergeschrieben von Phoolessor Kr!s.

Eine Überlegung...

Wie wir wissen, oder auch nicht, erzeugt der Phool die Energie, die er für sein magisches Wirken benötigt, durch eine gezielte und bewusste Verschiebung des Hodge und des Podge, also in dem er das Heilige Chao durch bestimmte Techniken kurzfristig verändert. Dies kann sowohl innerhalb , als auch außerhalb des Phools geschehen, obwohl diese Trennung niemals absolut sein kann. Befindet sich der Phool zum Beispiel in einem total eristischen Mindset, muss aber einer Aufgabe gerecht werden, welche den lebensweltlichen Prinzip des Thud (aneristisch gesättigte Umwelt) entspricht, z.B. eine Bewerbung schreiben, ist dies äußert unvorteilhaft. An dieser Stelle ließe sich das Ormek'sche Prinzip einsetzten, um die notwendige Struktur in den kognitiven Prozess zu bringen, bzw. diesen zu reanimieren. Hierbei wird allerdings keine oder zumindest nur minimal* zusätzliche Energie erzeugt, sondern die vorhandene Energie in geordnete Bahnen gelenkt und damit nutzbar gemacht. Genauso entsteht keine oder nur minimal für den Phool nutzbare Energie. Befindet sich die Phool in einem eristischen Mindset und ist in einer eristische gesättigten Umwelt unterwegs, erzeugt ihre Interaktion mit der Umwelt ebenfalls keine magisch nutzbare Energie. Eine für das Phool nutzbare Energie entsteht dann, wenn gegensätzliche Potenziale aufeinandertreffen und sich metaphorisch gesprochen aneinander reiben, ganz ähnlich wie in es in einem handelsüblichen Fahrraddynamo der Fall ist. Nur, dass die Energie in diesem Fall nicht elektromagnetisch ist. Daher auch der name: Dynamochaotisches Reibungspotential (kurz Dynap).

Symbolismus

Ein Symbol aus der discordischen Mythologie, welches diesen Effekt annäherend beschreibt, ist die Fünffingrige Hand der Eris, welche schließlich widerstrebende, respektive gegenstätzliche Kräfte beschreibt, welche aufeinander treffen.

Erklärungsansatz

dies ist der fall, wenn der phool in einem eristischen mindset mit einer aneristischen umwelt interagiert und vis versa. die fähige phool ist sich stets über den zustand bewusst, in welchem zustand er sich aktuell befindet und welcher aspekt des heiligen chao gerade in seiner umwelt dominant ist. weiterhin hat es techniken an der hand um diesen sowohl im inneren, als auch im äußeren in die gewünschte richtung zu verschieben und dadurch energie freizusetzten. auf das nervensystem eines graugesichts hat diese energie eine sehr interessante wirkung, da es (noch?!) nicht über die notwendigen strukturen verfügt, um diese irgendwie nutzbringen zu verarbeiten. eine discordierin, ein chonk oder ein phool sind eine konfrontation mit dearatigen energien gewöhnt, ja streben sie bis zu einem gewissen grad sogar an, um kraft zu tanken. eine gängige reaktion wäre hier vermutlich ein lautstarkes und wahnsinniges lachen. ein zeichen dafür, dass man eris gerade sehr nahe gekommen ist :-) je höher der grad an ungewöhnlichkeit, neuartigkeit, unkonventionallität oder fremdartigkeit um so mehr energie wird potentiell freigesetzt. es findet eine temporäre überlastung der höheren hirnareal, besonders des frontal- und neocortex statt. mit anderen worten greyface ist verwirrt. phools wissen, wie sie diese verwirrung nutzen, um die person in eine gewünschte richtung zu manipulieren. die masterphool verfügt zusätzlich über ein ausreichendes maß an empathie und das notwendige etwas an fingerspitzengefühl um zu verhindern, dass das zns des greyface mit einem sogenannten aneristischen block reagiert und damit für alles neue und unbekannte dicht macht. der aneristische block ist quasi eine selbstschutzreaktion des nervensystems und dient der aufrechterhaltung einer grundsätzlichen funktionalität. ist dieser punkt erreicht ist keine magsiche beeinflussung mehr möglich und man sollte vielleicht besser den rückzug antreten. es sollte einleuchtend sein, dass die stärke der feigesetzt energie auch mit der anzahl der phools respektive der graugesichter zusammen hängt, welche in einem begrenzenten raum aufeinander treffen. natürlich kann auch ein eristischer oder aneristischer fokus, also ein objekt welches über die entsprechenden eigenschaften verfügt, gunutzt werden um dynap zu erzeugen. dies kann durchaus von vorteil sein, da es persönliche anwesenheit unnötigt macht und die rolle eines distanziertes beobachteres eingenommen werden kann.

Beispiel

Wie eine derartige technik aussehen kann, hat uns die göttin persönlich gezeigt, in dem sie den goldenen apfel in die hochzeitsgesellschaft von peleus und theite schleuderte. ein goldener apfel hat an diesem ort nichts zu suchen, garnichts. er erzeugte deshalb ein erhebliches maß an verwirrung. die aufschrift: „kallisti - der/dem schönsten“ lenkte diese ersteinmal sehr unspezifische verwirrung/energie in ein bestimmte richtung und es brach ein handfester streit von zaun, welcher sich auf der erde schließlich als der trojanische krieg manifestierte. der schriftzug funktionierte in diesem fall wie eine art blitzableiter und lenkte die freigesetzte energie in eine vordefinierte richtung. eine zielkoordinate für die energie zu determinieren ist einerseits wichtig, wenn es darum geht ein bestimmtes magisches ziel zu erreichen, andererseits wird dadurch ein großteil der energie abgeführt, was wiederum einen eristischen block verhindern kann.

*die angesprochene minimale energie wird dadurch erzeugt, dass ein zustand in einen anderen überführt wird. ganz ähnlich der freisetzung von energie beim wechsel des aggregatzustandes eines stoffes in einen anderen.

Quelle: https://aktion23.lima-city.de/wniki/dok ... egewinnung
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