Danke ...

Und die Fortsetzung gibts bereits (bis jetzt bis zum 6.Teil).
Hier der 2.Teil:
Abaddon
Entbrannter Hass
Ich reiste lang und durch viele Dörfer aber nur wenige waren nicht auch zerstört worden und diese wollten mir nicht helfen, sie wollten nichts von ihrem Reichtum abgeben, für sie war ich das Schlechte dieser Welt und hatte es nicht verdient Mitleid zu bekommen. Ich wurde geächtet, weil ich in ihrer Welt nichts wert war. Niemand hat Mitleid mit dem was er nicht versteht und sie konnten mich nicht verstehen, sie wollten mich nicht verstehen! Also ging ich weiter um einen Ort zu suchen den ich auch eine Heimat nennen kann. Ich ernährte mich indem ich mir das nötige stahl, ich stahl von all denen die mich zurückwiesen, für mich waren sie keine Menschen mehr. Irgendwann kam ich in noch eins dieser Dörfer, aber dieses war anders, die Menschen versuchten mir zu helfen, oder zumindest gaben sie das vor. Sie antworteten nicht auf meine Frage nach Nahrung oder einem Platz zum schlafen, stattdessen verweisten sie mich auf einen Prediger, er sollte mir mein Leid nehmen und mich führen. Also ging ich zu ihm, zu seiner Predigt in der Hoffnung er könnte mir helfen meine Vergangenheit zu überwinden und endlich wieder zu leben. Als ich ihn sah war ich begeistert, er war von wunderschöner Gestalt, er hatte große blaue Augen, langes strahlend blondes Haar und trug ein selbstsicheres Lächeln das dazu verführte alles zu glauben was er sagt, all seine Lügen. Ich hörte seine Rede, doch je länger ich sie hörte desto wütender wurde ich, er Predigte von der Heiligkeit der Dinge die sie in ihrem Krieg taten, er erinnerte mich sehr an den man der an diesem Tag in unser Dorf kam. Als er dann sprach: „...und wir erlösen all diese Sünder in unserem von Gott gegebenen Auftrag von ihrem Leid! Sie sollen im Tot ihren Frieden finden!...“ rissen bei mir die Stricke, ich habe ihn so sehr gehasst, ich schrie auf, mir wurde schwarz vor Augen, ich konnte nicht mehr kontrollieren was ich tat und ich wollte es auch nicht und ich schrie: „ICH HASSE DICH!!! Wie kannst du von Frieden reden wenn du nur Hass verursachst und mordest!? Deine „Heilige Mission“ ist nichts als eine LÜGE!! Es ist ein Vorwand um Leute zu morden! Du sagst du bringst Frieden aber du bist der der den Frieden stört! Wegen dir müssen so viele Menschen, muss ICH leiden! DU SOLLST STERBEN! Niemand soll mehr wegen dir leiden müssen! Ich bringe dich um, hier und jetzt!“ Blind vor Wut rannte ich auf ihn zu doch schon nach ein paar Schritten wurde ich aufgehalten, all die anderen die der Predigt gelauscht hatten hielten mich fest. Ich konnte es nicht fassen, sie glaubten seinen Lügen, sie hielten mich für den Dämon, sie schienen nicht einmal gehört zu haben was ich gesagt hatte. Der Prediger grinste hämisch dann sprach er wieder: „Oh, du Armer. Von Dämonen bist du besessen, du bist fehlgeleitet. Aber sorge dich nicht! Exorzieren werde ich dich und dich von deinem Leid erlösen!“ Sie brachten mich auf einen Altar in der Mitte des Dorfes und banden mich dort fest. Ich versuchte mich loszureißen, mich zu wehren jedoch ohne Erfolg. Der Prediger kam zu mir mit einem mir unbekannten Buch, er schlug es auf und las laut daraus vor doch ich verstand nicht was er sagte, es war keine mir bekannte Sprache. Dann zog er einen Kelch, mit der Flüssigkeit darin malte er mir ein Zeichen auf die Brust, das selbe Zeichen war auf dem Buch, ein mir unbekanntes Zeichen, eine mir unbekannte Welt. Als ich immer noch versuchte mich zu wehren und frei zu kommen zog er dann ein Brandeisen, es hatte wieder dieses Zeichen, er ließ es in einem Feuer glühen. Als er es mir auf meine Brust, direkt auf dem Herzen, drückte schrie ich, ich verfluchte ihn, aber er drückte darauf hin nur noch stärker bis ich aufhörte mich zu wehren. Und dann sprach er noch: „Ich habe dich befreit!“ Und er ließ mich gehen, er tat als ob er froh war mich befreit zu haben aber in seinen Augen konnte ich deutlich das sadistische Vergnügen daran mich zu Quälen und seine Macht zu beweisen erkennen. Ich beschloss ihn zu töten, er sollte niemals mehr jemanden so leiden lassen.
Einem Blinden die Augen zu öffenen lässt ihn noch lange nicht sehen.