Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Die Magie der Pflanzen und Steine

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Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon ap » 28. Dez 2009 09:36

mir ist gerade langweilig, es ist zwischen den Feiertagen absolut nichts los im Büro, kein Telefon, keine eMail.... daher möchte ich euch folgende unterhaltsame Pflanze vorstellen, vielleicht kennt die ja jemand und/oder hat das schonmal probiert und kann seine Erfahrungenm mitteilen ?

Inwieweit das wirklich "bewußtseinserweiternd" ist.... lass ich mal offen da fehlt mir die Erfahrung, vorstellbar wäre es auf jedne Fall.... den reinen "Unterghaltungsfaktor" kann ich jedoch bestätigen...







Hawaiianische Holzrose

Hawaiianische Holzrose (Argyreia nervosa)

Systematik
Klasse: Dreifurchenpollen-
Zweikeimblättrige (Rosopsida)
Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung: Nachtschattenartige (Solanales)
Familie: Windengewächse (Convolvulaceae)
Gattung: Argyreia
Art: Hawaiianische Holzrose

Wissenschaftlicher Name
Argyreia nervosa
(Burm. f.) Boj.
Die Hawaiianische Holzrose (Argyreia nervosa; Syn.: Argyreia speciosa (L. f.) Sweet, Convolvulus speciosus L. f.), auch Hawaiian Baby Woodrose, Monkey rose, Elefantenwinde oder Silberkraut genannt, ist eine Efeu-ähnlich aussehende Pflanze aus Indien, die zu den Windengewächsen (Convolvulaceae) gehört.

Die Hawaiianische Holzrose ist eine windende Pflanze, die bis zu 10 m hoch klettert. Die herzförmigen, auf der Unterseite behaarten Blätter erreichen eine Länge von bis zu 31 Zentimeter. Ihre Zellen enthalten einen latexartigen Milchsaft. Entgegen ihrem Namen ist sie ursprünglich im tropischen Asien heimisch. Man findet sie auf Hawaii, in Indien, Australien, Afrika und auf Sri Lanka.

Die Pflanze ist für ihre psychoaktiven Samen bekannt, die Hawaiian Babies genannt werden. Sie enthalten den Wirkstoff Ergin (Lysergsäureamid, LSA), der dem Lysergsäurediethylamid (LSD) ähnlich ist und psychedelisch wirkt.

Die Wirkung tritt etwa 30 bis 120 Minuten nach Einnahme ein und kann zwischen drei und zwölf Stunden andauern. Es kommt häufig zu Übelkeit, Erbrechen und Unterleibskrämpfen. Andere Nebenwirkungen bei Konsum der Samen sind Erschöpfung und Verstopfung. Auch an den Tagen nach dem Konsum können noch Nachwirkungen in Form von allgemeinem Unwohlsein, Übelkeit und Blähungen auftreten. Bei Überdosierungen können toxische Effekte (Ergotismus) auftreten.

Die bei anderen Drogen häufig auftretenden Körperzuckungen und lähmungsähnliche Müdigkeitserscheinungen bleiben meist völlig aus. Dafür wird allerdings die Wahrnehmung stark beeinträchtigt. Selbst bei der Einnahme von kleinen Mengen der Holzrosenkerne werden Lichter wie Ampeln, Werbetafeln, Leuchtschriften usw. als viel heller strahlend und ab einer bestimmten Dosierung sogar als „anziehend“ empfunden. Das Tageslicht kann als störend empfunden werden.

Die Einnahme von LSA und LSD macht körperlich nicht abhängig und ist bei Einhaltung der Dosierung körperlich auch nicht schädlich, da es sich vollständig vom Körper abbaut. Allerdings kann bei zu häufiger Einnahme eine psychische Abhängigkeit entstehen.

Die Wurzel gilt in der ayurvedischen Medizin als Tonikum für Nerven und Gehirn, und wird als Verjüngungsmittel, Aphrodisiakum und zur Steigerung der Intelligenz eingenommen. Ebenfalls wird sie bei Bronchitis, Husten, Ejakulationsschwäche, Nervosität, Syphilis, Diabetes mellitus, Tuberkulose, Arthritis und genereller Schwäche verordnet. In Assam wird die Holzrose volksmedizinisch verwendet.
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Azazel » 29. Dez 2009 09:17

das wurde mal von Freunden in deren Laden feil geboten und hatte zu großem Ärger geführt:-))
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon gabor » 29. Dez 2009 10:59

Warum wohl...?
Ich halte überhaupt nichts von solchen Sachen!Da wird immer auf Krampf eine Lücke in der Gesetzgebung gesucht,und was dann dabei rauskommt sind Irre,und Leute in der Notaufnahme.
Meine Phyllium produzieren übrigens auch Wunderkacke.....ich werd das Zeug aber sicher nicht probieren!
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Azazel » 30. Dez 2009 10:07

so in etwa war das auch:-)

Der Mensch hat Lust auf einen Rausch und da sucht er/sie halt Lücken:-)) ohne manchesmal die Folgen zu bedenken!
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon ap » 30. Dez 2009 10:17

gabor hat geschrieben:Warum wohl...?
!Da wird immer auf Krampf eine Lücke in der Gesetzgebung gesucht,und was dann dabei rauskommt sind Irre,und Leute in der Notaufnahme.

Azazel hat geschrieben:ohne manchesmal die Folgen zu bedenken!


naja, da kann man aber auch nicht verallgemeinern, verglichen mit Fliegenpilzen, Tollkirschen, Engelstrompeten (Nachtschattengewächse?) und anderen "Provinzdrogen" dürfte die Holzrose relativ harmlos sein.
Grundsätzlich stimme ich aber zu, aus dem Alter Experimente mit Gartenunkräutern zu tun die im Volksmund einfach nur "giftig" sind bin ich raus.... da bleib ich doch lieber bei den Dingen die ich kenn.
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Umbra » 30. Dez 2009 10:34

Keine "gute" Droge.
Wenn man psychisch nicht stark genug ist, kann man leicht auf Selbstmordgedanken kommen. Die extremen Wechseln von Fröhlich zu Depressiv können einem fertig machen. Das alles hängt natürlich vom Zustand der Person ab.

Ich will nur hinzufügen, dass 6 Stunden Dauerrausch nicht einfach so vorbei rasen. :kotz: ...nein danke!
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon ap » 30. Dez 2009 11:56

Umbra hat geschrieben:Keine "gute" Droge.


WAS ist denn eine "gute" Droge ??? ;)


Umbra hat geschrieben:Wenn man psychisch nicht stark genug ist, kann man leicht auf Selbstmordgedanken kommen. Die extremen Wechseln von Fröhlich zu Depressiv können einem fertig machen. Das alles hängt natürlich vom Zustand der Person ab.


a) trifft das auf alle/viele Drogen zu, und b) muß die Person da aber schon sehr labil sein.
Allerdings hast du insoweit schon Recht, es ist keine "chillige" Droge, irgendwie ist der Rausch anstrengend und "stressig".
und die Zeit kommt einem ewig lang vor...

Umbra hat geschrieben:Ich will nur hinzufügen, dass 6 Stunden Dauerrausch nicht einfach so vorbei rasen. :kotz: ...nein danke!


....eben, ganz im Gegenteil, die Zeit vergeht gar nicht...!
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Umbra » 30. Dez 2009 13:10

a) trifft das auf alle/viele Drogen zu, und b) muß die Person da aber schon sehr labil sein.


Ich würde sagen, dass trifft nur auf "psychedelische" Drogen zu, wie: Cannabis, LSD, diverse Kakteen (z.B. Peyote). Bewusstseins erweiternde Drogen eben...


Allerdings hast du insoweit schon Recht, es ist keine "chillige" Droge, irgendwie ist der Rausch anstrengend und "stressig".
und die Zeit kommt einem ewig lang vor...


Absolut! wobei ich schon mal recht schöne Sachen auf Holzrosen erlebt hab. Momente wo ich unbesorgt und gedankenlos etwas beobachtet hab, wie z.B. ein Lagerfeuer oder sehr hilfreiche Einsichten bzw. Gedankengänge ...Gemütlich, solange keine unerwünschten Gedanken oder Ängste auftauchen, denn dann ist es sehr einfach sich hineinzusteigern bis man gar nicht mehr weißt wie man runter kommen soll.

Do you believe, when you're high,
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon ap » 30. Dez 2009 13:58

Umbra hat geschrieben: wobei ich schon mal recht schöne Sachen auf Holzrosen erlebt hab. Momente wo ich unbesorgt und gedankenlos etwas beobachtet hab, wie z.B. ein Lagerfeuer oder sehr hilfreiche Einsichten bzw. Gedankengänge ...Gemütlich,


jep.... ich bin mal nachts Stunden vor einem Bordell gestanden und hab nur die hübsche rosa Beleuchtung bewundert !!! :chaos:
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Umbra » 30. Dez 2009 14:14

:lol:
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Clown » 30. Dez 2009 14:55

Ich denke es kommt auch auf die Gesellschaft an in der man sich befindet wie ein Rausch wirkt.
Da gibt´s nen alten Zauberspruch: "Keine Macht den Drogen"...das sagt eigentlich schon alles. Wer sich viel von Drogen verspricht hat schon verloren bevor er Sie überhaupt genommen hat. Denn Drogen ändern eigentlich überhaupt nichts. Sie haben keine Macht. Einen Rausch okay oder ein Nebenbeigenuss zu einer Party. JA. Aber Macht? Nein.

Dabei sollte man auch bedenken dass die Macht genausowenig da ist wenn man keine Drogen nimmt. Es gibt viele Menschen die fühlen sich mächtig weil Sie "Keine Drogen brauchen". Ist genau so ein Fehler.
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon ap » 30. Dez 2009 16:05

Clown hat geschrieben:"Keine Macht den Drogen"...das sagt eigentlich schon alles.

. Denn Drogen ändern eigentlich überhaupt nichts. Sie haben keine Macht. Einen Rausch okay oder ein Nebenbeigenuss zu einer Party. JA. Aber Macht? Nein.
.



dem möchte ich So eigentlich Nicht zustimmen...... wenn man bedenkt was harte Drogen wie Heroin oder von mir aus auch Speed aus einem Menschen machen können so kann man die "Macht" dieser Drogen doch nicht wirklich abstreiten, und wenn diese "Macht" nur aus der eigenen Schwäche herrührt...


Clown hat geschrieben:Ich denke es kommt auch auf die Gesellschaft an in der man sich befindet wie ein Rausch wirkt.

. Wer sich viel von Drogen verspricht hat schon verloren bevor er Sie überhaupt genommen hat. .


das ist dafür umso richtiger !! ;)
Zusätzlich ommt es aber auch auf die eigene Erfahrung an, wie man mit einem derartigen Rausch umgeht.



Clown hat geschrieben:Es gibt viele Menschen die fühlen sich mächtig weil Sie "Keine Drogen brauchen". Ist genau so ein Fehler.


Jein.... ich denke allein schon die Tatsache sich so "mächtig" zu fühlen gibt einem selbst soviel Kraft und Selbstvertrauen das man auch in "Macht" umsetzen kann.......



aber wir kommen vom Thema ab.... ich denke wir hier sind alle Verfünftig genug die Sache kritisch zu betrachten... ;)
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon gabor » 1. Jan 2010 11:16

Das sind die wahren Dämonen,und sie zu beherrschen ist nicht so leicht!
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Azazel » 1. Jan 2010 12:35

jep.... ich bin mal nachts Stunden vor einem Bordell gestanden und hab nur die hübsche rosa Beleuchtung bewundert !!!

:lol: was sich wohl die Damen des Etablissements gedacht haben?
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Gast » 29. Jun 2010 12:12

hi @ all
ich hab vor etwa 8 jahren mit nem kumpel ipomea tricolor samen gegessen
ich hab etwa 80 samen gegessen und wog damals 60 kg
er hatt etwa 60 gegessen und wog schätzungsweise 90kg
die ipomeas (Trichterwinden) enthalten weniger ergin als hawaiianische babys sind dafür in deutschland überall zu kaufen wo es zierpflanzensamen gibt (auf ungebeiztheit achten)
die samen waren 2 x 5 mm klein, schwarz, steinhart und haben holzig, bitter und modrig geschmeckt (trotzdem lange nich so schlimm wie kakteen oder ayahuasca)
nach 15 minuten wollte mein kumpel kotzen gehn die übelkeit wird immer schlimmer
ich konnte in überreden solange wie möglich damit zu warten
25 minuten nach der einnahme hatten wir dann aber den parkplatz der kneipe richtig schön versaut und sind rein
nach 2 oder 3 bier hatt die wirkung eingesetzt und hatten sehr intensive gespräche geführt
wir hatten das gefühl uns auch ohne worte unterhalten zu können
die kneipenatmosphäre wurde störend und wir fuhren dann auf das grundstück meines vaters an nem waldrand
es gab bei geöffneten augen nur leichte optische halluzinationen bei geschlossenen umso mehr
was auffiel gegenüber lsd oder pilzen waren starke akustische halluzinationen, ich kann mich an eine frauenstimme erinnern die sich anhörte wie Arwen Undómiel aus herr der ringe die ich damals noch nicht kannte und die uns regelmässig dazwischenredete oder unsere sätze vollendete oder im hintergrund sang
mein kumpel hatt sie auch gehört und gemeint das es wohl gaia die naturgöttin sei.
war alles in allem ein sehr angenehmer, lustiger und chilliger trip den wir auch heute noch immer wieder gerne wiederholen
nebenbei kiffen macht die sache dann doch etwas wild
nebenbei saufen macht die sache im wahrsten sinne zum kotzen
jep das war mein erster LSA rausch
LG
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon gabor » 29. Jun 2010 23:18

Jetzt muss ich aber mal den Finger erheben!
Ein bissel experimentieren....gut,soll sein!
Aber dann noch fahren?Ich hoffe Du meintest auf dem Fahrrad!!!!
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Alveradis » 30. Jun 2010 16:00

Gut, dann kommt jetzt Spielverderber Al und hebt den Finger für alle:

WENN ihr schon meint, mit Drogen experimentieren zu müssen, sucht euch jemanden, dem ihr vertraut und der sich damit auskennt.
Irgendwelche Aktionen, die aus irgendwelchem "hab ich mal gelesen / gehört, dass es geil sein soll" resultieren können böse enden.
Sie können auch gut gehen, aber der Prozentsatz an Leuten, die bleibende Schäden aus so Aktionen getragen haben, ist nicht niedrig.

Also an ALLE: Nicht nachmachen! Was sich so chillig und entspannt anhört, ist gefährlich!

Mal abgesehen davon, dass ich die Impulse meines Körpers nie so unterdrücken würde, etwas, das mein Körper als giftig einstuft, nicht sofort auszukotzen, wenn mir danach ist....
- Harmony, like a following breeze // at sea, is the exception." (Harvey Oxenhorn, Turning the rig)
- Der beste Ort, das Kriegsbeil zu begraben ist in deinem Gegner!"

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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Gast » 16. Jul 2010 02:38

@gabor
nein! auch mit dem fahrrad sollte man nichtmehr am straßenverkehr teilnehmen wenn man lsa genommen hatt
erst recht nicht beim ersten mal
wir ließen uns mit dem auto fahren vom einem dritten der an dem abend nüchtern blieb (und hier deswegen auch nicht weiter wichtig gemacht werden soll :D)

@alveradis
übelkeit ist wichtig wenn auch nicht grade toll um sich vor schlimmeren vergiftungen zu bewahren aber es ist nicht so als meine man sterben zu müssen wie manchmal bei ner flasche vodka *lol* man kotzt kurz und 10 minuten später ist die übelkeit komplett verschwunden^^
bei meskalinkakteen hingegen war bei mir das immer eher ein hauptaspekt der ganzen erfahrung
also dieses stundenlange kotzen als gäbe es kein morgen mein ich
und das bevor die eigentliche wirkung einsetzt *rofl*

@all
ich hätte wohl auchnoch erwähnen sollen das ich viel erfahrung mit anderen halluzinogenen hatte und erstmal sehr viel über wirkung und dosierung gelesen hatte

UND mich trotzdem schon wochen und tage vorher an die dosis herangetastet hatte:
zuerst 4 samen gegessen = keine wirkung wie zu erwarten
dann ein paar tage später 10 samen gegesen wieder nix gemerkt außer ganz leichte übelkeit ne stunde lang etwa
ne woche gewartet und dann 20 samen zermahlen und nen kaltwasserauszug daraus gemacht den dann filtriert und getrunken = ganz leichte wahrnehmungsveränderungen kaum erwähnenswert die übelkeit die ich mit dem kaltwasserauszug umgehen wollte war doppelt so stark wie bei 10 zerkauten gegessenen samen deswegen hab ich mir ab da die arbeit auch gespart
die übelkeit dauerte aber auch nich viel länger als eine stunde

+++
da manche substanzen lange im körper bleiben bevor sie abgebaut werden können sich 2 dosen in kurzen zeitraümen ergänzen. Beispiel: man nimmt ein gramm einer droge und erzielt keine wirkung. am nächsten tag nimmt man ein halbes gramm und die wirkung setzt voll ein!!!
man kann sich dabei seinen körper als gefäß vorstellen: erst wenn das gefäß voll ist bleibt was übrig fürs hirn
ich wußte das von nachtschattendrogen die ich nicht so schnell mehr nehmen werde und es auch niemandem raten würde der nicht genau weiß was er tut
+++

war mir zwar klar das das bei lsa nich so sein würde aber da ich ja grade eh am rumtesten war
hab ich gleich am nächsten tag wieder 20 samen genommen dieses mal zerkaut und geschluckt: das selbe wie am tag davor = leichte wahrnehmungsveränderungen eher noch leichtere als am tag davor und ne stunde übelkeit an die ich mich langsam gewöhnt hatte

so nun aber: wieder ne woche gewartet 30 samen zerkaut geschluckt fast gekotzt und nen leichten rausch gehabt nix was mich vom hocker gehauen hätte aber genug um die endgültige dosis für mich (80 samen) und meinen kumpel (60 samen)festzulegen und am nächten morgen giengs mir richtig gut keinen kater keine übelkeit
dann fast nen monat warten müssen bis mein kumpel auch mal zeit hatte und dann mit ihm den trip gehabt den ich euch ja schon geschildert hatte

so jetzt wisst ihr in etwa wie vorsichtig ich mit drogen umgehe die ich nicht kenne und von denen ich denke das sie relativ harmlos sind

lsa kann am richtigen ort und richtig dosiert ne schöne sache sein die indianer mexicos nehmen es schon jahrtausende lang um krankheiten zu heilen oder ähnlichem (oder um zu kucken welche zahlen bei der nächsten lottoziehung drann kommen xD *spässchenmach*)

lsa-haltige windensamen sind für mich in den dosierungen die ich bis jetzt getestet habe schwächer als lsd und auch schwächer als meskalin oder psilocybin substanzen mit denen ich mich schon sehr gut auskannte als ich zum erstenmal von lsa hörte
aber es sind erstens: naturdrogen! und somit muss man vorsichtig sein weil pflanzen je nach wachstumsbedingungen sehr sehr unterschiedliche wirkstoffkonzentrationen enthalten können
und zweitens: halluzinogene! und somit können natürlich auch alle bekannte nebenwirkungen auftreten wie psychosen und so weiter aber das sollte eh jeder wissen der sich mit solchem hippishit auseinandersetzt, ne? ^^

ich sollte euch auch nicht vorenthalten das ich auch schon weniger erfreuliche stunden erlebte als mein besagter kumpel mal meinte ne eher heroische dosis ipomeas einbauen zu müssen und stundenlang angst hatte das es diesmal einfach zu viel gewesen sei und bei ihm wohl eher dämonen (hehe das passt ja hier rein) als elben :evil: auf nen sprung vorbeikamen und er nurnoch mit meiner akustik-klampfe zu beruigen war
naja ein paar stunden später konnte er aber auch schon wieder darüber lachen. der held^^

naja vielleicht weiß ja jetzt der eine oder andere ein bisschen mehr darüber aber die entscheidung es zu versuchen oder zu lassen werd ich euch nich abnehmen :P
LG
Gast
 

Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Schamagus » 16. Jul 2010 07:22

@Gast:
Sag mal, bist du dir sicher, dass das die hawaiianischen Babyholzrosensamen waren?
Also ich habe zum einen gelesen, dass man.... puh.... ich glaub als max. Dosis wurden 10 angegeben. Vor ein paar Wochen war ein Freund bei mir zu Besucht und wir hatten je 5 Samen gekaut und das ging ziemlich ab. Und du hast 80 genommen? Kann ich mir iwie nich so ganz vorstellen....

Zu sehr interessanten Ergebnissen kam es dann, als wir noch etwas Gras rauchten, da Mischkonsum ja nicht einfach zwei Drogeneffekte hervorruft, sondern die eine Droge den Effekt der anderen Droge verändert. Dieser sehr interessante Zustan, der sich bei mir vor allem durch das Gefühl aufbaute, mit allem eins zu sein wiederspiegelte, haben wir dann gleich für eine Meditation genutzt.
Viele mögen jetzt denken "Meditieren auf Drogen kann doch jeder", aber es ist Fakt, dass viele Schamanen oder sonstwie magisch praktizierende Drogen für ihre Praxis benutzen. Ich habe während der Meditation sogar ein paar energetische Techniken gelernt, die einen Zustand kompletter Anspannung und gleichzeitiger Etspannung erzeugen (lässt sich schwer zu beschreiben, kann aber auf Dauer so krass werden, dass mein ganzer Körper leicht vibriert) und diese Technik kann ich auch jetzt noch, mitlerweile sogar innerhalb von Sekunden anwenden.

Ihr könnt mich auch gern auf gewisse Art und Weise Spießer nennen, aber ich nutze Drogen max. für den schamagischen Gebrauch.

:chaos:
Sh. :D
Schamagus
 

Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon gabor » 16. Jul 2010 09:19

Sehr interesannte Beiträge!
Wisst Ihr eigentlich,was Ihr Euren Nieren,und Lebern antut?
Und zur "schamanischen"Verwendung....bei"Macumba"Riten haut sich ein "Medium" schonmal 2 Liter Rum in die Birne...und sowas soll helfen mit Geistern in Kontakt zu treten???
Ich würde da eher von "getäuschter Wahrnehmung",als von "Bewusstseinserweiterung"reden!
Es leben hoch die Alkaloide!Das Tor zu einer anderen(besseren????)Welt! :lol:
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Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon Gast » 16. Jul 2010 15:45

@Schamagus
Nein! wie ich bereits sagte handelte es sich dabei nicht um hawaiian baby woodrose samen (Argyreia nervosa) sondern um Himmelblaue Prunkwinden Samen (ipomoea tricolor)!!!
die ipomoea samen sind kleiner und enthalten viel weniger wirkstoffe! aber es ist die gleiche wirkstoffzusammensetzung
der hauptwirkstoff ist ergin

@all
+++
Ergin, auch D-Lysergsäureamid (LSA), ist ein dem LSD verwandter Stoff aus der Gruppe der Mutterkornalkaloide. LSA kann als Grundstoff für Synthese von LSD dienen. Alleine entfaltet es beim Menschen eine dem LSD ähnliche, aber nicht ebenbürtige Wirkung halluzinogenen Typs.
+++

auch im Mutterkorn (Claviceps purpurea) ist ergin enthalten
überdosierungen von Argyreia nervosa oder Ipomoea tricolor oder Claviceps purpurea oder auch von Turbina corymbosa (eine weitere erginhaltige windenart) können auch zu ergotismus(!!!) führen!
(wie allerdings im ersten post von ap beschrieben weswegen ich nicht näher darauf eingegangen bin)

zum vergleich:
bei lsd und psilocybin und thc gilt die 600 - 800fache dosis eines mittleren rausches als tödliche dosis (das kann mit psilocybinpilze essen oder haschisch/gras essen/rauchen nicht erreicht werden weswegen dies als KÖRPERLICH sicher gilt)
bei gebrauch der reinsubstanzen lsd psilocybin und thc allerdings schon wenn auch bei letzteren beiden eher schwierig

bei lsa(ergin)-haltigen pflanzen kann schon die 20 - 30 fache dosis eines mittleren rausches zu ernsten vergiftungen oder sogar zum tod führen

bei meskalin und alkohol kann die 2 - 4 fache dosis eines mittleren rausches zu ernsten vergiftungen oder sogar zum tod führen

als todesursache wird wie bei allen nervengiften lähmung des zentralen nervensystems und tod durch atem- oder herzstillstand angegeben

allerdings kann es bei unseren winden hier und beim mutterkorn schon bei nahezu-tödlichen dosen zu ergotismus kommen und zwar durch die bei diesen pflanzen immer auchnoch enthaltene Alkaloide Ergotamin, Ergotoxin und Ergometrin.
SO!! und nun viel spass damit! >:->
(Nach Hofmann und Wasson (1978 The Road to Eleusis) war es allerdings schon 2000 Jahre vor Christus bekannt, dass nur die natürlich vorhandenen psychoaktiven Lysergsäurealkaloide wasserlöslich waren, und damit wurden berauschende Getränke gebraut, die die unerwünschten Effekte der anderen Alkaloide umgehen.)


wenn ich halluzinationen erleben will dann nehme ich psilocybinpilze oder lsd
wenn ich nen schwachen trip vorziehe dann nehm ich entweder ne niedrigdosierte pilzmenge oder eben windensamen
Gast
 

Re: Hawaiianische Holzrose (Baby Woodrose)

Beitragvon gabor » 16. Jul 2010 22:59

Mutterkorn hätte ich in rauhen Mengen da....
Es verursacht aber nicht nur Hallus,sondern führt als lustige Nebenerscheinung auch zu schwerste Durchblutungsstörungen!Eine früher als"Jakobsfeuer" bekannte Krankheit......
Wer also auf absterbende Zehen etc. steht.....schickt mir`ne PN! :lol:
Freundschaft!
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