Grundübungen der Magie - Gedankenkontrolle I

Magie, Dämonologie, Traumdeutung, Tarot, Astrologie

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Grundübungen der Magie - Gedankenkontrolle I

Beitragvon evoi » 10. Apr 2006 10:44

Hatte gestern im Chat ein interessantes Gespräch. Jemand hatte ein Problem damit, sich auf einen Visualisierungsübung zu konzentrieren. Das ist am Anfang des "Weges" eigentlich immer der Fall.. drum hier für alle, was ich meinem Freund geraten habe..



Worum geht´s?

Es geht darum "Herr über seine Gedanken zu sein" (genau so wie es bei Asana darum geht "Herr über seinen Körper zu sein). Das ist wichtig, weil man sich bei vielen magischen Operationen 100%ig auf etwas konzentrieren können muss. Der gesamte Geist muss auf das zu erreichende Ziel ausgerichtet sein. Das geht nun mal nicht, wenn einem dauernd andere Gedanken in den Sinn kommen..

Der erste Schritt: Gedankenbewusstsein

Erst mal rausfinden, was im Kopf so alles abgeht. Denn bei vielen sind da so viele Gedanken, dass das Gehirn schon mal ein paar "wegfiltert", um uns nicht zu überlasten. Also ganz einfach: mal in Ruhe hinsetzen und seine Gedanken "beobachten" (sich nicht mitreissen lassen, über nichts wirklch "nachdenken") .. einfach die Gedanken beobachten.. wie sie kommen .. und wie sie gehen...

erst mal zwei oder drei Minuten.. schreibt nachher alles auf, was euch im Gedächtnis geblieben ist.

Der zweite Schritt: Überflutung verhindern.

Nach ein paar Tagen schaut euch dann die Liste an, und versucht mal herauszufinden wo die ganzen Gedanken her kommen. Auf den Geist stürzt heut zu tage jede Menge Müll ein.

    irgendwelche Gerüchte aus der Schule?
    Mann, war der dämlcih bei der Talkshow gestern?
    Wie´s meiner Exfreundin wohl geht?
    ...
    ...

Nun könnt ihr euch dafür entscheiden den Input an belastendem, echt unnötigem Zeug zu begrenzen/verhindern..

    muss die Talkshow sein? ..
    ist es wirklich nötig sich für die neuesten Gerüchte zu interessieren?

    wo kommen die anderen Gedanken her?

Ein paar DONT´s

    Fernseher laufen lassen während man schläft ... unvorstellbar was man euch da alles einpflanzen kann
    ebenso Fernseher oder Radio im "Hintergrund"... -> ausmachen!
    Werbepausen -> mindestens Ton aus!
    irgendwo in einer Ecke stehen ein paar Kameraden und lästern gerade über xyz--> uninteressant (ihr könnt euch eure eigene Meinung bilden)
    Klatschspalten in der Zeitung -> unnützer gedanklicher Ballast..

.. die Liste lässt sich beliebig erweitern.. nun analysiert eure Aufzeichungen: "wo kommt der unnütze Gedankenballst her?" -> versucht die Quelle zu identifizieren und auszuschalten..

Dann werden die Gedanken, die ihr (beim täglichen üben) beobachten könnt weniger und weniger.. Verliert nicht den Mut.. das dauert! Denn euer Geist wird nach und nach "den Filter" runterdrehen. Aber in ein paar Wochen ist er unten und ihr seht alle eure Gedanken.

Bis dahin hab´ ich schon die nächste Übung gepostet!

evoi

P.S... die Übung hab ich übrigens nicht selbst erfunden.. hab sie aus einem Buch von Franz Bardon.. hab aber damit sehr sehr gute Erfahrungen gemacht!

Es gibt Tage da bin ich nicht in der Stimmung angehimmelt zu werden.
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Beitragvon Naomi » 13. Apr 2006 15:42

das ist eine wirklich gute übung, soetwas könnte ich im moment sehr gut gebrauchen, danke für den beitrag ... gruß naomi :lol:
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Beitragvon Naomi » 13. Apr 2006 15:42

das ist eine wirklich gute übung, soetwas könnte ich im moment sehr gut gebrauchen, danke für den beitrag ... gruß naomi :lol:
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Beitragvon evoi » 2. Mai 2006 15:16

so .. und wer das brav geübt hat.. der kann mal weitermachen:

Wie bisher beobachtet ihr eure aufkommenden Gedanken, aber jedesmal wenn einer "aufpoppt" verscheucht ihr ihn..

    entweder gleich wieder aus dem Blickfeld kicken..
    oder ihn "abwürgen" .. (Da fällt mir - stopp) ... (Da fä - stopp) .. dann ist´s irgendwann D - stopp ... und schliesslich - ________________ ??)
    oder stellt euch vor den Gedanken auf ein Blatt Papier zu bannen, macht ein Papierschiff draus und lasst es einen Fluss hinunterschwimmen...
    in feuer aufgehen..
    zu asche zerfallen...
    .. oder auch irgendwie anders.. jedenfalls nicht "fertig aufkommen" lassen..
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Beitragvon SheMoon » 16. Sep 2006 09:21

Ich hab da mal einen sehr liebevollen Tipp von einem sehr guten Freund bekommen.

Stell dir die Gedanken als Kinder vor, und du bist ihre Mutter/Vater. Du sitzt auf einer Wiese an einen Baum gelehnt und möchtest dich entspannen, aber immer wieder taucht eines der Kinder auf und fordert dich zum Spielen auf.

Sieh das Kind liebevoll an und sag ihm daß du im Moment alleine sein möchtest, es soll enstweilen mit seinen Brüdern und Schwestern spielen.

Bei mir hat das ganz toll geklappt.
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Beitragvon Mephisto-Michi » 16. Sep 2006 09:58

die möglichkeit ist echt mal süß..:)
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Re: Grundübungen der Magie - Gedankenkontrolle I

Beitragvon Fallen Angel » 15. Jul 2008 14:13

evoi hat geschrieben:Ein paar DONT´s

ebenso Fernseher oder Radio im "Hintergrund"... -> ausmachen!
Werbepausen -> mindestens Ton aus!


heißt das, ich kann zum beispiel beim Lesen keine Musik hören, oder wie ist das gemeint?
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Beitragvon evoi » 15. Jul 2008 15:04

du kannst schon, aber wenn du deine Gedanken besser in der Griff kriegen willst, dann lies entweder und konzentriere dich darauf, oder höre Musik und konzentriere dich dann darauf.

Alles was "nebenbei Berieselung" ist, resultiert in grösserem Gedankenchaos..

lg

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Beitragvon Fallen Angel » 17. Jul 2008 10:23

Beim versuch, dass wirklich zu machen, kam bei mir ein kleines Problem auf: ich habe gedanken, die jagen nur so schnell durch meinen Kopf, dass ich keinen davon wirklich beachten kann... somit kann ich sie ja auch nicht wirklich notieren und ausradieren... was kann ich tun, um diese Gedanken trotzdem auszufiltern?

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Beitragvon evoi » 17. Jul 2008 10:32

weniger verkrampft sein.. erst mal ganz einfach "beobachten" was passiert..
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Beitragvon Babelos » 14. Sep 2008 18:07

Ich habe dazu mal eine Frage, wenns hier erlaubt ist. Ich bin auf meiner Arbeit oder in meiner WG gezwungen bestimmte Geräusche zu hören und bei bestimmten Geräuschen kommen mir Gefühle hoch. Nach dem Prinzip der Gedankenkontrolle muss ich die Geräusche unterbinden, um die Gefühle in den Griff zu kriegen, aber die Geräusche kann ich nicht abstellen. Aus diesem Grunde habe ich bisher immer Musik nebenbei gehört. Ja auch auf der Arbeit. Aber das soll ja auch nicht sein. Was soll ich tun?
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Beitragvon Onime » 14. Sep 2008 18:13

die geräusche ignorieren darin besteht der sinn der übung :||
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Beitragvon Babelos » 15. Sep 2008 12:29

Ich dachte der Sinn der Übung besteht darin die Störquellen zu unterbinden.
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Beitragvon Alveradis » 15. Sep 2008 15:18

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
- Der beste Ort, das Kriegsbeil zu begraben ist in deinem Gegner!"

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Beitragvon Babelos » 15. Sep 2008 15:29

Und wo steht, dass es der Sinn der Übung ist die Störgedanken zu ignorieren?
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Beitragvon Alveradis » 15. Sep 2008 15:33

Bei erfolgreicher Übung existieren keine Störgedanken. folglich musst du diese auch nicht ignorieren.

Außerdem besteht ein sinnlicher Unterschied zwischen Störquelle und Störgedanke. Nur mal nebenbei.
- Der beste Ort, das Kriegsbeil zu begraben ist in deinem Gegner!"

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Beitragvon Babelos » 15. Sep 2008 16:55

Alveradis,

deinen zitierter Satz (nehme mal an, dass er das ist) finde ich im Anfangspost nicht.


War kein zitierter Satz.
Wollte damit nur sagen, dass deine Fragen überflüssig sind -.-
(Hab jetzt einfach mal in deinem Post geantwortet, wollte nicht noch mehr hier rummüllen)
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Beitragvon evoi » 15. Sep 2008 18:57

*klarstell* .. in Gedankenkontrolle I .. geht es lediglich darum alle Gedanken, die im Kopf herumschwirren zu identifizieren (zu beobachten).

Weder darum sie abzuschalten noch zu ignorieren. Einfach mal zu erfahren wie "verschmutzt" der Kopf ist. Und auch darum eine Sensibilität zu entwickeln, dass man nicht etwas denken kann und man weiss es gar nicht.

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Beitragvon evoi » 15. Sep 2008 19:06

2ter Schritt..

wenn mann dann weiss was alles so im Kopf rumschwirrt dann versucht man Störquellen auszuschalten.

Ohrwürmer im Kopf .. nicht "nebenbei" Musik oder Radio hören
was macht die Exfreundin .. wozu interessiert dich das - lerne es zu ignorieren
irgendwelche Bilder, die von gestrigen Film herrühren? .. musst du wirklich ständig fernsehen?

Es geht hier tatsächlich darum die Störgedanken zu unterbinden. Aber man kann nicht alle Störquellen unterbinden. Die muss man ignoriren. Wenn zum Beispiel Geräusche mit Gefühlen verknüpft sind - finde raus wieso - und löse die Verbindung.

Ein wahrer Magier kann mitten in dem Rockkonzert auf einer U-Bahn Station neben einem Marktschreier sich auf einen einzigen Gedanken konzentrieren. Gedankenkontrolle I ist ein Baustein dazu .. aber das Ziel ist das wichtige.

Hier geht es darum herauszufinden welchen "müll" man mit sich rumschleppt und den unterbindet. Gedanken an "was macht die Exfreundin" kann (sollte) man nicht dadurch unterbinden, dass man sie kalt macht, sondern dadurch dass man lernt, dass einen das gar nicht interessiert! .. Für die "Ohrwürmer" oder Gedanken aus Film & Fernsehen gilt .. unterbinden der Überflutung ist einfacher als ignorieren.. dann kommen sie erst gar nicht auf. Gedanken wie .. "werde ich krank wenn ich weiter so viel sauf", kann man leicht dadurch unterbinden in dem man nicht mehr so viel säuft..

Es ist Hausverstand gefragt

lg

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Re: Grundübungen der Magie - Gedankenkontrolle I

Beitragvon blackfox » 26. Dez 2011 11:51

Die Gedanken einzuschränken, ist die Ausübung von Kontrolle durch Zwang. Üben durch Ausüben ist ok, jedoch sollte Kontrolle nicht mit Zwang verwechselt werden. Das Beobachten der Chaos in den Gedanken und das spielen mit denselbigen und das Beobachten der jeweiligen Auswirkungen kann genau so gut zu Kontrolle führen.
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Re: Grundübungen der Magie - Gedankenkontrolle I

Beitragvon Gast » 10. Mär 2012 15:25

Also wird man mit vollem kopf entweder
-Magier: Du löschst sie aus
Oder
-Youtuber: Du verleihst den Gedanken form :lol:
Gast
 


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