Ein vollkommener Mikrokosmos

Magie, Dämonologie, Traumdeutung, Tarot, Astrologie

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Ein vollkommener Mikrokosmos

Beitragvon Dark Lord » 9. Jun 2008 21:23

Grüßt euch :peace:

Ich würde gerne hier speziell die Arbeit des Adepten "Liber AOM" 2 ° im Bereich der Chaosmagie zur Diskussion stellen und zwar beziehe ich mich auf das grundlegende Werk von Peter Carrol - Lieber 0.

Wenn er mit der Arbeit des Adepten beginnt ist der Aspirant bereits über den Gebrauch
jedes Symbolsystems hinausgewachsen, er benutzt nur noch die Realität selbst. Die
Spielzeuge des Eingeweihten wie etwa Sigillen, Götter, Dämonen und das Werkzeug der
Zauberei verinnerlicht er entweder wieder oder er behält sie zum Zweck der Lehre und
Unterweisung anderer noch bei. Alles, was er an magischen Waffen benötigt, ist die
Zeremonie. Sein Werkzeug sind unmittelbares Hellsehen und Verzauberung
(enchantment). In den niederen Graden wurden Wissen und Ekstase eingesetzt, um den
Fortschritt zu leiten. Der Adept benutzt nur MAGIS, die Fähigkeit, magisch zu arbeiten,
um das Wachstum seiner Spiritualität zu messen. Während der Arbeit des Adepten wird
die Tranmutation in ein magisches Bewußtsein vollendet und er wird zu einem, der stets
und auf Dauer im Chaos lebt. Die Kraft kann ihn nun überall hintragen. Er könnte etwa
jahrelang in magischer Trance verbleiben; er könnte sich dazu entschließen, die
notwendigen Persönlichkeitsdualismen nach außen zu projizieren und Leute um sich
sammeln um autonome Statthalter der Illuminaten zu werden. Er könnte aber auch seine
Manifestation einfach aus der Ebene der Dualität zurückziehen und aufhören zu
existieren.
Denn aus dem Chaos entspringen die beiden Urkräfte des Seins, das SOLVE ET
COAGULA der Existenz. Die Kraft des Lichts ist die Expansion, das Hinausgehen, das
Dualisieren, das Vermehren der Ausdrucksformen des Chaos, das verantwortlich ist für
die Geburt des Neuen, für die Schöpfung, die Inkarnation und die Vielfalt.
Die dunkle Kraft ist das Zusammenziehen, das Transzendieren, das Zurückziehen der
Ausdrucksformen des Chaos, das verantwortlich ist für den Tod, die Auflösung, das
Wiedervereinnahmen, die Einfachheit und die Rückkehr zur Urquelle


Ich würde gerne die Meinung von denen unter euch die sich mit den Endstadien der Lehre auskennen lesen und vor allem eure Meinung über die aller letzten Riten die zur Reinkarnation führen erfahren.
Wie es euch wahrscheinlich bekannt ist behauptete Crowley die Reinkarnation viele Persönlichkeiten zusein.

Integrale Reinkarnation ist die letzthinnige Metamorphose. Sie ist das höchste Ritual des
Sexus und des Todes durch das der Adepten den Grad eines Meister erlangt.


Normalerweise lösen sich der persönliche Äther und die Lebenskraft oder Kia auf wenn
der physische Körper verfällt. Aus dem Reservoir der universalen Lebenskraft entstehen
neue Wesen, so wie sie auch aus dem universalen Reservoir der Materie aufgebaut
werden. Die persönliche Lebenskraft findet dann, in Millionen von Teilen aufgesplittert
und verstreut, eine neue Inkarnation in vielen Einzelwesen.
Der Adept der Magie wird seinen Geist durch Magie jedoch so sehr gestärkt haben, daß
er dazu in der Lage ist, ihn vollständig in einen neuen Körper zu überführen. Durch einen
solchen Prozeß erlangt der Adept schließlich den Grad eines Meisters. Die höchsten
Rituale des Sexus und Todes haben drei Formen, : den Roten, den Schwarzen und den
Weißen Ritus.


Wie steht ihr moralisch zu den letzten Riten? Ist das Mord oder nicht?
Das lesen der letzten Praktiken der Lehre hat mir eine neue Dimension offenbart die vorher nicht so deutlich zusehen war.

Ich habe schon mal eine Rückführung gemacht die mich auch stark verändert hat und da meine Mutter auch in Esoterischen/Magischen Kreisen unterwegs war habe ich da ne wirklich unangenehme Vermutung.

Ich freue mich auf jeden ernst gemeinten und konstruktiven Beitrag!

*evoi grinsend anschau* *wink* ^^



:chaos:
Dark Lord
 

DIE RITEN

Beitragvon Dark Lord » 10. Jun 2008 19:40

:au: Hier die Riten, ich habe vergessen sie zu zitieren :



DER ROTE RITUS

Dieser Ritus kann nur von männlichen Adepten durchgeführt werden; er geschieht dann,
wenn der Körper des Adepten sehr alt oder auch sehr versehrt ist. Der Adept wählt eine
junge, kräftige Frau und stellt ein starkes Band der Liebe her. Er befruchtet sie und
beendet im Frühstadium der Schwangerschaft seine gegenwärtige Existenz. Die Kräfte,
die sich der Adept bei seinen Astralarbeiten erworben hat, bewirken zusammen mit dem
starken Band der Liebe zu der Mutter, daß eine Reinkarnation in dem wachsenden Fötus
stattfindet. Zuvor stellt der Adept die Versorgung der Mutter sicher und gewährleistet auch
die Wieder - Erziehung des reinkarnierenden Meisters.


DER SCHWARZE RITUS

Dieser Ritus besteht darin, daß ein Geist sich mit Gewalt Zutritt zu dem Körper eines
noch lebenden Wesens verschafft. Er ist sowohl gefährlich als auch unzuverlässig und
wird nur in bestimmten, verzweifelten Situationen durchgeführt. Manchmal führt er dazu,
daß es in einem Körper eine doppelte Lebenskraft gibt wenn es dem eindringenden Geist
nicht gelingt, den Bewohner des Körpers zu eliminieren bzw. zu verjagen. In diesem Fall
sieht es so aus, als sei das Opfer verrückt geworden. Auf jeden Fall bleibt das Gedächtnis
des übernommenen Wesens intakt und das eindringende Wesen wird durch es arbeiten
müssen.
Hat man erst einmal ein geeignetes Opfer ausgewählt, wird es in eine abgelegene
Kammer gebracht und betäubt in der Regel mit Opiaten oder andere starke Narkotika. Der
reinkarnierende Adept zieht sich in die selbe Kammer zurück und beendet seine
gegenwärtige Existenz, in der Regel durch den Gebrauch einer großen Überdosis der
gleichen Droge. Es soll Adepten gegeben haben, die ihre eigenen Schüler zu diesem
Zweck gebraucht haben. Dies gestattet ein gewisse Kontrolle über das Gedächtnis, das
sie besitzen sollen. Bei den eigenen natürlichen Kindern hat man diesen und auch noch
andere Vorteile beim Einsatz dieser Methode.


DER WEISSE RITUS


Bei diesem Ritus wird eine integrale Reinkarnation erreicht, doch der Empfängerkörper ist
ein Fötus, den der fliehende Geist sich willkürlich beim Astralflug aussucht. Sollten die
eigenen Anhänger, Freunde und Jünger nicht dazu in der Lage sein, die neue eigene
Manifestation ausfindig zu machen, empfiehlt es sich, eine Äthermarkierung zu
verwenden, die man bei sich trägt. Beim Sterben konzentriert man sich mit aller Gewalt
auf eine Sigil, die ein Emblem der eigenen magischen Ziele darstellt. Später kann sie
dann beim sich entwickelnden Kind durch Clairvoyance in dessen Ätherkonstitution
wahrgenommen werden; sie kann aber auch dazu dienen, als Erkennungsmerkmal
erkannt oder als starke Affinität zu dem Symbol wahrgenommen zu werden, wenn man
vielleicht in der neuen Existenz zufällig darüber stolpern sollte.


Also ich finde dass es ziemlich interessant ist aber dafür musste man ein Menschenleben opfern.
Wahrscheinlich ist es kein Problem wenn man soweit ist dass man die Riten durchführt.
Keine Frage dass große Erfolge auch größere Opfer benötigen.
Ich frage mich ob eines der Riten dokumentiert wurde und ob nachweisbar funktioniert hat.
Dark Lord
 

Beitragvon evoi » 10. Jun 2008 20:03

Chaosmagie und "vorgefertigte" Riten vertragen sich meiner Meinung nach überhaupt nicht. Ich sehe es viel mehr als "Freistilmagie" .. und nach Carroll funktioniert es umso besser je grösser der "magische Link" ist - und der ist bei selbst entworfenen Ritualen nun mal um ein vielfaches höher als bei "Nachmachmagie"..

lg

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Beitragvon Dark Lord » 10. Jun 2008 20:15

und wie stehst du dazu ein Menschenleben zu verdrängen um weiter zuleben ?
Dass mussten alle Meister die beim IOT sind gemacht haben, sonst wären sie keine Meister geworden.
Das ist irgendwie .....schockierend.
Zuletzt geändert von Dark Lord am 10. Jun 2008 20:16, insgesamt 1-mal geändert.
Dark Lord
 

Beitragvon evoi » 10. Jun 2008 20:15

Ich halte es für vollkommenen Schwachsinn.
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Beitragvon Dark Lord » 14. Jun 2008 17:55

Theoretisch würde es aber funktionieren oder?
Dark Lord
 

Beitragvon evoi » 15. Jun 2008 12:10

Siehe den Post darüber..
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Beitragvon Dark Lord » 17. Jun 2008 19:37

mhm....glaubst du an Reinkarnation?
Dark Lord
 

Beitragvon evoi » 17. Jun 2008 21:23

wie schon so oft erwähnt.. das ist irrelevant..

Sollte ich wieder geboren werden.. schön..
Sollte ich auf einer anderen Ebene weiterleben .. auch schön
Sollte nach dem Tod eifach "nichts" mehr sein.. auch gut

Wen interessiert´s..

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Beitragvon Dark Lord » 17. Jun 2008 21:28

Naja es ist immerhin DIE FRAGE aller Zeiten !^^ was kommt dach dem Tod?!

Ist dir dass wirklich so egal? Mir ist klar dass der Tod nur ein weiterer Weg ist deshalb interessiere ich mich sehr stark dafür >:->
Zuletzt geändert von Dark Lord am 17. Jun 2008 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
Dark Lord
 

Beitragvon Ahriman » 17. Jun 2008 21:58

Nun, das finde ich auch äusserst Interessant. Da ich mich noch im Anfangsstadium der Chaoslehren befinde, und darüber weitgehend nur wenig mehr weiß wie schon in Evoi´s Bericht beschrieben, bin ich zurzeit noch auf der Suche nach Büchern über eben jenes Thema, der Chaosmagie.
Ich habe mir bereits den Liber Kaos bestellt. Zu den Ritualen denke ich folgendes. Da diese Welt biologisch augebaut ist, und durch das abschneiden eines Astes von einem Baum, auch ein neuer entstehen kann, muss das in irgendeiner Form auch beim Menschen und anderen Wesen funktionieren. Die Ethikfrage interessiert mich hierbei herzlich wenig. Auch bin ich nicht mit aller Macht darauf aus mein Leben über das normale zu Verlängern was an sich schon einen großen Reiz birgt.
Ich will Wissen anhäufen, nebenbei auch Macht aber das ist zweitrangig denn Wissen ist bekanntlich Macht.
Ich will Klarheit. Und ich will ein Leben im wahren Chaos, was sich jedoch ein Menschenhirn nicht Vorstellen kann.
Der altbewärhte Würfeltrick ist auch nur auf 6 Möglichkeiten begrenzt, also ist dies nur für den Anfang gut, um sich an die Materie zu gewöhnen, jedoch in der Fortgeschrittenen Chaosmagie herzlich sinnbefreit und wohl höchstens belächelt von eben jenen "Meistern" was mich zu meinem nächstens Punkt bringt.
Die Tatsache, das Chaos organisiert ist und soetwas wie eine Hierachie aufgebracht haben soll in Form der IOT finde ich lächerlich wenn nicht sogar provokant. Denn das Chaos kann man nicht mit irgendeinem dahergelaufenen Hinterhofglauben vergleichen. Für Chaos gibt es keine definierbare Feststellung. Man kann es nicht beschreiben, es verändert sich ständig, aber verzeiht ich schweife ab.
Ich denke, JA, theoretisch ist es Möglich. Man sagt ja auch Chaosmagie basiere auf Theorie wobei ich dem nur bedingt beipflichten kann. Denn wie schon gesagt lässt sich Chaos auch nicht theoretisch berechnen. Aber es wäre durchaus einen Versuch wert, solch ein Ritual durchzuführen, denke ich. Allerdings mangelt es an dieser Stelle weit an eben jenen die es durchführen würden.

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Beitragvon Dark Lord » 17. Jun 2008 22:08

Ich sehe das ähnlich wie du Ahriman wobei ich sagen muss dass IOT wahrscheinlich eine Reihe von Techniken zusammen gestellt hat womit wir "Chaos" leichter bemerken und erfahren können und nicht fixe Regeln und Riten rum um das Wirken festgesetzt hat.
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Beitragvon flame » 17. Jun 2008 22:09

Chaosmagie beruht genauso auf Theoretischem Wissen wie Quantenphysik :>
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Beitragvon evoi » 18. Jun 2008 09:54

Ahriman hat geschrieben: Da diese Welt biologisch augebaut ist, und durch das abschneiden eines Astes von einem Baum, auch ein neuer entstehen kann,


Du kannst auch aus den abgeschnittenen Ast wieder einen Baum machen. Hier ist nicht ein Leben für das andere. Beide Teile leben. Es wird so kein Leben transferiert oder geschaffen.

flame hat geschrieben: Chaosmagie beruht genauso auf Theoretischem Wissen wie Quantenphysik :>


Genau das ist es .. Und Tatsächlich braucht man für Chaosmagie nicht mehr als meinen Post hier im Forum. Es gibt kein "System", das zu lernen wäre.. -> denkt euch eines aus und glaubt daran - das reicht! "Chaos"-magische Rituale aus dem Buch.. ein Widerspruch in sich..


lg

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Beitragvon Dark Lord » 18. Jun 2008 10:49

Das ist klar, dass Chaosmagie kein System hat, es ist ein ständiges Paradigmenwechsel je nach dem was der Magier gerade braucht:

Wer Chaosmagie praktiziert, versucht außerhalb aller Kategorien zu stehen. Weltbilder, Theorien, Glaubenssätze, Meinungen, Gewohnheiten und sogar Persönlichkeiten sind für die Chaosmagier nur Werkzeuge, die willkürlich gewählt werden können, um die Welt, die sie um sich sehen und erschaffen, zu verstehen und zu gestalten.
Dark Lord
 

Beitragvon evoi » 18. Jun 2008 11:37

Dark Lord hat geschrieben:Naja es ist immerhin DIE FRAGE aller Zeiten !^^ was kommt dach dem Tod?!

Ist dir dass wirklich so egal? Mir ist klar dass der Tod nur ein weiterer Weg ist deshalb interessiere ich mich sehr stark dafür >:->


Ja.. mir ist es piepschnurzkomplettschei**egal ...

Was hätt´ ich davon, wenn ich´s wüsste (wobei ich´s ja nicht "wissen" kann).. also verwende ich die Zeit statt darüber nachzudenken für sinnvolleres..

evoi
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Beitragvon Dark Lord » 18. Jun 2008 12:47

^^ Ich würde das auch gerne können aber irgendwie kann ich solche Gedankengänge nicht loslassen.
Dark Lord
 

Beitragvon evoi » 18. Jun 2008 12:50

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Beitragvon Onime » 18. Jun 2008 13:36

das musste ja jetzt kommen :lol:
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Beitragvon Dark Lord » 18. Jun 2008 14:15

:lol: Es war nicht so gemeint....manno
Ich meine ähm...irgendwie würde ich gerne die Zeit für etwas sinnvolleres nutzen aber weider rum mag ich die Gedanken. :mad:
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Beitragvon Ahriman » 18. Jun 2008 21:59

Habt ihr schoneinmal versucht Wasser greifbar zu machen?
Genau das ist Chaosmagie für mich, man kann sie nicht fassen, nicht besitzen. Wenn man sie in etwas anderes Verwandelt ( das Wasser beispielweise in Eis) ist es zwar vielleicht greifbar, jedoch ist es dan nichtmehr das, was man greifen will oder? Ich denke das ganze ist komplizierte als viele hier denken. Als Wissenschaft kann man es meiner Ansicht nach nicht betrachten. Jedoch haben wir alle in Gewisserweise recht, denn Chaosmagie ist nicht eins. Man kann nicht sagen "Das und das ist Chaosmagie" Man muss vom normalen Denkvorgang gänzlich wegkommen. Über dieses Thema lassen sich endlose Seiten verfassen und es wäre dennoch nichteinmal angeschnitten. Darum bringt es, denke ich, auch nichts darüber du Diskutieren, allerings tausche ich mich dennoch sehr gern darüber aus um auch andere meinungen in Erfahrung zu bringen.

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Re: Ein vollkommener Mikrokosmos

Beitragvon Shello » 22. Okt 2011 05:29

Hi, liebes Forum. Der Beitrag ist zwar schon was älter aber ich werde jetzt einfach mal meinen Senf dazu geben.


Nach meiner Meinung zeugt solche Schriften eher vom Oppurtunismus als vom Können Carolls. Dieser ganze Ritus ist sehr paradox, denn es wird so getan als würde sich der oder die Praktizierende damit über den Tod selbst stellen, in Wirklichkeit aber wird der Tod nur benutzt. Es ist kein wirklicher Ausbruch aus dem Kreislauf.

Innen wie Außen - jeder der über andere herrscht wird auch selbst beherrscht.
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Re: Ein vollkommener Mikrokosmos

Beitragvon Mi+ » 22. Okt 2011 08:10

Ja, jedoch müssen wir uns dessen Stellen das es bestimmte Menschen gibt die derlei Tun ethisch nicht weiter wild finden und nach guten "Körpern" suchen. Also selbst sich eine gute Ausbildung gönnen und da wo Verantworfung möglich ist, diese übernehmen, nötigenfalls kriegerisch.

Zugegeben, jedes Recht läßt sich auf Faustrecht reduzieren, doch um nicht Opfer zu werden muß man ja nicht gleich Täter werden.

mi
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Re:

Beitragvon Shaddai » 22. Okt 2011 13:48

Dark Lord hat geschrieben:und wie stehst du dazu ein Menschenleben zu verdrängen um weiter zuleben ?
Dass mussten alle Meister die beim IOT sind gemacht haben, sonst wären sie keine Meister geworden.
Das ist irgendwie .....schockierend.

Bullshit. Zumal es im IOT in der Form keine Meister in der Form gibt. Dazu sollte man sich noch mal informieren, was die Grade überhaupt aussagen.
Und selbst im IOT ist das Liber Null eher am Rande interessant, da es in vielen Punkten veraltet ist.

Ansonsten hat auch die Chaosmagie ein System, nämlich hinter die Systeme zu blicken und das geht nicht einfach in dem man mal hier und mal da zaubert. Chaosmagie zu erlernen, das benötigt viele Jahre, wenn man über das "ich zauber was mir passt"-Stadium hinaus will.

@Shello
Was in den Riten da oben gezeigt wird, ist nichts anderes als eine Form der Bewusstseinsverlagerung und das ist bei wahrem Können überhaupt kein Problem. Was ist denn bitte der Tod? Doch auch erst mal nichts anderes als das versagen von ein paar grobstofflichen Organen. Wenn der Adept ein ausgereiftes Bewusstsein besitzt und in der Lage ist, dieses unabhängig von seinem Körper zu benutzen, dann ist das i.d.R. auch kein Problem.
Auch nach dem körperlichen Tod können so weiterhin Energien kultiviert werden, was letztendlich wieder neue "Wesen" hevor bringt. Glaubt man etwa wirklich, dass die "Götter" ein Akt einer ursprünglichen Schöpfung sind? Wie viele Menschen haben es nach ihrem Tod nicht um sonst in den Rang einer verehrungswürdigen Person geschafft? Witzigstes Beispiel ist doch Buddha, der kommt sogar zwischendurch immer mal wieder und schaut nach dem Rechten. ^^
Shaddai
 
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