Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

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Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon evoi » 23. Feb 2007 11:05

Beitrag: #1Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Dieser Artikel dient zur Erklärung von dämonischem Wesen und Wirken, da es in diesem Bereich sehr viel Irrlehren und Aberglaube gibt.



Was versteht man unter Satanismus?
Unter dem Begriff Satanismus werden alle Aktivitäten zusammengefasst, welche in direktem Zusammenhang mit dämonischen Mächten stehen. Bekannte Beispiele sind Schwarze Messen, Teufelsanbetung, Verfluchungen, willentliche Teufelspakte, Blutspakte, ...


Was versteht man unter einem Satanisten?
Ein Satanist ist ein Mensch, welcher mit freiem ungetrübten Willen gegen die erkannte Wahrheit der römisch-katholischen Kirche vorgeht unter direkter Zuhilfenahme von dämonischen Mächten. Die Sünde gegen den Heiligen Geist (der erkannten Wahrheit widerstreben) ist Grundvoraussetzung, damit ein Mensch ein Satanist wird. Ein Mensch, welcher nicht in dieser Form gegen den heiligen Geist sündigt, kann niemals ein Satanist sein. Dies ist vollkommen ausgeschlossen. Da es nur wenige Menschen gibt, welche so extrem bösartig sind, ist die Zahl der Satanisten gering.


Was versteht man landläufig unter einem Satanisten?
Ein Mensch, welcher die Wahrheit der römisch katholischen Kirche nicht erkannt hat, aber trotzdem einen Haß gegen sie entwickelt und deshalb Umgang mit satanischen Dingen hat. Dies hat mit einem echten Satanisten nichts zu tun.


Was ist die Dämonologie?
Die Dämonologie ist eine Wissenschaft, welche sich mit dem Wesen und Wirken der Dämonen auseinandersetzt. In diesem Bereich fällt jegliche Forschung, welche mit Dämonen zu tun hat.


Was ist eine schwarze Messe?
Eine Nachäffung einer römisch-katholischen Messe. Die Heiligkeit römisch-katholischer Rituale wird in das bösartige Gegenteil verkehrt, um bösartige "Gnaden" von den Dämonen zu erlangen.


Was ist ein Teufelspakt?
Wie der Name schon sagt, eine Abmachung mit dem Dämonen, um "Hilfe" von den Dämonen zu bekommen. Dies kann direkt durch Aufrufung eines Dämons passieren oder indirekt durch Aufopferung zu bösen Dingen.


Was ist ein Blutspakt?
Einen Blutspakt geht man dann ein, wenn man sich mit voller Absicht einem Dämon voll und ganz unterwirft. Dieses Vorgehen ist viel schlimmer als ein Teufelspakt, da man sich danach voll und ganz unter der Kontrolle eines Dämons befindet.


Was ist Verfluchen?
Jemanden verfluchen bedeutet einem Menschen absichtlich Schaden zufügen mit Hilfe eines Dämons. Verfluchen kann man aber auch Gegenstände, Häuser und Tiere, damit sie indirekt einem Menschen Schaden zufügen.


Was ist eine Umsessenheit?
Wenn Dämonen einen Menschen besonders umlagert haben, um ihn zu etwas Bösem zu bewegen, dann spricht man von einer Umsessenheit.


Was ist eine Besessenheit?
Ein Mensch ist besessen, wenn ein Dämon von seinem Leib besitzt ergreift, um durch ihn zu wirken. Der Dämon befindet sich dann in diesem Menschen.




Falls ein Leser weitere Definitionen wünscht, oder sich Irrtümer eingeschlichen haben, der kann sich da melden -> http://www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1303&page=1


:cool:
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Beitragvon Azazel » 23. Feb 2007 14:17

also um ehrlich zu sein ist mir dieser sog. heilige Geist so egal wie der Reissack in China...bin ich jetzt auch Satanist? *grübel*
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Beitragvon Sabriel Abhorsen » 23. Feb 2007 14:31

dankeschön evoi ;)
jha aza du bist ja der obersatanist.
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Beitragvon evoi » 23. Feb 2007 15:03

Azazel hat geschrieben:also um ehrlich zu sein ist mir dieser sog. heilige Geist so egal wie der Reissack in China...bin ich jetzt auch Satanist? *grübel*


Reissack in China? Welche Sorte Reis ist denn da drin? (*interessanter* find, als .. )
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Beitragvon Azazel » 24. Feb 2007 15:08

also am liebsten Basmati:-)
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Lord_Diabolus » 21. Mär 2010 15:22

Was versteht man unter Satanismus?
Unter dem Begriff Satanismus werden alle Aktivitäten zusammengefasst, welche in direktem Zusammenhang mit dämonischen Mächten stehen. Bekannte Beispiele sind Schwarze Messen, Teufelsanbetung, Verfluchungen, willentliche Teufelspakte, Blutspakte, ...


Bei aller Ehre, als ich das gelesen hab, war ich schwer enttäuscht, vor allem im Zusammenhang mit Dieser Artikel dient zur Erklärung von dämonischem Wesen und Wirken, da es in diesem Bereich sehr viel Irrlehren und Aberglaube gibt.
Naja, Katholiken?

Für die Grundbegriffe philosophischen Satanismus' habe ich versucht hier eine Antwort auf die grundlegenden Fragen zu geben, ebenso wie sich im Bereich "Büchertrödel" im Thread Rezensionen zur Satanischen Literatur sehr interessante Lektüretipps finden.
Aber Satanismus "allgemein" in zwei Sätzen zusammen zu fassen, halte ich dann doch für mehr als nur oberflächlich, selbst die normale Menschenschar könnte etwas mehr Weitblick entwickeln.

Stellungnahme zum Schwachsinn:

Was versteht man unter einem Satanisten?
Ein Satanist ist ein Mensch, welcher mit freiem ungetrübten Willen gegen die erkannte Wahrheit der römisch-katholischen Kirche vorgeht unter direkter Zuhilfenahme von dämonischen Mächten. Die Sünde gegen den Heiligen Geist (der erkannten Wahrheit widerstreben) ist Grundvoraussetzung, damit ein Mensch ein Satanist wird. Ein Mensch, welcher nicht in dieser Form gegen den heiligen Geist sündigt, kann niemals ein Satanist sein. Dies ist vollkommen ausgeschlossen. Da es nur wenige Menschen gibt, welche so extrem bösartig sind, ist die Zahl der Satanisten gering.


Satanisten lassen sich grundlegend in zwei verschiedene Sparten unterteilen, zum einen in die traditionell-dogmatische Richtung und zum anderen in die philosophische Richtung (diverse Teufelskulte und Pseudosatanisten mit Katzenopferungen und Verhaftungen im Christentum zählen NICHT !! dazu).
Nach meiner Erfahrung mit philosophischen Satanisten (und auch Buddhisten aus der Chöd-Tradition) und auch Vertretern der traditionellen Sparte (die Satan als existentes, göttliches Wesen anbeten) habe ich festgestellt, dass die Grundprinzipien die gleichen sind:

Der "traditionelle" Satanist verehrt zwar Satan, doch ist Satan für ihn eine Wesenheit, die dem Satanisten dazu verhelfen möchte, das Mensch-Sein zu überwinden und sich dem ewigen Kreislauf des bewussten Werdens und Weiterentwickelns anzuschließen.

Satan wird dabei als göttliche Instanz angesehen, die den Menschen dazu treibt, die Dinge zu erkennen und sich selbst im Beobachten zu beobachten.
Er findet KEINE Unterwerfung und/oder Unterordnung statt, wie dies bei den Weltreligionen zu betrachten ist, sondern ein grundlegendes MITEINANDER.
Im philosophischen Satanismus wird das, was von den traditionellen Satanisten als Verehrung betrieben wird, als Symbolismus praktiziert.

Der philosophische Satanist betrachtet alles symbolisch und nimmt einen atheistischen Standpunkt ein, der traditionelle Satanist betrachtet Satan als Gott - der Weg ist der gleiche, er führt zum gleichen Ziel!! Es sind nur minimale Unterschiede, weshalb ich auch sagen kann, dass ich als philosophischer Satanist perfekt mit dem traditionellen Satanismus klarkomme.
Über den Aspekt der Götterverehrung habe ich ebenfalls einen Beitrag in "Magie für Fortgeschrittene" geschrieben, dabei geht es um die Wege Sem-Neter und Paxer-Neter (Götterverehrung und Gottwerdung).
Was dabei im philosophischen Satanismus SYMBOLISCH als Verehrung aufgefasst wird, handhabt der traditionelle Satanist als religiöses Element - dennoch ist der Effekt der gleiche, denn es geht um die ewige Metamorphose des Menschen durch Satan (oder, im philosophisch-atheistischen Satanismus: durch das Satan-PRINZIP).

Das sind meiner Meinung nach die (minimalen!!) Unterschiede zweier Sorten Satanisten. Ansonsten lässt sich ein "Satanist" nicht definieren, denn, wie ein enger Gefährte von mir zu sagen pflegt: "Man kann das Grenzenlose niemals begrenzen, Individualität nicht durch Definitionen der Norm gleichsetzen! Man kann Satanismus/Buddhismus lediglich in den Grundzügen beschreiben, doch der Weg eines jeden Satanisten/Setianisten/Luziferianers/Buddhisten ist individuell!"


Was versteht man landläufig unter einem Satanisten?
Ein Mensch, welcher die Wahrheit der römisch katholischen Kirche nicht erkannt hat, aber trotzdem einen Haß gegen sie entwickelt und deshalb Umgang mit satanischen Dingen hat. Dies hat mit einem echten Satanisten nichts zu tun.


No Comment. :lol:

Was ist eine schwarze Messe?
Eine Nachäffung einer römisch-katholischen Messe. Die Heiligkeit römisch-katholischer Rituale wird in das bösartige Gegenteil verkehrt, um bösartige "Gnaden" von den Dämonen zu erlangen.


Fast. Die schwarze Messe ist grundlegend eine Verhöhnung der römischen-katholischen Messe, nicht mehr, nicht weniger!!


Was ist ein Teufelspakt?
Wie der Name schon sagt, eine Abmachung mit dem Dämonen, um "Hilfe" von den Dämonen zu bekommen. Dies kann direkt durch Aufrufung eines Dämons passieren oder indirekt durch Aufopferung zu bösen Dingen.


"Es gibt einen alten Wahn, der nennt sich 'Gut und Böse'".
(Friedrich Nietzsche)

Gut und Böse = subjektive Wertungen, die nicht zu objektiven Begrifflichkeiten erhoben werden dürfen!


EDIT:

Es eröffnet sich mir die Frage nach dem Sinn bei der Veröffentlichung von Sinnlosigkeit dieser Art.

Xeper!
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Alveradis » 21. Mär 2010 17:45

Danke Bruder für die Richtigstellungen.
Es mag viele Meinungen über "Satanisten" geben, aber die, die Dia anführte, ist doch eher die, die die meisten Leute vertreten, die sich selbst als "Satanisten" bezeichnen.
- Harmony, like a following breeze // at sea, is the exception." (Harvey Oxenhorn, Turning the rig)
- Der beste Ort, das Kriegsbeil zu begraben ist in deinem Gegner!"

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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon gabor » 21. Mär 2010 18:10

Man,Al....so viele"die"in einem Satz....willst Du einen Rekord brechen? :lol:
Und zum Satanismus....also ich hab mir nun die Mühe gemacht(fast)alles zu lesen,was es hier im Forum so gibt....und gewinne irgendwie den Eindruck,das auf Teufel komm raus :lol: versucht wird,einen Gegenpol zur chr.Weltanschauung zu schaffen....Wozu?Was soll diese"Ich bin alles,nur nicht....!"Hier wird ja so getan,als wäre es eine schlimme Krankheit,in die Kirche zu gehen.....
Warum nicht:"Ich bin,was ich bin."Fertig!
Freundschaft!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon RoSa » 21. Mär 2010 18:29

Erfrischend wie stets, Freund Diabolus, mich abgründig bedankend für die Worte zum Satanismus, obwohl mich der konventionelle Verbal-Kehrichthaufen besagten Kreuzgang-Anglervereienes durchaus kurzfristig amüsiert.
RoSa
 

Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Lord_Diabolus » 21. Mär 2010 18:32

...und gewinne irgendwie den Eindruck,das auf Teufel komm raus :lol: versucht wird,einen Gegenpol zur chr.Weltanschauung zu schaffen....Wozu?Was soll diese"Ich bin alles,nur nicht....!"Hier wird ja so getan,als wäre es eine schlimme Krankheit,in die Kirche zu gehen.....


Es geht nicht um den Gegenpol zum Christentum (wozu?!), sondern um eine eigenständige Philosophie, die den Menschen in den Mittelpunkt seines eigenen bewussten Werdens und Entwickelns stellt, damit er sich selbst immer wieder überwindet.

Mit Christentum hat es nichts zutun. Weder besteht ein Interesse daran, das Christentum zu widerlegen, noch besteht ein Sinn darin, als Gegenpol des Christentums zu agieren. Grundsätzlich geht es allerdings um die Begrifflichkeit des Wortes "Religion" - in diesem Zusammenhang werden Vergleiche zwischen satanischer Philosophie und christlicher Theologie geschaffen, um zu verdeutlichen, in welchem Sinne der Begriff "Religion" für den Satanismus NICHT zutreffend ist; gleiche Geschichte beim Buddhismus!

Es geht auch nicht um das "Ich bin alles, nur nicht" - dies muss lediglich Erwähnung finden, damit Leser sich selbst dazu überwinden, von christlichen und gesellschaftlichen Vorstellungen des Stereotyps "Satanist" loszulassen und das philosophische Gedankenkonstrukt des Satanismus FERNAB von der Sichtweise anderer religiöser Vereinigungen/gesellschaftlicher Kollektive betrachten zu können. Prinzip des "Loslassens" in Bezug aufs Denken..wieder diese gemeine Parallele zum Buddhismus.

Die antichristliche Einstellung meinerseits entstand aus meiner atheistischen Weltsicht, nicht aus meiner satanischen!! Gewaltiger Unterschied!

Wie kommst Du darauf, dass es um einen Gegenpol geht?
Bitte jetzt nicht mit "Der Name 'Satanismus' sagt doch schon alles" antworten!! ;)

EDIT: Schön gesagt mit dem "Ich bin, was ich bin."
Ich würde es allerdings noch ein wenig erweitern:
Ich bin, was ich bin, war, was ich war und werde sein, wohin mein Weg mich führt.
Wer dieses Prinzip bewusst (!!) verwirklicht (und sich aus dem lethargisch-schleppenden Zustand des "vollendeten" Menschseins herauskristallisiert) und dazu entschlossen ist, Polaritäten zu erfahren, zu neutralisieren und zu anaylisieren, sich selbst beim Erkennen zu erkennen, der hat das Xeper-Prinzip des Satanismus/Setianismus begriffen.

Xeper
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon RoSa » 21. Mär 2010 18:59

Gabor, einen Gegenpol zum Chrsitentum aufzubauen, bedeutet nur das christliche Pferd von hinten aufzusatteln, nicht mehr nicht weniger. Und gesattelt bleibt gesattelt, egal von welcher Seite. Daran haben die meisten hier anwesenden Satatnisten das geringste Interesse; das wäre wohl zu kontraproduktiv und nebenbei: Recht infantil, oder?

Diabolus hat wohl ausreichend dargelegt, worum es im Satanismus geht. Dank auch hier wieder für Deinen Beitrag, Diabolus, dem ich nichts hinzufügen kann und will.

Das Feindbild ist nicht die christliche Weltanschaung, sondern das Bild des Satanismus, welches von der Institution Kirche in den Köpfen der Menschen erschaffen wurde, Indoktrination.

Ich sehe den Kirchgang nicht als ansteckende Krankheit an, eher als Zeitverschwendung. Ist aber auch nicht tragisch, da subjektiv. Jeder nach seiner Facon.
RoSa
 

Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Alveradis » 21. Mär 2010 20:07

gabor hat geschrieben:Man,Al....so viele"die"in einem Satz....willst Du einen Rekord brechen? :lol:
Und zum Satanismus....also ich hab mir nun die Mühe gemacht(fast)alles zu lesen,was es hier im Forum so gibt....und gewinne irgendwie den Eindruck,das auf Teufel komm raus :lol: versucht wird,einen Gegenpol zur chr.Weltanschauung zu schaffen....Wozu?Was soll diese"Ich bin alles,nur nicht....!"Hier wird ja so getan,als wäre es eine schlimme Krankheit,in die Kirche zu gehen.....
Warum nicht:"Ich bin,was ich bin."Fertig!
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Klar, ich habe vor, damit ins Guinessbuch der Rekorde zu kommen ;)
Ich habe ehrlich gesagt häufig ein ähnliches Gefühl mit Satanisten.
Natürlich gibt es immer Wesen, die ihre Auffassung von den Ideen Anderer loslösen bzw sich ihre eigne Weltsicht "basteln" (hier im Forum namentlich Ich und Lord_Diabolus, an deren Weltsicht ich kaum was auszusetzen habe ;) ), aber alles in allem verleitet der Satanismus doch sehr stark zum Rasterdenken. Und leider lassen sich auch etwa 80 % der "Satanisten" genau dazu verleiten.
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon gabor » 21. Mär 2010 23:45

Na dann,viel Glück mit dem Rekordversuch.....
Mein eigenes Weltbild hab ich übrigens auch....mag etwas trollig sein,aber ich bin,was ich bin....
Ansonsten hat Alveradis schon recht...Rasterdenken usw.
Irgendwie scheint mir da häufig der oft erwähnte Grundgedanke des Satanismus unterzugehen.Bei der Fülle an Literatur,und allem was man sonst noch so"braucht"könnte man fast meinen,das es sich um eine Geschäftsidee handelt.Was kostet nochmal die Mitgliedschaft in der CoS?
Und um ROSA mal ein bissel zu ärgern...."KIRCHE des Satans"...da geht doch das Ganze schon los!
Äh,und was sind "Gruftys"?Als ich klein war,gab es "Gruftis".Komische Menschen....haben dauernd"The Cure"gehört,wollten mit 24 sterben,und um dieses Ziel auch zu erreichen...haben sie Cola mit Waschpulver getrunken..naja,"Tu was Du willst!" :lol:
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Ich » 22. Mär 2010 00:48

...
Zuletzt geändert von Ich am 18. Mär 2012 23:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Bedecktes Feuer hitzt am meisten.
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon RoSa » 22. Mär 2010 01:54

gabor hat geschrieben:Und um ROSA mal ein bissel zu ärgern...."KIRCHE des Satans"...da geht doch das Ganze schon los!


Ärgert RoSa nicht, denn RoSa hält von solchen Institutionen recht wenig ! Aber ICH hat recht, ewige Diskussionen um den gleichen Kram.
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Lord_Diabolus » 22. Mär 2010 14:22

Irgendwie scheint mir da häufig der oft erwähnte Grundgedanke des Satanismus unterzugehen.Bei der Fülle an Literatur,und allem was man sonst noch so"braucht"könnte man fast meinen,das es sich um eine Geschäftsidee handelt.Was kostet nochmal die Mitgliedschaft in der CoS?


Da muss man etwas aufpassen!
Die Grundidee der Church Of Satan funktionierte auch ohne Geld.
Aber stell Dir folgendes Szenario vor:

San Francisco in den 60ern, die katholische Kirche hat "Moral und Sitte" wie ein Krebsgeschwür in das kollektive Gehirn der Gesellschaft eingepflanzt und das "Gott führt, das Heer der Ratten folgt"-Prinzip schlägt an. Individualismus wird unterdrückt, Sexualität verteufelt, Andersgläubigkeit gilt als No-Go und Rassismus steht an der Tagesordnung konservativer Amerikaner in ihrem Weißheitswahn (man verzeih mir das Wortspiel!).

Die Idee des Satanismus wurde von der Kirche größtenteils verschüttet, LaVey gräbt Grundideen alter Philosophien wieder aus - doch noch immer bleibt stille.
Was ist laut Marx notwendig für eine Entwicklung? Oui, la revolution!

Also entsteht aus Provokation eine satanische Organisation, die sich selbst als "Church" bezeichnet - diese Provokation war grundlegend notwendig, denn wie LaVey so schön geschrieben hat:
"Der erste Befehl lautet HERSEHEN!"

Das Problem ist, dass ein solches Konzept nicht nur satanische Freigeister mit kreativem Schöpfersinn anzieht, sondern auch jede Menge Idioten, die Satanismus auf Widerstand, atheistisches Gedankengut, Revolution und gezwungenen Individualismus reduzieren - LaVey registriert das.
Wie dämlich wäre es, genau das nicht zu nutzen?
Der ein oder andere bezahlt seine 200$ für ein kleines rotes Mitgliedskärtchen, das nichts anderes bedeutet als "Du warst, bist und wirst sein - Erfahre die bewusste Werdung durch Bewusstwerdung Deines ewigen Werdens!"
Ich muss ehrlich zugeben, ich hätte LaVey dieses beschissen unnötige Stückchen Pappe für 200$ abgekauft - ich würde es ihm gönnen! Dieser Gilmore bekommt von mir keinen einzigen Cent ;)

Interessant dazu ein Interview aus dem Buch "Kraftstrom des Satan-Set" mit Frater Eremor, Vertreter des Setianismus und Mitglied des Current of Set:
- "Was glauben Sie, machte LaVey mit dem Geld?"
- "Na hören Sie mal, er ging davon essen! Der Mann hatte Geschmack!"

Wer trotz in Großbuchstaben gedruckter Warnung "HINTERFRAGE ALLES" wirklich noch 200$ dafür zahlen möchte, einer Church beizutreten, ist selbst Schuld - ich jedenfalls gönne dem guten Anton sein Geld; welch hübsche Statuetten man sich davon nicht alles für das eigene Kämmerchen kaufen könnte...*grins*

Äh,und was sind "Gruftys"?Als ich klein war,gab es "Gruftis".Komische Menschen....haben dauernd"The Cure"gehört,wollten mit 24 sterben,und um dieses Ziel auch zu erreichen...haben sie Cola mit Waschpulver getrunken..naja,"Tu was Du willst!"


Made my day :lol:

@Dia: volle Zustimmung, bis auf einen Punkt. Bei einer heutigen "Schwarzen Messe" kann es z.B. auch um eine bewußte Dekonditionierung (z.B. Auflösung von gewissen katholischen Dogmen;
Stichwort: Sexualität) gehen.


Natürlich, ich bezog mich da eher auf die Fassung der Voisine ;)

Diabolus hat wohl ausreichend dargelegt, worum es im Satanismus geht. Dank auch hier wieder für Deinen Beitrag, Diabolus, dem ich nichts hinzufügen kann und will.


:knuddel:

Das Feindbild ist nicht die christliche Weltanschaung, sondern das Bild des Satanismus, welches von der Institution Kirche in den Köpfen der Menschen erschaffen wurde, Indoktrination.


Nicht einmal das! Vielmehr diejenigen, die wirklich zu faul sind, diese Aussagen zu hinterfragen, wobei das Wort "Feindbild" ein wenig heftig klingt.

Xeper!
Diabolus
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon RoSa » 22. Mär 2010 14:55

Lord_Diabolus hat geschrieben:
Nicht einmal das! Vielmehr diejenigen, die wirklich zu faul sind, diese Aussagen zu hinterfragen, wobei das Wort "Feindbild" ein wenig heftig klingt.

Xeper!
Diabolus



Mein lieber Freund,

dieses Bild, welches sich in den Köpfen der werten Mitmenschen eine stetige Ausstellung darstellt, ist ein erklärter Feind des korrekten Bildes, das einige der Brüder und Schwestern darstellen und somii ...... Wertes Bild, Du willst mein Freund nicht sein, drum erweise mir die Achtung und sei mir mein ehrenwerter Feind. Doch bevor das Florett gezogen wird, erbitte ich die sich geziemende Verbeugung ..... Stillosigkeit geht ja mal gar nicht! Du verstehst, mein Freund?
RoSa
 

Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Sastan » 22. Mär 2010 21:53

Und was ist ein Sadist? oder ein Emo?
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon gabor » 23. Mär 2010 00:38

Soviel also zur Grundidee...aber wenn ich mir dann die Umsetzung ansehe....oha!Da hat ja wohl der Herr la Vay etwas über`s Ziel hinausgeschossen(alleine was seine doch recht exentrischen Auftritte in der Öffentlichkeit angeht)!Das Bild des Satanisten in der Gesellschaft ist dann wohl doch eher "hausbacken"!Mag sein,das ich jetzt nur von den 80% rede,die Alveradis anführte,aber die geben sich zumindest alle Mühe,das Satanisten eben für die Bösen gehalten werden.Und das betrifft ja dann wirklich JEDEN Bereich.Kleidung,Musik,merkwürdige Rituale mit fraglichem Ziel,Verhalten in der Gesellschaft....Gut,mag sein,das das jetzt wieder etwas trollig kommt...aber geschieht da nicht eine gewisse(freiwillige) Ausgrenzung?
Was ich nicht weiter schlimm finde,wäre da nicht der leicht arrogante Unterton.Mir fallen da spontan ein paar Textzeilen dieser unsäglichen"Onkelz"ein....sind die dann am Ende auch noch Satanisten?Oder Lenin,der hat auch öfter gesagt:"Der Weg ist das Ziel"
Und dann dieses immer wiederkehrend"ICH-Thema".ICH muss erkennen,ICH muss erfahren...Und Diabolus,seineszeichens Lord,erwähnte ja,wie blöd es gewesen wäre,den Suchenden nicht die Kohle abzunehmen...und ab da,funktioniert die Sache doch schon nicht mehr..So gesehen..alles Blendwerk!Ein weiterer Versuch,unsere völlig nichtige Existens zu rechtfertigen,und dabei zu verdienen!Die Grundidee krankt schon an dr Tatsache,das der Mensch ja wohl ein soziales Wesen ist,und da funktioniert das nicht mehr,mit dem "ICH"-Trip.Erinnert mich irgendwie an Punker,die zwar auf das System schei....,aber wen sollen sie anschnorren,wenn das böse Spiessertum weg ist?
Wenn jemand menthal,und physisch stark genug ist,SEINEN Weg zu gehen...Herzlichen Glückwunsch!Nur leider verrecken diese Leute irgendwo ganz alleine an einer simplen Sepsis!Eigentlich ist das Problem auch ganz schnell zu lösen:Man nennt sich einfach"Freidenker",denn dieser Anspruch wird ja erhoben,lässt den komischen Zauberkram weg(bringt eh nix,ausser verängstigten Teenies),und lebt sein/ihr Leben!Das würde vieles einfacher machen!Fazit:"Satanismus"ist auch nur eine andere Bezeichnung,für"Ich will hier raus!"Freundschaft!P.S. Was sind denn nun GRUFTYS?
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Clown » 23. Mär 2010 02:19

Sastan hat geschrieben:Und was ist ein Sadist? oder ein Emo?


Ein Sadist erfreut sich am Leid Anderer. Ein Emo ist die Abkürzung für Emotionen, ein Mensch der Gefühle liebt...ein Sadist gehört in die Hölle, ein Emo in den Himmel auf Erden.
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Lord_Diabolus » 23. Mär 2010 14:47

Soviel also zur Grundidee...aber wenn ich mir dann die Umsetzung ansehe....oha!Da hat ja wohl der Herr la Vay etwas über`s Ziel hinausgeschossen(alleine was seine doch recht exentrischen Auftritte in der Öffentlichkeit angeht)!Das Bild des Satanisten in der Gesellschaft ist dann wohl doch eher "hausbacken"!Mag sein,das ich jetzt nur von den 80% rede,die Alveradis anführte,aber die geben sich zumindest alle Mühe,das Satanisten eben für die Bösen gehalten werden.Und das betrifft ja dann wirklich JEDEN Bereich.Kleidung,Musik,merkwürdige Rituale mit fraglichem Ziel,Verhalten in der Gesellschaft....Gut,mag sein,das das jetzt wieder etwas trollig kommt...aber geschieht da nicht eine gewisse(freiwillige) Ausgrenzung?


Die Grundidee ist klar, der Versuch der Umsetzung utopisch, das stimmt. Ein Grund, weswegen ich die Church nicht mag, LaVey's Gedanken allerdings schon.
Tatsache ist einfach, dass, sobald man auf sich aufmerksam macht, mehr Idioten anzieht, als individuelle, kreative und begabte Persönlichkeiten, die sich zum Gedankenaustausch und gemeinsamer Weiterentwicklung treffen möchten.
Was das "für böse gehalten werden" angeht:
Wer bestimmt, anhand welcher Dinge die Gesellschaft jemanden als "böse" betrachtet?

Und wäre eine Unterdrückung des eigenen Kleidungs-, Musiks- und Ritualsstils nicht grundlegend eine Einschränkung des eigenen Wesens und somit Heuchelei, nur um einer Wertung namens "Gut" zu entsprechen?
Toujours la même chose, man macht es den Menschen niemals recht, mein Freund.
Und die bewusste Ausgrenzug geschieht auf jeden Fall.
Ich persönlich grenze mich ebenfalls aus. Weil ich es so möchte, nicht, weil es von mir erwartet wird. Und das ist ein grundlegender Unterschied.
Ich bevorzuge ebenfalls schwarze Kleidung und düstere Musik (ja, ich sehe Beethoven ebenfalls als düster an) - weil ich es will, nicht weil andere es nicht wollen.


Ein Emo ist die Abkürzung für Emotionen, ein Mensch der Gefühle liebt...ein Sadist gehört in die Hölle, ein Emo in den Himmel auf Erden.


Scheiße, ich mag Gefühle auch.
Und immer langsam mit dem Schubladendenken beim Sadismus. Gaaaaanz langsam, ehe Du über Dinge urteilst, die die Sexualität betreffen.

Was ich nicht weiter schlimm finde,wäre da nicht der leicht arrogante Unterton.Mir fallen da spontan ein paar Textzeilen dieser unsäglichen"Onkelz"ein....sind die dann am Ende auch noch Satanisten?Oder Lenin,der hat auch öfter gesagt:"Der Weg ist das Ziel"


Es geht nicht darum, dass man Menschen als Satanisten identifiziert, sondern darum, dass sich gewisse Menschen von sich aus zu dieser Philosophie bekennen wollen. Bitte nicht dieses "*Schublade auf* Ah, typisch satanisches Statement!' Dieser Mensch ist also scheinbar dem Satanismus zugetan!'*Schublade zu*"-Denken!!! Die Oberflächlichkeiten sind dann doch mehr als nutzlos. Nicht jeder, der das Wort "Nächster" erwähnt, ist automatisch Christ. Wär in einer muslimischen Bank beispielsweise recht ungünstig.
"Wer ist der Nächste?"
"Niemand! Gepriesen sei Allah!"
Zum Thema Lenin....Hitler sprach auch vom Willen zur Macht. Erzähl Friedrich Nietzsche was vom deutschen Nationalstolz - AUTSCH.

Und dann dieses immer wiederkehrend"ICH-Thema".ICH muss erkennen,ICH muss erfahren...Und Diabolus,seineszeichens Lord,erwähnte ja,wie blöd es gewesen wäre,den Suchenden nicht die Kohle abzunehmen...und ab da,funktioniert die Sache doch schon nicht mehr..So gesehen..alles Blendwerk!Ein weiterer Versuch,unsere völlig nichtige Existens zu rechtfertigen,und dabei zu verdienen!


Nein. Es geht darum, das eigene Gehirn einzuschalten und sich dabei nicht davon verarschen zu lassen, wenn Dir jemand für 200$ eine rote Mitgliedskarte verkaufen möchte, nur damit Du sein kannst, als was Du Dich sowieso schon bezeichnest.
"Alles Blendwerk" ist wieder ein pauschalisierender Begriff, das überlassen wir doch lieber denen, die es nötig haben.

Die Grundidee krankt schon an dr Tatsache,das der Mensch ja wohl ein soziales Wesen ist,und da funktioniert das nicht mehr,mit dem "ICH"-Trip.Erinnert mich irgendwie an Punker,die zwar auf das System schei....,aber wen sollen sie anschnorren,wenn das böse Spiessertum weg ist?


Vorsicht, dass Du nichts durcheinander wirfst.
Was hat die Entwicklung des eigenen Geistes mit antisozialem Verhalten zutun?
Wie kommst Du darauf? Sollen wir auf die Begriffe des "Ich" verzichten, nur weil es kein "wir" ist? Das ICH kann ohne WIR nicht existieren, ebenso wenig ohne DU - ich dachte, das sei klar und müsse keine weitere Erwähnung finden?
Und meines Wissens nach sind Philosophie und Religionen PERSÖNLICHE Angelegenheiten und dabei geht's nunmal ums ICH.
Macht das die satanische Philosophie zum Zentrum allen antisozialen Verhaltens?
Da muss ich Dir als lebendes Beispiel leider widersprechen - ich pflege sehr wohl viele soziale Kontakte und mein "ICH" gewinnt für mich nur dann an Wert, wenn es meinen Liebsten gut geht - und jetzt?
Wenn schon Kritik, dann bitte gerechtfertigt!
"Ich" bedeutet nicht "Ich allein und niemand sonst" sondern schlicht und einfach ICH, ebenso wie DU nicht nur DU ALLEIN UND NIEMAND SONST bedeutet, sondern DU. Wo ist das Problem?!

Wenn jemand menthal,und physisch stark genug ist,SEINEN Weg zu gehen...Herzlichen Glückwunsch!Nur leider verrecken diese Leute irgendwo ganz alleine an einer simplen Sepsis!


Es geht nicht um die Ausgrenzung aus einem überlebensnotwendigen System, sondern um die Eigenständigkeit des Denkens. Starre Isolation vom Mensch-Sein wäre ebenso ein Dogma und genau das wird vermieden. Ich schrieb über die "Metamorphose zum Übermenschen", nicht vom Dasein als Übermensch. Bitte genauer lesen. Und ich kenne viele Menschen, die "stark genug sind", ihren eigenen Weg zu gehen. Seit wann heißt Individualismus radikale Ausgrenzung vom zivilisierten Leben? Wie gesagt: Wirf nichts durcheinander.
Und wieder meine Frage: SEIT WANN SCHLIESST DAS INDIVIDUELLE ICH EIN ZUSAMMENSEIN MIT EINEM DU UND EINEM WIR AUS?
Dieser Logik kann ich nicht ganz folgen.

!Fazit:"Satanismus"ist auch nur eine andere Bezeichnung,für"Ich will hier raus!"Freundschaft!


In diesem Falle machst Du es Dir um Längen zu einfach, Gabor.
Es geht darum, dass Du Dich bei der Betrachtung des Satanismus von Sichtweisen löst und die Dinge NEUTRAL beurteilst und anschließend erneut bewertest.
Und mit der Sicht der Dinge, die Du hast, kann ich Dein Urteil verstehen - allerdings ist es eine entstellte Sicht der Dinge, die mit meinen Darlegungen und dem, was ich als satanische Philosophie interpretiere, NICHTS zutun.
Keine Überinterpretationen! Bitte pragmatisch bleiben! Bei Überinterpretation bringt keine einzige Diskussion mehr etwas konstruktives, sondern nur noch Schwachsinn, mon ami.

Nebenbei...wozu "Ich will raus hier?"
Ist doch ganz nett, stinkt nur ein wenig nach Mensch.
Huch, Isolation des Egos von der Gesellschaft!
"Wir werden alle sterben..." *summ*

Xeper
Diabolus
Lord_Diabolus
 

Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon gabor » 23. Mär 2010 18:26

Grübel.....
Freundschaft!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Alveradis » 23. Mär 2010 20:17

Clown hat geschrieben:
Sastan hat geschrieben:Und was ist ein Sadist? oder ein Emo?


Ein Sadist erfreut sich am Leid Anderer. Ein Emo ist die Abkürzung für Emotionen, ein Mensch der Gefühle liebt...ein Sadist gehört in die Hölle, ein Emo in den Himmel auf Erden.


Kommt drauf an, was für eine Art Sadist. :har:
- Harmony, like a following breeze // at sea, is the exception." (Harvey Oxenhorn, Turning the rig)
- Der beste Ort, das Kriegsbeil zu begraben ist in deinem Gegner!"

PS: Suchfunktion!
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon gabor » 24. Mär 2010 00:48

Na,ein sadistischer eben...! :lol:
Nun zu Eurer Lordschaft!:Die Gesellschsft legt fest,was die Gesellschaft für"Gut"oder "Böse"erachtet,oder sollte ich eher sagen,die Götzen,welche von der Gesellschaft verehrt werden,legen die Dinge fest?
Übrigens lässt sich die Verwendung von"antisozial"an Stelle von "asozial" für ein schönes Gleichniss hernehmen!"Satanist"klingt böse,"Freidenker"eher harmlos!Was mich zum nächsten Kritikpunkt bringt.Du sprichst von Individualismus im Bezug auf(neuhochdeutsch)Trends.Was macht denn Musik zu "Dunkler Musik"?Wozu die schwarzen Klamotten....Für mich sieht das nicht nach Individualismus aus.Und wenn ich dann noch Al`s 80% dazurechne...Im Moor gibt es jedenfalls keine Individualisten,die ein Transparent vor sich hertragen...und der Schlag Menschen ist hier weit verbreitet!Warum nicht einfach das sein,was man ist?Ich trag im Sommer lieber Rock,als Hose,aber nicht,um eine Botschaft zu vermitteln,sonder,weil es bequemer ist.
Gehirn einschalten,und sich von niemand verarschen lassen(Zitat Ende)...Du hast eine Karte für die Arche? :lol: Sobald Du soziale Kontakte pflegst,wirst Du verarscht!(Bis auf wenige Ausnahmen!)
Und jetzt eine Frage,die mir persönlich am Herzen liegt:Wozu dient das provokante Auftreten?
Freundschaft!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Jo .. so ist das.. Dämonologie, Satanismus, Gruftys

Beitragvon Lord_Diabolus » 24. Mär 2010 11:25

Nun zu Eurer Lordschaft!:Die Gesellschsft legt fest,was die Gesellschaft für"Gut"oder "Böse"erachtet,oder sollte ich eher sagen,die Götzen,welche von der Gesellschaft verehrt werden,legen die Dinge fest?


*grins* Wäre ich an gesellschaftlichen Maßstäben für Gut und Böse interessiert, würde diese Aussage mir eventuell dabei helfen, Provokation zu maximieren, aber ich sehe keinen Sinn in eben dieser sinnlosen Art der Provokation, mon ami.
Ich komme gleich darauf zurück, wieso ich in sinnvolle und sinnlose Provokation unterscheide.

Übrigens lässt sich die Verwendung von"antisozial"an Stelle von "asozial" für ein schönes Gleichniss hernehmen!"Satanist"klingt böse,"Freidenker"eher harmlos!


Ebenso wie "Buddhist" harmlos klingt und dennoch sind die Unterschiede minimal. Also wozu von der Oberflächlichkeit abschrecken lassen?
Wenn die Gesellschaft den Klang des Wortes "Satanist" als "böse" erachtet...interessiert mich das? Nennen wir's halt eben "Baphometianer" oder "Luziferaner" oder "Setianist" oder "Wasserkocher", wenn es unsere Absicht ist, oberflächlichen Menschen in den "moralischen" Hintern zu kriechen - ich spreche hier vor allem von Leuten wie Arbeitgebern.
Sag ich einem Arbeitgeber, ich sei der Chöd-Tradition des Buddhismus zugeneigt, lüge ich nicht, sondern wähle einen anderen Namen. Für mich persönlich spielt es keine Rolle, Namen sind belanglos. Nicht wahr?


Was mich zum nächsten Kritikpunkt bringt.Du sprichst von Individualismus im Bezug auf(neuhochdeutsch)Trends.Was macht denn Musik zu "Dunkler Musik"?


Schwierige Frage! Ich bezeichne es als dunkle Musik, weil die Musik unter die Haut geht, sie "beleuchtet" ungewisse, unentdeckte Teile des eigenen Selbst.
Ich versuche mal, ein Beispiel zu geben.
Bei Dark Ambient (Wörtchen "dunkel" steckt ja glücklicherweise schon drin) besteht die Musik lediglich aus eindringlichen Klängen. Schließ dazu die Augen, lehn Dich zurück und Du siehst Bilder surrealistischer Landschaften und Szenarien, man führt Dich an die endlosen Abgründe des eigenen Seins und verschafft Dir ein zum Teil furchteinflößendes Gefühl, das die Furcht selbst, indem die Musik Dich damit konfrontiert, ausgleicht. Die Musik klingt nicht greifbar, dennoch ist die Partitur auf Blättern niedergeschrieben, sie wirkt hypnotisch.
Anderes Beispiel: Marilyn Manson (jaaaaa, ich weiß, Ruhe und zuhören! :lol:).
Die Texte haben (im Gegensatz zur Partylaunenmusik) einen tiefern Sinn, der sich hinter morbiden Bildern versteckt. Fakt ist aber, dass der Bereich Deiner Seele, der mit Bildern arbeitet, eben Dein Unterbewusstsein ist. Zudem sind gerade die Morbidität und verstörende Elemente wichtige Teile des eigenen Daseins - was wäre Licht, gäbe es kein Schatten? Und wie bewegend ist ein einziger Funke Licht, wenn er durch eine Atmosphäre tiefsten Schattens dringt?
Die Texte dringen durch die Oberfläche von "Ach, ich hab Partylaune, was kommt denn jetzt gut?" und berühren Dich in der Tiefe.

Prick your finger it is done
the moon has now eclipsed the sun
the angel has spread its wings
the time has come for bitter things


Für mich ist jegliche Art tiefgreifender, eindringlicher und bewegender Musik eben "dunkle" Musik, die zwar einerseits eine beklemmende Atmosphäre schaffen kann, auf der anderen Seite aber auch als Ventil für ungeahnte Bilderfluten und Gefühle sein kann. Deswegen zähle ich auch durchaus Beethoven zu dunkler Musik, ebenso wie Cherubini oder Puccini oder was auch immer. Subjektive Ansicht, bitte nicht pauschalisieren! Ich will garnicht wissen, was der ein oder andere als "dunkle Musik" bezeichnet.

Verstehst Du ungefähr, was ich meine?
Schwierige Sache, ich musste mich in dieser Hinsicht nie erklären und tue es auch nur ungern - intuitive Angelegenheit eben!

Wozu die schwarzen Klamotten....Für mich sieht das nicht nach Individualismus aus.


Ich spreche von Individualismus, nicht von zwanghafter Abgrenzung. *zwinker*

"Für mich sieht das nicht nach Individualismus aus" = "Individualismus sieht so und so aus" = Pauschalisierung des Begriffes "Individualismus". Huch, paradox! :lol:

Nettes Zitat aus Goethes Faust:

Mephistopheles:
Zwar ist's mit der Gedankenfabrik
Wie mit einem Weber-Meisterstück,
Wo ein Tritt tausend Fäden regt,
Die Schifflein herüber hinüber schießen,
Die Fäden ungesehen fließen,
Ein Schlag tausend Verbindungen schlägt.
Der Philosoph, der tritt herein
Und beweist Euch, es müßt so sein:
Das Erst wär so, das Zweite so,
Und drum das Dritt und Vierte so;
Und wenn das Erst und Zweit nicht wär,
Das Dritt und Viert wärs nimmermehr.
Das preisen die Schüler allerorten,
Sind aber keine Weber geworden.
Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben,
Sucht erst den Geist heraus zu treiben,
Dann hat er die Teile in seiner Hand
Fehlt, leider! nur das geistige Band.


Ich sehe in meinem Kleidungsstil einen Individualismus. Ich trage Schwarz, weil mir Schwarz gefällt und trage andere Farben, wenn mir andere Farben gefallen - UNABHÄNGIG von Mode und Zeitgeist.
Und wenn jeder in Kartoffelsack rumläuft und ich das auch tue - dann ist das eben so. Mein Bezug dazu ist ästhetischer Natur und bezieht sich nicht auf "Mode und Zeitgeist" (ekelhaftes Wörtchen, hm?).

Warum nicht einfach das sein,was man ist?


Warum sollte das eine das andere ausschließen? Darum geht es doch beim Individualismus! Mein Stil ist eben schwarz, weil ich es so möchte. Jetzt gegen Sommer kommt wieder der Geschmack nach mittelalterlischer Kleidung auf, dann trage ich eben Kleidung im Mittelalter-Stil! Nur weil andere das zu diesem Zeitpunkt eventuell auch tun, negiert das nicht meinen individuellen Bezug dazu, oder?
Der Individualismus steckt für mich in der Aussage "Ich trage es/höre diese Musik/verspeise diese Dinge/trinke diese Getränke/fahre dieses Auto/trage dieses Parfum/futtere diesen Muffin, weil ich es so will" und nicht in "Ich trage es/höre diese Musik/verspeise diese Dinge/trinke diese Getränke/fahre dieses Auto/trage dieses Parfum/futtere diesen Muffin, weil es andere auch tun und ich damit provoziere/einem kollektiven Modewahn folge/dazugehöre/Geschmack zeige/kein Außenseiter bin".
Sobald Du soziale Kontakte pflegst,wirst Du verarscht!


Du bist ein Mensch, Menschen machen Fehler, ich bin ein Mensch und mache auch Fehler.
Aber diese Fehler zu begehen, weil man (obwohl man es besser weiß) schwachsinnige Dinge tut, bezeichne ich als Dummheit.
Und ich spreche mich nicht von der Dummheit los, auf keinen Fall! Ich versuche nur, sie zu vermeiden, was mir nicht immer gelingt.
"Wenn Dich das Leben nicht verarscht...ja...dann verarscht Dich ja NIE WAS!!"
Und wenn mir ein lieber Onkel mit Glatze erzählt, ich solle bitte alles hinterfragen und nicht auf die Angebote tausender Workshops reinfallen und dort mein Geld verlieren, dann stimme ich ihm zu. Kommt er mir mit einem roten Kärtchen für 200$, grinse ich ihn an und gebe ihm direkt etwas zu essen aus, anstatt ihm Geld für das nutzlose Stück Pappe zu geben *lach*

Natürlich wird man durch soziale Kontakte verarscht. Sogar von Menschen, von denen man es niemals geglaubt hätte. Diese Fehler in zwischenmenschlichen Beziehungen ermöglichen auf der anderen Seite aber auch eine gemeinsame (oder alleinige) Entwicklung. Du lernst aus Fehlern mehr, als aus Erfolgen. Jedenfalls sehe ich das so.
Du solltest nur versuchen, unnötige Fehler zu vermeiden - manche Fehler sind einfach dazu notwendig, dass Du die Dinge in ihrer Art erfährst.

Und jetzt eine Frage,die mir persönlich am Herzen liegt:Wozu dient das provokante Auftreten?


Hm..auf mich selbst kann ich es weniger beziehen. Schwarzer Kurzmantel, schwarzes Hemd und Hose mit Schuhen darunter...wirkt eigentlich recht "unauffällig", hab ich mir sagen lassen. Andere meinten, es drückt einen gewissen Stil aus und wirkt dadurch wieder "auffällig". Sag Du mir, wem ich glauben soll. Ist ernst gemeint, ich habe keinerlei Ahnung!! :lol:
Aber die Münze kann ja ebenso 292301830341,293819² Seiten haben, statt nur 2.

Aus diesem Grunde möchte ich nicht das provokante Auftreten an sich behandeln, sondern vielleicht, wenn es Dir recht ist, eher die Provokation an sich.
Es gibt die Provokation, die der Provokation dient.
Dinge werden einfach nach außen offen gezeigt, weil sie eben "hart" und "anders" wirken, auch wenn sie dabei keinen besonderen Sinn verfolgen.
Dann gibt es die sinnvolle Provokation, die zwar oft auf "der Provokation dienende Provokation" reduziert wird, allerdings einen tiefergehenden Sinn verfolgt.
Wie gesagt: Es geht um Konfrontation und anschließendes Hinterfragen, der erste Befehl lautet HERSEHEN! in diesem Falle.

Ich bevorzuge die zweite Art der Provokation, die erste wirkt mir dann doch zu stumpf.
Ich will Dir ein Beispiel geben:
Einen Tag vor meinem Geburtstag veröffentlichte ich ein Bild von mir in einer Community. Dabei trug ich einen Hut, einen Ledermantel, steckte mir eine realistisch wirkende Pistole in den Mund, hatte den Finger am Abzug und hielt dabei folgendes Zertifikat in den Händen:
Bild

Sinn dabei?
1) Ich habe damit gewisse Ereignisse meiner eigenen Vergangenheit verarbeitet und extreme Darstellungen dienen als extreme Befreiungen und Ventile.
2) Ich mochte den schwarzen Humor, einfach und kurz gesagt!
3) Ich wollte sehen, wer sich wirklich EINEN TAG VOR MEINEM GEBURTSTAG von diesem Bild davon abschrecken lässt, mir zu gratulieren.

Folgende Reaktionen (man verzeih mir bitte, wenn wir vom ursprünglichen Thema etwas abweichen, aber es geht noch immer um den Sinn der Provokation):

1) Eine Licht-und-Liebe-für-die-Welt-Jesus-streichelt-Dir-den-Hintern-Dame schrieb mir schlicht und ergreifend "Tu's nicht".
Süße Sache. Meine Antwort war: "Denken Sie wirklich, ich tue dieser Gesellschaft den Gefallen kollektiver Trauer, indem ich einen Tag vor meinem Geburtstag meinen eigenen Selbstmord dokumentiere? Halten Sie mich für so freundlich? Verzeihen Sie, da haben wir aneinander vorbeigeredet."

2) Viele Leute gratulierten mir nicht *grins*
Aber interessanterweise taten es genau die Menschen, die ich am meisten liebe.

3) Eine Dame aus der Verwandtschaft tuschelte zwei Monate lang hinter meinem Rücken mit anderen über dieses Bild, bis MIR das irgendwann zu Ohren kam und ich ihr ordentlich den Kopf gewaschen habe, was den Menschen bitte so schwer fiele, DIREKT UND EHRLICH zu sein.
Sie machte sich angeblich "Sorgen" und wollte erst mal sehen, "was sich so in nächster Zeit ergibt". Hälst Du, mein Freund, das für eine gute Vorgehensweise bei einem angeblich Suizidgefährdeten? Abwarten? :lol:

4) Besagte Dame beschwerte sich im Nachhinein darüber, ich hätte zu heftig auf sie eingeredet. Was die Wortwahl betrifft.
...
...
...
...
Wortwörtliches Zitat: "Der benutzt so viele Fremdwörter und redet so psychologisch...UND ICH HAB DOCH NUR HAUPTSCHULABSCHLUSS."
Lassen wir uns das einen Moment auf der Zunge zergehen.

5) Unser lieber Freund RoSa lachte herzlich über ein schwarzhumoristisches Bild mit besagtem Certificate Of Insanity und gratulierte mir von vollstem Herzen zum Geburtstag, ebenso wie viele andere Menschen, die ich liebe.

FAZIT: Reaktion der Außenwelt und eigentlicher Sinn der Provokation können meilenweit voneinander entfernt liegen - dennoch behält die Provokation ihren eigentlichen Sinn und damit ist sie - logischerweise - sinnVOLL.

Ich hoffe, wir haben uns nicht zu sehr verquatscht?
Freundschaft!


Freundschaft!


Xeper
Diabolus
Lord_Diabolus
 

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