Hör auf Mi und Bella und leg dir als Anfänger ein paar Bücher zu, die eine Grundlage für den Weg bilden, den du gehen möchtest.
Sieh aber zu, dass du schnellstmöglich (Eile, aber mit Weile!) von den vorgefertigten Sachen wegkommst und anhand deiner Erfahrung
Rituale entwirfst, die auf dich selbst zugeschnitten sind. Wie gesagt, überstürze es aber nicht.
Orthoceras hat geschrieben:Ist die Sprache (Sprache, Ausdruck, Grammatik, Wortwahl) wichtig für Rituale?
Gerade für die einflussreicheren Rituale ist Sie überlebenswichtig. Wenn der Empfänger den Sinn deines Willensatzes (bewusst) missversteht,
stehst du sehr schlecht da. Denke vor allem immer daran nur das zu sagen was du willst und
nicht was du nicht willst.
Versuche dabei in einer Sprache, die du perfekt beherrschst, einen (höchstens zwei) Sätze zu formulieren, die
exakt das aussagen,
was du mit dem Sinn, den du in ihn legst, verstehst. Je komplexer und umfassender ein Wort, desto besser. Halte den Satz aber möglichst kurz,
sonst kommst du beim intonieren durcheinander - Desaster vorprogrammiert.
Und lass als Anfänger bitte die Finger von Dämonen. Die ziehen an deinen Strippen, ohne dass du es mitbekommst.
Orthoceras hat geschrieben:Und wo im Internet (außer hier) findet man eigentlich gute vorgefertigte Rituale?
Nirgendwo. Renomierte Buchautoren oder aus eigener Feder. Der folgende Satz steht eigentlich im Wiederspruch zu meiner Einstellung, aber
als Anfänger wirst du dich leider am Wissen von Erfahreneren orientieren müssen.
Orthoceras hat geschrieben:Bsp. Ich möchte irgendeiner Person schaden / mich vor bestimmten Dingen schützen usw.
Hier gebe ich dir einen persönlichen Tipp: versuche die entsprechenden Gefühle kontrolliert (d.h. langsam oder nach deinem Tempo)
in den Spruch mit ein zu weben. Die emotionale Energie nimmt dir einen Großteil der Formulierungsarbeit ab.
Trotzdem: weiterhin bewusst mitdenken!