Abaddon: Der Anfang des Schmerzes

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Abaddon: Der Anfang des Schmerzes

Beitragvon burn » 11. Dez 2010 22:01

Diese Geschichte habe ich heute Mittag geschrieben. Sie ist in mehrere Teile unterteilt wovon ich auch noch nicht alle (nichtmal annähernt) geschrieben habe. Ich poste hier erst einmal nur den ersten Teil, wenn bedarf besteht poste ich euch auch die anderen. Also:

Abaddon
Der Anfang vom Schmerz

Früher, als ich noch jung war lebte ich in einem kleinen Dorf mit meinen Eltern und meinen Freunden. Ich wurde von jedem gemocht und die Welt schien mir so …..perfekt. Wir waren unseres Glückes eigener Schmied in einem Dorf so klein das jeder sich gut kannte und jeder den anderen nur gutes wollte. Wahrer Hass war uns nicht bekannt! Doch eines Tages, bei Sonnenenaufgang bin ich von einem lauten und dumpfen Ton, einem Jagdhorn aufgewacht. Ich sah aus dem Fenster und auf dem Versammlungsplatz stand ein Mann, ein Krieger mit Jagdhorn in der Hand stand stramm direkt in der Mitte, er schien sehr ernst und zeigte keine Emotionen. Schnell zog ich mich an und rannte zur Tür hinaus, meine Eltern kamen gleich mit und alle Bürger unseres kleinen Dorfes standen um ihn und er sprach zu uns: „Bürger dieses kleinen Dorfes, Sünder, ihr lebt ohne Regeln und ohne Maßstäbe, ihr dankt Gott nicht für seine gaben und missachtet seine Werte! Ihr seit alle schlecht, ihr seit böse! Aber es gibt einen Weg euch von euren Sünden zu befreien, unterstützt uns in unserem heiligen Krieg mit Vorräten und Streitkräften und ihr sollt frei sein von euren Sünden!“ Seine Worte sind mir immer im Gedächnis geblieben, ich hab so oft versucht sie zu vergessen doch es ist mir nie gelungen. Als er dies sagte gab es große Unruhe in unserer Menge, seine Worte waren uns zu fremd und niemand erkannte einen Sinn in ihnen, keiner wusste was er antworten sollte. Bis ...bis ein Kind, ein Kleinkind jünger als ich, gerade einmal vier Jahre alt war es, anfing zu lachen, es lachte ihn aus, ich denke es konnte wohl einfach nicht verstehen, dass das was er sagte ernst gemeint war. Und da spiegelte sich Zorn in seinen Augen wieder und ich begann mich vor ihm zu fürchten; er grinste verschlagen in seinem Zorn und dann fing er plötzlich an zu schreien: „Ihr seit wertlos! Ketzer! Wenn ihr nicht befreit werden wollt werden wir euch von eben von euren Dämonen und eurem Leid erlösen!“ und er verließ mit schnellem Gang unser Dorf; niemand versuchte ihn aufzuhalten....... und bevor wir überhaupt realisierten was gerade geschehen war griffen sie an. Sie kamen in riesiger Zahl und wir waren umzingelt, sie töteten meine Freunde und Verwandten und nannten uns Sünder, Ketzer, Dämonen! Mein Vater wurde vor mir erschlagen und er fiel direkt auf mich. Ich konnte mich vor Angst nicht rühren, ich war wie gelähmt, meine Mutter schrie verzweifelt nach mir aber ich hatte so viel Angst und plötzlich ...plötzlich hörte ich einen Schrei und dann hörte es auf. Ich war nicht mehr in der Lage etwas zu tun und ich nahm nichts mehr wahr außer meinen eigenen Herzschlag. Das Atmen viel mir schwer und ich wurde ohnmächtig. Als ich aufwachte war ich unter einem Berg aus Leichen begraben, panisch versuchte ich nach oben an die Luft zu kommen. Doch als ich endlich oben war sah ich erst wirklich was passiert war, die Häuser waren niedergebrannt, die Vorräte geplündert und alle Bürger tot, abgeschlachtet wurden sie wie Tiere und ich schien der einzige überlebende zu sein. Der Schmerz in mir saß tief und ich war mutlos, ich wusste nicht was ich tun sollte, ich weinte nur und das Tage lang. Aber nach dem zweiten Tag war der Durst und der Hunger zu groß und ich fing an zu laufen, ich suchte nach etwas essbarem, doch ich fand nichts. Ich erkannte das hier das überleben nicht mehr möglich war und ich brach auf mit einem Herzen voll Trauer und nur einem Ziel: überleben!
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Re: Abaddon: Der Anfang des Schmerzes

Beitragvon Divinity » 12. Dez 2010 14:38

Nette kleine Geschichte - ich hätte nur die Gefühle des Protagonisten noch ein wenig genauer beschrieben.

Eine Fortsetzung wäre wünschenswert!
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Re: Abaddon: Der Anfang des Schmerzes

Beitragvon burn » 12. Dez 2010 15:01

Danke ... :D
Und die Fortsetzung gibts bereits (bis jetzt bis zum 6.Teil).
Hier der 2.Teil:
Abaddon
Entbrannter Hass

Ich reiste lang und durch viele Dörfer aber nur wenige waren nicht auch zerstört worden und diese wollten mir nicht helfen, sie wollten nichts von ihrem Reichtum abgeben, für sie war ich das Schlechte dieser Welt und hatte es nicht verdient Mitleid zu bekommen. Ich wurde geächtet, weil ich in ihrer Welt nichts wert war. Niemand hat Mitleid mit dem was er nicht versteht und sie konnten mich nicht verstehen, sie wollten mich nicht verstehen! Also ging ich weiter um einen Ort zu suchen den ich auch eine Heimat nennen kann. Ich ernährte mich indem ich mir das nötige stahl, ich stahl von all denen die mich zurückwiesen, für mich waren sie keine Menschen mehr. Irgendwann kam ich in noch eins dieser Dörfer, aber dieses war anders, die Menschen versuchten mir zu helfen, oder zumindest gaben sie das vor. Sie antworteten nicht auf meine Frage nach Nahrung oder einem Platz zum schlafen, stattdessen verweisten sie mich auf einen Prediger, er sollte mir mein Leid nehmen und mich führen. Also ging ich zu ihm, zu seiner Predigt in der Hoffnung er könnte mir helfen meine Vergangenheit zu überwinden und endlich wieder zu leben. Als ich ihn sah war ich begeistert, er war von wunderschöner Gestalt, er hatte große blaue Augen, langes strahlend blondes Haar und trug ein selbstsicheres Lächeln das dazu verführte alles zu glauben was er sagt, all seine Lügen. Ich hörte seine Rede, doch je länger ich sie hörte desto wütender wurde ich, er Predigte von der Heiligkeit der Dinge die sie in ihrem Krieg taten, er erinnerte mich sehr an den man der an diesem Tag in unser Dorf kam. Als er dann sprach: „...und wir erlösen all diese Sünder in unserem von Gott gegebenen Auftrag von ihrem Leid! Sie sollen im Tot ihren Frieden finden!...“ rissen bei mir die Stricke, ich habe ihn so sehr gehasst, ich schrie auf, mir wurde schwarz vor Augen, ich konnte nicht mehr kontrollieren was ich tat und ich wollte es auch nicht und ich schrie: „ICH HASSE DICH!!! Wie kannst du von Frieden reden wenn du nur Hass verursachst und mordest!? Deine „Heilige Mission“ ist nichts als eine LÜGE!! Es ist ein Vorwand um Leute zu morden! Du sagst du bringst Frieden aber du bist der der den Frieden stört! Wegen dir müssen so viele Menschen, muss ICH leiden! DU SOLLST STERBEN! Niemand soll mehr wegen dir leiden müssen! Ich bringe dich um, hier und jetzt!“ Blind vor Wut rannte ich auf ihn zu doch schon nach ein paar Schritten wurde ich aufgehalten, all die anderen die der Predigt gelauscht hatten hielten mich fest. Ich konnte es nicht fassen, sie glaubten seinen Lügen, sie hielten mich für den Dämon, sie schienen nicht einmal gehört zu haben was ich gesagt hatte. Der Prediger grinste hämisch dann sprach er wieder: „Oh, du Armer. Von Dämonen bist du besessen, du bist fehlgeleitet. Aber sorge dich nicht! Exorzieren werde ich dich und dich von deinem Leid erlösen!“ Sie brachten mich auf einen Altar in der Mitte des Dorfes und banden mich dort fest. Ich versuchte mich loszureißen, mich zu wehren jedoch ohne Erfolg. Der Prediger kam zu mir mit einem mir unbekannten Buch, er schlug es auf und las laut daraus vor doch ich verstand nicht was er sagte, es war keine mir bekannte Sprache. Dann zog er einen Kelch, mit der Flüssigkeit darin malte er mir ein Zeichen auf die Brust, das selbe Zeichen war auf dem Buch, ein mir unbekanntes Zeichen, eine mir unbekannte Welt. Als ich immer noch versuchte mich zu wehren und frei zu kommen zog er dann ein Brandeisen, es hatte wieder dieses Zeichen, er ließ es in einem Feuer glühen. Als er es mir auf meine Brust, direkt auf dem Herzen, drückte schrie ich, ich verfluchte ihn, aber er drückte darauf hin nur noch stärker bis ich aufhörte mich zu wehren. Und dann sprach er noch: „Ich habe dich befreit!“ Und er ließ mich gehen, er tat als ob er froh war mich befreit zu haben aber in seinen Augen konnte ich deutlich das sadistische Vergnügen daran mich zu Quälen und seine Macht zu beweisen erkennen. Ich beschloss ihn zu töten, er sollte niemals mehr jemanden so leiden lassen.
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