Die Arbeit mit Dämonen

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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Sayuri » 7. Okt 2011 22:58

Zu deiner Frage, Bella:
Ich denk schon, dass man mit dunklen Gottheiten auch arbeiten kann, sie sich aber in ihrer Art von den Dämonen unterscheiden, oder?
Sie sind vielleicht überheblicher oder verlangen andere Sachen als gegenleistung. Vielleicht lehnen sie auch Arbeit mit uns Menschen ab...

Aber ich denk schon, dass man mit ihnen arbeiten kann.
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Mi+ » 8. Okt 2011 06:53

Bella, ich sehe da schon große Unterschiede, z.b. mit Hekate oder mit Hel zu arbeiten ist gewißlich ein anderer Angang als z.b. irgend einen Dämonen dazu zu bewegen jemanden eine Überzubraten. Das eine ist gerne Wachstum, Initiation im besten Falle, das andere oft nur bessere Erfolgsmagie wenn Sigillen oder Familiare nicht erforlgreich sind. Die Schnitttmenge die allerdings auch spannend ist, wenn Götter zu Dämonen herabsinken (Auch unter Menschen, gerne auch Schwarzmagisch angehauchte Menschen gern beobachtet) oder wenn Dämonen zu Göttern werden.

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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Bella Aurora » 8. Okt 2011 07:24

Guten morgen,

Nunja, aber man muss doch nicht zwangsläufig nur mit Dämonen auf diese Weise arbeiten, man kann sie für viele Bereiche einsetzen, nicht lediglich zum Schaden anderer ;)
Genauso könnte man doch andersherum die gute Hel für Schadensmagie nutzen, die Anfänge sind unterschiedlich, aber es bleibt doch immer die Frage, was man mit den Energien der Wesen anfangen möchte.
Natürlich hat jede eine andere energetische Signatur, dennoch sind die Einsatzgebiete variabel...

Oder besteht für euch Dämonenarbeit nur aus Schaden am Gegenüber verursachen?

Liebe Grüße
Bella
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon khezef » 8. Okt 2011 11:26

entnommen
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Daimao_Koopa » 8. Okt 2011 21:43

Bella Aurora hat geschrieben:aber es bleibt doch immer die Frage, was man mit den Energien der Wesen anfangen möchte.

Genau! Denn die eigene Absicht auf die angebliche Natur des Dämons oder was auch immer abzuwälzen, zeugt meiner
Ansicht nach von Verantwortungslosigkeit gegenüber sich selbst. Wie ging dieses Lied noch...
"We didn´t start the fire. It was always burning since the world was turning." ;)

Bella Aurora hat geschrieben:Oder besteht für euch Dämonenarbeit nur aus Schaden am Gegenüber verursachen?

Für mich ist die Arbeit mit Dämonen weder das eine, noch das andere. Dämonen sind doch immer nur das, was man in sie
hineinlegt. Ich habe mit meinen Brüdern und Schwestern ebenso viel Konstruktives, wie Destruktives bewirkt.

Die Beschränkung von Dämonen/Göttern/Engeln in gut und böse, zeugt lediglich von der inneren Beschränktheit
dessen, der so eine Einteilung bewusst vornimmt.
"Ihr (Menschen) seht doch nur in den Aether für einen Beweis von Licht oder aus einer Angst heraus Dunkelheit vorzufinden.
Doch bis dahin ist der Aether weder Licht noch Dunkelheit - es sei denn Sterbliche wollen es so."


Sayuri hat geschrieben:Vielleicht lehnen sie auch Arbeit mit uns Menschen ab...

Och, Götter sind in dieser Hinsicht wesentlich selbstloser als Dämonen & Co. :lala:
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Bella Aurora » 8. Okt 2011 22:15

Schöner Beitrag Daimao, gehe ich persönlich sehr konform mit, danke :)

Liebe Grüße
Bella
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Eno » 9. Okt 2011 15:04

Mi+ hat geschrieben: Die Schnitttmenge die allerdings auch spannend ist, wenn Götter zu Dämonen herabsinken (Auch unter Menschen, gerne auch Schwarzmagisch angehauchte Menschen gern beobachtet) oder wenn Dämonen zu Göttern werden.


Ich würde nicht zwischen Göttern und Dämonen unterscheiden, sondern zwischen "Schaffenden" und "Geschaffenen". Manch ein "Gott" fällt auch in letztere Kategorie, für diese gilt sicherlich des einen Gott ist des anderen Dämon.

Ein "Schöpfergott" hingegen wird nicht zum Dämon.

Gruß
Eno
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Daimao_Koopa » 9. Okt 2011 16:03

So ähnlich sehe ich das auch. Nicht selten kommt es vor, dass Dämonen von gewissen Kulturen
als Götter verehrt werden. Diese Verehrung stärkt zwar die Macht und den Einfluss des Dämons
auf seine Verehrer und seine Mitdämonen, doch zum Gott wird seine Energie niemals reichen.

Als Beispiel: dem Hass sind die Menschen wesentlich treuer als dem Satan.
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Sayuri » 17. Okt 2011 16:32

Daimao_Koopa hat geschrieben: doch zum Gott wird seine Energie niemals reichen.

Als Beispiel: dem Hass sind die Menschen wesentlich treuer als dem Satan.



Genauso sehe ich das auch. guter Beitrag :-)
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Sayuri » 22. Okt 2011 19:04

Zur Arbeit mit Dämonen habe ich noch grad ne Frage :bau: :
Wie bereits gesagt habe ich den Baron Samedi sehr erzürnt :!: , weil ich beim letzten Ritual geschlurt habe...

Kann ich ihm das irgendwie erklären bzw. wieder gut machen??

Ich hatte mir vorgenommen, ihn sichtbar zu beschwören und ihm das persönlich zu erklären, aber um ehrlich zu sein fehlt mir dazu der Mut und Angst während einem Ritual zur Dämonenbeschwörung ist ja nicht grade positiv... :traurig:
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon khezef » 22. Okt 2011 23:53

Angst ist gut, Menschen ohne Angst sind dumm. Doch solltest du die Angst in Form von Respekt zeigen.
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Mi+ » 23. Okt 2011 09:37

Angst fressen Seelen auf. (R.W.Fassbinder)

Angst ist nichts was man abstellen kann, sehr mti dem Kreatürlichen Verbunden, das einzige Gegengift ist Mut, dieser speißt sich aus gelungenen Taten, und dem Wissen was immer passiert, es ist richtigt so.

Mi

PS Seinen Körper zu verlieren, zu sterben kann je nach Umstand die elegantere Lösung eines Problems sein.

Khezef, Der Körper der Angst hat will nur weiterleben, die Seele die Angst hat will auch nur weiterleben, der Geist der Kleingreifend ist will auch nur weiterleben, unter diesen Umständen ist das erwarten des Todes immer etwas schierig, muß also etwas neues hinzukommen.
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Bella Aurora » 23. Okt 2011 09:54

@ Khezef:

Angst ist die ideale Nahrungsquelle für Entitäten, ob du willst oder nicht, du fütterst ihn damit, also ziemlich kontraproduktiv....!

Respekt hat nichts mit angst zu tun....

Liebe Grüße Bella
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon khezef » 23. Okt 2011 10:02

Da muss ich leider widersprechen:

Der Geist der die Angst nicht kennt, kennt so auch den Mut nicht und ist so einmal um eine Erfahrung gestorben. Weiters heißt Angst zu haben nicht, sich von ihr überwältigen zu lassen, das ist es nämlich dann, was zu verheerenden Folgen führen kann. Der Geist, der die Anst kennt, doch nicht die Kontrolle über sie verliert, der ist weder kleingreifend noch vergiftet.

"Die Dosis macht das Gift"

Paracelsus.

Angst mag zwar ein Nährboden für Entitäten sein, doch so st es mit so ziemlich jeder Emotion, je nach dem, welche gerade überwiegt kann auch der Zorn oder die Liebe eine Entität speisen.
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Bella Aurora » 23. Okt 2011 10:11

Sehr theoretisch mein Lieber!

Angst hat eine ganz andere Wirkung, zumahl du dich bei der Bewältigung von angst erstmal von deinem Körper lösen musst, um dich dessen Auswirkungen zu entziehen(Hormone die dabei zb ausgeschüttet werden), die dich innerlich paralysieren und das dauert seeeeeehr lang und erfordert viiiiiiel Training....!

Für mich ist liebe keine Fütterung für destruktive wesen, wobei du das für dich selber definieren musst
(Was macht für dich ein wesen aus, was ist Liebe und dann wie funktioniert es in der symbiose usw.)

Grüße Bella
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon gabor » 23. Okt 2011 16:10

Der Wirkung von Hormonen kann man sich aber nicht entziehen!Das,was als "Angst überwinden" bekannt ist,ist einfach nur ein trainierter Zustand,bei dem man erlernt hat,Adrenalin zu geniessen.
Ist wie mit jeder anderen"Droge"auch....das erste Mal ist meisst unschön...man übt ein bissel,und findet Spass dran....und im ungünstigsten Fall wird man süchtig.
Linke Hand zum Gruss!
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Daimao_Koopa » 23. Okt 2011 16:17

@Sayuri:
Erklären brauchst du es ihm nicht, denn der Grund für deinen Fehler interessiert ihn nicht. Konzentriere dich stattdessen
besser auf die Wiedergutmachung. Soll heißen, frag ihn zuerst ob er nach einer Wiedergutmachung verlangt und wenn ja,
musst du ihm etwas anbieten, von dem du denkst, dass es ausreicht den Baron zu beschwichtigen.
Lass auf keinen Fall ihm die Wahl der Entschädigung!

Wenn du Angst vor der Begegnung hast, dann lass es sein. Bist du nicht bei vollem Bewusstsein (Angst verzerrt die Wahrnehmung), dann
solltest du besser keine Dämonen beschwören; die Chance in deinem Angstzustand manipuliert zu werden ist einfach zu groß.
Versuche ihm stattdessen mit Respekt und etwas Ehrfurcht zu begegnen - zumindest solange, bis du dir sicher bist, dass der Baron keinen
Groll mehr gegen dich hegt.

@Khezef:
Richtig. Angst ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Bewusstseins. Gäbe es keine Angst, dann könnten Menschen sich nicht von den
Dingen fernhalten, die für sie schädilich sind. Sich der Angst zu stellen bedeutet mutig zu sein, doch muss man abwägen können, wann aus
dem lobenswerten Mut die Torheit entsteht.

Menschen ohne Angst sind keine Menschen. Menschen die ihre Ängste kennen sind kluge Menschen, die die sie ignorieren hingegen dumm. ;)

Bella Aurora hat geschrieben:Für mich ist liebe keine Fütterung für destruktive wesen, wobei du das für dich selber definieren musst

Wenn es nur so einfach wäre... In meinem Pandämonium gibt es eine sehr große Gruppe, die sich Menschen durch Zuneigung
abhängig machen und dann von innen heraus zerstören. Die Vorlage dafür ist unter den Menschen weit verbreitet...
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Re: Die Arbeit mit Dämonen

Beitragvon Sayuri » 23. Okt 2011 20:18

Daimao_Koopa hat geschrieben:@Sayuri:
Erklären brauchst du es ihm nicht, denn der Grund für deinen Fehler interessiert ihn nicht. Konzentriere dich stattdessen
besser auf die Wiedergutmachung. Soll heißen, frag ihn zuerst ob er nach einer Wiedergutmachung verlangt und wenn ja,
musst du ihm etwas anbieten, von dem du denkst, dass es ausreicht den Baron zu beschwichtigen.
Lass auf keinen Fall ihm die Wahl der Entschädigung!

Wenn du Angst vor der Begegnung hast, dann lass es sein. Bist du nicht bei vollem Bewusstsein (Angst verzerrt die Wahrnehmung), dann
solltest du besser keine Dämonen beschwören; die Chance in deinem Angstzustand manipuliert zu werden ist einfach zu groß.
Versuche ihm stattdessen mit Respekt und etwas Ehrfurcht zu begegnen - zumindest solange, bis du dir sicher bist, dass der Baron keinen
Groll mehr gegen dich hegt.


Alles klar, dann überlege ich mir das nochmal.
Danke für deine Antwort :-)
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