Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon greyfox » 12. Dez 2011 13:20

Daimao_Koopa hat geschrieben:Um zum Thema zurück zu kommen, wirkliche Schnittpunkte zwischen den Realitäten gibt es nicht - nur wenn die Beteiligten daran glauben.
Eine Empathie in die Begriffswelt der anderen ist zwar möglich, jedoch sinnlos, da man die Begriffswelt des Gegenübers nur durch die
eigene Vorstellung derselben verstehen kann.

Ja! Das ist ohne Zweifel eine zentrale Frage. Wer jedoch glaubt, dass es nur viele sich nicht überschneidende Realitäten gibt, müsste eigentlich doch als logische Schlussfolgerung radikaler Konstruktivist sein oder? Es gibt keine Möglichkeit zu beweisen, dass mein Gegenüber, du/ihr, nicht nur ein Erzeugnis meiner Phantasie oder etwas Ähnlichem ist.

Ich finde die von Bella angesprochenen Punkte durchaus berechtigt. Was ist real? Ist etwas real wenn es im Kopf passiert? Ich dachte wir hätten gesagt, Realität fände im Kopf statt. Ist dann Gott für manche Menschen real? Sind Dämonen für manche real? Und warum hat noch nie jemand von diesen Leuten einen Dämonen gestreichelt? Was ich für mich persönlich noch nicht verstanden habe ist, wo denn die Schnittpunkte zwischen Realitäten sein sollen, wenn diese nur im Kopf stattfinden... liegt wahrscheinlich daran, dass ich selbst wie alle anderen auch in meiner Realität gefangen bin. Oder aber daran, dass ich wirklich alleine auf der Welt bin und ihr alle Teil meiner eingebildeten Realität, und es daher gar keine Schnittpunkte geben kann. (fände ich irgendwie deprimierend)

Daimao_Koopa hat geschrieben:Dieser Austausch und die eventuelle Veränderung der eigenen Gedankenwelt ist es, die solchen Konstrukten wie der Realität erst einen Sinn verleiht.
Was man im Austausch alles erfährt und welche Vorstellungen man sich macht, die man dann in die eigene Gedankenwelt integrieren kann, gleicht
die "Ungewissheit des Wahrseins des Gegenübers" (mMn) lohnenswert aus. Etwas schwierig, aber nachvollziehbar, oder?
Äh... eher schwierig nachvollziehbar. :lol:

Friede sei mit euch!
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon gabor » 12. Dez 2011 23:31

Ist das aus der "Enzoklopedia Galaktika",oder direkt aus dem"Anhalter"?
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Mi+ » 13. Dez 2011 00:47

Daimao_Koopa hat geschrieben:Eine Empathie in die Begriffswelt der anderen ist zwar möglich, jedoch sinnlos, da man die Begriffswelt des Gegenübers nur durch die
eigene Vorstellung derselben verstehen kann.


Ah, kein Lernen möglich?

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PS, alles was ist, ist womöglich sinnig, halt oft nicht nach menschlichen Kriterien.
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Seth Atum » 13. Dez 2011 01:04

Ich finde Diamos Beitrag sehr interessant. Braucht das eine das andere zum Exestieren? Oder kann eines sogar alleine exestieren ohne das andere? Da sieht man wiedermal das wir noch viel zu lernen haben....
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Daimao_Koopa » 13. Dez 2011 14:07

@greyfox:
Nicht unbedingt radikaler Konstruktivist, aber Skeptiker auf jeden Fall. Es gibt nichts, das von Menschen geschaffen wurde, und
sich nicht lohnen würde in Zweifel gezogen zu werden. Die Erkenntnis, die man daraus mitnimmt, hilft einem mit anderen Dingen
besser um zu gehen - auch wenn die "traurige" Möglichkeit besteht, dass nichts einen Sinn hätte (Selbst wenn dem so wäre, arbeitet
die menschliche Natur durch die "Einbildung" einer Realität dagegen).

Mir geht es nicht darum den Menschen ihren Mut und ihren Sinn des Lebens zu nehmen. Es geht mir nur darum, auf die (mögliche)
Fiktion von Realität hinzuweisen. Der Mensch braucht sie und selbst wenn sie durch so eine Theorie, wie die unsere, zerschlagen würde,
hätte das auf die allgemeine Wahrnehmung keinerlei Einfluss.

greyfox hat geschrieben:Was ich für mich persönlich noch nicht verstanden habe ist, wo denn die Schnittpunkte zwischen Realitäten sein sollen, wenn diese nur im Kopf stattfinden...

Ich habe nochmal darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es doch einen Schnittpunkz gibt... der ist allerdings so grundlegend, dass
man ihn leicht übersehen kann: das Bewusstsein. Dabei denke ich speziell an die Erklärung von Descartes...
Wenn ich ein Bewusstsein habe, muss mein Gegenüber auch eines haben usw.

Mi+ hat geschrieben:Ah, kein Lernen möglich?

mi

PS, alles was ist, ist womöglich sinnig, halt oft nicht nach menschlichen Kriterien.

Doch! Indem man sich eine eigene Vorstellung von dem Gehörten macht. ...und sinnlos ist das Eintauchen in eine fremde Gedankenwelt ja nur
in der Hinsicht, da man sich kein objektives Bild davon machen kann.

Letzteres kann auch ich nur bestätigen. Aber schließlich reden wir hier auf einer menschlichen Basis und da müssen die passenden Kriterien ausreichen.
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Mi+ » 13. Dez 2011 18:49

... auf einer menschlichen Basis ...

ja, doch deswegen bin ich ja Okkultist um über diesen Tellerrand ab und an einen Blick zu erhaschen.

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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon khezef » 13. Dez 2011 19:27

Mi, eines würde mich jetzt doch einmal interessieren, hier fern von allen anderen Themen. Du sprichst immer von dir als Okkultisten, die meisten anderen hier jedoch sind unwürdige Adamskinder. Was klassifiziert für dich denn "Den Okkultisten"?

Was die Realität betrifft: Jeder lebt doch in seiner eigenen kleinen Traumwelt. Nur auf dem Berg seiner toten selbst erkennt man ein Fitzelchen der wahren Realität. Hab ich mir zumindest sagen lassen. ;)
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Mi+ » 13. Dez 2011 19:58

Die seltsamen Gestalten die über Weihrauchmischungen hingebungsvoll steiten wie Normalmenschen über die Bundesliga.

Die seltsamen Gestalten die bei -18° im Wald von der Polizei angehalten werden mit den Worten: "Was machen sie denn hier? Ziemlich kalt hier. Können wir mal ihren Ausweis sehen.."

Die seltsamen Gestalten die ihre Fenster nicht mit Wärmedämmung isolieren sondern mit allem was Geräuschdämmung bringt.

Kurzum, meine Sippschaft.

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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Karolinger » 13. Dez 2011 20:13

Wie wärs mit ausziehen und aufhören mit rumheulen?
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Mi+ » 13. Dez 2011 20:29

Ach, Klo.

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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Karolinger » 13. Dez 2011 20:39

ohhhhh, wie er wieder beleidigend wird, weil er nicht kontern kann ^^

Ich kenn da nen gutes Buch Mi+ http://www.amazon.de/Kraft-zum-Scheissen-Mantras-Schei%C3%9Fens/dp/3831136416
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Mi+ » 13. Dez 2011 20:42

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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Karolinger » 13. Dez 2011 20:54

Du bist ein Grund warum ich dieses Forum so lieb gewonnen hab :D
Auch wenn du ein bisschen behindert rüberkommst weil du dich wiederholst. Aber das is schon ok :)
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Bella Aurora » 14. Dez 2011 09:48

Muah x)
Da kommt man morgens hier nichtsahnend rein und liest sowas, herrlich ^^
Karolinger, was hast du denn zum Thema in diesem Thread beizutragen?

Liebe Grüße
Bella
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Karolinger » 14. Dez 2011 13:22

Tjoa, um der Bella´s bitte mal nachzukommen.

Jeder hat eine eigene Blase in der er lebt.

Ende.

Ich gehe nicht davon aus das du damit zufrieden bist. Ich gehe aber auch nicht davon aus das ich hier jemanden im Forum zufrieden stellen muss. Erst recht nicht dann wenn es erlaubt ist, Beleidigungen frei zu posten.

Deine unterschwelligen Bemühungen an mir zu appellieren schlagen fehl. Ich bin nicht länger hier im Forum um mir eine Reputation aufzubauen. Ich bin nur noch hier um köstlich zu amüsieren :D

Und auch auf dich zurückzukommen Bella, du armes kleines Mädchen. Bist in diese Welt gekommen und hast nur schlechtes erlebt. Niemand kann nachvollziehen was für Schmerzen du durchgemacht hast. Wer kann dir da schon böse sein, wenn du dich für die dunkle Seite entscheidest?
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Bella Aurora » 14. Dez 2011 14:38

@Karolinger

Für was oder wen ich mich entscheide ist meine Angelegenheit, nicht deine ;)
Aber echt schön, dass du noch so an mich denkst, hab mich bereits gefragt, wann du das nächste mal auftauchen wirst...

Ich bin nicht länger hier im Forum um mir eine Reputation aufzubauen. Ich bin nur noch hier um köstlich zu amüsieren

Das sind ja auch sehr noble Ansätze, Hut ab!

Ich hatte mich bereits anfangs gefragt, warum Du dich nicht ordentlich vorgestellt hattest, was sich ja nun erübrigt hat. Ist dir das nicht selber zu doof?

Zum Thema:
Dank der vorherigen Aussagen ist es nicht nötig den Kern deiner Aussage weiter auszuschmücken.

Liebste Grüße
Bella
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Karolinger » 14. Dez 2011 16:58

Bella Aurora hat geschrieben: Ist dir das nicht selber zu doof?


Nun ja, sollten wir das Thema beginnen "Argumentieren im Internet" ?

Lieber nicht ^^ Solange ich hier mit einem Lächeln reinkomme und wieder rausgehe, solange ist mir nichts doof genug :) (ich bin ja damit auch nicht der einzige. Gabor ist mein heimliches Vorbild geworden, aber pssssscht, nicht weitersagen)

Dennoch, du bist nicht auf mich eingegangen. Hab ich dich etwa emotional kompromittiert?
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Mi+ » 14. Dez 2011 17:52

Um auf Karl den Käfer einzugehen müßte man ihn erstmal ernstnehmen können.

Tja, erst mit Steinen werfen und dann das Echo nicht abkönnen.

Wobei, um den Bogen zum Gesprächsfaden wieder zu spannen, Karl lebt nicht in einer fiktiven Welt, er lebt in seiner autistischen.

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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Bella Aurora » 14. Dez 2011 18:04

Hab ich dich etwa emotional kompromittiert?


Du bist süß! :lol:

Warum sollte ich auf derartigen Müll eingehen? Da hab ich besseres zu tun, so sorry!
Aber hier gibt es bestimmt ein paar Leute, die liebend gern mit dir spielen würden ;)

Liebste Grüße
Bella
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Daimao_Koopa » 14. Dez 2011 18:40

Da der Streit ziemlich gut zum eigentlichen Thema passt - Realitäten prallen aufeinander und suchen nach einer Schnittstelle - geb ich mal grünes Licht. :D

khezef hat geschrieben:Was die Realität betrifft: Jeder lebt doch in seiner eigenen kleinen Traumwelt. Nur auf dem Berg seiner toten selbst erkennt man ein Fitzelchen der wahren Realität. Hab ich mir zumindest sagen lassen. ;)

Guter Gedanke, khezef! Die Haltlosigkeit der eigenen Realität offenbart sich meist, wenn man alleine ist und keinen Partner für
sein ganz persönliches Theater finden kann. Ist dies der Fall, spürt man regelrecht, dass die Welt, in der man gelebt hat, nur ein Spiel ist.

In diesem Falle dann Solitaire.

Karolinger hat geschrieben:Ich bin nicht länger hier im Forum um mir eine Reputation aufzubauen. Ich bin nur noch hier um köstlich zu amüsieren :D

Hier, für dich! Ein Gruß vom alten Zarathustra.

"Geist hat der Schauspieler, doch wenig Gewissen des Geistes. Er glaubt immer an das, womit er am stärksten glauben macht – glauben an sich macht!
Morgen hat er einen neuen Glauben und übermorgen einen neueren. Rasche Sinne hat er, gleich dem Volke, und veränderliche Witterungen.
Umwerfen – das heißt ihm: beweisen. Tollmachen – das heißt ihm: überzeugen. Und Blut gilt ihm als aller Gründe bester.
Eine Wahrheit, die nur in feine Ohren schlüpft, nennt er Lüge und Nichts. Wahrlich, er glaubt nur an Götter, die großen Lärm in der Welt machen!"


Zu deiner Intention wäre somit alles gesagt.
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Karolinger » 15. Dez 2011 00:34

Daimao_Koopa hat geschrieben:Zu deiner Intention wäre somit alles gesagt.


Dagegen sage ich noch nicht einmal etwas ^.^

To my homies :fu: you know how you are.
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Re: Realität - Die Fiktion einer wahren Welt

Beitragvon Daimao_Koopa » 15. Dez 2011 18:13

>:->
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