Lycantropie ?!

Alles rund um Vampirismus und Lycanthropie

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Lycantropie ?!

Beitragvon Feline » 13. Sep 2005 18:52

... komme mit dem lesen nicht hinterher. Das ist ja echt gut, da steckt Arbeit hinter! Hast Du etwas in der Art selber mal erlebt?
Also ehrlich gesagt glaube ich ja an die erste Art des Shiftings nicht so wirklich :-)
Aber die anderen Sachen, gerade die Sache mit den Berserkern, recht stimmig. Auch in der schamanischen Tradition wird von manchen so gearbeitet. Die Arbeit mit Schutz- oder Begleittieren ist ja bekannt, aber einige Schamanen wandeln sich auch in ihr Tier, weil sie ja eh schon Charakteristiken von ihm aufweisen. Sonst wäre das Tier nicht bei ihnen.
Eine Sache, die mir nicht so passt, ist, das Du Homosexualität als Geisteskrankheit bezeichnest. Das ist es nicht. Es ist einfach ein Zustand. Manche sagen, aufgrund eines Hormonungleichgewichts der Mutter in der Schwagerschaft (es läßt sich wohl fast immer nachweisen, das die Mutter eine schwierige Zeit hatte in der Schwangerschaft). Aber die Leute sind nicht geisteskrank. Warum auch.
Ansonsten ein toller Bericht!
Feline
 

Beitragvon Lestat de Lioncour » 14. Sep 2005 12:44

Hallo Feline, danke des Lobes und der konstruktiven Kritik, nein, so war das mit der Homosexualität nicht gemeint, es ging mehr darum, das dieses Thema mehr aus der medizinischen Sicht betrachtet wurde, als psychologische Entrückung wie es bei anderen Krankheitsparametern von Fetischsüchten beobachtet werden kann. Es spiegelt nicht explizit meine Meinung dar, jeder soll leben wie er will, aber laut Schulmedizin gilt dieser Fetisch, den man genauso analysieren könnte, wie die Tatsache, daß eigentlich alle Menschen bisexuell sind, der eine mehr, der andere nur latent aber nicht außlebend, ein vielfältiges Thema, aber die Tatsache bleibt vorhanden, daß nachwievor diese Lebensausrichtung in medizinischer Fachliteratur immer noch als Krankheit angesehn wird, unabhängig davon, dass jedes Leben lebenswert ist, in all seinen Schattierungen des Seins.

Zu Deiner Frage, ob ich sowas in der Form schon mal erlebt habe, ja das habe ich. Vor 16 Wochen ca. habe ich auf einer Chatline in einem dunklen Forum einen 36jährigen kennengelernt, der davon überzeugt war, der Lycantropie verfallen zu sein. Was auffiel, eigentlich meistens, daß Besagter gerade geschäftlich gescheitert war, also seine herrschaftliche Position eingebüßt hatte, was nachhaltig psychologische Probleme für den Einzelnen aufwirft, vom Macher zum Lakeien zu schrumpfen, vom Herrn zum Diener. Aus psychologischer Sicht würde ich sagen, sein Problem war der Machtverlust als solches (Firmenpleite) und er suchte einen anderen Weg dieses wiederzuerlangen, bzw. hier durch mythologische Archetypen , in Form des Astral - Shifts, aber letztendlich die typische Form der Contheriantropie aufwies. Er war sehr verstört, als ich Ihn kennenlernte, kam gerade aus dem schwarzen Lager, irgendeiner Loge mit satanischer Ausrichtung und fasste Vertrauen als er merkte, daß ich mich mit solchen Themen beschäftigte. Anfangs ging es zwar nur um Invokationsfragen in beidseitigen Gesprächen, aber schnell kam doch zutage, daß er wissen wollte, ob es irgendein Ritual gäbe, diesen metarmorphosischen Prozess beschleiunigen zu können.
Er schickte mir Blut von sich und Haare, des Wunsches erfüllt, ich könne für Ihn ein Ritual in Angriff nehmen, daß Ihn diesbezüglich helfen würde.
Ich machte Ihm den Vorschlag, erstmal vom Dienen in seiner satanischen Gruppe wegzukommen und das Tier als solches mit natürlichem Herschaftsanspruch in sich wahrzunehmen, daß er dankend annahm. So ca. 12 Wochen begleitete ich Ihn bei diesem Prozess und bat Ihn mir täglich Bericht über Erfolg und Misserfolg zu geben. Wir hatten im Vorfeld ein gemeinsames Ritual über Astralreisen hinter uns gebracht, daß von meiner Seite als reines Placebo - Ritual durchgeführt wurde., um analysieren zu können, inwieweit dieses Wirkung zeigen würde.
Schon nach dem ersten Abend berichtete er von Ziehen in beiden Kiefern, von sich änderndem Körpergeruch, das Wahrnehmungsgefühl sich verbessert hätte, genau wie der natürliche Triebinstinkt. Aus seiner Biografie war zu Tage getreten, das er wohl früher einmal den Beruf des Metztgers gewählt hatte, um dem Lebensaft Blut und Fleisch immer nah zu sein, schreckte auch vor Selbstritzen nicht, hatte aber Angst den letzten konsequenten Schritt dieser Metarmorphose zu gehen, sich der daraus auffälligen Art in einer Großstadt zu leben bewußt. Seine Phantasie steigerte sich von Tag zu Tag und wurde immer gewaltbereiter und unmenschlicher, sie pervertierte sich vom Wunsch, Menschen zu zerreissen bis in die abstrusesten sexuellen Abgründe unmenschlichen Seins. Er schilderte mir solche bis dahin nie bekannten abscheulichen Szenen und Situationen, die er mit mir erleben wollte, als gewissenlos, agierende, reissende Bestien, daß ich sie hier aus jugendrechtlichen Gründen nicht ausführen darf, aber soviel sei gesagt, ich habe nie zuvor solch monströses Verhalten beobachtet.
Nachdem es sich wie gesagt um einen reinen Placeboakt meinerseits handelte, war ich mir der sozialen Verantwortung dieses Menschen schnell bewußt, ich musste darauf acht geben, nicht ein entfesseltes, durch mich bestätigtes Monstrum ungezügelt auf die Menschheit loszulassen, deswegen band ich Ihn in andere Rituale mit ein, um seinem agressivem Verhalten eine überlebensnotwendige Zurückhaltung solchen Tuns entgegenzuhalten, bzw. Ihn einigermassen auf gesetzeskonformen Kurs zu halten, was mir auch Anfangs gelang.
Von Mail zu Mail, von Tag zu Tag wurden seine geistigen Auswüchse, des Tötens und Fressenswollens stärker und ungezügelter, genauso wie er täglich von Neuem über körperliche und geistige Veränderungen berichtete. Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem ich mich fragte, ob ich Seiner Zeilen folgend, solche Texte überhaupt noch vertreten konnte, trotz Wissensdurst und Forscherdrang, weil die Qualität seiner ausgesprochenen Gedanken, die gesetzeskonforme Linie überschreiteten und mir klar wurde, das sich irgendwann der Admi dieses Forums zu Wort melden würde, solch kranken Texten folgend.
Letzendlich beendeten wir den Kontakt, der Gewissheit, dass jeder Wolf sein Eigenrevier hat, wir also nur ein Stück des Weges gemeinsam gehen würden, ich beschwor Ihn aber eindringlichst, sich in der Stadt nicht auffällig zu verhalten, seinen Drang lieber in menschenleerer Flur auszuleben, abbringen konnte ich Ihn nicht von seinen Leidenschaften.

Ich bin schon sehr lange auf diesen Wegen unterwegs, habe viele Formen von illusorischer Bessenheit, wirklicher und unwirklicher Formwandlung sowie andere Formen und Verhaltensweisen menschlicher Abstrusitäten kennengelernt, die nur zu oft mit mystifizierten Archetypen verwechselt werden, muss aber trotzdem bekennen, daß es Menschen gibt, die in Ihrer wilden Natur lycantropischen Verhaltensmustern bedenklich nahekommen.
Gruss :chaos:
Zuletzt geändert von Lestat de Lioncour am 17. Aug 2007 00:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Azazel » 14. Sep 2005 18:35

gefährliche Geschichte Lestat.
Ich kenne das nur zur genüge; denn ich erhalte viele Mails von Menschen, die entweder solche Tendenzen aufweisen oder z.B. an Selbstmord denken - das kann man nicht mit einem textbaustein beantworten, sondern man muss sich sehr wohl überlegen wie man da vorgeht - das betrifft sowohl die rechtliche Seite, als auch die psychologische Seite.

Dein Fall ist natürlich noch eine Verschärfung; denn durch Deinen intensiven Kontakt hast Du natürlich eine Art des Vetrtrauens aufgebaut, die sehr tiefgreifend sein kann, sprich die Gefahr ist gross, dass bei einem Kontaktabbruch die Sache eskalieren kann. Trotzdem verhehle ich nicht, dass es auch eine sehr interessante Studie ist!

by the way - hast Du zufällig ein Ritual bei der Hand, welches für eine Evokation bzw. Kontaktaufnahme eines Djinns taugen könnte?
ich habe da einen Menschen aus Afrika per Mail an der Backe, der da unbedungt etwas haben will und das ist nicht gerade mein spezielles Wissensgebiet!
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Beitragvon Feline » 15. Sep 2005 22:30

Das is ja grob!
Na hoffen wir, das ihm seine Besessenheit Ventil genug ist.
Aber das ist anders, als z.B. multible Persönlichkeiten, wo sich Persönlichkeitsteile komplett abspalten, und die Regie übernehmen. Persönlich kanntest Du den aber nicht?

Wobei es ja auch quatsch ist, denn mal vom Jagt-und Blutrausch abgesehen (kann ich mir halt nur vorstellen, das es den Tieren eine wilde Freude ist, die Beute zu erlegen), sind Wölfe ja gar nicht grausam. Sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten mit festen Rängen im Rudel. Und gejagt wird auch zusammen, nach Muster. Und getötet wird eben nicht aus perverser Freude am Quälen, sondern weil die Familie was zum Fressen braucht. Oder um Rivalen zu vertreiben. Wobei ich nicht glaube, das das bis zum Tod geht, der Schwächere wird aus dem Rudel ausgestoßen, und das wars schon. Ob er dann allein überleben kann, ist sein Problem.

Ziemlich psychotisch der Typ.

Ich hab gerade was abgelehnt, man muß auch nicht immer und alles machen.
Feline
 

Beitragvon Lestat de Lioncour » 16. Sep 2005 01:27

Kleiner Tipp !
Der Typ läuft in Berlin frei herum !
Gruss und angenehme Träume an Alle ! :chaos:
Zuletzt geändert von Lestat de Lioncour am 17. Aug 2007 00:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Feline » 17. Sep 2005 15:50

*lol* da war ich gerade auf Urlaub *ggg*
Feline
 

Beitragvon Azazel » 18. Sep 2005 11:40

ich denke, dass Du recht hast was die Wölfe betrifft Feline, aber das Werwesen bzw, der Werwolf hat halt nicht nur die den Wolfsanteil, sondern auch den menschlichen Anteil und der ist wohl weniger vom Sozialverhalten geprägt:-))
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Beitragvon Lycan » 19. Sep 2005 21:57

Ich habe da mal ne Frage Lestat. Hat der Typ gesagt das er wölfische merkmale aufweist oder schliest du einfach nur das er eine Art Werwolf ist? Ich möchte nämlich noch sagen das es nicht immer ein Werwolf sein muss! Es gi8bt unzählige Formen von Werwesen z.B. Werbär, Wertieger, WerLeopard, Wereule, Werhai usw. Ich bin der Meinung das man tief in sich ein bzw. mehrere Tiere "in sich trägt". Also ich meine das jeder ein anderes Tier hat das die "wilde Seite" eines Jeden verkörpert. Und wenn man dann durch Rituale diese/s Tier nach ausen treibt nimmt man die Züge dieser/dieses Tiere/s an.
Ps. Lestat du schriebst Shifting- Teil 4 gibst noch drei weitere Teile? Wenn ja kannst du zufällig die anderen 3 Teile noch ins Forum stellen oder sie mir wenigstens als pm oder E-Mail zukommen lassen? Ich bedanke mich schon mal im Vorraus! :lol:

Gruß :chaos: Lycan :chaos:
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Bad Wolf » 20. Jul 2011 19:26

ja wir alle stammen von Wölfen ab!

Wir sind wölfisch!
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Zerberus » 20. Jul 2011 22:07

ja wir alle stammen von Wölfen ab!

Wir sind wölfisch!



ich denke der beitrag von lestat gab eine antwort auf die letzten 30 threads zum thema werwolfverwandlung .


ich weiss nicht auf welchem wege du auf die schnapsidee gekommen bist , aber wenn man sich den intelligenzquotienten von wölfen und affen anguckt , wäre ich froh wenn euresgleichen vom wolf und ich vom affen abstammen würde .




wacht auf , nehmt die realität wahr . gesteigertes instinktives verhalten zeugt noch langen icht von lycanthropie


gruß zerberus
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon gabor » 20. Jul 2011 22:33

....aber von zuviel Adrenalin zeugt es schon...oder war es Testosteron... :???: :lol:
Linke Hand zum Gruss!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Halde » 7. Aug 2011 13:54

:???:


ich habe das mal von einer Serie aufgegriffen dort hat ein Indianer gesagt das wir von Wölfen abstammen sollen.


Wölfe sind inteligenter als du denkst!
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Bella Aurora » 7. Aug 2011 15:45

Das ist aus Der Biss Reihe und wurde weiter oben schonmal besprochen

Liebe Grüße
Bella
Und hüte dich vor den Guten und Gerechten! Sie kreuzigen gerne die, welche ihre eigene Tugend erfinden - sie hassen den Einsamen.
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Alveradis » 9. Aug 2011 18:15

Die Ansicht gibt es schon, kommt aber eher aus der Mongolei.
Und da glauben die Mongolen auch eher, dass MONGOLEN von Wölfen abstammen.

So wie Koreaner von Tigern und Bären abstammen.

Und die mittelamerikanischen Indianer aus Maismehl gebacken wurden.

Das sind ihre Schöpfungsgeschichten. Unsereiner wurde eben von Gott geformt oder aus einer Rippe gebastelt. Was das jetzt für uns bedeutet sei mal dahin gestellt.
- Harmony, like a following breeze // at sea, is the exception." (Harvey Oxenhorn, Turning the rig)
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon gabor » 10. Aug 2011 09:12

Ähmmm..bei den Mongolen hat aber wohl auch noch`ne blaue Hirschkuh mit gemischt...
Die Bilder werd ich niemehr los... :lol:
Linke Hand zum Gruss!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Alveradis » 10. Aug 2011 21:09

Stimmt, da war noch was.
So ganz fit bin ich auf dem Gebiet auch nicht mehr, das letzte Buch, was ich drüber gelesen habe, ist schon ein paar Jahre her und die letzte Kommunikation mit einem mongolischen Schamanen noch ein bisschen länger ;)
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Halde » 14. Nov 2012 15:27

RE: zerberus Wölfe sind schlauer als du denkst!!! Wir haben mit den Wölfen sehr viel gemeinsam.


:wolf: :wolf: :wolf:
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Daimao_Koopa » 18. Nov 2012 00:52

Halde hat geschrieben:Wir haben mit den Wölfen sehr viel gemeinsam.

Sicher doch. Sogar so viel, dass neun von zehn Hundebesitzern ihre Hunde vermenschlichen und dadurch verziehen...
Dann gibt es auch noch das Problem, dass durch den gewohnten Kontakt mit dem Hund der Respekt vor dem wilden Tier
verloren gegangen ist. Jeder Depp hält sich heute für einen Hundeflüsterer oder Wolfsmenschen... Dabei versteht die
moderne Welt doch schon seit Ewigkeiten nicht mehr, was Wildheit - wild sein - Wolf sein - eigentlich ist.

Abgesehen davon hat ein Wolf mit einem Menschen nur so viel gemein, wie ein Hund mit einem Wolf,
oder ein Reh mit einem Elefanten: sie sind Gruppentiere. Mehr nicht.
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Bad Wolf » 10. Jan 2013 23:08

hi,

dich denke das wir viel mit Wölfen gemeinsam haben. Außerdem würde ich auch mit meinen Wolf im Bett schlafen.
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon citgirl alias whitemoon » 12. Jul 2013 22:36

Bin gerade hier drüber gestolpert beim lesen ...
...wie ein Hund mit einem Wolf...sie sind Gruppentiere. Mehr nicht.

Wölfe und Hunde haben(zumindest von dem was ich weiß, man kann mich auch verbessern falls ich mich irre, oder vlt. einen Link der oben genanntes zeigt rein setzen, denn das würde mich dann schon interessieren) mehr Gemeinsamkeiten außer das beides Rudeltiere sind, wie zB. die Anatomie(bei großen Hunden), das Jagdverhalten mancher Rassen, Sozialverhalten etc. ..)...

Doch ist es schon abschweifend genug und nicht mehr Themenspezifisch, deshalb cut:/ ..

c.a.w
..Und der Wind drehte sich
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Biergigant » 13. Jul 2013 20:11

citgirl alias whitemoon hat geschrieben:
Doch ist es schon abschweifend genug und nicht mehr Themenspezifisch, deshalb cut:/ ..

c.a.w


Oh ich finde es Themenspezifisch. Der Affe nämlich von dem wir abstammen ist auch ein "Rudeltier". Auch die Vampirfledermaus. Es könnte sein dass Natur"magier" etc sich oft für Werwölfe, Vampire halten.

Ich würde sagen feurig, natürliche Gemüter sind eher Werwölfe. Schamanen, Druiden. Jäger des Lebens, des Ursprunges, der Urkräfte. Runen, Berserker...

Grosshirnies, natürliche Denker halten sich eher für Vampire. Magier, Philosophen. Jäger des Wissens, der Macht, des Übersinnlichen, Höheren. Schriften, Manipulation, Illusion...

Das heisst aber nicht dass ich nicht an jene Wesen glaube gelle? Das könnte nur eine Erklärung des Phänomens sein dass sich Menschen für jene Wesen halten.
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Rammelstilzchen » 13. Jul 2013 21:21

Ich dachte der Mensch wär ein Affe. zumindest konnt ich mir nur so immer ihr Verhalten erklären.

Ich würde sagen feurig, natürliche Gemüter sind eher Werwölfe. Schamanen, Druiden. Jäger des Lebens, des Ursprunges, der Urkräfte. Runen, Berserker...

Grosshirnies, natürliche Denker halten sich eher für Vampire. Magier, Philosophen. Jäger des Wissens, der Macht, des Übersinnlichen, Höheren. Schriften, Manipulation, Illusion...


Soll das eine metapfer sein? Anders ergibt das sonst irgendwie keinen Sinn. und wieso sollten grosshirnies keine Vegetarier sein?
Heute lach ich, morgen raub ich,
übermorgen hol ich der Magd ihre Unschuld;
ach, wie gut, dass niemand weiß,
dass ich Rammelstilzchen heiß!
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Biergigant » 13. Jul 2013 21:51

Rammelstilzchen hat geschrieben:Soll das eine metapfer sein? Anders ergibt das sonst irgendwie keinen Sinn. und wieso sollten grosshirnies keine Vegetarier sein?


Ja das mit dem Vegetarier ergibt sogar Sinn. Graf Dacula war ja auch ein vegetarischer Vampir, der die Lilalaune Welt volle hasste, mit ihrem Glücksstaub usw hahaha.


Rammelstilzchen hat geschrieben:Ich dachte der Mensch wär ein Affe. zumindest konnt ich mir nur so immer ihr Verhalten erklären.


Tust auch gut daran das so zu sehen. Kein "Grosshirn" kann Alleine bestehen :| Auch Grosshirnies sind zum Durchschauen freigegeben.
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon Ischade » 16. Jul 2013 21:46

Mir ist durchaus klar, dass das Thema hier schon eine Weile her ist, aber ich möchte dennoch etwas dazu schreiben.

Ich halte den betreffenden keineswegs für einen Lycantrophen. In dem Augenblick, wenn er schreibt, ist er ein Mensch, zu logischem Denken, Vernunft und facettenreichen Emotionen fähig. Sicher reagieren Lycantrope in manchen Benalgen anders. Tief in ihnen ruht das Bedürfnis in einem Rudel zu leben, frei zu sein, zu jagen. Aber nicht in der Weise, wie hier beschrieben wurde. Erst wenn der Hunger, die Angst oder andere animalische Emotionen zu stark werden, tritt die Verwandlung ein. Dabei kann der Lycantroph selbst nicht sagen, was wirklich geschieht. Da er die Welt nur noch mit den Sinnen des Wolfes – also eines Tieres wahrnehmen kann. Er kann nicht nachdenken, was er ist, er erkennt sich nicht in einem Spiegel oder begreift, was er tut. Wenn er tötet, stillt er nur seinen Hunger. Das letzte was er als Mensch fühlt ist in der Tat die Verwandlung selbst, Schmerzen in den Händen wenn sie zu Krallen werden sind das erste und meist auch das letzte, was er bewusst spürt… das erste was dann wieder bewusst da ist, ist meist eine drückende Müdigkeit, da die Verwandlung und die Jagd sehr kräftezehrend ist und den Körper überfordert…. Ob der Mensch sich tatsächlich in einem Wolf verwandelt, oder eben nur die Welt so wahrnimmt, spielt für den Werwolf selbst keine Rolle und kann wohl nur von einem Außenstehenden beobachtet werden…
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Re: Lycantropie ?!

Beitragvon khezef » 16. Jul 2013 21:49

Interessant. Ist das eine Theorie oder hast du das schon live gesehen oder gibt es dazu irgendwo etwas Fassbares?
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