@Bella: Quellen wären z.B. die Edda (vorsicht, der Autor ist ein Christ!), das Handbuch der germanischen Mythologie von Wolfgang Golther (etwas alt, ein bisschen veraltet, aber trotzdem sehr gute Sammlung sehr vieler Aspekte der germanischen Mythologie), die Sachen von Jan Fries (Helrunar und Seidwärts, haben keinen wissenschaftlichen Anspruch, sind aber trotzdem recht hilfreich.), und diverse Bücher über die germanische Mythologie, die nicht in die Esoterik-Ecke zu zählen sind. Ich habe vor einigen Jahren Teile einer Vorlesung an der Uni Göttingen gehört, weiß aber weder, wie die Vorlesung hieß, noch gab es ein Skript, dass ich dir geben kann :/
Ich schaue mal meine Bücher durch und poste dir dann noch eine Liste von Kram, den ich dir empfehlen würde.
Außerdem: Wikipedia (http://en.wikipedia.org/wiki/Wyrd, ...) (unter Vorbehalt
)
Wichtig ist, zu erkennen, dass viele Quellen sich in kleinen Details unterscheiden, da muss man sich dann seine eignen Gedanken zu machen. So ist das alt-nordische Wort für [i]Wyrd Urdr, was wiederrum eine starke ethymologische Ähnlichkeit zu
Urd hat. Auch so Sachen wie die Geschichte von Sigurd/Sigfried, ... zeigen, dass man ein bisschen vorsichtig sein muss, was die germanische/nordische Mythologie betrifft.
In der germanischen Mythologie war das Brauchtumswissen lange nicht so vernetzt wie heutzutage, so dass viele Stämme oder Untergruppen leicht abweichende Vorstellungen der Welt hatten. Die genau Anzahl der Welten am Weltenbaum wurde beispielsweise erst recht spät "festgelegt", manche vermuten, weil der Wikinger von Welt auch so eine schöne, magische Zahl haben wollte, die die Christen

Die Nornen als Urheber des Schicksals zu sehen ist sicherlich auch nicht ganz falsch, trifft es imho aber nicht wirklich

In der Edda wird beispielsweise erwähnt, dass die Nornen bei der Geburt von Kindern ihr Schicksal erkennt und umschreiben können, andererseits ist auch immer wieder die Rede von besonderen Umständen, usw., so dass man schon davon ausgehen kann, dass die Nornen sich nicht allzu oft die Mühe machen, im Schicksal herumzu"pfuschen"

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