Die viereckige Zitadelle

Magie, Dämonologie, Traumdeutung, Tarot, Astrologie

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Die viereckige Zitadelle

Beitragvon mercuriuz » 31. Jan 2012 16:23

"Ja, du weißt von wo sie kommt... und es ich wichtig das andere es auch erfahren, falls sie danach streben zu Wissen."

Die folgende Übung wird in fünf Teilen erarbeitet und ist ein vollständiges, jeder Tradition geeignetes Einweihungssystem. Es gibt dabei eine eingebaute fehlervermeidung, da die viereckige Zitadelle nur in Eurer eigenen Meditation gebaut werden kann: Niemand anders kann euch bei dieser Übung helfen, noch werdet Ihr die Antworten in irgendwelchen Büchern finden. Die Übung basiert auf einer gründlichen Kenntnis der Elemente und ist nur erfolgreich, wenn Ihr ausreichend über jede Energie meditiert. Im abschließenden, fünften Teil werdet Ihr in der Lage sein, die viereckige Zitadelle zu erbauen, die danach für immer Euer persönlicher Temensos sein wird, aus dem heraus Ihr meditieren oder arbeiten könnt. Das ist ideal für diejenigen, die in ihrem Heim keinen besonderen Arbeitsbereich für sich haben (wie ich). Arbeitet jeden Teil erfolgreich durch, bevor Ihr zum nächsten weitergeht; möglicherweise braucht Ihr für jeden Teil mehrere Sitzungen. Versucht auf gar keinen Fall die ganze Übung auf einmal durchzuarbeiten. Legt am Beginn jedes Abschnitts Eure Absicht in Worten wie diesen oder in eigenen Worten! dar:

Zum Beispiel:
Ich suche nach der Zitadelle ohne Fundament, das in mir selbst liegt.
Fügt für jedes Viertel hinzu:
Ich suche die Kraft des Ostens (oder Südens/Westens/Nordens):
Den Samen der Kraft, die innen liegt.

Falls ihr Schwierigkeiten habt, die Eigenschaften der Elemente wahrzunehmen, geben die Bücher Magical Ritual Methods von William Gray oder The Practice of Ritual Magic von Gareth Knight ausgezeichnete Hinweise daraus, wie diese erfahren werden können.

A)
Setzt euch zur Meditation in die Mitte des Zimmers, wenn ihr viel Platz habt: falls nicht, ist es auch nicht so wichtig..
Visualisiert euch einen Kreis um euch herum. Falls Ihr Platz habt, könnt ihr diesen Kreis auf dem Fußboden mit Wolle oder Bindfaden kennzeichnen. Blickt nach Osten und visualisiert die folgende Szene um sich herum. Der Kreis um euch herum vergrößert sich, bis er zur äußerstenGrenze der Erde von Horizont zu Horizont wird, die Ränder der Welt neigen sich ins Unendliche. Ihr steht im Zentrum der umkreisten Welt: Am Ende der vier Himmelsrichtungen stehen vier Gestalten von gewaltiger Macht. Sie stehen am entferntesten Punkt von vier Pfaden, die dort beginnen und sich kreuzen, wo sie stehen. Jedes der Viertel hat eine andere Farbe: das östliche ist weiß, wie Kristall; das südliche ist rot, von transparenter Färbung, das westliche ist grün wie Smaragd; das nördliche ist undurchsichtig schwarz. Jede Macht hält die elementaren Kräfte davon zurück, in die Mitte der umkreisten Welt zu stürzen. Dreht Euch in die Richtung jeder Macht und fühlt die Art der kontrollierten Elementen-Energie.
Um Eure viereckige Zitadelle zu bauen, müsst ihr mittels einer einleitenden MEditation zu jedem Element in Beziehung treten. Blickt nach Osten und meditiert über die Macht der Luft, die weiß wie Kristall ist. Zieht die Elementare Eigenschaft der Luft auf jeder Ebene Eures Verständnisses in Betracht. Während ihr meditiert, wird das östliche Viertel der umkreisten Welt von weißem Licht überflutet, da sich die Macht des Ostens aufbaut: Der Boden wird ebenfalls weiß, so dass der weiße Pfad verschwindet. Auf diesem unsichtbaren Pfad müsst Ihr zum östlichen Rand der Welt reisen und das Geschenk der östlichen Macht mit zurückbringen. Ihr reist blind durch die weiß gewordene Welt. Der Schnee ist tief und kalt, doch Ihr müsst ohne anzuhalten weiter. Stimmt Euch trotz Eurer unsicherheit auf die östliche Macht ein und fühlt ihren magnetischen Ruf. Ein weißer Hase kreuzt Eure Spur und Ihr versteht, dass Ihr ihm tiefer in den Schnee folgen sollt. Wo immer der Hase hinläuft, öffnet sich ein Pfad und der Boden ist leicht begehbar. Anderswo ist die Erde von so tiefem Schneewehen bedeckt, dass Ihr nicht vorankommt, also folgt Ihr ihm weiter. Ihr kämpft euch voran.
Plötzlich hält der Hase an und dreht sich um. Er fragt Euch:
"Wohin reist du und was suchst du?" Ihr antwortet: "Ich suche nach der Zitadelle ohne Fundamente, die im Osten liegt."
Er fragt: "Welche sind die Kräfte des Ostens?"

Ihr antwortet mit Euren eigenen Worten, die Ihr aus Eurem eigenen meditativen Erkenntnissen bezieht. Wenn der Hase mit Eurer Antwort zufrieden ist, dürft ihr weiter. Wenn nicht, dann verschwindet der Hase und Ihr müsst zu Eurem Ausgangspunkt in der Mitte der umkreisten Welt zurückkehren. Ihr dürft nicht weitergehen, denn der Pfad endet hier, der Wind bläst, und der Schnee wird tiefer. Wenn Eure Antwort zufriedenstellend ist, wird der Hase nach vorn springen, mitten in das Weiß vor Euch hinein und Euch mit sich ziehen, bis Ihr am Ende Eurer Reise ankommt. Vor Euch befindet sich nun der Archont des Ostens, aös gewaltige Macht in den Mantel des Schnees gekleidet. In der rechten Hand hält er ein Schwert aus Adamant, und auf seinem Kopf brennt eine Krone aus Kristall. Seine Kraft und Gegenwart sind überwältigend stark. Erweist ihm Euren Respekt und nehmt das Geschenk an, das er Euch als Zeichen Eurer Herrschaft über das östliche Element gibt, was es auch sei. Das GEschenk wird ein Gegenstand sein, der sich leicht in der Hand halten lässt - nur Ihr wisst, was es ist. Nehmt das erste Ding, das Ihr seht, für wie unangemessen Euer rationaler Verstand es auch ansehen mag - der erste Eindruck ist meistens richtig. Dies ist das erste Geschenk, mit dem Ihr die viereckige Zitadelle bauen werdet. Nehmt Abschied vom Archonten des Ostens und reist ab. Schnell wie Gedanken Gedanken kehrt Ihr zur Mitte der umkreisten Welt auf dem nun für Euch sichtbaren und leicht begehbaren Pfad zurück. Stellt euch in die Mitte, blickt noch einmal nach Osten und seht den Pfad vor Euch und den Archonten mit seiner Krone aus weißen Kristall, der im äußersten Osten der Welt steht. Erhebt Euer Geschenk zum Gruß und Dank und legt es im östlichen Viertel des Kreises nieder.
Legt bei der Arbeit mit jedem Viertel jedes Geschenk in das ihm zugehörige Elementen-Viertel, bis Ihr alle vier durchgearbeitet habt. Es ist wirkungsvoll, das Mandala der umkreisten Welt mit farbigen Vierteln auf ein Blatt Papier zu zeichnen und jedes Geschenk daraufzulegen oder, wenn Ihr einen Arbeitsbereich habt, eine symbolische Darstellung jeder Gabe in dem zugehörigen Viertel Eures Zimmers zu machen. Dies sind jedoch Eure persönlichen Symbole und nicht für die Augen anderer bestimmt, denn es sind die Schlüssel, mit denen Ihr Eure viereckige Zitadelle aufschließt, also verwahrt sie sicher!


B,C,D und E werden folgen... Geduld ist eine Tugend.
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Re: Die viereckige Zitadelle

Beitragvon Azazel » 31. Jan 2012 19:06

thx für den Beitrag!
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Re: Die viereckige Zitadelle

Beitragvon Daimao_Koopa » 2. Feb 2012 18:10

Das sieht sehr vielversprechend aus. Weiter so!
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Re: Die viereckige Zitadelle

Beitragvon Käsekuchen » 3. Feb 2012 13:58

Hmm, eine Erstellung des eigenen geistigen Tempels, wie? Eine von viele möglichen Varianten, klingt aber gar nicht schlecht.
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Re: Die viereckige Zitadelle

Beitragvon mercuriuz » 5. Feb 2012 15:22

Der nächste Beitrag folgt am 29.02 .

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Re: Die viereckige Zitadelle

Beitragvon mercuriuz » 29. Feb 2012 23:19

" Wenn du weißt, wie kostbar die Zeit ist.. opfere sie nur wenn du dir sicher bist."

Mein Tee wird langsam fertig.. ich werde ihn genießen...
Part 2
B:
Setzt euch zur Meditation wieder hin, steht oder wie ihr es für richtig haltet.
Visualisiert euch wieder folgende Szene..
Der Kreis um euch herum vergrößert sich, bis er zur äußersten Grenze der Erde von Horizont zu Horizont wird, die Ränder der Welt neigen sich ins Unendliche. Ihr steht im Zentrum der umkreisten Welt: Am Ende der vier Himmelsrichtungen stehen vier Gestalten von gewaltiger Macht. Sie stehen am entferntesten Punkt von vier Pfaden, die dort beginnen und sich kreuzen, wo sie stehen. Jedes der Viertel hat eine andere Farbe: das östliche ist weiß, wie Kristall; das südliche ist rot, von transparenter Färbung, das westliche ist grün wie Smaragd; das nördliche ist undurchsichtig schwarz. Jede Macht hält die elementaren Kräfte davon zurück, in die Mitte der umkreisten Welt zu stürzen. Dreht Euch in die Richtung jeder Macht und fühlt die Art der kontrollierten Elementen-Energie.

Nun wendet euch nach Süden und setzt den Pfad zum äußersten Süden der umkreisten Welt fest. An seinem Ende steht steht die gewaltige Macht des Südens, zu der ihr reisen müsst.
Wie zuvor meditiert ihr, über die Kraft des Feuers, die durchscheinend wie Rubin ist. Während sich die Kraft aufbaut, wird das ganze östliche Viertel mit Licht überflutet, das den Pfad vor euch auslöscht.
Bewegt euch wieder eurem Instinkt folgend durch die Landschaft voran, die sich vor euch öffnet.

Die Erde ist roter Sand, durch den ihr euch mühsam in der Hitze einer unsichtbaren Sonne dahinschleppt. Der Sand ist heiß und setzt euren Füßen schwer zu; die Böen peitschen euch den Sand ins Gesicht, er knirscht in eurem Hals und Mund. Fühlt sie Kraft und orientiert euch noch einmal. Vor euch erscheint eine Sandeidechse, genau wie der Boden gefärbt. Folgt ihr und euer Pfad wird leichter sein.
Wo immer sie hingeht, können sie sicher gehen. Sie wendet sich, wie zuvor der Hase im Schnee, um und fragt euch:

"Wohin reist du und was suchst du?" Ihr antwortet: "Ich suche die Zitadelle ohne Fundament, die im Süden liegt."
Sie fragt: "Welches sind die Kräfte des Südens?"

Ihr antwortet natürlich mit euren eigenen Worten. Wenn die Eidechse nicht zufrieden ist, müsst ihr wieder zur Mitte zurückkehren, und ein andermal wiederkommen.
Ist eure Antwort zufriedenstellend, wird die Eidechse schnell voranschießen und euch mit sich nehmen, bis sie vor dem mächtigen Archonten des Südens stehen.
Er ist eine gewaltige Macht in einem Mantel aus rotem glitzerndem Sand gekleidet. In der rechten Hand hält er einen Speer aus Adamant, und auf seinem Kopf brennt eine Krone aus Rubinen.
Seine Kraft und Gegenwart sind überwältigend. Erweist ihm euren Respekt und nehmt das Geschenk, da snur ihr sehen und erkennen könnt, an.
Nehmt abschied und geht. Gedankenschnell kehrt ihr auf dem Pfad, der sich vor euch öffnet, zur Mitte der umkreisten Welt zurück. Stellt euch in die Mitte in Richtung Süden und erhebt das Geschenk
zum Dank an den Archonten, der im äußersten Süden des Pfades steht. Grüßt ihn und legt das Geschenk im südlichen Viertel nieder..


So liebe Freunde der Sonne,
wie ihr euch sicher schon denken könnt, wird immer am Ende eines Monats ein Pfad enthüllt.
Stück für Stück wird ein Rätsel gelöst werden.
Und vergesst nicht: Geduld ist eine Tugend!
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Re: Die viereckige Zitadelle

Beitragvon Clown » 29. Feb 2012 23:49

Wie 4-Eckig? Meinst du 3-Dimensional und die 4te Dimension dazu? Du kannst doch nicht so einen Uraltkreis ziehen wie die Barbaren :chaos:
Oder habe ich etwas überlesen?...okay ich lese es mir erst einmal durch. :chaos:

...Also ein ganz normaler Kreis eben individuell ausgelegt...Kreis ist Kreis...Jesus Kreist...wo ist nun die Zitadelle? Das habe ich nicht verstanden. Wo ist die 4te Dimension? Sag es! Oder...ich schreib nix mehr... :|
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Re: Die viereckige Zitadelle

Beitragvon Alveradis » 1. Mär 2012 10:09

Sieht interessant aus! Nächste Woche nehme ich mir die Zeit, das mal näher durchzulesen und mir Gedanken zu machen, dann hörst du mehr.
- Der beste Ort, das Kriegsbeil zu begraben ist in deinem Gegner!"

PS: Suchfunktion!
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Re: Die viereckige Zitadelle

Beitragvon Clown » 3. Mär 2012 17:50

Alveradis hat geschrieben:Sieht interessant aus! Nächste Woche nehme ich mir die Zeit, das mal näher durchzulesen und mir Gedanken zu machen, dann hörst du mehr.


OK. Ich werde das auch machen...mal sehen was geht...schon gespeichert der Link.

http://www.youtube.com/watch?v=Y-P5gZBwFUA&feature=autoplay&list=HL1330792473&lf=mh_lolz&playnext=2
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Re: Die viereckige Zitadelle

Beitragvon mercuriuz » 31. Mär 2012 22:14

"Bald ist es geschafft,die hälfte des Weges hast du schon hinter dir..."

C:
Geduldet euch noch einen Monat und ihr werdet dafür belohnt werden.
Wiederholt die Einführungsmeditation oder was auch immer ihr bis dato benutzt habt, um bis zum Mittelpunkt zu gelangen.
Nun wendet euch nach Westen und setzt den Pfad zum westlichen Viertel fest.
An seinem Ende steht die gewaltige Macht des Wassers, die durchscheinend grün wie Smaragd ist. Meditiert über die Kraft des Wassers.
Während sich die Kraft aufbaut, wird das ganze westliche Viertel von grünem Licht überflutet, das den Pfad vor euch auslöscht.
Bewegt euch, wieder eurem Instinkt folgend, durch die Landschaft voran, die sich vor euch öffnet. Alles ist grün und feucht.
Ein Dschungel aus Pflanzen und Schlingengewächsen umgibt euch. Die Erde unter euren Füßen ist nass und sumpfig, die Atmosphäre heiß und feucht.
Der Weg ist schwer und gewunden, doch sucht weiter nach dem äußersten Westen.
Als ihr euch durch das grüne, verschlungene Dickicht kämpft und versucht, die sumpfigen Stellen zu umgehen, gleitet eine Wasserschlange über euren Pfad.
Folgt ihr und euer Weg wird leichter.
Sie wendet sich um und fragt euch:
"Wohin reist du und wonach suchst du?" Ihr antwortet: "Ich suche die Zitadelle ohne Fundament, die im Westen liegt."
Sie fragt: "Welche sind die Kräfte des Westens?"

Ihr antwortet mit euren eigenen Worten. Falls eure Antwort nicht zufriedenstellend ist, wird die Schlange verschwinden, und Ihr müsst zur Mitte der umkreisten Welt zurückkehren, um diese Reise nochmals zu versuchen. Ist eure Antwort befriedigend, gleitet die Schlange schnell voran und zieht euch mit ihr,
bis Ihr vor dem Archonten des Westens steht. Er ist als gewaltige Macht in einem Mantel schimmernden Laubes gekleidet. In der rechten Hand hält er einen Kelch aus Adamant, und auf seinem Kopf strahlt eine Krone aus Smaragden. Seine Kraft und Anwesenheit sind atemberaubend stark. Erweist ihm euren Respekt und nehmt das Geschenk, das er Euch zum Zeichen über die Herrschaft über die Kräfte des Wassers gegeben hat, an, was immer es auch sein mag.
Dies ist das dritte Geschenk, mit dem Ihr die viereckige Zitadelle aufbauen werdet. Nehmt Abschied und kehrt, so schnell ihr könnt, auf dem Pfad der sich euch öffnet, zur Mitte der umkreisten Welt zurück. Stellt euch in die Mitte, blickt nach Westen und grüßt den Archonten des Westens, indem ihr das Geschenk erhebt.
Legt nun das Geschenk in das westliche Viertel nieder.



Bald ist es soweit.

" Der grüne Löwe ist außerordentlich lebhaft
und bläst die Sonnenfarben hervor,
so dass man die Spiegelung
auf der Ebene sehen kann."

mfg
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Re: Die viereckige Zitadelle

Beitragvon mercuriuz » 2. Mai 2012 19:58

2Tage
"Es vergeht die Zeit, doch nichts kommt...
Stehen geblieben wie Eis, Nullpunkt.
Verstummt oder verstummen sie?
Ich hoffe nicht(?), denn das gab es noch nie..
"

Am Ende zeigt sich der wahre Kern einer Operation, ich würde sogar fast behaupten, das alles vorherige verworfen werden kann.
Ein Fass ohne Boden..
D:( Einführung)
Setzt euch zur Meditation in die Mitte des Zimmers.
Visualisiert euch einen Kreis um euch herum. Falls Ihr Platz habt, könnt ihr diesen Kreis auf dem Fußboden mit Wolle oder Bindfaden kennzeichnen. Blickt nach Norden und visualisiert die folgende Szene um sich herum. Der Kreis um euch herum vergrößert sich, bis er zur äußersten Grenze der Erde von Horizont zu Horizont wird, die Ränder der Welt neigen sich ins Unendliche. Ihr steht im Zentrum der umkreisten Welt: Am Ende der vier Himmelsrichtungen stehen vier Gestalten von gewaltiger Macht. Sie stehen am entferntesten Punkt von vier Pfaden, die dort beginnen und sich kreuzen, wo sie stehen.

Wendet euch nun nach Norden und setzt den Pfad zum nördlichsten Viertel der umkreisten Welt fest.
An seinem Ende steht die gewaltige acht der Erde, welche schwarz wie Obsidian ist. Meditiert über die Kräfte der Erde.
Während sich die Kraft aufbaut, wird der Pfad ausgelöscht und mit Schwärze überflutet. Wiederum geht ihr euren Instinkten nach durch die Landschaft voran .
Diese Mal gibt es kaum Licht, um etwas zu sehen, nur ein undurchdringlicher Dämmerschein, in dem ihr euch hauptsächlich tastend voranbewegt.
Der Boden unter euren Füßen ist abwechselnd felsenhart und nachgiebig wie Staub: Die lose Erde ist so fein wie Schießpulver.
Euer Weg wird von der nachgiebigen Erde und der Dunkelheit behindert.
Doch spürt ihr den wahren Norden..
Die Luft ist kalt und der Wind trocken. Zu euren Füßen höt ihr ein kratziges Geräusch, und ein kleines pelziges Wesen streift eure Füße.
Es ist ein Maulwurf, der in der Nacht sehen kann.
Er fragt euch:
"Wohin reist du und was suchst du?" Ihr antwortet: "Ich suche nach der Zitadelle ohne Fundamente, die im Norden liegt."
Er fragt: "Welches sind die Kräfte des Nordens?"
Ihr antwortet mit euren eigenen Worten...

-Wenn eure Antwort unbefriedigene ist, wird der Maulwurf verschwinden und ihr müsst zur Mitte der umkreisten Welt zurükkehren um diese Reise erneut zu beginnen.
+War eure Antwort jedoch zufriedenstellend, wird der Maulwurf in der Dunkelheit vorankrabbeln und euch mit sich ziehen, bis Ihr vor dem Archonten des Nordens steht.
Er ist als gewaltige Macht in einen Mantel glitzernder Schwärze gekleidet, der von silbernem Licht gesäumt ist.
In der rechten Hand befindet sich ein Buch aus Adamant, und auf seinem Kopf funkelt eine Krone aus schwarzen Diamanten..
Seine Kraft und Gegenwart fürcht euch überwältigenden Respekt ein. Erweist ihm euren Respekt und nehmt das letzte Geschenk an,
das er Euch zum Zeichen Eurer Herrschaft über die Kräfte der Erde gibt, was es auch sei!

Dies ist das letzte Geschenk, mit dem Ihr euren viereckigen Turm baut. Nehmt Abschied undkehrt Gedankenschnell auf dem Pfad,
der sich vor euch nun im ausreichendem Licht öffnet, zur Mitte der umkreisten Welt zurück.
Stellt euch in die Mitte, Richtung Norden und grüßt den Archonten, indem ihr euer Geschenk zum Dank erhebt,
und legt es im nördlichen Viertel vor Euch nieder.


E) Es mag vieler Sitzungen und Monate der Meditation bedurft haben, um diesen Punkt zu erreichen, aber ihr habt durchgehalten.
Dieser letzte Abschnitt kann auch länger als eine Sitzung dauern. Wir werden nun fortfahren, die viereckige Zitadelle zu bauen-.

Legt die vier Geschenke in die vier entsprechenden Viertel um eure Füße herum, in der Meditation, wo Ihr im Zentrum der umkreisten Welt steht.
Dreht euch langsam im Kreis und betrachtet nacheinander jeden der Pfade: Ost, Süd, West, Nord.
Alle Pfade führen zu Euren Füßen. Die Gaben zu Euren Füßen sind eure Werkzeuge, mit denen Ihr die viereckige Zitadelle baut - diese und keine anderen.
Meditiert über die Bedeutung, die für Euch und eurem eigenen Entsprechungssystem anwendbar sind.
Hier gibt es kaum richtige Antworten. Solltet ihr Probleme haben, dann betrachtet den Pfad des Viertels, aus dem Ihr kamt und fragt das Wesen dieses Viertels, bis ihr Klarheit habt.

Wenn jedes Geschenk durch Euer Verständnix aktiviert wird, steigt die Kraft aus Euch auf, die sich in einer spiralförmigen Bewegung im Uhrzeigersinn
vom Boden nach oben bewegt.
Die Mauern Eurer Zitadelle erheben sich um euch herum: Fürchtet nicht, darin gefangen zu sein, denn jede Seite hat eine Tür.
Es gibt im ganzen fünf Ebenen, die durch eine Treppe verbunden sind, die sich in der Mitte des Bauwerks hinaufwindet.
In jeder Ebene sind vier Fenster eingelassen, die auf jedes der vier Viertel hinausblicken.

Jede Ebene entspricht von unten herauf jeweils dem Raum der Erde, dem Raum des Wassers, dem Raum des Feuers und dem Raum der Luft.
Es gibt eine höchste Ebene, der eine andere Funktion zukommt...

Dies ist eure viereckige Zitadelle, in der ihr die Bewegungen der inneren Welt beachten könnt. Geht zur obersten Ebene und überblickt abwechselnd jedes der vier Viertel.
Während sie den Horizont umkreisen, könnt ihr sehen, das sich dort, wo der Archont stand, in jedem Viertel jetzt ein Turm steht - dies sind
die Wachtürme der umkreisten Welt: Sie stehen mit eurem eigenen Turm in Verbindung.
Ihr werdet auf diese Ebene kommen, wenn Ihr mit den vier Wachtürmen und ihren Wächtern in Verbindung treten wollt.

Nun blickt über die Landschaften, die Ihr durch Einweihungen der Elemente so mühsam durchschritten habt.
Im Osten beginnt der Schnee zu schmelzen: Der Tau des Frühlingsanfangs legt sich über das Land, und der Boden ist mit jungen Pflanzen
und grünen Schößlingen bedeckt. Nur der östliche Turm ist noch weiß.
Im Süden weicht die endlise Sandwüste einer Landschaft, wo die Sommerhitze von Seen und Flüssen gemildert wird und wo
Bäume Schutz vor der Mittagssonne bieten. Nur der südliche Turm ist noch rot.
Im Westen werden die Regenwälder und das sumpfige Terrain durch die sanfte Herbstkühle gemildert.
An einigen Bäumen hängen noch rote und braune Blätter, die das endlose Grün unterbrechen.
Der Boden wandelt sich zu herbstlicher Pracht. Der westliche Turm ist immernoch grün.
Im Norden weichen die schwarzen Felsen und der unfruchtbare Boden einer brachliegenden Wachsamkeit und dem Winter.
Immergrün wächst, und obwohl die Erde kahl aussieht, beherbergt sie die Hoffnung des Frühlings.
Das Licht entspricht der klaren Helligkeit des Nordens. Nur der nördliche Turm bleibt tiefschwarz.

Es gibt viel Arbeit, die Ihr in dieser, Eurer Zitadelle erledigen könnt.
In den Räumen der Erde, des Wassers, des Feuers und der Luft könnt Ihr Rituale und Meditationen durchführen, die diesen Elementen entsprechen;
Ihr könnt die Räume eurem Geschmack gemäß ausstatten, solange ihr dabei dabei die Herkunft jedes Elements beachtet.

Aber ihr könnt die Elemente auch ausgleichen: Zum Beispiel hat der Raum der Erde vier Fenster, die jeweils
auf die vier Viertelblicken, woraus sich folgende Kombinationen ergeben können - Luft der Erde, Feuer der Erde, Wasser der Erde und Erde der Erde.
Daraus ergeben sich eventuell Monate der Meditation.

Normalerweise arbeitet ihr mit den Wesen der Viertel, anstatt mit den Archonten der Elemente selbst..
Die Wesen sind Botschafter und Vermittler, und es ist einfacher, mit ihnen zu arbeiten, als mit den rohen Kräften selbst.
Solltet ihr es jedoch schwierig finden, mit Tierformen zu arbeiten, so könnt ihr jedes der Tiere bitten, sich in anthropomorphische Formen zu verwandeln.
Wenn ihr mit den Archonten selbst arbeiten wollt, dann ist das am besten mittels der Symbole aus Adamant möglich.

Die Smbole sind:
Osten - Schwert aus Adamant-
Süden - Speer aus Adamant-
Westen - Kelch aus Adamant-
Norden - Buch oder Tafel aus Adamant-

Adamant..(..ist eine legendäre Substanz von großer Dauerhaftigkeit:
Ihr könnt jedes Symbol als aus diamantähnlichem Stein gefertigt visualisieren, in der zu jedem Viertel passenden Farbe.)

Die oberste Ebene kann zur Adamant-Kammer werden, wo ihr die Symbole an der jeweiligen Wand ihres Viertels aufstellen könnt.
Um die Symbole zu erwerben, arbeitet Ihr mit einem dem Viertel entsprechendem Ritual und bitten die Archonten,
durch ihre Botschafter darum, das benötigte Symbol erhalten zu dürfen.
Das Originalsymbol bleibt stets bei dem Archont - Ihr bekommt eine authorisierte Kopie, die in jeder Hinsicht identisch ist.
Die Archonten und ihre Diener hben das Recht, es euch zu verweigern, bis Ihr es wert seid, alle Symbole zu erhalten.

Diese sind machtvolle Werkzeuge, die Ihr als Archetypen jeder richtigen Waffe oder jedes Gegenstandes ansehen solltet,
die ihr in Zukunft vielleicht anfertigen werdet..

Um die Zitadelle zu betreten und zu verlassen, braucht Ihr nur die vier Geschenke wieder vorzustellen.
Um die Zitadelle aufzubauen, legt ihr die Geschenke nieder, meditiert über ihre Eigenschaften und fühlt, wie sich der Turm
spiralenförmig im Uhrzeigersinn um Euch herum erhebt.
Um die Zitadelle zu verlassen, geht in den untersten Raum und löst die Spirale entgegen dem Uhrzeigersinn wieder auf, bis nurnoch eure Geschenke übrigbleiben.
Es ist offensichtlich, das niemand anderes Zugang zu dieser Zitadelle haben kann, ja jeder von Euch andere Geschenke bekommen hat.
Es sind Schlüssel und können persönlich gefärbte Symbole der Elemente werden, über die ihr meditieren könnt, wenn ihr die jweilige Energie braucht.
Beschließt immer sorgfältig Eure Sitzung und nehmt euch vor jeder Unausgeglichenheit in acht, die durch die Arbeit mit den Elementar-Energien auftauchen kann.

Die Archonten der Elemente sind Elementar-Könige.
Einige von Euch werden leicht henochische Untertöne in diesem Einweihungssystem wiedererkennen.. ..andere nicht.
Jene, die die Hinweise verstehen, können in einer dreidimensionalen Meditation ein sehr interessantes Schachspiel spielen.



"Durch die innere Tür"
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