Wie werde ich ein Werwolf / lerne Gestaltwandeln?
Allgemeines zum Gestaltwandeln.Werwölfe und Gestaltwandler haben einen ziemlich Coolness-Faktor. Kein Wunder, dass sich viele Beiträge um Gestaltwandeln (auch shapeshiften oder skinwalken) und fachnahe Themen handeln.
Zuerst einmal sei angemerkt: Wir haben im Forum einen eignen Bereich, der sich komplett um Vampire und Werwesen dreht. Dort lässt sich recht viel recherchieren, was einiges an neuen Themen erspart. Aber nun zur Antwort auf die Frage:
So einfach und unkritisch wie das Ganze klingt, ist es leider nicht.
Natürlich gibt Hollywood einem da einiges an Erwartungen mit auf den Weg, aber die sollte man, grob gesagt, erst einmal alle vergessen.
Zuerst sollte man vielleicht erwähnen, dass die Existenz von Wesen, die wirklich körperlich shiften können, auch in Magierkreisen, stark angezweifelt wird. Was in Magierkreisen praktiziert wird, ist das Shiften des Geistes. Doch auch dieses "seelische" Shiften ist nicht unproblematisch. Meist erfordert es eine jahrelange Vorbereitung oder das Vorhandensein einer „Tierseele“, um erfolgreich sein Inneres zu dem Inneren eines Tieres werden zu lassen. Diese Tierseele wiederrum ist recht selten und und wenn du dir unsicher bist, ob du eine hast oder nicht, dann kannst du dir recht sicher sein, dass es nicht so ist. Eine Tierseele tritt recht schnell in Erscheinung und zieht große Probleme nach sich, die du mitbekommen hättest

Hat sich in einem der Wunsch manifestiert, zum Tier werden zu können, sollte man sich das genau überlegen: Wer diesen Weg wirklich beschreitet, wird feststellen, dass das Denkmuster sich massiv verändert. Du kannst nicht einfach juetzt ein Tier sein und später ein Mensch und alles geht weiter wie vorher. Du wirst nie mehr der sein, der du einmal warst. Wesenszüge des Tieres gehen auch im humanoiden Zustand auf dich über. So kann es z.B. passieren, dass du sehr scheu wirst, keine Menschen mehr in deiner Gegenwart erträgst, ... usw.
Und bevor du dieses Ziel anstrebst, solltest du dir dessen bewusst sein!
Auf Gabors Einwürfe noch ein wichtiger Hinweis:
WerWÖLFE stehen ja hoch im Kurs, knapp gefolgt von Werkatzen. Und glaubt man den Berichten diverser Neuheiden hat sowieso die Hälfte aller Menschen als Totem Wolf oder Rabe. Das ist Quatsch. Der Anteil der Wesen, die wirklich ein Wolfstotem tragen oder noch extremer, eine Wolfsseele, oder die Veranlagung dazu, ist sehr gering. Was wäre das auch für ein Gleichgewicht, wenn unter Millionen Tierarten nur ein, zwei Arten wirklich vertreten wären?
Es kann also gut sein, dass du, obwohl du dir sicher bist, ein Wolf zu sein, keiner bist. Das ist nicht schlimm. In der Natur gibt es keine Tiere, die "wertlos" sind oder "minder". Das ist eine Definition der Menschen, die schlicht und einfach Quatsch ist.
Das Totem einer Wespe, eines Schmetterlings, eines Frosches, einer Ameise, einer Schabe, .... jedes Totem hat seine Stärken und Schwächen.
Und in meinen Augen ist es 1000mal besser, z.B. das Faultier als Totem zu tragen und sich die erste Zeit etwas dafür zu schämen, als sich mit "Wolf" zu schmücken, der man eben nicht ist und der einem dem entsprechend auch recht wenig bringt und weiterhilft.
Auch eine Maus ist ein gutes Totem und eine gute Grundlage zur Tierseele, eine Forelle, ... Jedes Tier, das es gibt.
Mach nicht den Fehler, deinen Geist soweit einzuschränken, dass du dir nur "coole" Tiere zugestehst: Wölfe, Katzen, Eulen, Raben, Pferde, Bären, .... Die typischen Totemtiere eben.
Es gibt noch so viel jenseits davon.
Aber wie finde ich nun mein Totem bzw. mein Shift-Vorbild?Es gibt eine Vielzahl an schamanischen Praktiken, die einem ermöglichen, mit seinem Totem in Kontakt zu treten. Google hilft und ich werde schauen, dass ich euch in Kürze etwas raussuchen, bzw selbst online stelle.
Des weiteren hilft es, sich viel mit Tieren und ihrem Wesen zu beschäftigen, und ganz wichtig: Mit seinem EIGNEN Wesen.
Eine gute Übung ist es, für Menschen des Umfelds Tiere zu "suchen". Wenn du nicht deutlich mehr als überdurchschnittlich begabt bist, dann sind das im Normalfall nicht deren wirkliche Totemtiere. Aber das macht ja auch nichts. Es ist eine Übung für dich und hat den angenehmen Nebeneffekt, dass es dir hilft, deine Umwelt besser zu verstehen. Hierbei ist es wichtig, drauf zu achten, dass du Tiere jenseits von Wolf und Bär verwendest (außer sie passen wirklichwirklichwirklich, aber wie gesagt, das ist selten, also kannst du das bei deinen Übungen ausklammern!)
Du kannst auch schon mit den Shift-Vorbereitungen beginnen bei einem Tier, bei dem du dir nicht sicher bist. Im Laufe dieser Arbeit dürftest du erkennen, ob dieses Tier für dich geeignet ist, oder nicht.
(weiterführende Diskussion zu dem Thema
hierAnsonsten: Augen offen halten, sich Anregungen suchen (Bücher über Schamanismus, Zoologie, ...), sich selbst realistisch und vor allem *unbestochen* betrachten [du kannst z.B. alle Wesenszüge, die dir an dir auffallen *wertfrei* aufschreiben, schalte deine Wahrnehmung, was gut ist, was schlecht, was dir hilft, was nicht, komplett aus, wenn du das schaffst, bist du nah am "unbestochen"]. Auch sehr wichtig ist es, geduldig zu bleiben. Manche Erkenntnisse und Entwicklungen brauchen Zeit. Vielleicht stimmen auch die äußeren Umstände noch nicht? [Als 14-jähriger Bewohner einer Großstadt wirst du mit dem Ausleben einer Elch-Seele so deine Probleme bekommen. Vielleicht spürt dieser Teil in dir das ja?]
Wenn du nun also "dein" Tier gefunden hast oder eben eines, dass du "antesten" möchtest, kannst du zum nächsten Punkt kommen:
Vorbereitungen zum Shiften.Eine unerlässliche Vorraussetzung zum „Shiften“ ist eine Identifikation und genauste Auseinandersetzung mit dem gewählten Tier (meist dem „Totem“).
Der Einfachheit halber schreibe ich mit „Wolf“, aber ihr könnt dieses Wort natürlich auch durch „Adler“, „Ratte“ oder „Mehlwurm“ ersetzen. [Und nein, hierbei handelt es sich nicht um einen zynischen Kommentar, s.o.]
Am besten fängst du erst einmal damit an:
- Beobachte Wölfe und versuche, ihre Handlungsmuster zu durchschauen und mit ihnen zu kommunizieren (Wildparks eignen sich dazu gut, du musst etwas Zeit mitbringen, aber das musst du für so eine Veränderung sowieso!)
Gabor merkte sehr richtig an, dass das Beobachten im Wildpark eigentlich nicht ausreicht. Eigentlich muss man weitergehen. Aber um den "Weg des Wolfes" zu schnuppern und dir klar zu werden, ob du das wirklich willst, ist es ein guter Anfang!
- Kauf dir ein Buch über Wölfe oder informiere dich anderweitig.
- Beschäftige dich künstlerisch-kreativ mit 'wolf', um dir klar zu werden, was 'wolf' für dich bedeutet.
- Umgebe dich mit Dingen, die du mit 'wolf' verbindest. Egal was. Besonders gut sind natürlich Krallen, Zähne, Fell, usw., aber eben recht schwer zu beschaffen.
- Meditiere über 'wolf', schreibe die Erkenntnisse auf. Beziehe auch mit ein, wie sich ein Wolfskörper anfühlt. Der letzte Punkt ist für antrainiertes Shiften unerlässlich. Dein Astralkörper ist es normalerweise nicht gewöhnt, Flügel zu tragen oder Fell und so musst du dir erst im "wachen" Zustand genau überlegen, wie sich das anfühlt.
Hierzu empfehle ich Michael Endes Kurzgeschichte "Der Sohn hatte sich unter der kundigen Anleitung seines Vaters und Meisters Schwingen erträumt" zu finden in "Spiegel im Spiegel. Ein Labyrinth"
- Schau dir deinen 'Astralkörper' an und versuche, Astralreisen als Wolf zu machen (erstmal, ohne absichtlich Veränderungen an deinem Astralkörper herbeizuführen. Lass dich einfach fließen, ohne deinem Astralkörper irgendwelche Vorgaben in seiner Erscheinung zu machen. Wenn die Veränderungen von alleine kommen, dann ist das in Ordnung)
Das solltest du einige Zeit durchführen. Irgendwann wirst du dann Veränderungen spüren und Erkenntnisse erringen, mit denen du arbeiten kannst. [Das kann durchaus ein halbes Jahr oder deutlich länger dauern!]
Diese können allerdings von Person zu Person sehr verschieden sein, daher lässt sich hierzu pauschal auch nichts schreiben.
Das Shiften / Invokation eines TiergeistesHierzu eine Anleitung von Evoi:
„Du invozierst das Wesen, das du sein willst... was voraus setzt, dass du dieses Wesen sehr, sehr genau studiert hast und dich tatsächlich hineinversetzen kannst. (Anm. vgl. Vorbereitungen zum Shiften)
Bist du Herr über deinen Geist, wirst du fühlen wie ein solches Wesen.. bist du Meister über deinen Geist, und hältst die Invokation lange genug aufrecht, wirst du werden wie dieses Wesen.. erst im Charakter.. später wirst du auch im äußerlichen diesem Wesen ähnlicher werden.
Erhältst du die Invokation über Wochen und Monate aufrecht (was enorme Willenskraft voraussetzt) dann wirst du zu diesem Wesen werden.“GefahrenHollywood sei Dank hat inzwischen ja jeder Teenager eine genauste Vorstellung über die Gefahren von Lycantopie. Aber um noch mal vorzubeugen, hier eine kurze Abhandlung über die Gefahren von Shapeshifting von mir:
Sind Werwesen gefährlich?
„Grob gesagt ist das Switchen eine Transformation des Geistes, die den Menschen, der sie durchführt, recht nah an seine Grenzen und gedankliche Gefilde bringt, die er vorher noch nicht kannte. Es gibt Wesen, die darüber durchdrehen, aber im Normalfall erkennt man solche Tendenzen schon recht früh und kann denen entgegen wirken, oder der Geist lässt einen gar nicht erst bis zum Switchen kommen (Man unterschätze nie die Schutzmechanismen des Unterbewusstseins)
Sprich: ein vorbereiteter, halbwegs stabiler Geist, der es erträgt, wenn sein Weltbild etwas umgestellt wird, schafft diese Gratwanderung. Aber das braucht Stählung, Talent und viel viel Zeit.
Es ist falsch, alle Wesen, die sich Tiergeister angeeignet haben, als 'gefährlich' zu bezeichnen.
Letztendlich vertrete ich immer noch die Meinung, dass der Mensch ein sehr viel gefährlicheres Tier ist.
Ich denke, die Gefahr liegt nicht in einem 'kompletten' Tiergeist. Wer die Fähigkeit hat, zeitweise komplett zu switchen ist ziemlich aus dem Schneider.
Der Tiergeist weiß zwar: Ich habe Hunger und fressen macht satt, aber er weiß auch:
Menschen sind gefährlich und kämpfen macht müde. Diese Kraft fehlt mir später.
Und da der Tiergeist wenig Ekel kennt, wird er erstmal schauen, ob er Ass findet, oder was im Müll. Und WENN er auf Jagd geht, dann erstmal kleinere Tiere.
Wie ein Wolf es eben tut.
Oder laufen normale Wölfe im Normalfall Amok und fallen Menschen an? Wohl kaum.
Gefährlich wird es erst, wenn, wie es meistens der Fall ist, ein 'Hybridgeist' zu Stande kommt. Wenn sich diese animalische Kraft und 'Rohheit' mit dem menschlichen Streben, seine Triebe zu erfüllen kombiniert.
Das Ganze erinnert ein kleines bisschen an Killerbienen... Afrikanische Wildbiene: Teil der Natur und ungefährlich; Europäische Honigbiene: Teil der Natur und ungefährlich. Gekreuzt ergeben sie eine hochagressive Bienenart, deren Auftreten beide ihrer Ahnenarten, sowie alle Anderen Biene auslöscht.
Der Mensch hat da noch den Nachteil, dass er schon alleine Recht gefährlich ist.
Der Mensch hat sich im Menschzustand ganz gut unter Kontrolle, da Schutzmechanismen wie 'Vernunft', 'gesellschaftliche Normen' und 'Moral' bestehen, die den Menschen davon abhalten, jemanden zu vergewaltigen, wenn er Lust hat, jemanden umzubringen, wenn er einem auf den Geist geht, usw.
Ein Tiergeist braucht so was nicht. Bei denen regelt sich so was auf der Instinktebene (zu sagen, dass Tiere sich nicht vergewaltigen oder umbringen, soweit will ich jetzt nicht gehen), die beim Mensch total verkrüppelt ist.
Nun kann also so eine Hybridentwicklung dazu führen, dass sich das menschliche Fehlen von Instinkten mit dem tierischen Fehlen von Vernunft paart.
Und DAS ist dann gefährlich.“
Wie ist das mit dem Zurückverwandeln?:
„Zurückverwandeln wirst du dich dann, wenn dein Unterbewusstsein der Meinung ist, dass es besser für dich ist, einen humanoiden Geist zu haben als einen animalischen. Dieser Moment kann sich also irgendwo zwischen sofort und nie mehr ansiedeln.
Soll auch schon vorgekommen sein, dass es jemandem mit seinem Tiergeist so gut gefallen hat, dass er nie mehr Mensch werden wollte.
Es ist nicht so, dass das was Schlechtes wäre, euch gefällt es ja so, sonst würdet ihr ja wider zurück switchen. Aber fürs alltägliche Leben kann das doch etwas unpraktisch sein, also überlegt euch, was ihr tut!“
Ansätze und ErklärungenAllgemein wird der Ursprung des Werwesenglaubens auf eine Mischung aus mythischer Verbundenheit zu dem betroffenen Tier und halluzigenen Drogen zurückgeführt.
Was die Drogen betrifft ein kurzer Beitrag von Therion:
„Eine Variante ist die Autosuggestion unter Drogeneinfluß....Trichterwinde, kombiniert mit salvia divinorum z.b. führt zu solchen Halluzinationen, vor allem, wenn man sich dementsprechend mental vorbereitet. Trotzdem wächst dir bei Vollmond kein pelziges Schwänzchen.
Hier haben wir dann die halluzinogen gestützte AUTOsuggestion, SELBSThypnose. auch nicht unbedingt "Magie". Aber in grauer Vorzeit neigte man dazu, alles als Magie zu bezeichnen, was nicht auf Anhieb in eine Schublade passte
“
Hier eine kurze Zusammenfassung des Gestaltwandelglaubens und seiner Handhabung im Laufe der Geschichte von mir:
„In den alten Völkern, besonders in der Jungsteinzeit, aber auch noch später, bis in die heutige Zeit sind humanoide Wesen 'zu Tieren geworden'. Dies ging, indem man im Geist zum Tier wurde. Hört sich jetzt vielleicht einfach an, ist es aber nicht. Es gibt Geschichten von Kindern, die von Wölfen gesäugt wurden und der Legende nach dann bereits als kleine Kinder ein Stück Tier waren. Völker wie beispielsweise die Skyten oder die Mongolen gaben ihren Kindern Stutenmilch zu trinken, auf dass sie stark und ausdauernd wie Pferde werden würden. Das tut wohl heute keiner mehr, deswegen ist das Ganze sehr viel schwerer geworden. [Und ja, wir trinken Kuhmilch. Aber meiner Meinung nach ist da von "kuh" wenig drin, mal abgesehen davon, dass diese armen Wesen, die da teilweise in ihren Ställen verrotten, vielleicht auch nicht so das sind, wo man sich gerne freiwillig hinswitcht.]
Die Magie des Gestaltwandels gehört eigentlich nicht mehr in diese Zeit. Um es dennoch zu schaffen, muss man sich intensiv mit dem Tier zu dem man werden will beschäftigen, mit ihm kommunizieren, idealerweise mit ihm leben. (siehe dazu „Vorrausetzungen zum Shiften“)
Irgendwann wird man dann feststellen, dass man ihre Sprache versteht, die Denkstrukturen verändern sich, die sogenannte Wildnatur (Instinkt, etc) werden gestärkt. Man wird feststellen, dass die Sinne geschärft werden. Diesen Humanoiden ist natürlich kein Fell, keine Federn, Schuppen oder sonst was gewachsen und fliegen, etc konnten sie auch nicht. Dennoch verschafft einem dieses 'Tier-Sein' einige Fähigkeiten, die 'normale' Humanoide nicht haben. Wer zum Wolf wurde, der konnte z.B. besonders gut riechen und hören und war ausdauernder, wer zum Bär wurde, der bekam zusätzliche Stärke, usw.
Manchmal veränderte sich auch die Gestalt ein wenig: Man wird z.B. behaarter und damit dem Tier *etwas* ähnlicher.
Die restliche Veränderung der Gestalt wurde durch das Tragen von Fellen, Federn, Knochen, etc. bewerkstelligt, sowie einem 'Ähnlichwerden' zu dem Tier (So hat man sich in manchen Regionen der Welt z.B. mit Tierkot eingerieben, um den Menschengeruch zu übertönen, bzw die Nasen der Tiere zu irritieren.)
Mit dieser Veränderung wurde der Mensch nun also ein Tier.“Auch immer wieder gerne angesprochen, werden vermeintlich wissenschaftliche Ansätze, die auf der Basis von Mikrobiologie und Genetik fußen sollen.
So soll man mit Hilfe von Magie seine DNA so weit verändern können, dass man selbst zum Tier wird. Hierfür übernehme ich Erklärungen von Flame und Therion, mit einem Einwurf von Gabor, die ich in einem fortlaufenden Text zusammengefasst habe:
„Es stimmt natürlich, dass die genetischen Muster des Lebens fortlaufend mutieren, um sich den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Auch ist es möglich, kleinere genetische Veränderungen durchzuführen, ob mit Magie oder ohne, diese dauern allerdings ihre Zeit. So kann es z.B. schon mal 20 Jahre dauern, bis die Augenfarbe sich wahrnehmbar verändert. [Was nichts mit der DNA sondern den "Inhaltstoffen" der Augen und diversen äußeren Einflüssen zu tun hat] Unter diesen Aspekten ist es Zeitlich also gar nicht möglich seine DNS derartig zu verändern. Mal abgesehen davon, dass leichte körperliche Veränderungen selten etwas mit der DNA zu tun haben, sondern mit Anpassung, Alter usw.
Natürlich treten, z.B. bei Reaktorunfällen à la Tchernobyl spontane Mutationen auf. Aber mal abgesehen davon, dass diese nicht zu kontrollieren sind und auch meist eine Zerstörung lebenswichtiger Organe zur Folge haben, hat das auch mit Magie nicht viel zu tun, ist also für diese Fragestellung unbrauchbar.
Mal abgesehen davon hatte das Gestaltwandeln der Schamanen auch nichts mit der genetischen Mutation ihrer Körper zu tun. Schließlich konnten sie sich ja wieder zurückverwandeln.“Gibt es nicht vielleicht einen Dämon...?Grob gesagt: NEIN!
Es gibt keinen Dämon, den den evozierst und der dann nichts Besseres zu tun hat, als dich in eine Wolfsgestalt zu stecken. Natürlich gibt es Dämonen, in deren Zuständigkeitsbereich Gestaltwandeln fällt, aber wenn du ihn kontaktierst erwarte aber nicht, dass er dich einfach so in irgend ein Tier verwandelt. Er wird dir statt des physischen Gestaltwandelns erstmal das astrale Gestaltwandeln beibringen. Lerne erstmal Phantomglieder zu spüren und zu bewegen bevor du darüber nachdenkst einen Tierkörper zu beherrschen. Womit wir wieder bei oben genannten Punkten wären
Weiterführende Links:Ein recht ausführlicher Beitrag über Schamanische Reisen von LestatEine Diskussion über Besessenheitszustände bei TotemtierenEine Forendiskussion über "Werwolfverwandeln"Dies ist eine Sammlung von Ratschlägen, die auf Flame, Evoi, Therion, Gabor und Alveradis zurückgehen.