Without the Light Kapitel 2

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Without the Light Kapitel 2

Beitragvon Dimensionsschläfer » 6. Aug 2016 02:24

Völlig durchnässt vom schweiß wachte Narzir auf, das schrille Kreischen des Pafkala's riss ihn aus seinem Schlaf. Auch in dieser Nacht quälte ihn der Albtraum von dieser mysteriösen Frau im Wald, zu real nahm er diesen Traum war, als wäre er dort gewesen, bei ihr. Doch die das weiche Gefühl des Fedlbettes zog ihn schnell wieder in die Realität zurück, schneller als ihm eigentlich lieb gewesen wäre. Er blickte rüber zu dem Pafkala der wieder verstummte und sich intensiv seinen Früchten widmete. "Nützliche kleine Vögel " dachte er noch halb verträumt. Normalerweise dienen abgerichtete Pafkalas den hiesigen Bewohnern des Nordbezirks als Wecker oder ersatzweise als Brieftaube, aber Narzir hatte auch schon von Züchtern gehört die Pafkalas zum Kampf abrichteten und aus den kaum 10 Zentimeter großen Vögeln effektive Waffen machten. Am meisten aber faszinierte ihn die Farben Vielfalt die das Federkleid dieser Vögel zierte, im richtigen Licht konnte man alle Farben des Regenbogens erkennen. Narzir öffnete die kleine Käfigtür, aber der Vogel machte keinen Flucht Versuch, er wartete auf seinen Befehl. Narzir suchte kurz den Geist des Vogels, um ihm ein Bild des nächsten Nachtlagers zu zeigen, kurz vor der Stadt Oh'min. Narzir selbst kannte diesen Weg zu gut, denn so wie er es jetzt bei dem gefiederten Kerlchen macht, hatte man es auch einst bei ihm gemacht um ihm den Weg zu zeigen. Der Vogel verstand auf anhieb und machte sich sogleich auf den Weg, "ihn im Käfig mitzunehmen wäre ohnehin zu gefährlich" dachte sich Narzir "das erregt nur ungewollte Aufmerksamkeit, und dem Vogel gefällt das bestimmt auch besser als eingesperrt zu sein". Dieser Gedanke gab ihn die innere Befriedigung um endlich in Fahrt zu kommen und seine überschaubare Ausrüstung zu packen: seinen Köcher und seinen Jagdbogen, seine aus dem Leichtmetall Stromit gefertigte Rüstung, diese sah auf den ersten Blick schwer aus, aber dank dem Stromit bot sie einen ausgewogenen Schutz und kaum Belastung durch ihr Gewicht. Dem Käfig packte er sorgsam in den Rucksack, zusammen mit etwas Proviant und seinem Feldbett, welches sich auf das 50fache seiner Größe schrumpfen lies und denoch sehr bequem war, Narzir faszinierte der Anblick des Miniaturbettes immer wieder, und es belustigte ihn immer wieder das man Magie nach dem Fall der Maschinen im Jahre 4040 dazu benutzte um Betten zu schrumpfen. Nach dem auch das Bett verstaut war griff er nach dem Letzten Gegenstand der jetzt mutterseelenallein da lag: sein Schwert Lunastra. Dies war bei weiten kein gewöhnliches Schwert, es zählt zu den 4 Schwertern der Solarias, laut der Legende geschmiedet in den Feuern der Sonne, und gehärtet in den tiefsten Stellen der Ozeane. Die anderen drei Schwerter hatten die Namen Teostra, welches das Gegenstück zu Lunastra bildete, Ionius und Zenoras, letzteres wurde aber laut den volkstümlichen Legenden vernichtet weil seine Macht die Macht der anderen Schwerter bei weitem übertraf und man Angst hatte das dieses Schwert den Untergang der Zivilisation bedeutete, da man ihm sogar nachsagte das es dazu fähig wäre mit einem Hieb das Licht der Sonne zu spalten und auszulöschen. Narzir selber wusste nicht genau ob er dieser Legende glauben schenken sollte, da sein Schwert Lunastra bis jetzt auch nicht wirklich mehr war als ein Schwert und sich seine angebliche Macht bis jetzt nicht wirklich gezeigt hatte. Das einzige worin sich seine Klinge von gewöhnlichen Schwerten abhob waren die immer gleiche Schärfe, und das sehr leichte Gewicht , jedoch war das auffälligste Merkmal die Tiefblaue Farbe der Klinge, und die feinen goldenen Linien die sich durch diese zogen. Er wusste nur eines über dieses Schwert, seit es ihn auserwählt hatte, hat sich sein Schicksal komplett verändert.

Narzir betrachte noch kurz die einzigartige Schönheit dieser Waffe, beschloss aber sich nicht weiter diesem Gedanken hinzugeben. Er blickte kurz nochmal darauf ehe er Lunastra in die lederne Scheide steckte. Er richtete sich nun komplett auf und sah sich noch kurz um. Er wollte sicher gehen das er alle Spuren die auf seinen Aufenthalt an diesem fleck hinwiesen verwischt waren. Als er mit der Vernichtung der beweise seiner Existenz zufrieden war warf er sich seinen Rucksack über und machte sich auf den Weg Richtung neuem Schicksal, Richtung Hauptstadt des Südbezirks: Oh'min
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Re: Without the Light Kapitel 2

Beitragvon Dimensionsschläfer » 6. Aug 2016 02:29

Ist ein bisschen kurz geworden, dafür wird Kapitel 3 um einiges länger ^^
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