Bibelfest?

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Bibelfest?

Beitragvon Alcadizaar » 9. Nov 2006 12:43

Bibelfest
Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin. Sie erteilt Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge. Kürzlich sagte sie als achtsame Christin, dass Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da diese nach Leviticus 18,22 ein Gräuel wäre. Im Internet verbreitete ein Hörer einen offenen Brief dazu, den wir leicht gekürzt wiedergeben.

(Quelle: Frankfurter Rundschau, 23.10.2001)


--------------------------------------------------------------------------------

Liebe Dr. Laura,
vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht, seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18,22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Gräuel handelt. Ende der Debatte.

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,

a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt
(Lev. 1,9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21,7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet
(Lev. 15,19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

d) Lev. 25,44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35,2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet, ihn eigenhändig zu töten?

f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Gräuel darstellt (Lev. 11,10), sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

g) In Lev. 21,20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt's hier ein wenig Spielraum?

h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19,27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?...

j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19,19, weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24,10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20,14)

. . . vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist. ...

Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan
Jake
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
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Beitragvon Lirael van Clayr » 9. Nov 2006 12:49

Oh mein GOTT. Ich glaube da sda einige es wikrlich übertreiben und das sind zu meinst die, die nicht im hier und jetzt leben und die ganz eindeutlig in Gott/Jesus verliebt sind. Da skann nciht ernst gemeitn sein der Brief. Ich weigere mioch das zu glauben. Pah.
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Beitragvon whitestorm » 9. Nov 2006 13:32

Lira...umgekehrte Psychologie.
Der Schreiber wollte damit zeigen, was die gute Dame da eigentlich für einen Müll verzapft!
Niveau sieht von unten immer wie Arroganz aus.
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Beitragvon Lirael van Clayr » 9. Nov 2006 13:49

Phu, da bin ich beruhigt. Hihi, ma ganz wirklich, das hatte ich erst dann geraft als ich meinen Beitrag schon geschrieben und abgeschickt hatte. Ja, und ich habe dann auch noch mal die Überschrift genauer gelesen, jaha......hmhm.

Dumm von mir, das nicht gleich zu raffen, aber ich bin heut etwas durch den Wind, auserdem hab ich schon Wochenende.
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Beitragvon Indary » 9. Nov 2006 14:14

das sind die hardliner. noch schlimmer als die zeugen... :|
zu was für nern sekte gehört denn diese frau?
mir ist keine legale christliche konfesion bekannt, in der das alttestamentliche geschriebse mehr gewicht hat als die evangelien. :au:
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Beitragvon Dracornis » 9. Nov 2006 14:20

Also wenn der Brief ernst ist, dann in die klapse mit der person..

wenn es wirklich umgekehrte psychologie ist, dann Hut ab für diesen Mut in amerika!
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Beitragvon Indary » 9. Nov 2006 14:44

also der mann ist schon klar bei sinnen, ich würd auch auf umgekehrte psychologie, bzw ironie, tippen. aber die fernsehtante is dumm. sie ist gegen homosexualität und versucht die bibel dazu zu missbrauchen, ihre ansicht zu bestätigen. schändliches benehmen Bild
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Beitragvon evoi » 9. Nov 2006 15:34

Im Dämonenforum steht geschrieben:


Posting 2509: Evoi ist so eine unliberale Haltung gegenüber Sexualität ein Greuel!

:lol:
Es gibt Tage da bin ich nicht in der Stimmung angehimmelt zu werden.
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Beitragvon Lirael van Clayr » 9. Nov 2006 16:05

Ja Evoi, ich mag dich trotz allem immer noch am liebsten als die Tante.
Auserdem mag ich so wie so alle viel lieber, die dazu stehen zu dem was sie sind, also meine NAchbarn, miene Freundin, ein Freund der katholische Theoligie studierte.............

Und damit ihr seht wei ich euch mag :knuddel:
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Beitragvon Noriel de Morville » 9. Nov 2006 20:16

*ABLACH* ... ich kenne dieses Posting ( trotzdem Dank, Alcadizaar ) und habe mich bereits vor einiger Zeit darüber amüsiert.

Nun die Einstellung einer jeglichen Religion zu Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transsexuellen, ... spielt für mich persönlich keine Rolle, auf einer überpersönlichen Ebene kann ich solcherlei Aussagen nicht dulden und muss dagegen angehen, da sie ein steter Meilenstein auf dem Wege von Intoleroanz und Borniertheit sind. Ebenso finde ich es völlig absurd, meine Sexualität an gesellschaftlich-religiösen Vorschriften zu orientieren, dazu gibt es nicht die geringste Veranlassung.. Ich liebe meinen Lebenspartner üüüüüüber alles und daran ändert keine Religion, Gesellschaft oder was auch immer auch nur das Allergeringste. Wem dies ein Dorn im Auge ist, ... Pech gehabt, nicht mein Problem. Ich stehe absolut hinter meinem Lebenspartner, komme was da wolle und verleugnen würde ich ihn niemals.

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Beitragvon Indary » 9. Nov 2006 20:38

"bombing for peace is like fucking for virginity"
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Beitragvon Lirael van Clayr » 9. Nov 2006 21:50

Ja Noriel udn wenn ich Pfarerin wär, ich tät dich auch vermählen.

Wenn ich nicht zusehr hedero wär, hätt ich auch das meinige Geschlecht erkundet. Damit will ich sagen, es hätten bestimtme Bedingugnen herschen müssen damit ich mit einer Frau ins Bett geh und so ganz dem Abgeneigt bin ich nicht gewesen. NUn, ich kann es mir nur grad nciht so vorstellen da ich ja Glücklich bin. Mich grämt es nur das ich meienn Freund vor den Ämtern verläugnen muss.
Lachen, hast du mir gesagt,
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Beitragvon Noriel de Morville » 9. Nov 2006 22:17

Das ist sehr lieb, Lirael, aber da wir keine Christen sind, kämen wir nicht auf die Idee zu einem Pfarrer/Pfarrerin zu gehen. Wir lehnen für uns diese Religion ab. Aber es sollte homosexuellen Christen möglich sein, dies zu tun, wenn sie es möchten. Gleiches Recht für alle.

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Beitragvon Lirael van Clayr » 9. Nov 2006 22:31

Dieses wollt ich damit aussagen, mein geschätzter Noriel udn ncihts anderes. Das du nicht christlich bist, weis ich :cool: :vamp:
Lachen, hast du mir gesagt,
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Beitragvon Noriel de Morville » 10. Nov 2006 12:45

evoi hat geschrieben:Im Dämonenforum steht geschrieben:


Posting 2509: Evoi ist so eine unliberale Haltung gegenüber Sexualität ein Greuel!

:lol:


*ABLACH* ... und Noriel unterschreibt da....

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Beitragvon Noriel de Morville » 10. Nov 2006 12:47

Lirael hat geschrieben:Dieses wollt ich damit aussagen, mein geschätzter Noriel, und nichts anderes. Das du nicht christlich bist, weiss ich :cool: :vamp:


Sehr beruhigend zu wissen, daß meine Messages manchmal ankommen...*zwinker*

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Beitragvon Indary » 10. Nov 2006 15:04

"diese religion"...
meines wissens nach soll es in der evangelischen kirche schon des öffteren vorgekommen sein, dass homosexuelle paare getraut wurden :|

ich habe überhaupt das gefühl, dass die intoleranz gegenüber homosexuellen unter den evangelischn christen geringer ist, als bei den katholen und in den jüngeren genrationen sogar recht offen damit umgegangen wird.

was ich an der diskusion überhaupt interessant finde, ist, dass meistens eigentlich völlig aneinander vobeigeredet wird. wärend religiöse gegner meist (versuchen) mit inhalten ihrer religion argumentieren (wie bescheiden das ausehen kann sehen wir am obigen post), pochen (vorallem religionsfremde) befürworter auf begriffen wie toleranz und gleichberechtigung herum. weil das aber wie wurst und suppe ist, kann man so kaum zu einer gescheiten lösung kommen.
nicht-christen sind bei dieser debatte, sieht man es mal in der endgrezten theorie, benachteiligt, weil sie die rligiösen motive kaum verstehen können und meistens nicht dazu in der lage sind, auf selbem level gegenzuargumentieren, was wesendlich wirksamer wäre, als mit nicht-christlichen moralvorstellungen.
in der realität wirkt es allerdings meist umgekehrt, da die breite masse der menshcen aus atheisten besteht.
ok, es gitb auch atheisten, die sich aber in der religion so von außen her betractet auskenen, die haben wieder nen vorteil, sollten den aber auch entsprechend nutzen.

öhm als christ könnte jetzt zB so argumentieren, dass ich der homosexualität nicht feindlich gegenüberstehe. die sind auch kinder gottes so wie ich, haben ihre eigenheiten, vieleicht sind das sogar makel, aber mit dem gedanken der barmherzigkeit im hinterkopf kann ich mich durchaus mit ihnen freuen, wenn sie sich so sehr lieben, dass sie den bund der ehe eingehen würden/wollen...
aaber hier tritt das tatsächliche problem auf. EHE, ist aus sicht der kirche eine feste lebensgemeinschaft zwischen mann und frau, von gott beschlossen[punkt] und kann es also nicht zwischen weiblein und weiblein, oder männlin udn männlein geben. aus sicht des (zugegebenermaßen nicht vollständig) sekularisiertn staates ist die ehe eine besondere lebensgemeisnchaft zweier menschen, die unter besonderem ansehen udn schutz steht.
aaalso nimmt man es jetz konventionell, dann kann es keine kirchliche trauung zwischen homosexuellen geben, selbst wenn beide tief gläubig sind.
rein amtlich gibt es da, aus sicht der kirche sollte es sos ein, nix zu meckern. wäre nur zus chaun, ob das ganze dann den namen ehe tragen sollte... tut es hier in deutshcland meines wissens nah nicht. =)
soo, nu kommt aber der gedanke in's spiel, dass die evangelien trallala nu schon knappe 2000 jahre alt sind und von kirchlicher seite aus darüber nachgedacht werden kann, ob man das regelwerk vieleicht jüngerem deken und vorstellungen anpassen könnte.
nun, ein grund den ich sehe, warum das in diesem fall nicht getan werden sollte ist garkein unmittelbar religiöser, sondern biologischer grund. homosexuelle paare können keinen nachwuchs zeugen. ja haha, vor man wusste auch schon zu abrahams zeiten, dass kinder nicht vom klapperstorch gebracht werden udn das daher heterosexuelle paarung für das vortbestehen der art wesentlich vorteilhafter ist. insofern tät die kirche da nen symbolischen dienst an der menschheit als solche, wenn sie die kirchliche trauung homosexueller paare untersagt. blubb.
um's nochmal auf den punkt zu bringen: in christlichen sinne homosexualität dulden - JA, kirchliche trauung - nö. das ganzeist kein larifari vonwegen wir wollens nicht, aber das zugeben auch nich, da gibt es stichhaltige argumente.
soviel zu dem kleinen (oh doch schon so viel text) gedankenexperiment. vieln dank für's lesen ;]
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Beitragvon Zerberus » 11. Nov 2006 15:09

1. finde ich erschreckend was so alles in der bibel steht . 2. wissen die "treng gläubigen katholiken" warscheinlich selbst nicht was da alles so drinsteht



3 . Ist das sehhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhr guter stoff für unsere nächste religionsstunde
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Beitragvon Dracornis » 11. Nov 2006 15:14

also ich bin katholisch (aufm papier *gg*)

hab mal mit unserm pfarrer das thema diskutiert...

Er würde ne Trauung von Schwulen und Lesben vornehmen, da man die Bibel nicht mehr so verstehen darf wie es da steht.
Wir leben in anderen Zeiten.


PS: unser priester ist sehr jung, 26, und damit weltoffener ^^
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Beitragvon Gast » 12. Nov 2006 20:30

"diese religion"...
meines wissens nach soll es in der evangelischen kirche schon des öffteren vorgekommen sein, dass homosexuelle paare getraut wurden :|

Das ist gut möglich und freut mich für diese Paare, wenn sie nach ihren Vorstellungen verbunden sind. Eine Öffnung solcherart ist zu begrüßen, für diejenigen, denen dies wichtig ist.

ich habe überhaupt das gefühl, dass die intoleranz gegenüber homosexuellen unter den evangelischn christen geringer ist, als bei den katholen und in den jüngeren genrationen sogar recht offen damit umgegangen wird.

Auch dies ist gut möglich und tolerante Ansichten sind generell zu begrüßen. Wichtiger aber wäre die gesellschaftliche Akzeptanz/Toleranz, obwohl Gesellschaft und Religion durchaus zusammenhängen. Gesellschaftliche Normen und Werte, dabei spielt die Religion durchaus, wie in viel zu vielen Bereichen eine Rolle.

was ich an der diskusion überhaupt interessant finde, ist, dass meistens eigentlich völlig aneinander vobeigeredet wird. wärend religiöse gegner meist (versuchen) mit inhalten ihrer religion argumentieren (wie bescheiden das ausehen kann sehen wir am obigen post), pochen (vorallem religionsfremde) befürworter auf begriffen wie toleranz und gleichberechtigung herum. weil das aber wie wurst und suppe ist, kann man so kaum zu einer gescheiten lösung kommen.

Damit magst Du durchaus richtig liegen, sinnvoll wäre dann wohl, daß sich die, welchen dieses von ihrer gewählten Religion verweigert wird ihre Gedanken darüber machen, ob sie wieterhin in dieser Institution bleiben möchten. Institution benötigt den Glauben, Glaube benötigt keine Institution.


nicht-christen sind bei dieser debatte, sieht man es mal in der endgrezten theorie, benachteiligt, weil sie die rligiösen motive kaum verstehen können und meistens nicht dazu in der lage sind, auf selbem level gegenzuargumentieren, was wesendlich wirksamer wäre, als mit nicht-christlichen moralvorstellungen.

Auch wieder nachvollziehbar, sofern denn Faktor Liebe eine Argumentation erfordert.


in der realität wirkt es allerdings meist umgekehrt, da die breite masse der menshcen aus atheisten besteht.
ok, es gitb auch atheisten, die sich aber in der religion so von außen her betractet auskenen, die haben wieder nen vorteil, sollten den aber auch entsprechend nutzen.

Über die breite Masse habe ich nichts zu sagen.

öhm als christ könnte jetzt zB so argumentieren, dass ich der homosexualität nicht feindlich gegenüberstehe. die sind auch kinder gottes so wie ich, haben ihre eigenheiten, vieleicht sind das sogar makel, aber mit dem gedanken der barmherzigkeit im hinterkopf kann ich mich durchaus mit ihnen freuen, wenn sie sich so sehr lieben, dass sie den bund der ehe eingehen würden/wollen...

Makel ist eine menschliche Definition; Liebe akzeptieren aufgrund von Barmherzigkeit? Liebe ist Liebe ist Liebe ... nicht mehr, nicht weniger ...


aaber hier tritt das tatsächliche problem auf. EHE, ist aus sicht der kirche eine feste lebensgemeinschaft zwischen mann und frau, von gott beschlossen[punkt] und kann es also nicht zwischen weiblein und weiblein, oder männlin udn männlein geben. aus sicht des (zugegebenermaßen nicht vollständig) sekularisiertn staates ist die ehe eine besondere lebensgemeisnchaft zweier menschen, die unter besonderem ansehen udn schutz steht.

Auch nachvollziehbar, wenn man sich darauf berufen möchte. Die Frage wäre ... warum sich darauf berufen? Wo lieg darin der Sinn?


aaalso nimmt man es jetz konventionell, dann kann es keine kirchliche trauung zwischen homosexuellen geben, selbst wenn beide tief gläubig sind.
rein amtlich gibt es da, aus sicht der kirche sollte es sos ein, nix zu meckern. wäre nur zus chaun, ob das ganze dann den namen ehe tragen sollte... tut es hier in deutshcland meines wissens nah nicht. =)

Eheähnliche Gemeinschaft, Ehe, Tuuut oder Signalhorn; nur Bezeichnungen ... wichtig ist an erster Stelle wieder einmal die Liebe sowie die Rechte und Pflichten, die sich daraus ergeben.


soo, nu kommt aber der gedanke in's spiel, dass die evangelien trallala nu schon knappe 2000 jahre alt sind und von kirchlicher seite aus darüber nachgedacht werden kann, ob man das regelwerk vieleicht jüngerem deken und vorstellungen anpassen könnte.
nun, ein grund den ich sehe, warum das in diesem fall nicht getan werden sollte ist garkein unmittelbar religiöser, sondern biologischer grund. homosexuelle paare können keinen nachwuchs zeugen. ja haha, vor man wusste auch schon zu abrahams zeiten, dass kinder nicht vom klapperstorch gebracht werden udn das daher heterosexuelle paarung für das vortbestehen der art wesentlich vorteilhafter ist. insofern tät die kirche da nen symbolischen dienst an der menschheit als solche, wenn sie die kirchliche trauung homosexueller paare untersagt. blubb.

Die biologische Seite des Ganzen ist auch nachvollziehbar, auch wenn die Institution Kirche mit ihrer Schöpfungsgeschichte der Biologie widerspricht und diese verurteilt. Dann kann ich auf der anderen Seite nicht mit biologischen Argumenten gerannt kommen.

um's nochmal auf den punkt zu bringen: in christlichen sinne homosexualität dulden - JA, kirchliche trauung - nö. das ganzeist kein larifari vonwegen wir wollens nicht, aber das zugeben auch nich, da gibt es stichhaltige argumente.

Dulden? Aus Barmherzigkeit ... *zwinker*

soviel zu dem kleinen (oh doch schon so viel text) gedankenexperiment. vieln dank für's lesen

Bitteschön, mein Freund .... :knuddel: NORIEL
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Beitragvon Indary » 14. Nov 2006 12:17

oh danke, hab meinen DUDEN vor nern weile schon verlegt :lol:

joa, deinen kommentaren entnehm ich, dass du garnich so viel anders denkst als ich...
Institution benötigt den Glauben, Glaube benötigt keine Institution.

da kann ich dir mal ganz beherzt zustimmen.

hierzu nocheinmal ein kommentar...
nicht-christen sind bei dieser debatte, sieht man es mal in der endgrezten theorie, benachteiligt, weil sie die rligiösen motive kaum verstehen können und meistens nicht dazu in der lage sind, auf selbem level gegenzuargumentieren, was wesendlich wirksamer wäre, als mit nicht-christlichen moralvorstellungen.

Auch wieder nachvollziehbar, sofern denn Faktor Liebe eine Argumentation erfordert.

liebe bedarf freilich keiner argumentation. llerdings ist die liebe selten ernsthafter faktor der debatte.
...da wären wir bei den modernen ansichten. wenn man die liebe zur einzign bdingung einer ehe macht steht der eheschließung freilich nichts im wege. macht man aber für gewöhnlich nicht udn da kommen wir zum näschsten punkt...
Die biologische Seite des Ganzen ist auch nachvollziehbar, auch wenn die Institution Kirche mit ihrer Schöpfungsgeschichte der Biologie widerspricht und diese verurteilt. Dann kann ich auf der anderen Seite nicht mit biologischen Argumenten gerannt kommen.


hier wird es wirklich spannend, denn es hängt letztendlich davon ab, in welchen breiten wir uns befinden. wie gesagt, glaubt der großteil der amerikanischen bevölkerung, dass gott die welt vor etwa 10000 jahren in 6 24-stunden-tagen erschaffen hat. dagegen steht, dass selbst die zeugen jehovas dem wiedersprechen :cool: und das sind bekanntermaßen echte hardcore-bibelfans.
"die bibel ist ein bilderbuch für fortgeschrittene"
wie man das, was da drinnen steht interpretiert hängt ganz davon ab mit welchem motiv man an die sache geht und wieviel man über die entstehung der texte udn die motive ihrer verfasser weiß. nach der modernen bibelforschung gibt es nichteinmal einen wiederspruch zwischen den beiden versionen der schöpfungsgeshichte. das biologische argument zieht, zugegebener maßen, unter kritischer betrachtung erst, wenn man sich in entsprechend gebildetem (kultur-)kreis befindet.
da darf sich jetz bitte keiner angepisst fühlen, ich weiß das alles auch bloß weil ich reliuntericht in der oberstufe hatte und mal die 3 stunden nicht geschlafen hab :au:
die größte macht auf erden ist die, die nicht ausgeübt wird.
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Beitragvon Noriel de Morville » 14. Nov 2006 15:28

[quote="Indary"]oh danke, hab meinen DUDEN vor nern weile schon verlegt :lol:

joa, deinen kommentaren entnehm ich, dass du garnich so viel anders denkst als ich...

Das glaube ich weniger, meine Meinung zum Christentum kennst Du nicht und die ist recht intolerant... aber das soll uns nicht vom eigentlichen Thema abbringen.


liebe bedarf freilich keiner argumentation. llerdings ist die liebe selten ernsthafter faktor der debatte.

Dann ist die Debatte wohl sinnlos, oder ... denn letzendlich geht es um die Liebe oder avanciert die Debatte zum Konflikt-Verhinderungs-Konflikt?


...da wären wir bei den modernen ansichten. wenn man die liebe zur einzign bdingung einer ehe macht steht der eheschließung freilich nichts im wege. macht man aber für gewöhnlich nicht udn da kommen wir zum näschsten punkt...

Ich weiß nicht, was MAN für gewöhnlich zur Bedingung macht, um einen Bund wie die Ehe einzugehen. Allgemeingültigkeiten sind mir relativ unbekannt und erschlie0en sich mir persönlich kaum. Liebe sehe ich als die einzigste Voraussetzung. Wer andere Faktoren für wichtiger hält, der muss so handeln, wie er glaubt handeln zu müssen.


hier wird es wirklich spannend, denn es hängt letztendlich davon ab, in welchen breiten wir uns befinden. wie gesagt, glaubt der großteil der amerikanischen bevölkerung, dass gott die welt vor etwa 10000 jahren in 6 24-stunden-tagen erschaffen hat. dagegen steht, dass selbst die zeugen jehovas dem wiedersprechen :cool: und das sind bekanntermaßen echte hardcore-bibelfans.
"die bibel ist ein bilderbuch für fortgeschrittene"

Absoluter Unfug, was da in Bushcountry für ein Tsunami des Kreationismus herumschwappt. Bar jeglicher Vernunft. Zu den Zeugen jehovas - No comment ...


wie man das, was da drinnen steht interpretiert hängt ganz davon ab mit welchem motiv man an die sache geht und wieviel man über die entstehung der texte udn die motive ihrer verfasser weiß. nach der modernen bibelforschung gibt es nichteinmal einen wiederspruch zwischen den beiden versionen der schöpfungsgeshichte. das biologische argument zieht, zugegebener maßen, unter kritischer betrachtung erst, wenn man sich in entsprechend gebildetem (kultur-)kreis befindet.
da darf sich jetz bitte keiner angepisst fühlen, ich weiß das alles auch bloß weil ich reliuntericht in der oberstufe hatte und mal die 3 stunden nicht geschlafen hab

Ich fühle mich nicht angepisst, pas de probleme, ich stamme aus dem Naturwissenschaftlichen Bereich und halte den Einbezug der Biologie und Evolutionstheorie hier für angebracht. Bei der zeugungt von leben muss selbst der Pope in Rom zugeben, daß die Biologie "treffsicher" liegt. Da das lebe nun mal auf dieser Basis ensteht und ebenso hat zur Entwicklung des Säugetieres MENSCH die Entwicklungsbiologie einiges zu sagen, ob die Institution Kirche das nun gut findet oder nicht. Natur ist immer wertneutral. Wertigkeit ensteht erst durch die Beschränkung menschlichen Denkens. Dort findet sie ihren Ursprung und ebenso ihr logisches Ende,

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Beitragvon Indary » 14. Nov 2006 16:31

jetz wird's langsam kryptisch

es besteht ein unterschied zwischen einem "bund wie die ehe" und dem "bund der ehe"



ich stamme aus dem Naturwissenschaftlichen Bereich und halte den Einbezug der Biologie und Evolutionstheorie hier für angebracht. ]/i]

ich bin doch auch aus der NW ^^
(mathe/physik leistungskurs)
udn ich beziehe die biologie und evolutionstheorie auch ein ud kreationisten machen das gelegentlich auch, wir drehen usn im kreis.
...

[i]iebe bedarf freilich keiner argumentation. llerdings ist die liebe selten ernsthafter faktor der debatte.

Dann ist die Debatte wohl sinnlos, oder ... denn letzendlich geht es um die Liebe oder avanciert die Debatte zum Konflikt-Verhinderungs-Konflikt?


die legst jetzt fest, dass die liebe der einzige faktor ist, der in sache ehe bestimmend ist. das sagst halt du udn andere sagen was anderes. die ehe wie sie unser kulturkreis kennt ist numal die variante partnerschafft wie sie die katholische kirche sich ausgesponnen hat und demnach hat die kirche da auch noch bischl was mitzureden was die spielregeln beim eheschließen angeht. die könen dann wieder argumentieren mit entweder es steht halt dort und hier so da drin und is schon immer so oder auch mit hilfe der wissenschaft. nich nur mit anthropologie, sondern auch mit soziologie. denn was soll denn werden, wenn das homosexuelle paar kinder will? wenn die kirche sagt die ehe geht klar müssen sie auch die kinder zugestehen und damit käme man schonwieder in den nächsten schlamassel. der konflikt ist also auch ein konflikt-verhinderungs-konflikt. so oder so. jo.
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Beitragvon Noriel de Morville » 14. Nov 2006 16:47

Indary hat geschrieben:jetz wird's langsam kryptisch

es besteht ein unterschied zwischen einem "bund wie die ehe" und dem "bund der ehe"

Dieser Unterschied besteht. Korrekt.


ich stamme aus dem Naturwissenschaftlichen Bereich und halte den Einbezug der Biologie und Evolutionstheorie hier für angebracht. ]/i]

ich bin doch auch aus der NW ^^
(mathe/physik leistungskurs)
udn ich beziehe die biologie und evolutionstheorie auch ein ud kreationisten machen das gelegentlich auch, wir drehen usn im kreis.

[i]Das wäre mir neu, daß Kreationisten das tun, damit widersprächen sie ja ihrem Bild der Schöpfung.

...


iebe bedarf freilich keiner argumentation. llerdings ist die liebe selten ernsthafter faktor der debatte.

Dann ist die Debatte wohl sinnlos, oder ... denn letzendlich geht es um die Liebe oder avanciert die Debatte zum Konflikt-Verhinderungs-Konflikt?


die legst jetzt fest, dass die liebe der einzige faktor ist, der in sache ehe bestimmend ist. das sagst halt du udn andere sagen was anderes. die ehe wie sie unser kulturkreis kennt ist numal die variante partnerschafft wie sie die katholische kirche sich ausgesponnen hat und demnach hat die kirche da auch noch bischl was mitzureden was die spielregeln beim eheschließen angeht. die könen dann wieder argumentieren mit entweder es steht halt dort und hier so da drin und is schon immer so oder auch mit hilfe der wissenschaft. nich nur mit anthropologie, sondern auch mit soziologie. denn was soll denn werden, wenn das homosexuelle paar kinder will? wenn die kirche sagt die ehe geht klar müssen sie auch die kinder zugestehen und damit käme man schonwieder in den nächsten schlamassel. der konflikt ist also auch ein konflikt-verhinderungs-konflikt. so oder so. jo.


Das sagte ich bereits oben, daß dies meine Ansicht ist und daß jeder nach seiner leben müsse. Es wird wohl Zeit, die Sekularisierung stärker ins Visier zu nehmen und die Institution Kirche von ihrem Sockel zu stossen. Mitzureden hat die Kirche in gesellschaftspolitischen Bereichen überhaupt nichts. Sie nutzt ein Recht, welches nicht existiert. Was halt dort und da so din steht ist gar nicht so wichtig, wichtig ist, was ist. Die Konflikkte der Institution sind deren Konflikte. Ob Schwulenehe oder Schwules Paar mit Kind ... wer darin einen Konflikt sehen will, muß eben einen Konflikt austragen
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Beitragvon Indary » 15. Nov 2006 13:56

HALLOOO!!! :cool:
über was reden wir?
von staatlicher seite ist eine gleichgeschlechtliche partnerschafft doch ohnehin kein thema mehr. die debatte steht ja gerade um die kirchliche trauung.

und wie ich bereits gesagt hab ist die sache mit den kindern in einer homoehe kein problem, mit dem sich vordergründig die kirche bafassen muss, das ist ein generell soziologisches prblem, das die gesellschaftspolitik überhauot angeht, ob da die kirche hnu mitmischt oder nicht.
die größte macht auf erden ist die, die nicht ausgeübt wird.
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