tja, wenn du denkst, Gott wuerde sich das gefallen lassen, dann versuchs mal, wenns soweit ist. Ich kann dir vorhinweg sagen, du wirst vor Furcht nicht einmal deine Augen zu ihm erheben, geschweige etwas vor dir herstottern. Dein heutiger Hochmut offenbart lediglich deine Verblendung, und die tatsache , dass du keine Ahnung davon hast, wie furchtbar der Gott ist, an den ich glaube, mit seinen Feinden.
Drohst du mir schon wieder mit deinem Gott?
Weder verbrenne ich Jesusbilder, noch schlage ich Kreuze oder Grabsteine kurz und klein, noch pisse ich auf Priester.
Der einzige Grund meines Zorns sind deine großen Behauptungen, was nach dem Tod für mich kommen soll.
Dafür hast du keine Beweise, keine sinnvolle Begründung, nichts außer deinen "Glauben".
Dein Glaube interessiert mich aber nicht.
Ich bin nicht darauf aus, vor Gott rumzustottern, denn für mich gibt es keinen Gott.
Ein Gott, vor dem ich mich fürchte, ist kein Gott, sondern ein Tyrann.
Ob er für dich was anderes ist, ist mir auch gleich, denn du bestimmst nicht über meine Lebensweise oder meinen Glauben oder über sonst irgendeine Sache in meinem gesamten verfluchten Leben, nicht du, nicht Gott.
Und wenn du jetzt wieder mit "Gott ist bei dir, er zeigt dir den Weg und du gehorchst ihm früher oder später, ob du willst oder nicht"-Geschwafel kommst, muss ich dich wieder darauf hinweisen, dass dein Glaube, deine Fantasien, sich von meinem Glauben weit weg befinden und ich glaube nichts, was mir nicht glaubhaft erscheint.
In meinen Augen hat einer das Recht, uns vorschriften zu machen, das ist derjenige, der uns gemacht hat. Wie du weisst, glaube ich an den Gott, der sich den Menschen durch die Bibel offenbart hat. Und er hat uns sehr wohl Gesetze gegeben. Wenn du die 10 Gebote mal gelesen hast, wirst du sicher darin uebereinstimmen, dass sie gerecht sind. An diesem Massstab, wird also der Mensch, dereinst gemessen werden. Du kannst dir sehr wohl einen eigenen Massstab zulegen, doch der wird von Gott als nichtswertig erachtet werden.
Wieder einmal verlässt du dich nur auf das, was alte Menschen glaubten.
Du kannst deinen Glauben gerne leben, aber ich finde es, in der Unkenntnis eines passenden Wortes, einfach unverschämt, zu sagen, dass jeder Mensch, der nicht Gottes Sklave ist, zum Schluss bestraft wird.
Denn damit versuchst du, uns zu überzeugen, nach Gottes Regeln zu leben und das ist meines Wissens nach Bekehrung, ob du es jetzt offensiv oder eher passiv begehst, macht im Endeffekt keinen Unterschied.
Magie wuerde ich so definieren: Mit der Hilfe und Kraft uebernatuerlicher Kraefte, das zu bewerkstelligen, was du willst. Das Zentrum deines Lebens ist also dein "ich", und nicht bist du abhaengig von Gottes Willen. Es geht dir auch allermeistens nur darum, deine Umwelt dir dienstbar zu machen, das heisst, deinen Willen und deine Wuensche zu befriedigen.
Schade. Beinahe hättest du es gehabt. Die Kraft kommt aus dem Menschen und seiner Umwelt und dem Kosmos heraus, nicht aus einem übernatürlichen Zentrum, jedenfalls nicht für einen Satanisten.
Du befriedigst den Willen und die Wünsche von dir und der, die du über alles liebst. Familie, Freunde ect.
nein. nicht du wuerdest dir etwas vorschlagen, sondern Gott.
Und genau DAS wollen hier so wenige. Ich auch nicht.
Mein Leben ist zum leben da, nicht zum dienen.
nett. Gott hilft eben auch nur, wer ihn darum bittet. Er draengt sich niemandem auf. Doch um die seinen kuemmert er sich sehr gut, und seine Verheissungen sind alle wahr. Das kann ich bezeugen, weil ich seit 23 Jahren glaeubiger Christ bin. Gott hat den seinen ein erfuelltes Leben verheissen, und dieses Leben lebe ich.
Das ist Spekulation aber es ist dein Glaube und den kann niemand ändern.
Stimmt zum Teil..
ein Satanist ist bestimmt ein Atheist (soweit ich das verstanden hab´.. korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege).
Trotzdem ist das keine Korrektur, sondern eine Klassifizierung auf anderer Ebene.. Satanisten sind eine Teilmenge der Atheisten. "Satan" wird anders verstanden als von dir ausgelegt. Falls es dich tatsächlich interessiert, bin ich sicher, dass es dir die Satanisten hier gerne erklären (so lang du nicht versuchst sie zu "bekehren").
Wenn du es zulässt, wirst erkennen, dass es eine durchaus interessante Sichtweise ist, die mit dem Christentum so gar nicht auf "Kreigsfuss" ist, sondern sie als "andersdenkende" akzeptiert. Es wird allerdings von dir verlangt, dass du ihren Lebensstil ebenso akzeptiert und sie nicht zu ändern versucht - auch wenn dir persönlich Satanismus nicht zusagen sollte. (Das verlangt keiner..).
Wirst ja nix dagegen haben, wenn ich meinen persönlichen Satanismus als Beispiel hole, oder?
N guter Anfang.
Als Satanist gehe ich wie jeder andere Mensch durch die Welt, lebe mein Leben und schätze und liebe die, die meines Ermessens nach meine Schätzung und Liebe verdient haben.
Ich hinterfrage die Dinge, die mich zweifeln lassen, pingelig, wie ich nun mal bin, um meine eigene Weisheit zu erfahren.
Ich würde kämpfen und sterben für die, die ich liebe und dabei achte ich nicht auf Moralvorstellungen anderer, beispielsweise nicht auf deine Gebote, solange sie mir im Weg stehen.
Ich lebe nach den Regeln, die mir sinnvoll erscheinen und akzeptiere die Natur, meine Mitmenschen und alle Wesen, es seidenn, sie richten sich gegen mich und verletzen mich (die Menschen).
Ich glaube nicht an den Gott der Hölle oder des Himmels.
Ich weiß, dass alle Macht in mir, der Natur und dem Universum liegt und dass jedem Menschen ein kleiner Teil der Macht anvertraut wird, oder dass jeder Mensch sich selbst Macht aneignet, durch jedes Gefühl, dass er in seiner Seele aufbringt.
Diese GEfühle leite ich mittels Meditation oder einer Zeremonie.
Bei diesen Zeremonien spricht man von der Anrufung Satans und den Höllengöttern, doch dies ist wieder ein Punkt, der nicht so ist, wie du jetzt sicher glaubst.
Du beschwörst Satan, Satan ist ein Zeichen deiner Macht, deines Willens und deiner Willenskraft. Diese Kraft wird personifiziert und "beschworen", damit man sich besser darauf konzentrieren kann.
Dann werden in einer Satanischen Beschwörungsformel alle Gefühle herausgebracht und das Ziel dieser Beschwörung genannt.
Die Höllengötter sind sozusagen die verschiedenen Teile deiner Seele. Liebe, Hass, Freude, Trauer, Mut, Ängstlichkeit, Eifersucht, Stolz und so weiter.
Diese Gefühle werden wiederrum mit den verschiedesten Namen und Gestalten in Verbindung gebracht, wieder eine Personifizierung der Kräfte, die der Mensch in sich trägt.
Das ist der "Satan", der "Teufel". Die Vielfältigkeit eines Menschen ist in Hinsicht auf seinen Geist unendlich groß und so ist auch die Anzahl der Höllengötter riesig.
Der Satanist hasst keine Christen, allerdings hasst er es, verstoßen, verspottet und lächerlich gemacht zu werden, wie es jeder andere Mensch auch tut und wenn die Kirche dies versucht, kann er nicht sagen, dass es ihm gleichgültig ist, ob er nun frei seinen Stil ausdrücken kann und so die ganzen Vorurteile der Kirche ihm ein normales leben und einen normalen Job unmöglich machen oder ob er all dies verstecken muss und nur dann so ist, wie er ist, wenn er die Möglichkeit dazu hat und sich nicht selbst damit einschränkt, unabhängig aus welcher Ansicht.
Ja, Atheist stimmt nicht ganz, denn während einer Zeremonie glaubt der Satanist kurzzeitig an den Satan, seinen Bruder und Wegbegleiter, sich selbst.
Und an die Höllengötter, die das selbe repräsentieren.
Somit akzeptiert er Götter und "schickt" sie nach der Beschwörung wieder "Zurück" in seinen Körper.
@Angelo: ich hoffe, dass war verständlich genug. Ich denk, ich habs ganz logisch ausgedrückt, oder?