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Cass XI hat geschrieben:Hallo,
die alte Diskussion. *g* Auf beiden Seiten, Wissenschaft wie Religion, wird teilweise nicht fair argumentiert
.....
Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt. Jemand der eine konsequente religiöse oder spirituelle Praxis verfolgt, um so sein Wissen zu erweitern oder höhere Erkenntnisse zu erlangen, verdient meiner Meinung nach den gleichen Respekt. Die Frage ist natürlich wie diese Menschen mit dem Wissen, sei es naturwissenschaftlich oder religiös erworben, umgehen. Wenn sich da ein Fanatismus abzeichnet oder jemand meint, er könnte die Welt erklären, dann kann ich darüber nur schmunzeln. Dieser Welterklärungsreflex zeichnet sich leider auch in den Naturwissenschaften ab, obwohl ein wissenschaftlich geschulter Mensch, verstehen müsste, wo seine Grenzen sind. *g* Überall gilt: Ich weiß, das ich nicht weiß.



Ich hat geschrieben:Ob der Begründer auch Theologe war und die Kirche das abgesegnet hat, weil es ihr weltanschaulich und/oder gar propagandistisch in den Kram paßte, vermindert oder vermehrt für mich persönlich allerdings grundsätzlich nicht den Wert bzw. den möglichen Wahrheitsgehalt dieser Theorie - natürlich vorausgesetzt, daß der Begründer selbst das ganze nicht aus solcherlei Motivation in die Welt gesetzt hat!
Vieleicht sollte man aufhören wissenschaftliche und spirituelle Erkentnisse als zwei vollkommen getrennte Bereiche zu behandeln. In meinen Augen ist diese Trennung ein Irrweg und auch eine erst relativ neue Erscheinung.
Menschen wie Pythagoras, Newton, Kepler, Kopernikus, Hildegard von Bingen, John Dee, Trithemius usw. waren meiner Ansicht nach erfolgreich, weil sie da nicht getrennt haben.
Das Verhältnis "spirituelle" zu "wissenschaftliche" Arbeiten ist zum Beispiel bei Dee und Newton in etwa gleich.

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